Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Arztwoche

Statt mich, wie von meiner Hausärztin vorgeschlagen, in die Fänge eines Orthopäden zubegeben, dessen langwierige Behandlung vermutlich nicht zu einem positiven Ende führen würde, habe ich mich in der vorigen Woche vertrauensvoll an meinen Operateur gewandt. Nach einigen Tests, während der er meine Gelenke drehte und bog, meinte er, die Schmerzen kämen „wahrscheinlich“ nicht vom Rücken. Es könnte aber ein Leistenbruch sein.

Jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin bei einer chirurgischen Praxis, die versuchen soll herauszufinden, ob es ein Leistenbruch ist. Ausserdem habe ich eine Übeweisung für ein neuerliches MRT, welches am Tag darauf, also am Freitag, durchgeführt werden soll, nur um festzustellen, ob die Probleme wirklich nicht vom Rücken kommen. Falls es doch der Rücken bzw. eine Bandscheibe sein sollte, hat mich der Arzt beruhigt: Eine Operation würde wohl nicht notwendig sein.

Ich hoffe, dass ich am Ende der Woche schlauer bin und man weiss, was die Ursache der Schmerzen ist damit mir geholfen werden kann.

Die Arztwoche beginnt heute nachmittag mit einem Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

Draussentag


Nachdem es morgens noch recht frisch war und das Frühstück mangels Sonne auf der Terrasse in Wintergarten stattfinden musste, war es dann ab mittags doch recht schön.

Nach einem Spaziergang an die und entlang der Elbe, habe ich bis in den späten Nachmittag auf der Terrasse sitzen können.

Auch wenn ich mich eventuell wiederhole: So kann es bleiben bis Weihnachten!

Rosenzeit


Der gestrige Tag bescherte uns kleine Überraschungen. Mein Mann überreichte mir einen Strauss mit 15 langstieligen roten Rosen, für den ich heute erstmal eine passende Vase besorgen musste (für die Blumen – nicht für meinen Mann), was in der kleinen Stadt an der Elbe gar nicht so einfach war.

Der kleine Strauss, den ich für Bernd mitgebracht hatte, kann damit nicht mithalten. Aber ich hatte ihn zu einem Abendessen bei unserem Lieblingsgriechen eingeladen.


Als wir nach dem Essen nach Hause kamen, hatten unsere Nachbarn auch noch eine rote Rose für uns. Da sie ihre Wohnung auch am gleichen Tag übernommen hatten wie wir, hatten wir dann 2 Gründe, mit einem Glas Wein anzustossen.

15 Jahre


Heute vor 15 Jahren habe ich einen fremden Mann angesprochen, an diesem Stand auf dem Alstervergnügen. Er hatte so ein offenes Lachen und ich fühlte mich zu ihm hingezogen. Das offene Lachen hat er noch immer. Und ich fühle mich noch immer zu ihm hingezogen – und das seit 15 Jahren!

Schatz, ich hab dich ganz doll lieb!

Der 31. August ist für uns ein besonderer Tag in doppelter Hinsicht!

Flagge oder Fahne?


Der Seefahrt – bedingt durch das Hobby meiner Eltern – von kleinauf zugetan, habe ich immer nur von „Flagge“ geredet. Als ich einmal wagte, das Wort „Fahne“ in den Mund zu nehmen, meinte mein Vater zu mir: Eine Fahne hat man, wenn man Alkohol getrunken hat.

Das hat er vermutlich eher scherzhaft gemeint. Ich weiss aber nicht, ob er die tatsächliche Bedeutung einer Fahne kannte. Fragen kann ich in leider nicht mehr.

Natürlich hätte ich selbst schon lange mal das grosse Internet befragen können, was denn den Unterschied zwischen einer Fahne und einer Flagge ausmacht. Eine sehr gute Erklärung habe ich hier gefunden.

Merkwürdig ist, dass meistens die Quiddjes von einer Fahne sprechen wenn sie eine Flagge meinen, d.h. sie reden nicht nur so, sie schreiben auch „Fahne“ in ihren Blogs. Das ging mir immer schon ziemlich gegen die Strich. Aber da ich es bisher nicht besser wusste, konnte ich auch nicht klogschietern.

Kochen macht Spass


Ich koche wirklich gern – nur fehlt mir manchmal oft die Lust und die Zeit dazu. Wenn ich abends nach der Arbeit nach Hause komme, so gegen 18:30 Uhr, dann habe ich keine Lust darauf, noch in der Küche zu stehen. Also wird bei uns nur am Wochenende gekocht, und dann auch meistens nur an einem der beiden Tage. Ein Tag bleibt einem Lieferservice vorbehalten.

Heute gab es mal wieder eins unserer Lieblingsgerichte: Geflügelleber in Sherrysauce. Mit Rosmarin aus eigenem Kübel. Da wir eine gute Chiliernte haben, kamen auch 3 Chilischoten mit in das Gericht, die eigenlich nicht vorgesehen sind.

Ich sag ja immer: Rezepte sind nur Ideenvorschläge, die sich nach eigenem Gefühl variieren lassen. Und wenn es denn mal nicht schmecken sollte, stimmt mit deinem Gefühl was nicht.

Übrigens: Die Leber knallte und spritzte beim Anbraten in der Pfanne. Jetzt haben wir Leberflecken an der Wand, und zwar nicht direkt über dem Herd, da ist die Wand geschützt. Aber etwas daneben. Vielleicht kann der Hautarzt die entfernen.

Wie wahr – wie wahr!

Unter dem Titel „Ich bin es leid“ veröfftenlichte die Journalistin Carolin Emcke bei ZeitOnline einen Artikel über Gleichstellung von Schwulen und Lesben.

Solange wir einen Regierungschef bzw. eine Regierungschefin aus den Reihen der CDU haben, solange die CSU an der Regierung beteiligt ist, wird sich an den Wünschen von Carolin Emcke wohl leider nichts ändern.

Entdeckt bei Samstag ist ein guter Tag.