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Hätte man das gedacht?

Die NASA arbeitet mit Computern, die nur auf das laufende Jahr programmiert sind. Bei Spaceshuttle-Missionen, die über eine Jahreswende hinweg stattfinden würden, könnte es deshalb zu Problemen kommen. Aus diesem Grund ist die Nasa derzeit unter Zeitdruck, den deutschen Astronauten Thomas Reiter von der internationalen Raustation ISS zurückzuholen. In der Vergangenen Nacht musst bereits ein Startversuch des Raumfähre ‚Discovery‘ wegen schlechten Wetters abgebrochen werden.

Ich finde es unglaublich, dass man in der Lage ist, eine Raumstation über Jahre durch das Orbit fliegen zu lassen, Sonden auf lange, über mehrere Jahre dauernde Reisen zu fernen Planeten zu schicken. Aber die tägliche Arbeit wird mit Geräten bewerkstelligt, die veraltet sind.

Der Götterbote

Ich hatte ein Päckchen zurückzuschicken, welches ich nicht so einfach als Retoure zurückgehen lassen konnte. Aus verschiedenen Gründen wollte ich eine Einlieferungsquittung haben. Bei der Post bzw. DHL bekommt man für ein Päckchen keine Quittung. Man schreibt die Anschrift des Empfängers drauf und gibt das Päckchen ab – und weg ist es. Ansonsten müsste man die Sendung als Paket verschicken, was erheblich teurer ist.

Zufällig geriet ich auf die Homepage von Hermes. Dort fand ich heraus, dass es bei Hermes genau so viel kostet, ein Päckchen zu verschicken wie bei der Post/DHL. Wenn man sich den Paketschein online selbst ausdruckt, spart man noch mal 20 Cent. Das Päckchen ist bis zu einem Wert von 500 Euro versichert und man erhält einen Einlieferungsbeleg.

Das Netz der Hermes-Paket-Shops, in denen man die Pakete bzw. Päckchen abgibt, ist wesentlich dichter als das der Post. Wir wohnen ziemlich genau zwischen 2 Annahmestellen. Und wenn man will, werden die Sendungen auch zu Hause abgeholt, allerdings ist der Preis dann etwa doppelt so hoch. Aber für Omi und Opi, die zu Weihnachten gern was verschicken wollen, aber nicht mehr so gut zu Fuss sind und nicht mehr so gut tragen können, ist das ein angenehmer Service.

Der Neue

Casino Royale mit dem neuen Bonddarsteller Daniel Craig – eine positive Überraschung. Daniel Craig verkörpert einen ganz anderen, einen neuen Bond, als wir ihn bisher kennen. Kein Schönling, etwas spröde – vielleicht natürlicher als alle bisherigen Darsteller. Aber er hat auch Charme. Daniel Craig – ein Doppel-Null-Agent, an den man sich gar nicht lange gewöhnen muss, wie wir uns heute Abend vergewissern konnten.

Der Film beginnt mit einer spektakulären Verfolgungsjagd, die mich feuchte Hände bekommen liess. Ich weiss zwar, dass vieles nicht so ist, wie es scheint. Und das hab ich mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Aber es nützte nichts – mein Körper konnte die Bilder nicht einfach abschalten und reagierte entsprechend auf die grossen Höhen.

Action, Humor und sinnliche Momente wechseln sich ab. Schrecksekunden, die den Körper erbeben lassen und dann wieder ein Gag, der einen zum Lachen bringt. Dazu wunderbare Bilder von Landschaften und Städten. Man kennt die Orte von Bildern aus Zeitschriften oder aus dem Fernsehen, ist vielleicht selbst schon mal dort gewesen, deshalb sind mir diese Filme so sympatisch.

James Bond muss in dieser Story viel einstecken – und das macht ihn so menschlich.

Ein Fehler ist mir im Film aufgefallen: Mit einer Segelyacht kann man nicht so weit in den Canal Grande in Venedig hineinfahren.

Es hätte ein schöner Kinoabend sein können wenn nicht um uns herum mit Naschtüten geknistert worden wäre, man sich nicht Unterhalten hätte und man das Handy abgeschaltet hätte und dann auch noch die Frechheit besitzt, den Anruf anzunehmen.

Endspurt

Heute Morgen habe ich das letzte Mal in diesem Jahr Kalenderblätter abgerissen. Bald ist dieses Jahr nur noch Geschichte. Wir machen jobmässig bereits jetzt die Planung für die Feiertage. In der Schifffahrt sind mehrere Feiertage am Stück mit Arbeit verbunden, so gern wir privat davon auch profitieren. Der Dezember ist arbeitstechnisch also eher ein Monat mit viel Stress.

Am Sonntag ist der 1. Advent und Weihnachten steht sozusagen vor der Tür. Tradition ist es, in dieser Zeit selbstgebackenes oder gekauftes Weihnachtsgebäck zu essen. Dazu kommen noch Süssigkeiten aller Art. Keine Frage – wenn das neue Jahr beginnt, werden wir alle wieder damit zu kämpfen haben, die kleinen, gutschmeckenden Biester wieder loszuwerden. Damit wir auch alle wissen, wie die Kalorien zu zählen sind, hat ein kluger Mensch eine Tabelle erstellt, die ich euch nicht vorenthalten möchte damit es am Jahresanfang nicht allzu schwer ist:


Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.
Wenn du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien die du mehr isst als die anderen.
Essen … welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac, zählt NIE.
Essen … welches als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird wie Popcorn, Erdnüsse, Schokolade … enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung bei z.B. DVD gucken oder Musik hören.
Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kaloriengehalt z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade.
Speisen die eingefroren sind enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.

Und eine alte Bauernregel sagt:
Ut Hus dickt nich!
Als Ergänzung der obigen Regeln würde das in etwa heissen:
Essen, das nicht in der eigenen Wohnung verzehrt wird, hat keine Kalorien.

Ihr seht also, dass alles halb so schlimm ist. Also Leute: Immer rein in die Figur!

Spannendes Finale


Aus den Popstars wurden letztendlich Monrose.

Gestern Abend brachte eine spannende und sehr emotionale Liveshow endlich Klarheit, wer in der neuen Girlband vertreten sein wird. Senna, Bahar und Mandy sind die Glücklichen, die es geschafft haben. Es ist zu wünschen, dass sie einen nachhaltigen Erfolg haben werden und nicht nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwinden.

Wer – wie wir – während der vergangenen Monate keine Folge versäumt hat und sich jeden Donnerstag Abend die Aus- und Weiterbildung im musikalischen und tänzerischen Bereich mit anschliessender Entscheidung, wer beim nächsten Mal nicht mehr dabei sein wird, auf pro7 angeschaut hat, wird ganz sicher Sympathien für die eine oder andere Mitwirkende aufgebaut haben und seiner ganz persönlichen Favoritin die Daumen gedrückt haben, in die Band zu kommen.

Die 6 Finalistinnen haben – bis auf eine Ausnahme – im Finale bewiesen, dass sie die die Qualität gehabt hätten, aus Monrose eine erfolgreiche Band zu machen. Ich hätte nicht in der Haut der Jury stecken mögen, die Entscheidung treffen zu müssen, wer ist drin und wer nicht. Allerdings kann ich die Entscheidung nicht nachvollziehen, eine Sängerin für das Zuschauervoting weiterkommen zu lassen, obwohl sie während ihres Soloauftritts ziemlich schräg gesungen hat und dafür eine erstklassige Künstlerin gehen zu lassen. Dafür waren die Buhrufe aus dem Saal gerechtfertigt.

Bei allem Respekt gegenüber den Gewinnerinnen dieser Castingshow finde ich die Zusammensetzung der Band doch ziemlich suspekt, und zwar wegen des Altersunterschieds von 10 Jahren zwischen des jüngsten Bandmitglieds Mandy mit ihren 16 Jahren und des ältesten, Senna, mit 26 Jahren. Sollte diese Band nach kurzer Zeit scheitern, wäre meines Erachtens dies ein Grund dafür.

Trotzdem – hoffen wir auf viele wunderbare Titel. Der erste Song, Shame, lässt aufhorchen und hoffen.

Grünkohl statt Erdbeeren

Barbara wohnt in Spanien. Sie berichtet, dass an ihrem Wohnort heute sommerliche 25 Grad sind. Ihrer Meinung nach ist es eher Frühling als Sommer. Und heute Abend wird sie Erdbeeren geniessen!

Und hier? Hier ist es mit ca. 12 Grad nicht unbedingt winterlich. Von Erdbeeren kann aber auch nicht die Rede sein. Stattdessen haben wir heute die Grünkohlsaison mit Grünkohlauflauf eingeläutet. Das Rezept findet ihr in der Rubrik ‚Aufläufe‘ im Rezepteblock.

Hast du schön gehört …

… die Grenze ist offen! Das war heute vor 17 Jahren.

Ich wohnte damals noch in Lübeck und Lübeck war sozusagen Grenzstadt zur DDR. Das Reedereibüro, in dem ich arbeitete, lag in einem Vorort von Lübeck und dort bekamen wir von der ganzen Geschichte nichts mit. Erst als ich zum Mittagessen nach Hause fuhr wurde ich gewahr, das auf den Strassen von Lübeck das Chaos tobte. Tausende von Trabbis verstopften die Strassen und verpesteten die Luft. Für die Strecke nach Hause benötigte ich mit dem Wagen normalerweise ca. 15 Minuten. Aber an diesem Tag brauchte ich etwa 1 Stunde. Umkehren und wieder ins Büro fahren wäre zwar möglich gewesen, aber auf der Gegenfahrbahn war auch alles dicht. Also nahm ich das Übel in Kauf und fuhr erst mal nach Hause.

Es war eine aufregende Zeit damals. Solch historische Momente erlebt man wahrscheinlich nur ein Mal im Leben.