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Zwei Tassen und drei Flaschen

Für die heutige Geburtstagsnachfeier wollten wir uns 2 Tassen bei den Nachbarn ausleihen. Trotz unseres Lümmellooks (T-Hemd und Shorts) dauerte das Ausleihen der Tassen drei Flaschen Wein. Und wenn wir heute nicht die Feier haben würden (die Gäste kommen schon heute Vormittag), hätte das Ausleihen auch 4 Flaschen Wein dauern können.

So, nun ist erst mal Schluss. Ein paar kleine Vorbereitungen sind nämlich noch zu tätigen.

Pause

Nein nein, nicht Pause im Blog. Ich meine Pause vom Job. Hoffe ich jedenfalls. In meinem Job weiss man ja nie, ob nicht doch ein Hilferuf auf dem Handy kommt. Drückt mir bitte die Daumen, dass das nicht geschieht. Nach ein paar langweiligen Wochen waren nämlich die letzten 4 Tage mit Arbeit, teilweise mit sehr viel Arbeit, angefüllt. Tja, wie das immer so ist: Zu wenig Arbeit war nicht richtig. Und nun war mehr Arbeit – und das war auch nicht gut. Aber es war immerhin besser als fast den ganzen Tag rumzusitzen und nichts tun zu können.

An Tagen, wie die der vergangenen Woche, kann es schwierig sein, Termine einzuhalten. Glücklicherweise konnte ich gestern Abend ein paar Einkäufe erledigen und auch noch dem kleinen Bloggertreffen beiwohnen. So konnten wir bei leckerem Essen im Holsteiner Hof Lucki und seine Frau kennenlernen, die auf der Durchreise in den Urlaub in der kleinen Stadt an der Elbe Station machten und sich mit Anne verabredet hatten.

Lucki und Frau wussten zwar, dass wir „da oben wohnen“, kannten uns aber noch nicht persönlich. Das hat sich nun geändert. Beim nächsten Besuch in der kleinen Stadt an der Elbe, wollen wir die Beiden, und Anne darf natürlich auch mitkommen, „da oben“ gern zu einem Schälchen Kaffee und zu selbstgemachtem Eis einladen.

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die Überraschung bei unserem Aufbruch. Wir wünschen euch ein paar schöne Tage an der Ostsee.

Kressetisch


Der teure Reifenwechsel wird noch teurer als ursprünglich gedacht. Wir haben nämlich eine Laterne zu wenig. Deshalb sind wir heute noch mal zum Blumenhof Kehr gefahren um eine Laterne nachzukaufen. Wir hatte alle vorrätigen Laternen dieser Grösse aufgekauft. Es hätte aber ja sein können, dass inzwischen Nachschub eingetroffen wäre. War aber nicht. Es wird jetzt eine Laterne für uns nachbestellt.

Wir kamen natürlich nicht umhin, erneut durch den Ausstellungsraum zu streifen. Dabei entdeckten wir den Kressetisch. Leider lässt sich diese Idee nicht auf einem normalen Esstisch aus Holz verwirklichen.

Extremsituation


An der Alster herrschte heute Mittag T-Shirtalarm. Aber während sich bereits ein paar Menschen ohne Jacke, nur im T-Shirt oder Hemd zeigten – so wie ich – gingen andere noch im Zwiebellook, d.h. Pullover, darüber ein Sakko und dann noch eine Jacke, teilweise auch mit Schal. Eine Dame kam mir im dicken Webpelzmantel mit Kapuze entgegen.

Ich konnte auch erste nackte sexybehaarte Männerbeine (auch unsexyunbehaarte) entdecken.

Nackt um die Alster

Heute bin ich das erste Mal in der Mittagspause ohne Jacke um die Binnenalster gegangen, also nicht wirklich nackt. Das ist nur so eine Redensart zwischen meinem Kollegen und mir: Ich bin heute nackt gegangen – was eben so viel heisst wie: Ich bin heute ohne Jacke gegangen.

Es war grenzwertig, zwar auszuhalten, es war etwas unwarm. Aber es ging, gerade so.

Ungeduldig


Foto Jens Hauer

Mit Fotos und Grafiken ist das ja so eine Sache. Einfach so nehmen und selbst verwenden, auch mit einem Hinweis auf die Seite, ist nicht immer unbedingt gern gesehen.

Gern wollte ich meinen kleinen Bericht über das Musical Spamalot mit ein paar bunten Bildchen aufmotzen und hatte deshalb angefragt, ob ich mich aus der Homepage bedienen darf oder ob man mir freundlicherweise ein paar Fotos zur Verfügung stellen könnte. Da ich mein Weblog gern aktuell halte, habe ich dann den Beitrag über unseren Kurztripp nach Mönchengladbach und Köln ohne Fotos online gestellt.

Gerade eben erhielt ich eine freundliche Mail mit 3 Szenenfotos aus dem Musical Spamalot, die ich euch nun zugern zeige. Herzlichen Dank an die Presseabteilung vom Musicaldome!

Foto Herbert Schulze


Foto Jens Hauer

Teurer Reifenwechsel

Nein nein, keine Angst, es ist alles glatt gegangen am vergangenen Freitag. Teuer wurde es nur während der Wartezeit. Ein paar hundert Meter von der Reifenwechselwerkstatt entfernt gibt es nämlich ein Geschäft, dass sich Blumenhof nennt. Die Homepage ist leider noch im Aufbau. In diesem Geschäft gibt es frische Schnittblumen, die zu sehr exquisten Sträussen arrangiert werden. Allein die Präsentation der Schnittblumen ist sehenswert. Ausserdem hat das Geschäft einen Wintergarten, in dem u.a. Zitrussträucher und -bäumchen angeboten werden. Desweiteren kann man Terrakottapflanzgefässe käuflich erwerben sowie allerhand Gartendeko. Es gibt aber auch eine grosse Abteilung für Tischgeschirr und Kleinmöbel. Im Herbst hatte ich dort bereits ein Weinregal gekauft.

Das Geschäft ist eine gute Gelegenheit, sich die Zeit zu vertreiben während man darauf wartet, dass am Wagen die Reifen gewechselt werden. Komm, wir gehen zu Kehr und schauen mal! Aber mit nur mal schauen sind wir nicht weit gekommen. Bereits im Eingangs bereicht fielen uns Laternen auf, die sich gut auf unserer Terrasse machen würden. Allerdings waren wir uns nicht sicher, ob sie wetterunempfindlich sind. Also erst mal rein in den Laden und sich umsehen, was es sonst noch gibt.

Seit längerem bin ich auf der Suche nach einem kleinen Tablett, mit dem sich stilvoll Espresso und andere Getränke servieren lassen. Und siehe da, hier wurde ich fündig. Bernd mochte es auch leiden. Und da der Preis akzeptabel war, nahmen wir gleich eins mit auf unseren Rundgang. Und der endete bei den vorher gesehenen Laternen. Wir fragten den Chef, der sich gerade damit beschäftigte, einzelne Tulpen in Reagengläsern in einen Baum zu hängen, nach den Laternen. Sie wurden uns in höchstem Lob gepriesen: Dickes verzinktes Material, pulverbeschichtet – die könnten wir gut draussen stehen lassen. Wir überschlugen, wieviele wir benötigten (5 Stück) und ich fragte nach einem Sonderpreis. Ja, das wäre kein Problem. Während wir den Wagen abholten, wurden die Laternen in einen Karton verpackt. Bei unserer Rückkehr wurde uns wortlos ein Zettel gereicht, auf dem die Gesamtsumme stand für das Tablett und 5 Laternen. Wir hatten einen Rabatt von 20 Euro bekommen, womit wir sehr zufrieden waren.

Und ganz nebenbei bekamen wir noch Pflegetipps für das Zitrusbäumchen, dass ich vor einem Jahr zum Geburtstag bekommen hatte, und unsere Kamelie.

Nervig

So, wir sind wieder da. Einen Rückblick über die vergangen Tage werde ich euch natürlich nicht schuldig bleiben. Nur eins sei schnell mal gesagt:

Seid der vergangenen Nacht haben wir endlich wieder Sommerzeit. Und wenn ich sage „endlich“, dann meine ich das auch so. Ich liebe die Sommerzeit.

Nur eins geht mir gehörig auf den Sack: Jedes Jahr gibt es das gleiche Theater in den Medien, nämlich Diskussionen darüber, ob die Sommerzeit nun sinnvoll ist oder nicht, ob das Viehzeug auf dem Bauernhof darunter leider oder gar der Bauer selbst. He Leute, nach ein paar Tagen ist das doch alles vergessen. Macht doch nicht so ein Theater um eine Stunde. Es gibt wahrlich wichtigere Dinger, über die man sich aufregen kann, z.B. über diesen Bahnchef, der wohl Kleister am Hosenboden hat. Oder die Männer in langen Röcken und brennenden Handtaschen in Rom.

Wie gesagt: Ich bin ein absoluter Freund der Sommerzeit.

So, und demnächst gibt es dann auch was über Reifen und Musical.