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Schlamperei

Vorab: Dies ist kein Bilderrätsel.
Bei den Schnipseln handelt es sich um Überreste, die vor 3 Tagen beim Schneiden von Papier mit der Paierschneidemaschine auf den Boden gefallen sind.

Natürlich kommt bei uns im Büro jeden Tag eine SchlampeReinigungsfachkraft, die kurz mal durch die Räume huscht. Wie wir mit der Zeit herausbekommen haben, wird nach Plan gearbeitet, z.B. heute werden nur die Schreibtische abgewischt, morgen die Stühle, übermorgen dies und am 4. Tag wird auch mal der Staubsauger benutzt. Alles, was während der 4 Tage auf dem Boden landet, bleibt also liegen.

Es wäre für mich ein Leichtes, innerhalb weniger Sekunden diese Reste aufzusammeln und zu entsorgen. Aber aus Prinzip mache ich das nicht. Ich will jetzt erst mal sehen, wie lange das da liegen bleibt. Auch für die Reinigungsfachkraft, die übrigens kein Wort Deutsch versteht und immer nur „ja ja“ sagt, wenn man versucht, ihr was zu erklären, wäre es nicht schlimm, von ihrem Plan abzuweichen und das Papier manuell, also per Hand, zu entfernen. Geht sie doch jeden Tag daran vorbei.

Von alledem mal abgesehen: Wenn mir etwas auf den Boden fällt, sammle ich es auch wieder auf. Selbst ein kleines Stück Konfetti, was aus dem Locher entfleucht ist, wird von mir in den Papierkorb befördert. Ich habe es gern ordentlich um mich herum.

Meine Onlinebestellungen

Ikea, Amazon und jetzt auch Quelle. Überall habe ich wohl in Trance irgendwelche ominösen Bestellungen getätigt. Meine Emailaccounts quellen nämlich über von Bestätigungen mit anhängender Rechnung.

Ich frage mich, wer auf solchen Quatsch noch reinfällt. So blöd kann man doch gar nicht sein und die Anhänge tatsächlich öffnen.

Kleine Camerei

Die Neue ist die Zweite. Das ist verwirrend? Ja, das ist es, das gebe ich zu.

Also die Sache ist die:
Ich befasste mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, eine Zweitcam anzuschaffen. Logisch, der Trend geht ja zur Zweitcam. Also brauche ich auch eine.

Aber jetzt mal ernsthaft. Ich hatte ja vor etwa einem Jahr eine neue Digitalkamera gekauft. Die macht zwar tolle Bilder, aber um sie täglich bei sich zu haben, ist sie einen Hauch zu gross. Ich suchte deshalb nach einer Kamera, die auch bequem in der Hosentasche zu tragen ist, also ein Zweitcam.

Die Haupt- oder Erstcam ist derzeit in Reparatur. Sie war mir ja in der Silvesternacht auf die Strasse gefallen, wohl weil ich meine Aufmerksamkeit mehr den herumstehenden Kerlen widmete als meiner Feinmotorik, die nach dem Genuss von diversen Gläsern Wein und Champagner doch etwas gelitten hatte.

Um die Dokumentation für das Elbe-Penthouse fortsetzen zu können, musste ich also auf die noch vorhandene Altcam zurückgreifen, ein wahnsinns Klopper verglichen mit der Erstcam. Ausserdem scheint sie technisch nicht mehr so ganz einwandfrei zu sein weil andauernd die Akkus leer sind. Das Dilemma mit der dicken Altcam gab also jetzt den Anstoss, mich intensiv um eine Zweitcam zu kümmern.

Da die Erstcam von Canon ist (Canon Powershot A 700), lag es nahe, als Zweitcam auch eine von Canon anzuschaffen, da sich die Bedienung sicher ähneln würde. Nach langen Überlegungen, vergleichen und suchen entschied ich mich dann für die Ixus A 750. Sie ist zwar aus der Serie nicht das neueste Modell, aber als Zweitcam ist das total in Ordnung. Erste Testaufnahmen bestätigten, dass meine Entscheidung richtig war. Es gibt sicher noch kleinere Kamaras, auch von Canon, aber man möchte doch auch gern was griffiges in der Hand haben.

Jetzt hat mein Handy als Notcam ausgedient.

Retter in Seenot

Fast jeder hat wohl schon mal diese kleinen Sammelschiffchen gesehen, die auf Verkauftresen, Kneipentheken und anderswo zu finden sind. Ja, selbst weit entfernt von der Küste, irgendwo im Binnenland, habe ich so ein Schiffchen schon mal entdeckt. Die Spenden kommen wirklich einem guten Zweck zu Gute, nämlich den Lebensrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Manchmal geschieht es, dass die Retter selbst in Seenot geraten und ihr Leben auf See lassen, wie heute vor 40 Jahren geschehen.

Der Rettungskreuzer „Adolph Bermpohl“ war ausgelaufen, um einem in seenot geratenen Fischkutter zu assistieren. Die 3 Besatzungsmitglieder konnten abgeborgen werden – der Rettungseinsatz war beendet.

Was danach geschah konnte nie re-konstruiert werden: Der Rettungskreuzer wurde am nächsten Tag ohne seine 4 Besatzungsmitglieder und ohne die geretteten Fischer in der von einem Orkan aufgewühlten See gefunden, von Seeschlag beschädigt aber mit noch laufender Maschine.

Finale


Die letzten Folgen von 24 haben wir uns jeweils als Aufzeichnung am Wochenende angesehen. Heute Abend wird das Finale gesendet. Wir haben uns entschlossen, die letzte Folge „live“ anzusehen – auch wenn es ein langer Abend wird. Drei Stunden in Echtzeit dauern dann bis Mitternacht.

Ein Hauch von Frühling

Vorhergesagte 7 Grad gefühlt wie 3 Grad liessen mich heute morgen zur Winterjacke greifen, was aber unnötig war. Die Sommerjacke, die immer noch an der Garderobe hängt, hätte nämlich völlig ausgereicht.

Eine leicht vernebelte Sonne stand heute am Himmel. Die Flaggen auf den Dächern rund um die Alster hingen schlaff an ihren Masten. Für meine Mittagspause nahm ich mir einen Spaziergang um die Binnenalster vor.

Als ich vor die Tür trat, sah ich auf der gegenüberliegenden Verkehrsinsel die Krokanten ihre gelben Knospen durch das Gras stecken. Wenige Schritte weiter war ich an der Alster. Die Luft war milde, ich konnte sie fast zwischen den Fingern fühlen. Und ich machte meine Jacke wieder auf. Leider hatte der Eispavilion noch geschlossen, sonst hätte ich heute die Eissaison eröffnet.

braun oder weiss?

Wer die wahl hat hat die Qual. Nur gut, dass man die Wahl zwischen nur zwei Alternativen hat: Brauner Zucker oder weisser Zucker? In guten Restaurants werden beide Sorten zum Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato angeboten, und zwar meist in kleinen Papierröllchen.

Mein Favorit ist der braune Zucker. Ich finde, dass er etwas würziger schmeckt und dem Heissgetränk dadurch eine etwas geschmackvollere Note verleiht. Im Restaurant greife ich immer zum Röllchen mit dem braunen Zucker. Für zu Hause habe ich mir extra braunen Zucker gekauft, natürlich nicht portionsweise abgepackt, sondern in einer ca. 125-Gramm-Packung – oder so ähnlich. Da ich den Zucker inzwischen in ein Schraubglas umgefüllt habe, damit er nicht feucht wird und eventuell klumpt, weiss ich nicht mehr, wie gross die Packung war.

Nach meiner Meinung ist der weisse Zucker eher fade. Aber das ist ja wieder mal eine reine Geschmacksache.

Schneewarnung

Wenn es zutrifft, dass heute Abend/Nacht 3 – 5 cm Schnee fallen sollen, ist die Nacht für mich morgen früh um 4 Uhr zu ende. Dann kommen nämlich die von Hausbesitzern engagierten Schneeräumkommandos mit ihren motorisierten Schneebesen um die Gehwege vom Schnee zu befreien.

Überfällig

Peter Struck, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, spricht jetzt das aus, was schon länger in meinem Kopf herumgeistert: Der Name Hartz sollte aus der Reform und aller damit in Zusammenhang stehenden Begriffe gestrichen werden.

Bereits als die Vorwürfe gegen Herrn Hartz bekannt wurden hätte man darüber nachdenken sollen. Und jetzt, wo Herr Hartz vorbestraft ist, ist es eine Verhöhnung der Betroffenen seiner nach ihm benannten Reform, diesen Namen weiter zu verwenden. Es sollte also schnellstens eine neue Bezeichnung her – auch wenn sich der Name Hartz schon ziemlich eingeprägt hat.