Archiv der Kategorie: Klatsch

Die Lollo ist tot

Gina Lollobrigida ist im Alter von 95 Jahren in Rom gestorben. Sie gehörte zu den grossen Schauspielerinnen, deren Namen auch nach ihrem Tod Bestand haben werden. Ich habe sie in dem Film der Glöckner von Notre Dame in der Rolle der Esmeralda gesehen.

Mein Schatz hatte die zweifelhafte Ehre, die Lollo bei der Premiere des Musicals Titanic mit seinem Bauch beiseite schieben zu müssen. Die geladenen Stars, u.a. Liza Minelli und Sophia Loren, kamen am Ende der Vorstellung auf die Bühne. Einer der Darsteller benötigte für das Schlussbild noch ein Ausstattungstück seines Kostüms, welches Bernd, der seinerzeit dort als Dresser arbeitete, aus der Garderobe holen müsste. Die Lollo mit ihrer Vogelnestfrisur stand irgendwie im Weg und Bernd musse sie zurseiteschieben. Er hat aber hinterher geduscht.

Ein Prinz und ein Erzbischof

Beide haben nichts miteinander zu tun, und doch sind sie in die Öffentlichkeit gerückt. Der Prinz, oder Herzog von Sussex, ist ja schon seit längerem nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken. Der Erzbischof, Georg Gänswein, ist den meisten Menschen wohl unbekannt, er rückte in das Licht der Öffentlichkeit mit dem Tod von Ex-Papst Benedikt.

Was haben sie nun gemeinsam?: Beide haben etwas getan, von dem viele Leuten mit drohendem Zeigefinger sagen „Du du du, das tut man aber nicht!“.

Der Erzbischof hat z.B. intimes aus dem Ableben des Papstes berichtet, nämlich seine angeblich letzten Worte bevor er für immer verstummt ist. Im Vatikan herrscht die Meinung, diese Worte hätten geheim gehalten werden müssen. Es gibt allerdings Gerüchte, die besagen, der alte Mann hätte gar nicht mehr sprechen können. Georg Gänswein war der langjährige Privatsekretär von Benedikt und ihm wohl sehr verbunden. Bei der Trauerfeier küsste er den Sarg. Das, so sagen Eingeweihte aus dem Vatikan, stünde nur dem aktuellen Papst zu. Der Erzbischof Gänsweit hat also in aller Öffentlichkeit den Sarg geküsst und ist mit den letzten Worten des Ex-Papstes an die Öffentlichkei gegangen. Ein sehr frevelhaftes Verhalten in den Augen der alten Männer im Vatikan. Ich persönlich finde dieses Verhalten gut, denn es steht ausser Frage, dass sich um den Vatikan viel zu viele Geheimnisse ranken. Mehr Öffentlichkeit würde dem Vatikan gut zu Gesicht stehen.

Harry, der Herzog von Sussex, hat in diversen Interviews Interna aus der „Firma“ erzählt, die wohl auch in seinen morgen erscheinenden Memoieren zu lesen sind. Was Harry da erzählt, sind auch ganz intime Dinge, die in der Familie vorgefallen sein sollen. Die Familie ist not amused, allen voran der King und sein Nachfolger, und hält sich schweigsam zurück. Aber worauf oder auf wen sollte Harry noch Rücksicht nehmen? Oma und Opa sind tot. Und wenn es stimmt, was der hübsche Harry erzählt, dann müssen die Verursacher damit leben, dass im Clan der Windsors nicht alles eitel Sonnenschein im Glanz der Krone ist und man nicht so tun kann, als seien sie alle ganz lieb miteinander. Es heisst ja, dass Harry und Meghan zur Krönung von Charles III eingeladen werden um ihnen die Hand zu reichen damit alles wieder gut wird. Man wird sehen.

Leute gucken


Mehrmals am Tag schau ich mir bei BBC live die Übertragung an, wie die Menschenmassen am aufgebahrten Sarg der Queen in der Westminster Hall vorbeidefilieren und ihr die letzte Ehre erweisen. Grundsätzlich ist das ja langweilig. Der Sarg steht da ziemmlich erhöht, darin, hoffentlich, die sterblichen Überreste der Monarchin. Drumherum ein paar Wachen, die in Abständen in einer Zeremonie abgelöst werden. Kürzlich ist ja einer der Wachleute vom Podest gekippt, ohnmächtig geworden isser.

Leute gucken mach ich immer wieder gern, in diesem Fall die trauernden oder neugierigen Menschen beobachten. Auf unseren Kreuzfahrten sitzen wir gern an der Bar und gucken wie die anderen gucken. Es gibt immer was zu lästern.

Was mir in London aufgefallen ist sind die Frauen bzw. deren Frisur. Eigentlich hat fast gar keine eine Frisur. Keine trägt eine Dauerwelle, wie wir sie von der Queen kennen. Fast alle Frauen tragen ihre Haare einfach so runterbaumelnd, meist schulter- oder brustlang, mit Mittelscheitel. Da ist kein frecher Kurzhaarschnitt dazwischen, das maximum an Frechheit im Haar sind locker gebundene Dutts oder Pferdeschwänze. Auch eine fesche Föhnfrisur sucht man vergebens. Heute habe ich eine Frau gesehen, die hatte ihre Haare pink gefärbt. Die war wohl aus Magdeburg.

Es müssen ja nun nicht alle Frauen die Betonfrisur ihrer ehemaligen Landesmutter tragen, das ist ja auch viel zu aufwendig. Wer hat denn schon einen eigenen Hausfigaro?! Es ist aber auffällig, dass fast alle Frauen diese Einheitsfrisur tragen, welche ich absolut nicht als Frisur bezeichnen kann.

Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich wieder einkaufen gehe, mal darauf achten, wie hier im Dorf die Damen aussehen.

Unwirklich


Es ist noch keine Woche her, da gingen die Bilder um die Welt, wie die Queen den ehemaligen Premierminister verabschiedet hat und die neue Premierministerin ernennt. Und jetzt ist sie tot und wird von ihrer Sommerresidenz erstmal nach Edinburgh gefahren. Der Sarg steht in einem Wagen mit einem gläsernen Aufbau, so dass er gut zu sehen ist.

Ab und zu schau ich mal in die Liveübertragung bei BBC. Die Wagenkolonne wird aus der Luft begleitet und gefilmt.

Queen Elizabeth II war ihr ganzes Leben präsent in den Medien. Wenn ich jetzt die Bilder mit dem Sarg sehe, ist es fast unvorstellbar, dass die Dame da jetzt drinliegt, wir haben sie doch gerade eben noch gesehen.

Nur nicht alles glauben


Es gibt noch eine Monarchin, die sehr beliebt ist, zumindest in ihrem eigenen Land: Königin Margarethe von Dänemark. Auch sie beging in diesem Jahr ein Thronjubiläum, Margarethe ist 50 Jahre Königin. Übrigens: Jeder Däne darf seinen Königin duzen.

Margarethe wollte am kommenden Wochende das Thronjubiläum feiern. Aus Rücksicht auf den Tod von Elizabeth II. soll das Programm umgestaltet werden. Darüber berichtet ntv online, allerdings mit einem falschen Foto. Das Bild auf dem Screenshot zeigt nicht die Königin von Dänemark sondern ihre Schwester Benedikte.

Im Zusammenhang mit dem Tod von Elizabeth II. gab es gestern ein Foto, ebenfalls auf ntv-online, welches Prinz Andrew zeigt, vorn in einem Wagen sitzend. Im Fond sein Bruder Edward. Die Unterschrift des Fotos sagte sinngemäß: Prinz Andrew sitzt selbst am Steuer.

Meine erste Reaktion war „Hä?“, denn der Prinz saß vorne links. Wie jeder weiß herrscht in England Linksverkehr, d.h. der Fahrer sitzt rechts. Prinz Andrew ist also gar nicht selbst gefahren. Auf anderen Fotos konnte man dann auch sehen, dass rechts ein Chauffeur mit den Händen an einem Steuer saß.

Der Tod der Queen muss die Redaktion von ntv-online etwas durcheinandergewirbelt haben. Gestern konnte ich das ja noch verstehen, aber dass dem heute immer noch so ist, zeugt nicht von Professionalität.

London Bridge is down


Das sind angeblich die banalen Worte, mit denen ein Mitglied der Royals der Premierministerin telefonisch den Tod der Queen ankündigen sollte. Das ist gestern geschehen, mit welchen Worten auch immer. „London Brigde“ ist der Codename der Akte, in der drinsteht, was nach dem Tod der Queen zu geschehen hat. Die Akte wurde vor ein paar Jahren geleakt. Vielleicht wurden danach auch die o.g. Worte geändert. Könnte ja jeder kommen und in der Downing Street anrufen um zu erzählen „Nu isse hin!“.

Wie dem auch sei, Elizabeth II., die ehemalige Königin des Vereinigten Königreichs ist gestern im Alter von 96 Jahren dahingeschieden. Ich habe diese Dame verehrt, ungeachtet der menschlichen Fehler, die ihr unterlaufen sind. Vielleicht war sie zusehr der Tradition verhaftet anstatt das Königshaus vorsichtig zu öffnen. Als Oberhaupt der Anklikansichen Kirche waren ihr möglicherweise auch die Hände gebunden, um menschlicher zu entscheiden, ihre Familie betreffend. Vielleicht hat sie im Herzen ganz anders entschieden. Man weiss es nicht.

Ihre letzten öffentlichen Handlungen waren die, Boris Johnson zu verabschieden und Liz Truss zur neuen Regierungschefin zu ernennen. Das war 2 Tage vor dem Tod der Queen. Ich könnte mir vorstellen, dass Lizzy sich gesagt hat: „Ich will es noch schaffen, dem Clown Boris den Tritt in den Hintern zu verpassen und seine Nachfolgerin willkommen zu heissen. Dann lege ich mich hin und warte darauf, dass es vorbei ist.“ Meine Mutter starb auch mit 96 Jahren, an ihrem Geburtstag. Da hatte ich eine ähnliche Idee: „Ich bin jetzt 96, es reicht jetzt.“

Mit 96 Jahren muss man schon mal damit rechnen, dass ein Mensch stirbt. Der Tod von Elizabeth II. kam dann aber doch überraschend. Auch das ist eine Parallele zu meiner Mutter.

Die Ironie des Schicksals: Der alte Premierminister und die neue Premierministerin mussten nach Schottland reisen um von der Queen einen warmen Händedruck zu bekommen. Ausgerechnet Schottland, wo es dort doch Unabhängigkeitsbestrebungen gibt.

In den nächsten Tagen werde ich wohl mehr Zeit vor dem Fernseher verbringen um die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten zu verfolgen. Ich bin ja so ein Royalist!

Mit dem letzten Atemzug seiner Mutter wurde Charles König. Das Vereinigte Königreich hat jetzt einen King, Charles III. Daran muss man sich nun erstmal gewöhnen.

Elisabeth II

Heute vor 69 Jahren wurde sie gekrönt, seit 70 Jahren ist sie das Staatsoberhaupt des Vereinigen Königreichs und einiger Staaten, die dem Commonwealth angehören, u.a. Australien und Kanada.

Der Geburtstag von Elizabeth Alexandra Mary ist am 21. April. Gefeiert wird er immer mit einer traditionellen Parade im Juni – weil da das Wetter besser ist. In diesem Jahr wird die Geburtstagsfeier zusammen mit dem Platinum Jubiläum gefeiert.

Die große Frage war heute, ob sich die Monarchin zeigen wird und wo. Die Parade Trouping The Colours hat der Thronfolger Charles abgenommen, zusammen mit seiner Schwester Anne und seinem Sohn William. Als die festlich herausgeputzen Truppen zum Buckingham Palast kamen, zeigte sich die alte Dame in Begleitung ihres Cousins, dem Herzog von Kent, auf dem Balkon des Palastes und nahm dort die Parade ab.

Nachdem die Trupppenteile ihren heutigen Job erfüllt hatten, strömten die Menschen zum Buckingham Palast, wo sich traditionell die königliche Familie zeigt und der Flugzeugparade folgt. Wird Elisabeth II nochmal den Balkon betreten und sich mit ihrer Familie zeigen? Sie wollte.

Das waren eigentlich die Bilder, auf die ich gewartet hatte. Die Parade Trouping The Colours war eher langweilig für mich, obwohl eine einstudierte Choreographie dafür notwendig war. Ich wollte ja nur Queeni sehen bzw. wissen, ob sie in der Lage ist, sich dem Volk zu zeigen. Vielleicht bin ich sensationslüstern, aber ich mag die alte Dame.

Bis einschließlich Sonntag wird jetzt gefeiert. Den morgigen Dankesgottesdienst werde ich mir sicher nicht in ganzer Länge anschauen. Samstag gibt es ein großes Konzert am Buckinham Palast mit namhaften Künstlern. Sonntag wird ein großer Umzug veranstaltet. Wie zu hören ist, wird auch die goldene Kutsche, in dem Elisabeth zur Kröning gefahren wurde, Teil des Umzugs sein. Die Königin wird nicht in der Kutsche sitzen, sie hatte sich damals schon beschwert, dass das Ding sehr unbequem sei. Die Fenster der Kutsche wurden so prepariert, dass darin Videos aus der langen Amtszeit der Königin zu sehen sind. Vielleicht guck ich mal, wer dann dem Volk aus den anderen Kutschen huldvoll zuwinken wird.

Eins ist jedenfalls klar: Heute waren mehr Untertanen zum Buckingham Palast geeilt um die Queen zu sehen als bei der InthronisierungVereidung von Donald I, Blödian der Vereinigen Staaten von Amerika.

Irgendwie zurück

Charlène Lynette Grimaldi, Fürstin von Monaco, ist nach monatelangem Aufenthalt in ihrer Heimat Südafrika, zurück im Fürstentum. Gerüchte ranken sich um die Frau seit ihrer Hochzeit mit Fürst Albert II. von Monaco. Wer die Hochzeit vor 10 Jahren, so wie ich, im Fernsehen verfolgt hat, hatte seinerzeit zweifelnde Gedanken, ob diese Frau glücklich ist. Eine glückliche Braut sieht anders aus. Resviert, so war mein Eindruck dieser Hochzeit. Selbst die bisherigen Hochzeiten im Englischen Königshaus wirkten auf mich lockerer.

Selbst um Fürst Albert II. gibt es Gerüchte, nämlich er sei schwul. Und diese Gerücht gab es schon lange vor der fürstlichen Eheschließung. Immerhin hat er es geschafft, zwei Kinder zu zeugen. OK, wer im Glashaus sitzt … Ich bin immerhin auch glücklicher Vater eines wohlgeratenen Sohnes.

Kürzlich ist Charlène von Südafrika, wo sie medizinisch behandelt worden sein soll, nach Monaco zurückgekehrt. Wie es jetzt heißt, wohnt sie aber nicht im fürstlichen Palast. Die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum monegassischen Nationalfeiertag hat sie abgesagt. Ihr jetziger Aufenthaltsort ist geheim. Fürstin Charlène brauche Zeit, um sich vom allgemeinen Erschöpfungszustand zu erholen.

Den Spekulationen sind fürstliche Türen und Tore geöffnet.

Operation Forth Bridge


Im hohen Alter von 99 Jahren ist heute der Duke of Edinburgh gestorben, bekannt als Prinz Philip und Gemahl der Königin von England, geboren als Prinz Philip von Griechenland und Dänemark.

Nach dem Tod des Duke tritt nun die Operation Forth Bridge in Kraft, mit der geregelt wurde, wie der Ablauf der Trauferfeierlichkeiten bis zur Beerdigung zu sein hat. Unsereins würde für den Todesfall eine Bestattungsfürsorge abschließen.

Forth Bridge, als ich das las, klingelte bei mir was im Hinterstübchen. Ist das nicht die imposante Eisenbahnbrücke? Ich brauchte nicht lange zu recherchieren. Wozu hat man ein Blog und weiß, in welchem Jahr man suchen muß!

Meine Vermutung wurde bestätigt: Auf unserer ersten Kreuzfahrt im September 2013 ankerten wir einen ganzen Tag mit der alten „Mein Schiff 1“ im Firth of Forth vor besagter Brücke mit der auffallenden roten Stahlkonstruktion bei Edinburgh.

Duke of Edinburgh – Edinburgh – Forth Bridge, es passt wunderbar, die Organisation der Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Prinz Philip unter dem Namen Operation Forth Bridge zu vereinen.

Klatschgeschichten

Der Schwurbelkoch Attila Hildemann soll vor einem Haftbefehl in die Türkei geflüchetet sein. Soll er dort gern bleiben. Sein Ersatz in Deutschland ist Nena. Sie hat sich mit der Aluhutdemonstration in Kassel solidarisiert. Die Frau war mir schon immer suspekt. Und da war doch mal was mit einer Schule, die sie gegründet hat?

Dieter Bohlen wird bei den nächsten Staffeln von DSDS nicht mehr als Juror tätig sein. Man hat seinen Vertrag nicht verlänger, erneurt, oder was auch immer. Nun macht er auf interruptus und zieht sich für die letzten beiden Sendungen der aktuellen Staffel zurück, angeblich wegen Krankheit, oder ist er nur beleidigt? Sein Part wird von Thomas Gottschalk übernommen. Der kann den Hals auch nicht vollbekommen. Oder muss er soviel Alimente an seine Frau, oder Ex-Frau, Thea bezahlen?

Die einzige Person, die nach wie vor im Showgeschäft tätig ist, ist der erste Gewinner von DSDS, Alexander Klaws. Superstar? Wo sind die anderen eigentlich abgeblieben?

Charles und Camilla besuchen das Land, in dem die Wiege von Prinz Philip stand, dem Vater von Charles, Griechenland. Wenn man die Foddos sieht – alles recht ungewöhnlich wenn die Würdenträger, und sogar die Ehrenwachen, eine Maske tragen.

Ich durfte heute in der Einkaufsstraße die Maske abnehmen, weil ich mir ein Eis gekauft hatte. Fast hätte ich mir die Waffel mit dem Eis an die Maske gerammt. Konnte gerade noch rechtzeitig bremsen und die Maske abnehmen. Bin ja kein Proll und hab die Maske in meiner Einkaufstasche verstaut statt sie unter dem Kinn oder an einem Ohr hängenzulassen. Bin jedenfalls auffällig oft gemustert worden. Die Frage ist, wegen ohne Maske, wegen Eis oder wegen Poloshirt?

Lasse reden, oder gucken!