Stark bewölkt
War für ein Wetter! Gestern hatte ich ja Glück. Gleich nach dem Aufstehen ging ich zum Wochenmarkt, wir brauchten grünen Spargel, wir hatten uns nämlich in den Kopf gesetzt, dieses Gericht zu essen. Und da die Spargelsaison sich dem Ende nähert, war es Zeit, sich die grünen Stangen zu besorgen. So lange ich unterwegs war, war es jedenfallst trocken.
Das Wetter wurde dann auch nicht wirklich gut. Regenschauer, Sturmboen, sekundenlange Sonnenstrahlen, nee, das ist nicht mein Wetter. Sehnsüchtig schaute ich von drinnen auf die nasse Sitzgarnitur auf der Terrasse.
Heute sieht es nicht besser aus, ausser, dass es nicht so stürmisch ist. Der Gatte sagte gerade, dass es heller würde. Kaum hatte er es ausgesprochen, fielen wieder Regentropfen.

Vom letzten Wochenende stand noch der schwere gusseiserne Schmortopf in der Küche. Er wird sonst im Keller geparkt. Der Anblick lud dazu ein, heute mal wieder Rouladen zu machen. Der Sommer ist ja eigentlich keine Rouladenzeit, jedenfalls nicht bei uns. Die gehören im Herbst und Winter gegessen. Aber gut, das Wetter passt ja gerade.
Morgen muss ich den schweren Topf dann von den Rückständen befreien, ist eine doofe Arbeit, denn in die Spülmaschine darf der nicht. Das nächste Wochenende verspricht ein heisses zu werden. Der Topf darf dann jetzt, hoffentlich bis zum Herbst, in den Keller.

Gerade jetzt haben wir Sekundensonne, der Gatte äussert sich: Es wird wieder heller. Währenddessen sehe ich durch das Fenster in seinem Rücken die nächsten Regenwolken auf uns zutreiben. So wird das wohl den ganzen Tag bleiben, ein idealer Tag für ein wenig Wellness und ein Wannenbad während die Rouladen im Ofen garen.
14 Nächte – Winterliches Norwegen

Das wird eine ganz neue Erfahrung für uns, Norwegen im Winter. Es geht rauf bis zum Nordkapp. Während der Passage entlang der Norwegischen Küste muss man in der Jahreszeit wohl auch mit stürmischer See rechnen. 260 Tage also noch bis wir in Bremerhaven an Bord gehen.
Heute haben wir einen weiteren Schritt der Reisevorbereitungen gemacht. Nach Bremerhaven werden wir auf eigenem Kiel, bzw. auf eigenen Rädern, anreisen. Da braucht es einen Platz, um das Auto abzustellen. Seit heute ist die Buchung der Parkplätze an der Columbuskaje freigeschaltet. Auf P1 stellt man den Wagen direkt am Schiff und am Abfertigungsgebäude ab. Dort haben wir schon mal geparkt. Die Koffer gibt man ab bevor man das Abfertigungsgebäude betritt. Heute habe ich auf P1 einen Stellplatz gebucht bevor alles ausgebucht ist.
Ankommen – Parken – Ablegen, das ist so praktisch.
Mutige Worte

Vor 25 Jahren, am 10. Juni 2001, sprach Klaus Wowereit auf einem SPD-Parteitag die Worte: „Ich bin schwul und das ist auch gut so!“ Hinter den Kulissen und hinter vorgehaltener Hand wurde eh schon geflüstert, dass der Kandidat für das Amt des regierenden Bürgermeisters in Berlin schwul sei. Wowereit war auserkoren, die Nachfolge des zurückgetretenen Eberhard Diepgen anzutreten. Um üblen Anfeindungen nach Übernahme des Amtes entgegenzutreten, entschied sich Wowi, die Flucht nach vorn anzutreten und sich öffentlich zu outen. Vor 25 Jahren war das ein mutiger Schritt. Bei vorgezogenen Neuwahlen im Oktober 2021 bekam die SPD die meisten Stimmen und Klaus Wowereit wurde wieder Regierender Bürgermeister, in anderen Bundesländern heisst dieser Posten Ministerpräsident.
Homosexualität war 2001 zwar legal, litt aber immer noch unter der Tabuisierung grosser Teile der Gesellschaft. Das ist inzwischen zwar besser geworden, aber noch immer werden wir schwule Menschen von Teilen der Bevölkerung stigmatisiert. Selbst die Führung der Katholischen Kirche kann sich nicht dazu durchringen, uns den Segen zu erteilen, wohl wissend, dass sich in der Priesterschaft viele homosexuelle Männer in kirchlichen Positionen befinden. Das wird auch immer nocht totgeschwiegen, weil nicht ist, was nicht sein darf.
Ole von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs, ebenfalls in der Position eines Ministerpräsidenten, wurde durch ein Interview seines Vaters zwangsgeoutet. Auch über Ole von Beust wusste man schon vorher, jedenfalls in Hamburg, dass er schwul ist. Ole von Beust wurde später als Bundesratspräsident der zweite Mann im Staate.
Bleibt von der alten Garde noch Guido Westerwelle. Insider wussten seit 1997, dass er schwul ist, nachzulesen war das im Nachschlagewerk Out!. 2004 wurde Westerwelle durch Bild öffentlich geoutet. 2009 wurde er Bundesaussenminister. Im Jahr darauf „verpartnerte“ er sich mit seinem lanjährigen Lebensgefährten Michael Mronz. Westerwelle verstarb 2016 an Leukämie.
Aus dem aktuellen öffentlichen Leben fallen mir zwei schwule Personen ein, Hendrik Streeck und Jens Spahn. Mir ist nicht bekannt, dass sie sich öffentlich geoutet haben oder geoutet wurden. Ich denke, dass das heute auch nicht mehr notwendig ist. Wenn gleichgeschleichtlich veranlagte Menschen sich im privaten Kreis unterhalten, spricht man eben über seinen Mann oder seine Frau, das ist für mich das Selbstverständlichste auf der Welt. Oder sie werden auf öffentlichen Veranstaltungen gemeinsam fotografiert. Jeder andere kann daraus seine Schlussfolgerung ziehen. Während meiner beruflichen Tätigkeit, die ja nun auch schon 11 Jahre zurückliegt, erhielt ich ab und zu Einladungen zu Veranstalungen mit meinem Partner.
Leider ist das noch nicht überall die Normalität, auch wenn homosexuelle Politkerinnen und Poliker als gewählte Volksvertreter in den Parlamenten sitzen. In den letzten 25 Jahren hat sich vieles zum Positiven verändert. Leider ist es aber so, dass konservative Kräfte, besonders aus den Reihen der Rechtsextremen, anderer Meinung sind und alle Errungenschaften verteufeln, in den sozialen Medien werden viel Hass und Drohungen ausgeschüttet.
Frühlingspizza

Pizza ist eins unserer Hauptnahrungsmittel an Wochenenden weil uns manchmal nichts besseres einfällt bzw. wei. wir keine Lust haben, lange in der Küche zu stehen, viel Zeugs zu schnibbeln, anzubraten, raus der Pfanne, Gemüse rein, alles wieder zusammenschütten – man kennt das. Dazu kommt bei Pizza, dass man sie sehr vielfältig gestalten kann. Ich muss allerings zugeben, dass wir meistens doch bei den Belegen landen, die wir oft und gern essen. Bei mir sind es Thunfisch mit Kapern.
Die Pizzabasis ist schnell gemacht und dafür muss ich nicht mehr nachschlagen: Weiterlesen
Abgedreht

Früher war ich ja, zusammen mit meiner Frau, Eigentümer eines Secondhand Reihenhauses in Lübeck. Das Geld war knapp, wie das in jungen Jahren so üblich ist – oder war. Deshalb habe ich viel selbst gemacht, learning by doing. Internet gab es noch nicht, da kann man sich über YouTube ja heute viel Zeugs angeignen.
Heute sind mein Schatz und ich ja Eigentümer einer Wohnung, in der wir nun auch schon fast 19 Jahre wohnen. Hier fällt ja kaum etwas an, was erneuert werden muss. Und da die Wohnung Teil eines Ganzen ist, muss man eh vorsichtig sein und keinen Schaden für die Miteigentümer anrichtet. Also wird schon mal ein Handwerker beauftragt. Aber einen Wasserhahn austauschen, das kann ich.
Der Wasserhahn an der Aussenzapfstelle auf der Terrasse war undicht. Ich weiss, dass man innen eine Dichtung austauschen kann. Dann fährt man zum Baumarkt, steht da vor dem Regal mit tausenden verschiedenen Dichtungen, entscheidet sich für eine, fährt nach Hause, will die einbauen – und dann war es doch die falsche. Ich entschied, einen neuen Wasserhahn zu bestellen und baute den ein. Alles super, alles dicht, alles perfekt.
Nach ein paar Tagen lief Wasser aus der Wand, dort, wo der neue Hahn eingeschraubt war. Ich sperrte die Leitung hab und schraubte den Hahn wieder raus, umwickelte das Gewinde neu mit Dichtband und schraubte das Teil wieder ein, bis sich nichts mehr schraubte. Ach, ein kleines Stück muss aber noch, das Ding soll ja gerade an der Wand sitzen. Noch ’n Stück, noch ’n Stück – und dann passierte es: Der Wasserhahn fiel von der Wand. Das Endstück des Gewindes steckte im Rohr in der Wand, ich hatte es abgedreht. Da war ich dann mit meinem Handwerkerlatein am Ende.
Ich suchte im weltweiten Netz nach einer Lösung. Ja, vielleicht hätte ich es hinbekommen, dazu hätte es aber neues Werkzeug gebraucht, dass ich für eine einmalige Gelegenheit hätte teuer erwerben müssen und möglicherweise hätte es trotzdem nicht funktioniert. Ich bestellte erstmal einen neuen Wasserzhahn und beauftragte dann lieber einen örtlichen Sanitärfachhandwerksbetrieb.

Heute Morgen erschien ein netter junger Mann und schaute sich den Schaden an. Mit einem Spezialschlüssel drehte er die Hahnverlängerung, in der das abgebrochene Gewindestück steckte, aus der Wand. Hahnverlängerung? Die Abdeckrosette des alten Wasserhahns hatte nie direkt an der Wand gesessen, sah nicht so schön aus. Könnte es sein, dass das kleine Problem ohne die erwähnte Hahnverlängerung gelöst sei? Ich erklärte die Situation. Obwohl der nette Monteur vorher gesagt hatte, dass er den neuen Wasserhahn aus versicherungstechnischen Gründen nicht montieren dürfe, erklärte er sich dann doch bereit, eben dies zu tun, ohne die rausgedrehte Hahnverlägerung. Und jetzt ist alles perfekt. Natürlich gab es ein angemessenes Trinkeld.
Als ich den Auftrag telefonisch erteilte, wurde mir gesagt, der Monteur käme ca. 7/7:30 Uhr. Na ja, Dienstbeginn 7 Uhr, der kommt wohl eher um halb acht, dachte ich. Trotzdem stellte ich den Wecker auf 06:15 Uhr, man will ja einen frischen Eindruck machen und die Katzen sollten vorher auch noch versorgt werden.
Der Wecker holte mich aus tiefstem Schlaf, der lief schon im Dauermodus als ich wach wurde. Und es war dann natürlich doch nach halb 8 als der Monteur kam. Aber besser war es doch, den Wecker zu stellen, man weiss ja nie.
Willkommene Auszeit vom Draussen
Wenn das Wetter gut ist, die Sonne scheint und die Temperaturen mitspielen, sitze ich auf der Terrasse. Ich schaue löcher in die Luft, gucke den Katzen beim Schlafen zu und den Vögeln beim Zwitschern und singen, oder ich lese. Sobald es geht, hält mich nichts davon ab, draussen zu sitzen.
Dann ist es mir ganz egal, wie es in der Wohnung aussieht, ob in der Küche noch geputzt werden muss, ob die guten Gläser, die seit dem Wochenende auf der Abtropfplatte stehen, noch gespült werden müssen, ob irgendwo Staub liegt oder ob Katzenhaare durch die Wohnung wehen. Die leeren Mehrwegflaschen für Mineralwasser stehen da noch rum. Auf dem Kochfeld kleben noch Essensreste und Fettspritzer vom letzten Wochenende.
Na und? Das ist alles nicht wichtig, nichts davon muss jetzt sofort und am liebsten schon vorgestern erledigt werden. Dafür puzzel ich im Terrassengarten rum, schnibbel hier, schnibbel da, guck den Blumen beim Wachsen zu: Ach, schau an, die Susanne ist auch wieder ein Stück länger geworden. Und drinnen tobt das Chaos. Ich lass es toben. Nennt mich ruhig Schlampe
Das Wetter in unseren Breiten ist nun mal so, dass ich jede mögliche Minute ausnutze, mich auf der Terrasse aufzuhalten. Ich bin nun mal ein Sommermensch.
Heute also regnerisch, unwarm und bewölkt, ideales Wetter, liegengebliebenes zu erledigen, Nebenkostenabrechnungen zu machen und die Steuererklärung vorzubereiten. Scheisswetter!
Kein Sport
Ein Verhaltenshinweis bei der Entlassung aus dem Krankenhaus war, dass ich mich zwei Wochen nicht sportlich betätigen soll. Na ja, ich und Sport …
Eine Woche ist jetzt vergangen, in der ich mich recht vorsichtig verhalten habe. Gilt Treppensteigen vom Keller in die vierte Etage für eine untrainierte Person schon als Sport? Vor meinen Rückenproblemen habe ich das mit links gemacht und nach der OP war ich immer noch nicht hundertprozentig dazu in der Lage. Es ging, aber ich habe mich bemüht.
Und jetzt? Gestern war ich 3 x unten. Einkaufen, Müll entsorgen und eine Flasche Wein aus dem Keller holen. Die Treppen nach unten gehen ist ja nicht das Problem, aber dann wieder rauf. Zweimal hab ich den Lift genommen, einmal die Treppen.
Gut ist das ja auch nicht, wenn ich nichts mach, nicht mal die Treppen nach oben steige. Das wirft mich konditionell wieder zurück. Aber so ist es wohl besser und ich baue mich dann demnächst langsam wieder auf.
Ich darf auch drei Monate nicht autofahren, auch diesen Hinweis bekam ich bei der Entlassung mit auf den Weg. Gut, das verlernt man nicht, den Wagen hab ich eh nicht zur Verfügung weil der Gatte ihn für den Arbeitsweg benötigt. Und wenn ein Grosseinkauf notwendig ist, planen wir den so, dass wir das zu zweit erledigen können.
Warten auf den Zusteller

Heute soll ein kleiner Beistelltisch für die Terrasse geliefert werden, zugestellt durch DPD. Entgegen früherer schlechter Erfahrungen ist DPD inzwischen sehr zuverlässig geworden. Eigentlich wollte ich noch kurz ins Dorf, aber wenn die Zustellung angekündigt wird, bleibe ich doch lieber zu Hause. Einen Würfel von 45 x 45 x 45 cm und 5 kg Gewicht aus einem Paketshop abzuholen, ist nicht praktisch.
Erfahrungsgemäss kommt DPD schon immer recht früh bei uns. Die Sendungsverfolgung ist gut gelöst – wenn sie funktioniert. Es ist nämlich schon mal passiert, dass sich die Sendung gemäss Ankündigung im Zustellzentrum befindet und demnächst zugestellt werden soll, und plötzlich klingelt es und der DPD-Zusteller steht vor der Tür.
Ich hoffe also, dass unser neues Tischchen alsbald geliefert wird und ich dann noch schnell ins Dorf gehen kann.
Nachlese und nachlesen

Seit meiner Enlassung aus dem Krankenhaus am Freitag letzter Woche ist nicht viel passiert. Wir haben die Tage überwiegend auf der Terrasse verbracht. Nach dem Krankenhausaufenthalt, auch wenn er nur von kurzer Dauer war, fühlte ich mich frei. Ich habe viel gelesen, habe in das Grün geschaut und dem den Vögeln zugehört. Mein Lieblingsvogel ist zurzeit die SenfgasmückeSumpfgrasmücke. Sie entzückt mit lautem und fröhlichem Gezwitscher meine Sinne und entlockt mir ein Lächeln. Wir haben drassen gefrühstückt und gegessen, wir haben gegrillt, Wein getrunken. Es war wie ein kleiner Urlaub.
Wir hatten geplant, am Pfingstsamstag notwendige Einkäufe zu erledigen. Dafür haben wir immer zwei Optionen: Zu Fuss in die Stadt zu gehen und bei REWE einkaufen oder den Wagen zu nehmen und zu Famila zu fahren. Da ich mich müde oder schlapp fühlte, fuhren wir zu Famila. Ja, man kann auch den Wagen nehmen und zu REWE fahren. Da muss man aber, wenn man nicht gleich morgens kommt, auf dem Parkdeck parken und den Einkaufswagen mittels eines Aufzugs hinaufbefördern. Ich habe eine Aversion gegen fremde Aufzüge, man weiss schliesslich nie, wer in der Kabine schon seine Viren hinterlassen und mit nach dem Toilettengang ungewaschenen Händen die Aufzugsknöpfe bedient hat. Allein während ich das hier schreibe, könnte ich mich schütteln.
Sonntag wollte mein Schatz nach Winsen zu seiner Stammtankstelle, wo der Bezinpreis immer sehr günstig ist. Ausserdem wollte er dort mal den Wagen waschen. Um hier mal rauszukommen, bin ich mitgefahren. Tanken konnten wir, waschen aber nicht. Die Waschanlage war geschlossen obwohl das reines Gewerbegebiet ist. Zurück zu Hause haben wir nur den Wagen abgestellt und sind gleich runtergegangen zur Elbe. Es war noch recht früh, deshalb waren kaum Menschen unterwegs.
Vom anderen Elbufer war der Kuckuck zu hören. Bei günstigem Wind hören wir ihn auch hier in der Wohnung. Allerdings war mir nicht sicher, ob er hier auf der Elbinsel ruft oder von Niedersachsen. OK, nun ist das auch geklärt. Dort drüben ist ein kleines Wäldchen, in dem er sich wohl aufhält.
Abends sassen wir noch lange draussen, haben Fledermäuse beobachtet, in den Sternenhimmel geschaut und nach Satelliten ausschau gehalten.
Pfingstmontag war ja wieder ein schöner Tag zum Draussensein. Es wird mir nie langweilig. Ich habe keine Nachrichten verfolgt, keine Blogs gelesen und kommentiert, es war wie Urlaub.

Gestern war ich dann wieder allein zu Hause. 31 Grad sollten es sein, gefühlt war es aber frischer hier oben im elbe-penthouse.de, der Wind war sehr angenehm und machte das Draussen erträglich.
Die Katzen waren ständig um mich herum. War ich draussen, waren sie auch draussen, ging ich mal rein, kamen sie mit rein. Glinda liebt Rosmarin. Wir haben ihr eine eigene Pflanze gekauft damit wir nicht unbeabsichtigt Rosmarin mit Fremdaromen ernten. Für den Eigenbedarf haben wir ein Stämmchen. Dort hatte Glinda auch schon mal dran geleckt, es wurde dann Zeit, dass sie ihren eigenen Kräutergarten bekam.

Unsere Wohnung hat sich während der kleinen Hitzewelle schon ziemlich aufgeheizt, das geht ja schnell unter dem Dach. Durch die grossen Fenster scheint die Sonne nahezu ungebremst von zwei Seiten in die Wohnung. Heute ist es ja ein wenig abgekühlt, aber die Abkühlung der Wohung dauert länger als das Aufheizen. Schlafen und kuscheln geht zurzeit nicht, nichtmal den Arm drüberlegen.
Heute Nachmittag gehe ich wieder zur Krankengymnastik. Habe dort schon angekündigt, dass es nicht so sportlich sein darf, ich darf nämlich 2 Wochen keinen Sport machen.
Jetzt gehe ich erstmal wieder raus in die Sonne und geniesse das Grün und die Vögel.

