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17. Juni

Früher war heute Feiertag. Zu feiern gab es eigentlich nichts, Gedenktag passt besser. Am 17. Juni 1953 wurde ein Volksaufstand in der DDR blutig niedergeschlagen. Panzer rollten durch den Ostteil von Berlin, es gab Verletzte und sogar Tote. 5 Menschen werden von den Sowjets standrechtlich erschossen!

Wir sollten nicht vergessen, dass das Volk des Arbeiter- und Bauernstaates damals versucht hat, bessere Lebensbedinungen zu bekommen. Hier eine Bilderserie zum 17. Juni 1953.

Ich bin überzeugt, dass sich in Russland, dem Nachfolgestaat der Sowjetunion, nichts geändert hat. Da wird heute mit anderen Mitteln die Opposition niedergeknüppelt.

Hü und Hott

Es bleibt spannend in der Bundespolitik, speziell in der Asylgeschichte, die zurzeit einen Streit zwischen der CDU und der CSU, bzw. zwischen derKanzlerin Merkel und ihres Innenministers Seehofer, bestimmt.

Am heutigen Sonntag gibt es laufend neue Meldungen, die kurz danach wieder nicht mehr wahr sein sollen:
Die Kanzlerin will einen EU Sondergipfel – nein, doch nur eine Art von Gedankenaustausch
Seehofer gibt eine 2-wöchige Nachfrist – die CSU dementiert
Seehofer soll gesagt haben, dass er mit Frau Merkel nicht arbeiten kann – das stimmt nicht

Egal, irgendwas wird schon dran sein an den ganzen Gerüchten. Am besten wäre, Frau Merkel würde Herrn Seehofer morgen in die Wüste zurück nach Bayern schicken. Sie sollte sich von ihm nicht auf der Nase herumtanzen lassen.

Eins ist ganz klar und deutlich: Seehofer nutzt die Bundespolitik um damit Wahlkampf für die Landtagswahl in Bayern zu machen. Er hat Angst um die absoute Mehrheit der CSU im Bayrischen Landtag.

Vielleicht hat Frau Merkel auch einen Traum, ähnlich diesem.

Er hat gelogen

1990 gewann Helmut Kohl die Bundestagswahlen. Er hatte versprochen, die ostdeutschen Bundesländer in 3 – 4 Jahren in „blühende Landschaften“ zu verwandeln. Ich hatte das seinerzeit stark angezweifelt. Und jetzt wird bekannt, dass er das Deutsche Volk belogen hat. Helmut Kohl hatte später eingestanden, dass es sich um „eine bewusste Täuschung“ gehandelt hat. Das hört sich natürlich besser an als zu sagen: Ich habe gelogen! Weiterlesen

Protest gegen die AfD

Ein friedlicher Protest gegen einen Infostand der AfD auf einem Stadtteilfest veranlasste die Parteimitglieder, den Stand abzubauen und zu verschwinden. Tolle Sache. Bitte mehr davon!

Am Sonntag waren in Schleswigh-Holstein ja Kommunalwahlen. Die AfD warb für ihren Verein natürlich auch mit einem Infostand in der Einkaufsstraße. Meist fanden sich da nur ältere seriöse Herren ein und sprachen mit den AfD-Leuten. Ich hatte krampfhaft nach einem Thema gesucht, womit ich die AfD-Mitglieder mal aus der Reserve hätte locken können. Mir fiel aber absolut nichts ein. Anderseits war ich darüber ganz glücklich. Jemand, der mich kennt, hätte mich ja dort am Stand sehen können und mich auch noch als ein Sympathisant dieser Unpartei eingeordnet. Nicht auszudenken!

Hätte ich nur …

Jeder, der nur halbwegs vernünftig denkt, sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas tun! Gegen die Braunen, gegen die Nazis. Inzwischen ist es ja wohl gesellschaftsfähig, öffentich für das krude Gedankengut einzustehen, ja, sogar zur Gewalt aufzurufen. Ich wäre sogar bereit, mich an einer Gegendemo zu beteiligen, so sie denn nicht von den Linken organisiert wird.

Niemand sollte hinterher, wenn es zu spät ist, sagen: Hätte ich nur versucht, im Rahmen meiner Möglichkeiten was zu tun.

Blogger haben eine Möglichkeit, was zu tun, nämlich immer und immer wieder darüber zu berichten, zu schreiben und zu versuchen, auf diese Weise möglichst viele Menschen zu erreichen und dadurch mit dem Finger auf die Nazis zu zeigen! Wir alle sind gefragt, innerhalb unserer Möglichkeiten aufzustehen und diese Menschen in die Schranken zu weisen!

Meine Enkelkinder sollen eines Tages nicht mit dem Finger auf mich zeigen und mich fragen: Was hast du dagegen unternommen?

Der Mohr

Unter dem obigen Titel veröffentlichte ich vor ein paar Tagen einen Bericht, wonach eine seit Jahrhunderten existierende Apotheke in Frankfurt ihren Namen ändern sollte. Heute bemerkte ich anhand der Statistik, dass gerade jener Artikel überproportional von einer bestimmten Homepage aufgerufen wurde. Natürlich wollte ich wissen, was dahintersteckt. Und meine Recherche gefiel mir gar nicht. Die Klicks kamen von einer sogenannten Newsseite namens PI-NEWS, und dort aus einem Kommentar bezüglich des Vorfalls in Köln, wo ein LKA-Mitarbeiter, der wohlgemerkt privat in Köln war, vor einen Zug gestoßen wurde und starb.

Ich musste in den Kommentaren ziemlich weit runterscrollen um den Link zu meinem Beitrag zu finden. Was ich dabei lesen musste, ließ sich mir die Nackenhaare hochstellen und die Fußnägel hochrollen. Rechte Prolls, vielleicht auch der rechte Mob, ließen sich über den Vorfall in Köln aus, ohne überhaupt nähere Einzelheiten zu wissen. Ich habe es nicht über mich gebracht, jeden Kommentar genauer unter die Lupe zu nehmen, es hat mir auch so gereicht. Ich wollte es vermeiden, einen gesundheitlichen Schaden zu nehmen.

Meinen Beitrag habe ich erstmal deaktiviert.