Seit Tagen, ja sogar seit Wochen, war das Thema im Radio und in der örtlichen Presse präsent: Das grösste Passagierschiff der Welt, die „Queen Mary 2“ kommt nach Hamburg. Seit dem 1. Juli gültige neue internationale Sicherheitsvorschriften für Häfen machten es erforderlich, Teile des Hafenbereiches für den Personen- und Fahrzeugverkehr zu sperren. 300.000 Besucher wurden entlang der Elbe erwartet, das Einlaufen des Schiffes in den frühen Morgenstunden zu beobachten.
Ich war bereits wach bevor der Wecker Laut gab. Plötzlich hörte ich in der Ferne ein Schiffstyphon ein Signal aussenden: 3 mal lang – das internationale Grusssignal in der Schifffahrt. Die QM2 war also im Hafenbereich eingetroffen.




Wieder mal ein dunkler Tag mit etwas Regen ab und zu und zwischendurch auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Ich stand auf dem Balkon und prüfte die Wetterlage, ob es sich lohnen würde, draussen einen Cappu zu trinken, ein wenig in der Sonne zu sitzen. Und schon trieb der Wind wieder schwarze Regenwolken heran. Ich verzog mich wieder in die Wohnung. Mein Blick fiel auf die CD „Mamma Mia“, die ich noch nicht gehört hatte, ein Mitschnitt der Hamburger Musicalaufführung.