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Fakt oder Fiktion?

Die Netflixserie The Crown vereinigt beides, Fakten und Fiktion. Viele Fakten sind in der langjährigen Regentschaft der Queen nicht vom Tisch zu wischen, wie gescheiterte Ehen, Affären, der tragische Tod der Königin der Herzen, der Falklandkrieg.

Fakt ist auch die Tatsache, dass Cousinen der Queen Jahrzehnte in der Psychiartrie weggesperrt waren, totgeschwiegen. Ich hatte bist gestern davon nichts gewusst, wo doch wirklich sehr viel aus dem Palast an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Und damit komme ich zur Fiktion: Vieles, was hinter den Türen des Palastes entschieden wurde, mit der Queen als Staats- und Familienoberhaupt, wurde in der Serie wohl so aufbereitet, dass es schlüssig zu den Fakten passt. Man denkt: Ja, so könnte es gewesen sein. Vielleicht sind einige Puzzelteile Indeskretionen von ehemaligen Sekretären, Kammerdienern und sonstigem Personal bei Hofe zu verdanken.
Die königliche Familie ist jedenfalls „not amused“ über The Crown.

The Crown IV

Seit gestern läuft bei Netflix die 4. Staffel der Serie The Crown, eine Serie über Queen Elizabeth II, ihr Leben, ihre Familie, über ihre „Firma“. Bereits die ersten drei Staffeln haben wir jeweils verschlungen. Diverse historische und politische Ereignisse während der Regentschaft der Queen werden nicht ausgenommen, ebenso wie Gerüchte aus den Klatschspalten der Regenbogenpresse. Es gibt tatsächliche Ereignisse und Entscheidungen, aber vieles von dem, was hinter verschlossenen Palasttüren geschehen ist, kann man nur vermuten, fließt aber, spannend aufbereitet, in die einzelnen Folgen ein.

Am späten Sonntagnachmittag haben wir mit Staffel 4 begonnen und uns gleich 3 Folgen angeschaut. Charles lernt Lady Diana kennen und wird gedrängt, sie zu heiraten. Diana erkennt, dass er eine andere liebt, nämlich Camilla Parker Bowles. Diana will unter allen Umständen die Hochzeit nicht stattfinden lassen. Wie wir alle wissen, kam es anders.

Als Lady Diany steht Emma Corrin vor der Kamera. Sie ist ein sehr guter Griff, die Ähnlichkeit mit der auf tragische Weise ums Leben gekommen Princess of Wales ist frappierend.

Neu in dieser Staffel ist auch die Eiserne Lady, die ehemalige Premierministerin Margaret Thatcher. Bei den wöchentlichen Treffen mit der Queen macht sie zum Teil einen recht „schmierigen“ Eindruck, den man ihr eigentlich gar nicht zutraut. Gillian Anderson spielt die Rolle perfekt. Auch ihr Aussehen lässt einen denken, the real Margaret Thatcher agiert vor der Kamera.

Nach drei Folgen haben wir gestern schweren Herzens den Fernseher ausgeschaltet. The Crown ist so spannend, man könnte sich alle Folgen hintereinader anschauen.

Judy – eine tragische Geschichte

Eigentlich wollten wir uns den Film über Judy Garland im Kino anschauen. Doch dann kam Corona. Jetzt gibt es Judy bei Netflix im Angebot. Gestern Abend schauten wir uns den Film an.

Wenn man an Judy Garland denkt, fällt einem sofort der Film „Der Zauberer von Oz“ ein, in dem sie den berühmten Song „Somewhere over the Rainbow“ singt. Judy Garland war 17 Jahre alt als sie in der Rolle der Dorothy vor der Kamera stand.

Schon damals begann das Drama, das dann später zu ihrem Tod führen sollte: Ihre Mutter und der Produzent des Films setzten sie derart unter Druck, dass sie viele Stunden am Set sein musste und kaum Schlaf bekam. Mit Aufputsch- und Schlafmitteln wurde Judy gegängelt damit sie den Ansprüchen der Mutter und des Produzenten gerecht werden konnte. Sie durfte dieses und jenes nicht essen damit Judy ja nicht an Gewicht zunahm.

Alkohol und Drogen beeinflussten ihre Karriere negativ. 5 Mal war Judy Garland verheiratet. Aus ihrer Ehe mit Vincente Minelli stammt ihre Tochter, der Weltstar Liza Minelli.

Nach einer Konzertreihe in London, die sie wegen der Drogen- und Alkoholprobleme nicht zu Ende führen konnte, starb Judy Garland 1969 12 Tage nach ihrem 47. Geburtstag an einer Überdosis. Es heißt, dass das ein Versehen gewesen sei.

Judy Garland erhielt viele Auszeichnungen:
2 Oscarnominierungen, 2 Golden Globe Awards, 8 Grammy Awards, u.a. posthum, 1 Tony Award und 4 Emmy Nominierungen.

Die Rolle der Judy Garland wird im Film July beeindruckend von Renée Zellweger verkörpert. Für ihre Leistung wurde Renée Zellweger in diesem Jahr u.a. mit dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Der Film beschreibt recht bedrückend das tragische Leben der Judy Garland, wie sie z.B. von ihrer Mutter und vom Filmproduzenten unter Druck gesetzt wird. Sie kämpfte um das Sorgerecht ihrer beiden Kinder, konnte das aber aus Geldmangel nicht durchziehen. Immer wieder der Griff zum Alkohol und den Medikamten. Letztendlich der Zusammenbruch bei ihrem letzten Konzert in London – und dann war sie raus. 6 Wochen später war Judy Garland tot.

Judy ist kein unterhaltsamer, leichter Film. Judy lässt einen ziemlich bedrückt zurück.

Rebecca ist tot


Klar ist Rebecca tot, wer die Novelle von Daphne du Maurier kennt, weiß das. Trotzdem dreht sich in der Novelle, wie auch im Musical, alles um Rebecca. Rebecca, ein sehr spannende Geschichte, die hauptsächlich von 3 Hauptdarstellern getragen wird, allen voran Mrs. Danvers, die Haushälterin, die versucht, auf dem Landsitz Manderlay der De Winters, das Erbe von Rebecca zu bewahren.

Rebecca haben wir bereits auf der Bühne in Stuttgart gesehen und in Tecklenburg. Und in diesem Jahr sollte eine Inszenierung auf dem Domplatz in Magdeburg dazukommen.

Am 17. April bekam ich die Nachricht, dass in diesem Jahr keine Vorstellungen auf dem Domplatz stattfinden würden. Man versucht, das Musical im Jahr 2022 dort aufzuführen. Vermutlich hat man für 2021 schon andere Ideen.

Die Rückgabe der Karten gestaltete sich problemlos. Das Theater Magdeburg stellte auf seiner Homepage ein Formular zum Download zur Verfügung, in welchem die abgefragten Einzelheiten eingetragen werden mussten, wie z.B. das Datum der Aufführung, Sitzreihe und Platznummer. Per Email schickte ich das Formular zurück, man will nichtmal die Eintrittskarten sehen. Heute ist das Geld auf dem Konto. Die Karten konnte ich also jetzt vernichten.

Ich hätte das auch telefonisch machen können, ich denke aber, dass es für das Personal einfacher ist, die Daten aus einem Schriftstück zu vergleichen. Außerdem bindet ein Telefonat Zeit.

Bernd hat derweil das Hotelzimmer in der Grünen Zitadelle storniert.

Jetzt haben wir dieses Jahr im Herbst noch Harry Potter auf dem Zettel. Wicked wurde bereits auf das nächste Jahr verschoben. Für beide Vorstellungen haben wir schon Ersatztermine. Sollte man sich darauf freuen? Wohl eher nicht, denn zurzeit weiß noch niemand, wann es mit den Großveranstaltungen weitergehen wird. Wir warten es einfach mal ab.

Kultur im Zeichen von Corona

Das Geburtstagsgeschenk meines Mannes, Karten für „Harry Potter und das verwunschene Kind“, war zum Zeitpunkt meines Geburtstages ja schon hinfällig. Inzwischen sind die Ersatzkarten für Ende November eingetroffen. Man kann ja noch hoffen.

Wicked – eins unser Lieblingsmusicals – sollte im Oktober in Hamburg zur Premiere gelangen. Wir haben schon länger Karten für eine Aufführung kurz nach der Premiere. Ja nun, die Premiere wurde auf Mai 2021 verschoben. Wir bekommen demnächst eine Benachrichtigung, wie mit den gekauften Karten verfahren werden kann. Stage Entertainment hat eine Komplette Umplanung aller Musicalproduktionen vorgenommen. In so einem Fall ist es von Vorteil, über diverse Standorte und Musicals verfügen zu können.

Seit vorgestern steht nun auch fest, dass es auf dem Domplatz in Magdeburg in diesem Jahr keine Aufführungen geben wird. Wir hätten uns dort das Musical Rebecca angeschaut. Die Karten können zurückgegeben werden bzw. wir können einen Gutschein bekommen, der in den nächsten 3 Jahren einglöst werden kann. Man will wohl versuchen, Rebecca im Jahr 2022 auf dem Domplatz aufzuführen. Vermutlich hat man für 2021 schon andere Pläne. Verhandlungen mit Lizenzgebern laufen vielleicht schon. Wir werden sehen, ob und was im nächsten Jahr auf dem Domplatz in Magdeburg angeboten wird.

Freitagabend haben wir uns eine Musicalaufzeichnung auf Youtube angeschaut. Die Technik macht es möglich, dass wir das auf unserem Fernseher machen können. Gezeigt wird für 48 Stunden, also bis heute Abend, „Das Phantom der Oper“, eine Aufführung in der Royal Albert Hall in London anlässlich des 25. Geburtstages des Musical im Jahr 2011. Die Royal Albert Hall ist ja kein Theater. Man hat es aber vollbracht, das Musical szenisch auf die Bühne zu bringen. Eine sehr beeindruckende Aufführung!

Der Youtube-Kanal heißt THE SHOW MUST GO ON. Dort soll an jedem Wochenende von Freitag bis Sonntag für 48 Stunden ein Musical gezeigt werden. Wir sind gespannt auf das nächste Wochenende.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Eine kaputte Sonnenbrille, die einst John Lennon „für den Look“ getragen hat, wurde für umgerechnet 165.000 Euro vom berühmten Auktionshaus Sotheby’s versteigert. Eine mit einem Tape an eine Wand geklebte Banane wurde für sage und schreibe 120.000 Dollar verkauft! Wenn ich höchstselbstpersönlich ein Spiegelei an eine Wand nageln würde, interessierte das keine Sau.

Die Hexen kommen!

Hamburg wird zur Smaragdstadt, besser gesagt, das Theater Neue Flora. Dortselbst wird ab Oktober nächsten Jahres das Musical Wicked aufgeführt. Nachdem wir dieses Musical 5 Mal gesehen hatten (3 x in Stuttgart und 2 x in Oberhausen), war es schon lange unser Wunsch, dass Wicked mal nach Hamburg kommt.

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Ein Theaterabend

In der kleinen Stadt an der Elbe gibt es auch ein Theater, das kTS (kleines Theater Schillerstrasse. Das Theater ist dient meistens als Kino, auch die Vorführung von 3-D-Filmen ist möglich. Im kleinen Kino werden auch Ballett- und Opernaufführungen life übertragen. Es gibt auch die Möglichkeit für Gastspiele von Sprechttheatern ein Abo abzuschließen. Es gibt also auch ein Kulturangebot in der kleinen Stadt an der Elbe. Abgesehen von einer sehr skurrilen Musicalaufführung hatten wir bisher noch keine Theateraufführung dort gesehen. Weiterlesen