Archiv der Kategorie: Allgemein

Neues und altes in der Stadt


Gestern – ich wollte nur zur Post. Und mit einer Keksdose kam ich nach Hause. Was heisst Keksdose? Es handelt sich bei dem Inhalt um Arabische Patisserie. Entdeckt habe ich die Köstlichkeit in Schuhbecks Gewürzladen. Der ist seit neuestem im Levantehaus an der Mönckebergstrasse, nicht in der Passage sondern strassenseitig.

Wenn ich was von Gewürzen sehe, schlägt mein Herz schneller. Ich musste also erst mal rein in das Geschäft und mich umsehen.

Und was es dort nicht alles gibt: Gewürze, deren Namen man schon mal gehört oder gelesen hat und von denen man für Rezepte, die man gern mal ausprobieren würde, nur wenige Gramm benötigt, wenn man sie denn überhaupt irgendwo bekommt.

In diesem Geschäft kann man sie sich selbst abfüllen, allerdings muss man mindestens 20 Gramm kaufen. Natürlich bekommt man auch fertig abgefüllte Döschen.

Da ich gestern nicht die Ruhe hatte, mich intensiver umzusehen, nahm ich erstmal die Dose mit den „Keksen“ mit, die eher kleine Kunstwerke sind. Dazu erhielt ich noch ein Informationsblatt mit einem Auszug aus dem Gewürzangebot.

Neben dem Gewürzladen gibt es noch ein Tee- und Kaffeegeschäft, welches ich vorher noch nie wahrgenommen hatte. Wie magnetisch angezogen betrat ich auch diesen Laden. Neben Kaffee und Tee gibt es Gewürze sowie Kaffee- und Teeutensilien und vielerlei Schnickschnack. Ich entdeckte einen Syrup White Chokolate, abegefüllt in einem kleinen Fläschen, was ganz pratktisch ist wenn man feststellt, dass einem das im Kafffee oder Cappu eigentlich gar nicht schmeckt. Ich verliess das Geschäft wieder ohne was zu kaufen. Ich würde morgen wieder hingehen.

Heute war nun der grosse Tag der näheren Erkundung. In Schuhbecks Gewürzladen schaute ich hier und schnüffelte dort. Ich entschied mich für Arabischen Zucker und Chili-Schoko-Zucker, beides zum würzen von Kaffee, Espresso und Cappu. Desweiteren nahm ich noch zwei Gewürzmischungen, die sich zum marinieren von Fleisch eignen. Es ist ja Grillsaison!

Da sich die Erkundungstour doch etwas länger hinzog, kaufte ich im Kaffegeschäft nebenan nur den Sirup mit dem Geschmack von weisser Schokolade. Doch auch hier werde ich mich demnächst weiter umsehen. An der Kasse frage ich, wie lange das Geschäft denn schon an diesem Platz sei. Ich war sehr überrascht zu erfahren als ich hörte: Na, so etwa 11/12 Jahre. Da gehe ich nun schon jahrelang durch die Mönckebergstrasse und das Geschäft ist mir noch nie aufgefallen.

Beide Neuentdeckungen sind sehr interessante Geschäfte, die ich ganz bestimmt noch öfter aufsuchen werde. Es ist gut zu wissen, Gewürze in kleinen Mengen kaufen zu können. Meistens ist es doch so, dass man eine ganze Dose kaufen muss für einmal was kochen und dann steht es jahrelang im Schrank. Einen Internetshop, in dem man Gewürze bestellen kann, hat Herr Schuhbeck auch. Da muss man aber mit den angebotenen Döschen vorlieb nehmen. Selbst abfüllen geht natürlich nicht. Man kann sich dort aber darüber informieren, wie die Gewürzmischungen zusammengestzt sind und wozu man die diversen Gewürze und Mischungen verwenden kann.

Sollen wir oder nicht?

Es ist Mai, die Zeit de Maikatzen. Bernd und ich mögen Katzen sehr gern und wir hatten schon in Hamburg darüber nachgedacht, uns eine anzuschaffen. Die Wohnung dort war sehr klein und nach langen Überlegungen sind wir zu der Ansicht gelangt, dass sie zu klein ist, eine Katze zu halten.

Mit dem Einzug in das Elbe-Penthouse hat sich unsere Wohnsituation gravierend geändert, die Wohnfläche hat sich mehr als verdoppelt. Nur zugern würden wir jetzt den Schritt wagen. Aber immerhin wäre das ein grosser Schritt, der wohl überlegt sein will. Anschaffungen müssen gemacht werden, wie z.B. ein Kratzbaum, ein Schlafplatz und nicht zu vergessen die Katzentoilette.

Möbel und Vorhänge könnten in Mitleidenschaft gezogen werden, Katzenhaare könnten an unerwünschten Stellen „kleben“. Wir sind hin- und hergerissen.

Eins weiss ich sicher: Wenn wir uns irgendwo eine kleine Katze ansehen, werden wir nicht ohne Katze nach Hause kommen.

Sturmschäden


Heute fegte ein starker Maisturm über Hamburg hinweg. Ein Elsternnest in einem kleinen Park hinter unserem Bürohaus überlebte den Sturm nicht und landete auf dem Büroparkplatz, und zwar da, wo mein Stellplatz ist.

In der Mittagspause sah ich mir das Malheur an. Das Nest war offensichtlich direkt auf die Heckscheibe unseres Wagens gestürzt und dann seitlich heruntergefallen, nicht ohne ein paar kleine Schrammen zu hinterlassen. Im Nest befand sich noch das Elsternküken, dass sich bei dem Sturz wohl arg verletzt hatte und inzwischen in den Vogelhimmel eingegangen war.

Auf meinem Mittagsstadtspaziergang entdeckte ich noch einen Sturmschaden:

Geträumt

Als ich aufwachte hatte ich den Stoff vom Kopfkissenbezug zwischen den Zähnen. Was war passiert?:

Ich hatte einen Traum, eine Art Alptraum, zwar nicht ganz richtig alp, aber nahe dran. Im Traum wurde ich von einer Person ziemlich unangenehm körperlich eingeengt, will sagen festgehalten, fast gewürgt. Um mich zu wehren, versuchte ich, der Person in die Hand zu beissen. Das ist alles, was ich von dem Traum noch weiss. Die Hintergründe, warum und wo dies geschah, weiss ich ebenso wenig wie ich mich an die Person erinnern kann, die mich so unangenehm festgehalten hat. Als ich aus dem Traum erwachte, hatte ich dann eben diesen Kopfkissenbezug zwischen den Zähnen. Ich hatte im Traum ins Kopfkissen gebissen. Bernd erzählte mir, dass ich um mich geschlagen und ihn dabei am Auge getroffen hätte. Zum Glück hat er kein Veilchen davongetragen.

Es duftet


Zurzeit ist das Wetter ja richtig sommerlich. So konnten wir denn gestern auf dem Weg nach Lübeck zu einem guten Essen mit Freunden bei einer Freundin offen fahren. Links und rechts der Autobahn standen die Rapsfelder in leuchtendgelber Blüte. Der schwere Duft blühenden Rapses erreichte uns in unserem offenen Gefährt natürlich viel leichter als wenn man – temperaturbedingt – mit geschlossenem Dach fahren muss.

Als wir uns kurz vor Mitternacht auf den Heimweg machten und zu unserem Wagen gingen, konnten wir den intensiven Rapsduft auch in der Stadt wahrnehmen. Leider konnten wir die Heimfahrt aber nur geschlossen antreten. Bei 15 Grad war das dann unserer Gesundheit wohl sicher zuträglicher.

Auch auf unserem heutigen kleinen Ausflug kamen wir an Rapsfeldern vorbei. Leider besteht nicht immer die Gelegenheit, mal eben anzuhalten und eine Nase voll zu nehmen.

Nur kurz ist die Zeit der Rapsblüte. Man muss es schon abpassen, dass man auch was davon hat, an diesem Wochenende sogar zwei mal. Vielleicht ist es am nächsten Wochenende schon vorbei.

Auch zu uns wabert der Rapsduft, der sich ganz besonders in den Abendstunden bemerkbar macht. Gleich, bevor wir schlafengehen, geht’s noch mal auf die Terrasse um noch eine Nase voll zu nehmen.

Aufgeschmissen

Wie wir heute Abend über die Rundfunknachrichten erfahren haben, sind seit heute Nachmittag Millionen Deutsche ohne Handyverbindung. Betroffen sind oder waren die Teilnehmer von T-Mobile.

Da ich ein Firmenhandy habe, dass auch unter T-Mobile läuft, war ich auch betroffen. Nur habe ich davon nichts gemerkt. Ich hatte zwar überlegt, Bernd anzurufen, dass ich vom Zahnarzt unterwegs nach Hause bin und er bitte die Nespressomaschine aufheizen möchte, aber ich habe das dann doch gelassen. Es gibt Tage, da benutze ich das Handy überhaupt nicht. In den meisten Fällen werde ich sowieso angerufen.

Der Radiosender macht jetzt einen Hype darum, dass das System nicht verfügbar war. Die Hörer werden gebeten, anzurufen und ihre Erfahrungen mitzuteilen. Mein Gott, gibt es nichts wichtigeres als dies blöde Handy? Hängt die ganze Welt daran? Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen einem Nervenzusammenbruch nahe waren weil sie das Ding nicht benutzen konnten.

Sonne pur


Wochenlang haben wir sie herbeigesehnt. Wir wollten endlich wärmende Sonne damit wir auf unserer Terrasse sitzen können um wärmende Sonnentrahlen zu geniessen.

Wie in unseren Breitengraden üblich, ist das Wetter hier oft sehr sprunghaft und extrem. Vor 2 Wochen gingen wir noch in der Winterjacke aus dem Haus – heute sitzen wir in kurzen Hosen und mit freiem Oberkörper auf der Terrasse. Und natürlich muss sowas ausgenutzt werden, weiss man doch nie, wie lange das gute Wetter anhält. Desweiteren ist es ja oft so, dass während der Arbeitswoche das beste Wetter herrscht und sich am Freitagnachmittag, spätestens um 17.00 Uhr, der Himmel zuzieht, womit man dann das Wochenendewetter vergessen kann.

Das diesjährige Osterfest war eine rühmliche Ausnahme. Mein Geburtstagsnachfeierbrunch fand dann auch, nachdem alle Teilnehmer gesättigt waren, auf der Terrasse statt. Gestern genossen wir auch das herrliche Sonnenwetter auf der Terrasse – was dann, insgesamt gesehen, wohl etwas viel Genuss war. Leichte Hautrötungen waren die Folge. Mit dem Grillen warteten wir vorsichtshalber, obwohl uns schon der Appetit plagte, bis die Sonne tiefer stand und an Kraft verloren hatte. Das war wohl vernünftiger so.

Es wäre natürlich eine Idee, die Terrasse mit einer Markise oder mit Sonnenschirmen auszustatten. Dies wäre derzeit aber eine sinnlose Geldausgabe. In wenigen Tagen schon sind nämlich die um das Elbe-Penthouse stehenden Pappeln dicht belaubt, sodass wir dann einen natürlichen Sonnenschutz haben, der unsere Terrasse, je nach Sonnenstand, in Sonnen- und Schattenzonen aufteilt. Wir können uns dann aussuchen, ob wir uns von der Sonne bräunen lassen oder lieber kühl im Schatten sitzen wollen.

Vermutlich werden die Pappeln aber in ein paar Jahren abgängig sein, zumindest werden sie gestutzt. Dann brauchen wir ohne Frage einen Sonnenschutz. Man wird ja auch nicht jünger. Ich merke, dass ich die Sonne heute nicht mehr so gut vertragen kann wie früher. Und mein redhead Bernd ist nun ganz und gar kein Sonnentyp. Wir werden also eines Tages vor der Frage stehen: Markise oder Sonnenschirm.

Ich hab da nämlich gerade so nette tuckige Sonnenschirme entdeckt. Davon 3 Stück in verschiedenen Farben auf der Terrasse – das sieht doch schick aus.
Wir finden die gut!

Zu beziehen bei Ikarus in vielen tollen Farben.