Bei uns gibt es heute Schweinegeschnetzeltes süsssauer. Dafür hatten wir gestern bei Aldi 1 kg Schweinefilet gekauft. Wir hatten es zufällig entdeckt und wollten es einfach mal ausprobieren. Heute Vormittag hab ich das Fleisch vorbereitet. Das erste Stück war ja noch OK, aber dann: Viele Sehnen musste ich entfernen. Na, gewogen hab ich den Abfall nicht, aber es war doch erheblich, was ich wegschneiden musste. Die zweite Überraschung kam beim Anbraten: Das Fleisch kochte mehr als dass es briet, so viel Wasser ist aus dem Fleisch ausgetreten. Ich hab mir mal die Mühe gemacht, das abgegossene Wasser aufzufangen und abzumessen: Mehr als 1/8 Liter, knapp 200 ml. Wenn ich mal das verkochte Wasser dazurechne, sind im Ganzen bestimmt 200 ml Wasser gewesen, die aus dem Fleisch ausgetreten sind. Das ist 1/5 des Gewichts!!! Also: Hände weg vom Fleisch bei Aldi.
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
Alterserscheinungen
Zu Hause angekommen half mir Bernd, die Sachen vom Wagen auf den Balkon zu bringen. Da stand er nun, der neue Tisch, neu und rotbraun, wie Teakholz eben aussieht. Die Stühle hatte ich seit ein paar Jahren nicht geölt, was auch nicht notwendig ist, und sehen entsprechend grau aus. Jetzt passte es nicht zusammen, die Stühle benötigen eine Auffrischung. Teakholzreiniger ist noch im Keller, Teaköl auch – dachte ich, nur der Reiniger war noch da. Mist, bei Meyer’s Mühle und bei OBI hätte ich Teaköl kaufen können. Na ja, 1000-Töpfe ist nicht weit, dort bekommt man so etwas auch. Inzwischen hatte auch der Nieselregen aufgehört und was war wärmer geworden, eine gute Gelegenheit zum Cabriofahren.
Schnell war ich zurück und machte mich mit dem Teakreiniger und einem harten Schwamm über die Stühle her. Obwohl ich nur ein T-Shirt und eine kurze Hose anhatte, lief mir nach kurzer Zeit der Schweiss von der Stirn. Dabei war es doch gar nicht so warm. Ich werde wohl alt. Körperliche Arbeit scheint ziemlich ungewohnt für mich zu sein. Aber wollte beide Stühle heute säubern damit das Holz wieder trocknet und ich sie morgen ölen kann. Ausgelaugt und verschwitzt brauchte ich erst Mal eine heisse Dusche. Ich liess das heisse Wasser auf meinen schmerzenden Schultern prasseln – geholfen hat es nicht. Ich werde wohl morgen auch noch was davon haben.
Unterwegs mit Schwiegermutter
Bernds Mutter wohnt in einer Mietwohnung mit einem kleinen Garten davor. Ständig hat sie neue Ideen und Pläne, was sie gerne ändern möchte. Zur Zeit wünscht sie sich einen Rosenbogen und darin eine Pforte. Bei Meyer’s Mühle in Norderstedt wolle sie sich gerne informieren, was so angeboten wird. Durch meine Kollegin Steffi erfuhr ich, dass dort ganz in der Nähe ein neuer OBI-Markt mit Gartencenter eröffnet hat. Da ich selbst ein Gartenfreak bin und mich nach einem Teakholztisch für unseren Balkon umsehen wollte, erklärte ich mich bereit, mit Margreth nach Norderstedt zu fahren.
Das Angebot an Rosenbögen bei Meyer’s Mühle war recht dürftig und ausserdem recht teuer. In der Gartenmöbelabteilung wurden sehr exklusive Tische zu entsprechenden Preisen angeboten. Allerdings war die Beratung sehr ausführlich und nett. Wir wurden noch auf die Dependance bzw. das Auslieferungslager verwiesen, wo es noch mehr Tische gibt, die auch preiswerter sind. Na ja, schauen können wir ja mal. Es war nur wenige Autominuten entfernt. Das Angebot dort war reichhaltiger und tatsächlich auch preiswerter als im Haupthaus. Nach einer langen Überlegungsphase hatte ich mich für ein Modell entschieden. Die Frage war nun, ob das Teil ins Auto passt. Eine Anlieferung würde 20 Euro extra kosten. Ich lieh mir einen Zollstock aus und wir vermassen den zusammengeklappten Tisch und sowie Wageninnere. Es müsste passen. Allerdings war der Tisch in einem Karton verpackt. Noch Mal messen – positiv. Mit einer Sackkarre transportierten wir den Tisch zum Wagen. Ich klappte das Dach auf damit wir das Paket von oben auf zwischen Vordersitze und Rückbank platzieren konnten. Da es leicht nieselte konnten wir nicht offen fahren und das Dach musste wieder geschlossen werden. Margreth passte auf, ob alles passte. Nein, es passte nicht weil das Wageninnere oben schmaler ist. Ich unterbrach den Schliessvorgang und öffnete das Dach wieder. Karton wieder raus, was nun? He, wenn wir den Tisch aus dem Karton nehmen muss es passen weil der Tisch rund ist. Also wieder rein in den Laden mit dem Karton auf der Sackkarre, alles aufschneiden, Karton da lassen (welch ein Glück) und wieder raus zum Wagen. Tisch wieder von oben rein, Dach zu – es passte – 20 Euro gespart.
Auf dem Rückweg fuhren wir zum nahegelegenen OBI_Markt (ich liebe Gartencenter!). Dort schauten wir wieder nach Rosenbögen für Margreth. Die aus Metall sind zu teuer. Wir fanden aber was aus druckimprägniertem Holz zu einem akzeptablen Preis. Margreth will es sich überlegen. Ich fand einen Topf aus Terrakotta für unseren Zitrusbusch. Wir waren zufrieden. Wie üblich steht auch vor diesem Center auf dem Parkplatz ein Wurstwagen und ich lud Margreth zu einer Currywurst ein. Danach brachte ich sie nach Hause.
Völlerei 2
Die Nacht war nicht so gut: Ich habe schlecht geschlafen weil ich ein schreckliches Völlegefühl hatte. Man soll am Abend ja auch nicht so viel essen, das ist nicht gesund. Und nun hab ich ja wieder Mal gesehen, wo das hinführt.
Heute Abend haben wir dann das Eis aufgegessen. Ist aber auch echt lecker, das Häagen-Dasz Eis. Und was essen wir morgen? Mal schauen, was uns da einfällt.
Völlerei 1
Die letzten Abende liefen ungefähr so ab: Ich hab Hunger. – Ich auch. – Was haben wir denn da? – Eigentlich nichts, ein paar Kekse noch. – Aha, ich hol dann mal die Kekse.
Bevor ich heute aus dem Büro ging rief ich Bernd an, ob ich was mitbringen sollte. Nein, sollte ich nicht. Da ich auch keinen Hunger hatte, war es für mich in Ordnung. Was der Abend bringen würde, blieb abzuwarten. Kaum war ich zu Hause spürte ich ein Hungergefühl. – Ich glaub ich bekomm Hunger. – Es ist nichts da, ich hab die letzten Kekse aufgegessen. – Ach! Na ja, ein halbes Croque würde mir reichen. – Da war doch die Werbung mit dem Angebot für Pizza und Eis! – Ach ja, gute Idee. – Also bestellten wir 2 Pizzen Salami, Durchmesser 34 cm, dünner Boden und dazu 2 Becher Häagen-Dasz Eiscreme (Choc Choc Chip und Strawberry) für zusammen je Euro 9,90. Das ist ein Superpreis weil allein ein Becher Eis schon Euro 5,60 kostet.
Wir machten es uns also auf dem Sofa zum Fernsehabend gemütlich und verzehrten die Pizzen. Das Eis hatten wir ins Gefrierfach gelegt. Baaah, pappsatt waren wir. Eis, nein danke, im Moment nicht.
Es war noch keine Stunde vergangen als ich auf etwas Süsses Appetit bekam. Eis war ja noch da, aber 500 ml pro Person, das schafften wir dann doch nicht. Es sollte ja auch nur ein kleiner süsser Abschluss sein. Der Rest ist für morgen.
Was Neues
Ab heute liegen die Kommentare auf dem gleichen Server, auf dem das Weblog und damit auch die ganze Homepage liegt. Damit dürfte die Kommentarfunktion immer erreichbar sein, jedenfalls immer dann, wenn die Homepage bzw. das Tagebuch auch erreichbar ist. Oliver hat es mir vorgeschlagen. Er hat alles eingerichtet und heute Abend haben wir es gemeinsam gestartet. Für seine Arbeit hat er von mir ein kleines Honorar bekommen – sein erster Verdienst, der auf seinem Studium basiert. Oliver, Du hast das toll gemacht!
(Die sichtbaren Eintragungsdaten der Kommentare entsprechend nicht der tatsächlichen Veröffentlichungszeit)
Ein ganz normaler Sonntag
Um halb acht sassen wir schon auf dem Balkon und nahmen unseren Morgentrank zu uns: Ein Glas Kakao. Es ist schön, am Sonntag Morgen so früh draussen zu sein. Kaum Autoverkehr, es ist sehr ruhig, nur ein paar Vögel zwitschern. Die Luft ist noch angenehm frisch. Unser allgemeine Verfassung: Müde und lustlos. Warum? Keine Ahnung, einfach so. Und was macht man da? An den Rechner setzen und erst Mal Emails abholen, das Fleisch anbraten für das Currygeschnetzelte, das wir heute essen wollen, ein wenig surfen. Im ICQ ist es tot, meine Buddies sind wohl alle Langschläfer oder haben was besseres vor, als vor dem Computer zu sitzen.
Ach ja, ich wollte ja mal nachsehen, wie das mit der Nahaufnahme unserer Digicam geht. Die englische Rose ist sicher ein dankbares Objekt. Wo ist denn nur die Bedienungsanleitung? Wir haben einen Kasten, wo wir so etwas sammeln. Aber da drin ist sie nicht. Ach, die Computerdinge liegen ja woanders. Gefunden! Klar, in einem geordneten Haushalt findet sich alles wieder an.
Ich blättere in dem kleinen Büchlein und frisch nebenbei meine Kenntnisse über ein paar andere Funktionen der Kamera auf. Nahaufnahmen, ist ja alles ganz einfach, hab ich auch vorher schon gemacht, wohl aber nicht oft genug. Ich hab’s vergessen. Aber jetzt probiere ich es mit der Rose.
Verpasst
Ein herrlicher Sommertag, nicht zu warm und es ist Freitag. Den ganzen Tag über war ziemlich viel zu tun. Gerade wenn aktuelles weggearbeitet war und ich wieder in den Bildschirm nach eingegangenen Mitteilungen schaute, konnte ich wieder 3 – 4 Eingänge ausdrucken und bearbeiten. Ich fürchtete schon, dass es nie ein Ende nehmen würde und ich den vorgezogenen Feierabend in den Wind schreiben könnte. Doch gegen 16.00 Uhr beruhigte sich die Situation und ich kam endlich dazu Dinge zu erledigen, die heute liegengeblieben und nicht ganz so wichtig waren. Die Chancen, um 17.00 Uhr das Büro verlassen zu können waren erheblich gestiegen. 30 Minuten später war alles klar und ich rief Bernd an, dass wir um 17.00 Uhr Feierabend machen, vorausgesetzt, es kommt nichts mehr dazwischen, was man in der Schifffahrt nie so genau weiss.
Aber es kam nichts mehr und ich ging pünktlich aus dem Haus, in der leisen Hoffnung, dass Bernd mich mit dem Wagen abholen würde. Tat er aber nicht. Also machte ich mich auf den Heimweg. In der Langen Reihe holte ich mir noch ein Eis, je eine Kugel Mango-Käse-Sahne und Vanille. Man war das lecker. Leider hatte ich die falsche Reihenfolge gewählt und Vanille zuerst genannt. So musste ich Mango-Käse-Sahne zuerst abschlecken weil diese Sorte auf der Vanille lag, was sehr schade war.
Unterwegs sah ich etliche Cabrios fahren, natürlich offen bei dem Wetter. Es stellte sich bei mir eine Art Neidgefühl ein. Schade, dass Bernd mich nicht abgeholt hat, obwohl es nur für eine Fahrt von 10 Minuten gewesen wäre. Ausserdem hätte ich die Kalorien gespart weil ich kein Eis gegessen hätte.
Zu Hause angekommen musste ich feststellen, dass Bernd nicht da war. Es gab nur eine Möglichkeit, wo er hingefahren war. Ich rief ihn auf dem Handy an und fragte, wo er denn sei. „Na unten, ich warte auf Dich!“ – Mist, schade, wir hatten uns verpasst.
Besserung
Heute war der erste Tag, an dem ich keine Schmerzen mehr im oder am Hals hatte. Eigentlich schade, es gibt nun keinen Grund zur Massage mehr.
Er ist weg
Mein Volvo – einst mein Traumwagen – ist verkauft. Im Zuge unserer gemeinsamen Neuanschaffung hatten wir ihn zu Ingo auf’s Land gebracht, mit dem Auftrag, ihn zu verkaufen. Ingo hat noch viel Arbeit gehabt, d.h. sauber machen und durch den TÜV bringen. Für seine Bemühungen habe ich Ingo zum Chinesen eingeladen, d.h. eigentlich hat er sich selbst eingeladen, aber das ist auch in Ordnung so.
In gewisser Weise hatten wir heute eine Jungfernfahrt: Auf dem Weg zum Chinesen sind wir zum ersten Mal sind wir mit 3 Personen in unserem Wagen gefahren. Ingo hat hinten mehr gelegen als gesessen, aber er war sogar angeschnallt. Wir fragen uns nur, wo dann noch die vierte Person hätte sitzen sollen.
