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Von unterwegs

Die moderne Technik macht’s möglich: Emails schicken von unterwegs.
An Oliver und unseren Nachbarn hatte ich heute eine Mail mit einem Link geschickt, der auf eine Webseite leitet, auf der Hausboote angeboten werden.

Von Oliver bekam ich eine Nachricht, die u.a. dieses enthielt:
„Ich sitze gerade im Auto ….. praktisch so eine UMTS-Karte.“

Auf der Nachricht von unserem Nachbarn stand nach der Antwort auf meine Mail diese Notiz: „Von meinem iPhone gesendet. Viele Grüsse von unterwegs.“

Es ist schon genial, was wozu die Technik heute in der Lage ist.

Aber ich will meinen Lesern den Link nicht vorenthalten:
http://www.immonet.de/hamburg/zentrales-wohnen-auf-ihrem-hausboot-11615791.html

Vollpension

Auszug aus den Inklusivleistungen einer Kreuzfahrt:
Frühstück, Vormittagssnack, Mittagessen, Nachmittagstee, Abendessen, Mitternachtsbuffet und nächtliches Mini-Buffet sowie zwischenzeitlich kleine Snacks, Eis, 24-Stunden-Pizzeria, Kaffee, Tee, Säfte und Wasser im Selbstbedienungsbereich (im Restaurant sind Eiswasser, Tee, Kaffee und Eistee inklusive).

Meteorologischer Sommeranfang

Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang. Besser hätte sich der Sommer nicht in Szene setzen können wie er es heute getan hat. Sommer pur! Herrlich. Und wir haben fast den ganzen Tag auf der Terrasse verbracht – von wenigen Stunde abgesehen. Einfach nichts tun, lesen, in den blauen Sommerhimmel schauen, den Vögeln zuhören, neudeutsch heisst das ja wohl chillen.

Die ganze Müllsch….. ging mir am Ar… vorbei.

Karoline fährt mit Pfingstbusch


An diesem Wochenende ist Karoline wieder im Einsatz. Obwohl wir sie während unserer Zeit im Elbe-Penthouse schon oft durch das Pappelwäldchen haben fahren sehen, ist die kleine Dampflok mit ihren alten Waggons immer wieder ein Anziehungspunkt und ich stehe jedes Mal, wenn ihr Kommen durch das Pfeifsignal angekündigt wird, auf der Terrasse und schaue ihr zu, wie sie an unserem Haus vorbeischnauft.

Karoline wurde für das Pfingstfest mit einem Pfingstbusch geschmückt. Woher die Pfingstbuschtradition stammt, weiss ich nicht. Ich erinnere mich aber, das mein Vater am Mast unserer Yacht auch immer einen Pfingstbusch befestigt hatte. Er nahm dazu Birkenzweige.

Ein mal saugen bitte

Die jährliche Ohrenreinigung war mal wieder fällig. Toll, wenn man einen Arzt hat, den man morgens anrufen kann und bei dem es dann auch einen ganz prompten Termin gibt. Um 08.40 Uhr verliess ich das Büro. Etwa 15 Minuten später war ich in der Praxis. Um 09.00 Uhr sass ich auf dem Behandlunsstuhl, den ich 3 Minuten später wieder verlassen konnte. Und um 09.20 Uhr sass ich wieder an meinem Schreibtisch.

Eine kleine Entdeckung

Leergut und Altpapier wegbringen und danach noch mal eben runter an die Elbe – das ist fast schon ein Ritual, das wir an den Wochenenden pflegen, so wie auch heute.

Der Rückweg nach Hause verlief heute etwas anders als sonst. In unser kleinen Stadt ist nämlich Jahrmarkt. Und wenn Jahrmarkt ist, muss man am frühen Nachmittag dort Berliner und/oder anderes Schmalzgebäck holen – weil das nämlich so ausgebrochsprochen gut schmeckt. Auf dem Weg von der Elbe zum Jahrmarkt kamen wir an einem Betongebilde vorbei, an dem ein Wappen hängt. Auf einer kleinen Messingtafel steht die Erklärung zu dem Wappen:

Das Wappen ist das Originalbugwappen des ersten und einzigen deutschen Atomfrachtschiffes „Otto Hahn“. Otto Hahn war ein deutscher Chemiker, dem 1938 die erste Kernspaltung gelang, die Grundlage für die militärische und friedliche Nutzung der Kernenergie.

Warum steht das Ding nun ausgerechnet in Geesthacht? Weil das Schiff ein Forschungsprojekt der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt m.b.H. (GKSS), Geesthacht, war.

Vorbei


Vier freie Tage mit einem Urlaubstag sind vorrüber. Ich hatte mich seit Wochen darauf gefreut. Geplant, was wir während dieser Tage machen würden, hatten wir nichts. Wir wollten einfach aufstehen wenn wir ausgeschlafen sind und das tun, wozu wir Lust haben. Nun ja, die hatten wir auch.

Rückblickend weiss ich eigentlich gar nicht so richtig, was wir alles gemacht haben und wo die Zeit geblieben ist. Ohne Anspruch auf chronologische Reihenfolge haben wir uns u.a. diesen Aktivitäten hingegeben, wobei die Lust hierbei mal aussen vor bleibt:
Spargel gegessen
Eine neue elektrische Zahnbürste gekauft
Terrassenpflanzen gekauft und eingepflanzt
Bei den Nachbarn gegrillt
Bei den Nachbarn eine Rumprobe gemacht
Teakholzstühle gereinigt
Teakholztisch und -stühle geölt
Terrassengeländer mit dem Kärchersauger von Spinnen befreit
3 Fensterrahmen mit dem Kärchersauger von Spinnen befreit
3 Fensterrahmen und die Terrassenfront mit Spinnengift eingenebelt
An der Elbe gewesen und ein Originalbugwappen entdeckt
Auf dem Jahrmarkt Berliner und Apfel- und sonstige gefüllte Taschen gekauft
In der Warteschlange ein Bild geschossen (wer kauft so einen Schrott auf einem Jahrmarkt?)


Suchbild: Welche Flasche passt nicht dazu?

Morgen geht’s in eine normale 5-tage Arbeitswoche mit der Vorfreude auf ein 3-tägiges Wochenende. An einem von den 3 Tagen werden wir uns etwas anschauen. Dazu dann nächste Woche mehr.

Auflösung

Gestern Abend auf Mutters Geburtstagsfeier fand sich auch nieman, der je mal was von einem Dröppelkatrichnchen gehört hatte, was mich doch sehr erstaunt hat.
Anke ist mit der Beschreibung einer Kaffeekanne mit Hahn dran sehr nahe gekommen. Aber ich habe den Ausdruck Dröppelkatrinchen zu einem anderen Gerät gehört, nämlich zu einem Samowar.

Ein Samowar hat ja auch einen Hahn, aus dem das heisse Wasser zur Teezubereitung „rausdröppelt“. Warum das Ding nun gerade Katrinchen heisst, dazu habe ich mir folgendes zurechtgelegt:
Eine – vielleicht auch mehrere – Zarinen hiess Katharina. Katrinchen ist eine Koseform von Katharina. Und um dieses Teegerät zu verniedlichen hat man es Dröppelkatrinchen getannt. Es wird auch eher ohne die Endung mit den „n“ ausgesprochen, also Dröppelkatrinche, eben mehr Ostpreussisch.

Iluminati

Gestern Abend waren wir im Kino in unserer kleinen Stadt. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn muss man an der kombinierten Bar/Kasse (Eine Barkasse ist was anderes) die vorbestellten Karten abholen. Während wir so mit ein paar anderen Kinogängern warten, bis wir an der Reihe waren, kam eine junge Frau und fragte nach einer Kehrschaufel. Sie hatte Popcorn verschüttet und wollte das Mahleur beseitigen. Tja, da sieht man den Unterschied zwischen Kinobesuchern in der grossen Stadt und in der kleinen Stadt. In Hamburg hätte es den Verursacher nicht gestört, Popcorn über den Boden verstreut zu haben.

Nun zum Film. In den Medien hatte ich nicht sehr positive Meinungen darüber gehört und gelesen. Sowar ich denn gespannt, wie mir der Film gefallen würde. Das Buch habe ich übrigens nicht gelesen.

Wir fanden den Film sehr spannend, wenn auch zum Teil etwas unschlüssig, was die Zeitabfolge betrifft. Aber trotzdem waren wir sehr angetan. Ewan McGregor in der Rolle des Kammerdieners des gerade verstorbenen Papstes ist schnuckelig anzusehen. Hat das was zu bedeuten, wenn er Tom Hanks in der Rolle des Professors Robert Langdon ein Kompliment bezüglich seines Aussehens macht?

Das Ende des Films war dann wirklich sehr überraschend. Nach all dem, was passiert war, haben wir damit nicht gerechnet. Genial!

Wiedermal hat sich bewahrheitet, dass man sich immer selbst ein Bild machen soll und nicht auf das achten, was sogenannte Fachleute von sich geben.

Schon mal gehört?

Eben stand ich an unser Büroespressomaschine und wartete so vor mich hin damit sich die kleine Tasse füllen möge. Da fiel mir ein Wort ein, dass vor ganz vielen Jahren mal gehört hatte (ältere Leute und ihr Langzeitgedächtnis!):
Dröppelkatrinchen (ich weiss, was damit gemeint ist).

Hat jemand von euch das Wort schon mal gehört? Bei uns im Büro kennt das keiner.