So ein Hightech-Auto kann man nicht von jetzt auf gleich beherrschen. Ja, das Fahren selbst schon. Aber es gibt ja so viele Technische Dinge, die das Autofahren erleichtern können und die man nach seinem persönlichen Bedarf einstellen kann. Das kann man im Auto selbst machen oder in der App auf dem Handy.
Und damit sind wir gleich bei dem ersten Punkt: Es gibt zwar noch den Autoschlüssel, mit dem man per Funk die Türen entriegeln kann und wenn der Schlüssel im Fahrzeug oder in der Hosentasche liegt, kann man auch gleich losfahren. Aber den Schlüssel benötigt man überhaupt nicht mehr. Wenn man das Handy am Mann hat, irgendwo in den tiefen Taschen steckend, und sich dem Fahrzeug nähert, werden die Türen entriegelt und das Auto ist fahrbereit. Andersrum, also wenn man die Nähe des Autos verlässt, wird alles wieder verriegelt. Ausserdem erkennt der Wagen, welcher Fahrer sich annähert. Dementsprechend werden die Sitze und Aussenspiegel so eingestellt, wie der Fahrer es vorher mal abgespeichert hat.
Auch der Beifahrersitz lässt sich eleketrisch einstellen und personenbezogen abspeichern. Diese Funktion hatten wir schon bei unserem vorletzten Auto, dem Peugeot-Cabrio. Als wir uns entschieden hatten, ein neues Auto zu kaufen, haben wir einen Kauf daran scheitern lassen, weil es mit dieser Funktion nicht ausgestattet war. Statt eines Mazda wurde es dann der Volvo.
Wir machten eine Fahrt zu Bernds Arbeitsstätte in Winsen. Dort auf dem Parkplatz probierte Bernd noch ein paar Dinge aus. Auf dem Heimweg wollten wir bei Famila das erste Mal eine „Probebetankung“ machen. Man sollte tunlichst erstmal lesen, wie das funktioniert und nicht einfach das Kabel einstöpseln. Es passierte nämlich nichts und das Kabel bekamen wir erstmal auch nicht wieder aus dem Auto gezogen. Während der Gatte noch in der App danach suchte, was man machen soll, interessierte ich mich für die Gebrauchsanleitung an der Ladesäule. Die Reihenfolge ist, erstmal die Buchungs- oder Kreditkarte einlesen lassen und dananch das Kabel anstöpseln. Und so ging das dann auch und der Gatte kommt erstmal ein paar Tage bequem zur Arbeit und wieder nach Hause.
Für unseren Carport haben wir die Installation einer Wallbox in Auftrag gegeben. Das passiert aber erst Ende Oktober. Die Box liegt schon in unserem Keller, aber der Elektrofachbetrieb hat vorher keine Zeit. Bis dahin wird eben auf dem Heimweg bei Famila „getankt“. Während das Auto an der Nabelschnur hängt, lassen sich ein paar Einkäufe erledigen, äusserst praktisch.
Auf jeden Fall bleibt es noch eine Weile ganz schön spannend, was wir an unserem Skoda Elroq noch entdecken.







