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Weltaidstag

Weltweit wird am 1. Dezember der Weltaidstag begangen.

Zum wiederholten Mal wird dieser Tag bei Google ignoriert. Jeder piffige Tag, von dem noch kein Mensch je was gehört hat, wird bei Google mit einem besonderen Schriftzug auf deren Startseite gewürdigt. Aber der Weltaidstag existiert bei Google offensichtlich nicht.

Aber hallo!

Es gibt hier in der kleinen Stadt an der Elbe ein Nagelstudio, vielleicht auch noch mehr als eins. Woher ich das weiss? Weil meine Nachbarin dorthin geht. Nagelstudio – im weitesten Sinn ein zweideutiger Begriff. Wegen der Zweideutigkeig geht meine Nachbarin nicht ins Nagelstudio. Sie geht wegen der Maniküre. Also ist das, wo sie hingeht, ein Nagelstudio im eigentlichen Sinn und kein Puff.

Ob es in der kleinen Stadt an der Elbe einen Puff gibt weiss ich nicht. So eine kleine Stadt hätte eben einen Puff und kein Bordell. Und wie komm ich auf diese Wortspielereien? Weil irgendwer über den Suchbebegriff „f*ck*n in Geesthacht“ auf meinem Weblog gelandet ist. Nun ja, über solche Dinge schreibe ich eigentlich nicht. Allerdings müsste ich 2.234 Artikel durchlesen, ob sich nicht doch irgendwo so ein Begriff versteckt hat.

Erster Schnee


Dieser Beitrag dient eigentlich nur meiner persönlichen Information für den Fall, dass ich eines Tages mal nachlesen möchte, wann im Jahr 2010 der erste Schnee gefallen ist. Das war nämlich heute, am 26. Novemer anno 2010.

Schneeregen hatten wir ja schon vor ein paar Tagen, aber der erste richtige Schnee, der auch liegengeblieben war, der auch verursachte, dass ich unseren Wagen erst mal vom Schnee befreien musste bevor ich nach Hause fuhr – der fiel eben heute.

Der lokale Radiosender schickte heute Morgen eine Mitteilung über den Äther bzw. durch das Kabel, dass die Tagestemperatur vor einem Jahr 11 bis 12 Grad betrug, also im Plusbereich, und dass Dauerregen herrschte. Wie der folgende Winter war, wissen wir ja nun alle. Ob sich allerdings aus den derzeitigen Temperaturen im den Gefrierpunkt und aus den heutigen Schneefällen schliessen lässt, dass der folgende Winter eher ein milder Durschnittswinter wird, wage ich auch nicht vorherzusagen.

Für die, die es interessiert: Das obige Foto zeigt eine Skulputur auf einer Ecke der Kunsthalle in Hamburg, so wie ich diese aus meinem Bürofenster sehe.

Der Fernsehturm


Er gilt als eines der Hamburger Wahrzeichen. Unübersehbar ragt er in den Himmel, manchmal ist seine Spitze von Wolken verhangen: Der Heinrich-Hertz-Turm, besser bekannt als Fernsehturm, auch Telemichel genannt. Es gibt eine Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant. Seit beinahe 10 Jahren ist der Turm für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, was sehr schade ist. Es heisst, dass ein paar Millionen Euro aufgewendet werden müssten, um Technik und Sicherheitseinrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen.

Seit kurzem gibt es eine Initiative um den Fernsehturm wieder als Turistenattraktion in Betrieb zu nehmen, den Förderverein Hamburger Fernsehturm. Mit Unterschriften soll versucht werden, die Politik zu bewegen, etwas zu tun, damit wir wieder auf den Fernsehturm fahren können, eine Idee, die Unterstützung verdient.

Neue Spur

Ein Schock ging im Oktober 1987 durch Deutschland: Uwe Barschel wurde tot in einer Badewanne des Hotels Beau Rivage in Genf gefunden. Ich weiss noch genau die Umstände, unter denen ich vom Tod Barschels erfahren habe:

Ich befand mich mit meiner Familie auf einer Fähre zwischen Gedser und Travemünde. Wir hatten an dem Wochenende Freunde in Dänemark besucht. Um unseren Sohn zu beschäftigen, stromerte ich mit ihm auf dem Schiff umher und landeten dabei in einer Lounge, in der es einen Fernseher gab. Dort wurde gerade von der Sache berichtet. Meine Frau sass derweil in einem anderen Bereich der Fähre und hielt unsere Plätze frei. Ziemlich geschockt machen wir uns auf den Weg zurück zu ihr und berichteten, was wir soeben erfahren hatten.

Die Umstände, die zum Tod von Barschel führen, wurden wohl nie so richtig geklärt. Die offizielle Version spricht von Selbstmord. Allerdings ranken sich um seinen Tod die Legenden von Waffenhandel in den er verstrickt gewesen sein soll und von Mord. Vermutlich werden die wahren Umstände, die zum Tod führten, nie geklärt werden.

Wie ich eben gelesen habe, hat sich nun ein Zeuge gemeldet, der anbietet, seine Kenntnisse zur Verfügung zu stellen solange er dafür die USA nicht verlassen muss. Es ist die Rede von Waffenhandel zwischen Israel und dem Iran, der über Schleswig-Holstein abgewickelt worden sein soll. Da Uwe Barschel sein Schweigen brechen wollte, musste er durch die Hand des Mossad, dem Israelischen Geheimdienst, sterben.

Ist es nur ein Wichtigtuer, der sich jetzt gemeldet hat oder steckt tatsächlich was dahinter? Werden wir es je erfahren, was im Hotel in Genf passiert ist? Oder bleibt der Tod des Uwe Barschel eine Legende, die nie aufgeklärt werden wird?

Streetview ist online


Google Streetview hat die ersten Deutschen Städte freigeschaltet, darunter Hamburg. Da ich genügend Zeit hatte, habe ich mich da halt mal umgesehen. Wo ich arbeite und wo wir mal gewohnt haben. Auch meine Kolleginnen waren interessiert zu sehen, was zu sehen ist.

Wenn man dann durch die Strassen „fährt“ entdeckt man doch einige weisse Flecken, also Häuser, die auf Wunsch der oder eines Einwohners verpixelt wurden. Welch ein Blödsinn, welch ein Quatsch! Nur die Vorderansicht eines Hauses ist nämlich zu sehen. Und in die Fenster schauen kann man schon gar nicht. Wer meint, auf diese Weise Einbrecher abzuschrecken, macht sein Haus durch die Verpixelung doch erst interessant. Da die Adresse nachzuvollziehen ist, wäre es für böse Buben doch ein Leichtes, da mal hinzufahren um das Haus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, was ja in persönlichem Anblick eh viel effektiver ist.

Und ausserdem, liebe verpixelte Einwohner/Eigentümer: Schaut doch mal bei Google Maps in der Satellitenaufnahme auf euer Haus. Da kann man nämlich auch hinter die Fassade schauen und sehen, wie gross euer Garten ist und ob sich da nicht eventuell ein Swimmingpool befindet.

Hier gibt es übrigens einen interessanten Kommentar zu diesem Thema.

Betroffen

Eine Dame der Hamburger Gesellschaft ist tot, Suizid. Normalerweise nehme ich das zur Kenntnis und das war es dann. Diese Dame kannte ich und ich kannte einen Teil ihrer Familie. Ihr Vater war mein Lehrherr in der Ausbildung (Inhaber einer grossen Reederei).

Vor ein paar Jahren hatte ich anlässlich einer Schiffstaufe die Gelegenheit, mich mit dieser Dame zu unterhalten. Sie war wirklich eine Dame und eine tolle Frau.

Als ich heute von ihrem Tod aus der Zeitung erfuhr, war ich wirklich betroffen. Im Laufe des Tages wurde auch in den Nachrichten des lokalen Radiosenders über ihren Tod berichtet.

Sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, aus dem natürlich bislang nichts bekannt wurde. Und das ist auch gut so. Hoffentlich bleibt das so. Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie, besonders ihren Geschwistern, von denen ich auch einige persönlich kennengelernt habe.

Tür mit Anhang

Es heisst „die Tür“, so habe ich es mal gelernt. Es gibt aber Blogs, in denen ist die Rede von „Türe“. Da steht z.B. „Weihnachten steht für der Türe“ oder „Die Türe stand offen“. Das klingt für mich total falsch und daneben. Es kann natürlich sein, dass es regionl unterschiedlich ist, ob man „Tür“ oder „Türe“ sagt. Aber wenn man mundartlich „Türe“ sagt, das Blog aber in Hochdeutsch geschrieben ist, dann müsste man doch „Tür“ schreiben. Ist vielleicht sogar beides richtig?

Übertrieben

Unter der gleichen Überschrift veröffentlichte ich hier bereits einen Beitrag über den Tod Robert Enkes und das Brimborium, welches drum herum veranstaltet wurde. Heute ist sein erster Todestag und die Medien berichten, was anlässlich dieses Tages veranstatlet wird: Am Stadion in Hannover wird ein „Trauerzelt“ aufgestellt und die DFB-Führung legt einen Kranz an Enkes Grab nieder. Angeblich wird in Hannover darüber nachgedacht, eine Strasse nach Robert Enke zu benennen.

Wer war Robert Enke?: Er war Nationaltorhüter der Deutschen Fussballnationalmannschaft – nicht mehr und nicht weniger. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Aufhebens, was um seinen Tod gemacht wird, stark übertrieben ist, auch wenn ich mit meiner Meinung einigen Fussballfans auf den SchlipsVereinsschal trete. Hier wird einer einzelnen Person, die in ihrem tragisch kurzen Leben noch nicht viel geleistet hat, übergebühr zuviel Ehre zuteil.