Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Einer zum Wochenende

Ein Amerikaner war geschäftlich längere Zeit in China und war in dieser Zeit auch sexuell recht aktiv – allerdings ohne Kondom. Zurück in den Staaten, wacht er eines Tages auf und sieht, dass sein bestes Stück mit grünen und violetten Bläschen übersät ist.
Er sucht sofort einen Facharzt auf, der Doktor hat so was auch noch nie gesehen, er ordnet eine ganze Reihe von Tests an und bittet den Mann, in zwei Tagen zur Besprechung der Ergebnisse wieder zu kommen.

Nach zwei Tagen sitzt ihm der Mann gegenüber und der Doktor sagt zu ihm: „Ich habe eine sehr schlechte Nachricht, Sie haben sich mit Mongolian VD infiziert, eine extrem seltene Geschlechtskrankheit, von der wir in Amerika so gut wie nichts wissen.“

Der Mann ist perplex und sagt: „OK, dann gib mir ein Spritze oder Medikamente, aber bringen Sie mich wieder auf Vordermann.“

Der Arzt: „Es gibt leider keine Medikamente, die das kurieren können, es tut mir leid, aber wir müssen den Penis amputieren.“

Der Patient: „Das kommt überhaupt nicht in Frage, ich gehe zu einem anderen Arzt und hole mir eine zweite Meinung ein!“

Der Arzt: „Tun Sie das, es ist Ihre Entscheidung, aber ich fürchte, Abschneiden ist die einzige Option, die Sie haben.“

Am nächsten Tag geht der Mann zu einem chinesischen Arzt und bittet ihn, mehr über dieses Desaster zu erzählen. Der Chinese untersucht den Penis und sagt:“ Ah ja, es ist Mongolian VD, sehl sehl seltene Klankheit.“

Der Typ sagt ungeduldig: „Ja, ja, das weiß ich schon, aber was können wir dagegen tun. Mein amerikanischer Doktor meint, wir müssen amputieren.“

Der Chinese schüttelt den Kopf und lacht: „Dumme amelikanische Doktah, immel wollen opelielen und mehl Geld machen auf diese Alt. Wil müssen nicht amputielen.“

„Gott sei Dank“, seufzt der Mann.

„Ja“, sagt der chinesische Arzt, „WALTE ZWEI WOCHEN, DANN FÄLLT VON SELBST AB !“

Wir sind Opa!

Heute, am 22. August anno 2012 um 14:38 Uhr lief Prinzessin Ida I. vom Stapel bzw. erblicke das Licht der Welt. Unser Glückwunsch an die glücklichen Eltern, den Grosseltern in Mönchengladbach, der Oma in Lübeck und der Ur-Oma in Lübeck.

Mutter, Kind und Vater sind wohlauf.

Die üblichen Geburtsdaten der Prinzessin:
54 cm – 3.460 g

Wir wünschen unserem Enkelkind ein schönes und friedvolles Leben.

indoor – outdoor

Bei einem Temperaturunterschied innen/aussen von mehr als 6 Grad Celsius ist es wohl verständlich, dass wir unser Sonntagsessen drinnen eingenommen haben, zumal kein Windhauch die Aussentemperatur auch nur ansatzweise erträglich macht.


Wie man sehen kann, fällt das Barometer und die Vorhersage sagt Regen. Hoffentlich knallt, blitzt und donnert es erst morgen Abend damit wir die Wettererscheinungen von zu Hause aus beobachten können.

Sommerabend

Endlich mal ein Sommerabend, wie er im Buch steht. Warm und kaum Wind. Super.

Er begann auf der Terrasse unseres Lieblingsgriechen gleich um die Ecke, sodass man nicht das Auto benutzen muss und schon mal 1/2 Liter Wein – pro Person versteht sich – trinken kann und zum Nachtisch sogar noch einen Cocktail Pina Colada ordert, der von der Lieblingschefin Nicole höchstselbstpersönlich zubereitet wurde.

Die Fortsetzung des Abends fand im Elbepenthouse statt.

Einer zum Wochenende

Ein Mann kommt zum Arzt und sagt:
„Herr Doktor, Sie müssen mir helfen. Ich bin mit meiner Manneskraft überhaupt nicht mehr zufrieden.“

Der Arzt sieht sich die Sache an und sagt dann:
„Ja, Mann, Sie haben das typische Gamsbart-Syndrom!“

„Was habe ich, Herr Doktor?“

„Na ja, Ihren Pinsel können Sie sich an den Hut stecken…“

Der rote Teppich ist blau


Es hat Vorteile, wenn man in der City von Hamburg arbeitet. Und so dachte ich mir heute Mittag: Geh doch mal zum Rathaus und guck, was da so los ist. Dort sollten nämlich die Teilnehmer der Olympischen Spiele 2012, die mit der MS „Deutschland“ heute aus London angereist waren, empfangen werden.

Viele Menschen standen auf dem Rathausmarkt, Absperrgitter waren aufgestellt und der blaue rote Teppich war ausgerollt. Ich holte mir erstmal ein Eis und bummelte dann über den Platz. Ich schnappte ein Gespräch zwischen einem Sicherheitsmenschen und einer Passantin auf, in dem ihr erzählt wurde, dass die Atlethen so ca. um 13:30 Uhr an der Kleinen Alster eintreffen würden. Ein Blick auf meine Uhr – und ich dachte, dass ich das in der Mittagspause wohl schaffen würde.

Auf der Schleusenbrücke fand ich noch einen Platz in der 1. Reihe, von wo ich einen Blick auf den Fleet in Richtung Elbe hatte, von wo die Barkassen eintreffen würden.

Nach ein paar Minuten hörte ich lautes Schiffshorn tuten, welches in der Häuserschlucht rings um den Fleet sicher besonders laut war. Zu sehen war noch nichts. Doch dann bemerkte ich ein paar Brücken weiter, dass die Leute zu winken begannen. Aha, die Barkassen sind im Anmarsch! Das Hupen wurde lauter und lauter und dann schob sich die erste Barkasse unter der nächsten Brücke durch. Rings um mich herum brandeten Beifall und Jubelgeschrei auf – begleitet von den Schiffshörnern. Es war eine unglaublich emotionale Situation.

Die beiden Barkassen verschwanden unter der Brücke auf der ich stand und liefen in die Schleuse ein. Und für mich wurde es Zeit, wieder ins Büro zurückzukehren.

Und so kam in den Genuss, einen Hauch von Olympia zu spüren und den per Videoaufzeichnung einzufangen.

Lebensarbeitszeit

Heute vor 45 Jahren, morgens um 08:00 Uhr, trat ich mit dem Beginn meiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann (offiziell hiess der Beruf seinerzeit Kaufmann im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe) in damals Deutschlands grösster Privatreederei in Lübeck in das Arbeitsleben ein. Jetzt habe ich 2-1/2 Jahre noch bis zur Rente – und die muss ich auch durchhalten.

45 Jahre Arbeit – das ist eine lange Zeit und ich denke, das sollte eigentlich auch genug sein, um den vollen Rentenanspruch zu erhalten. Selbst 40 Jahre wären schon lange genug.

Ich gehöre ja schon zu den Jahrgängen, deren Lebensarbeitszeit schrittweise bis auf das Rentenalter von 67 Jahren erhöht wird, d.h. ich müsste schon 3 Monate länger arbeiten als bis 65. Aufgrund meiner bisher gearbeiteten Zeit „darf“ ich schon direkt mit 65 in Rente gehen. 3 Monate werden mir geschenkt. Wie grosszügig!

Netzwerk


Nein, ich habe das Handy nicht nachts auf der Terrasse liegen gehabt, es ist nicht von einem Spinnennetz überzogen. Ja, es ist mir aus der Hand gerutscht und landete mit der Displayseite nach unten auf den Fliesen – wie ein Marmeladenbrot.

Da mir ähnliche Missgeschicke schon desöfteren passiert sind, gehe ich mal davon aus, dass das Glas schon einen Knacks hatte und es beim letzten Sturz den finalen Schlag bekommen hat.

Allerdings, so ganz final ist es noch nicht. Es funktioniert noch alles. Nun trage ich das Handy in einem aus einer Plastikeinkaufstüte handgeschnitzen Präser umher. Das Glas bröselt nämlich etwas. Und ich habe keine Lust, mir die Brösel aus der Hemd- oder Hosentasche zu klauben. Hauptsache, die Glassplitter bleiben mir beim Telefonieren nicht im Bart hängen. Ich trage doch kein Glitter im Gesicht!

Von der Firma habe ich grünes Licht bekommen, auf das iPhone 5 zu warten, welches im nächsten Monat auf den Markt kommen soll – wenn das Ding denn so lange durchhält.

Es ist übrigens das erste Handy, welches ich geschrottet habe. Alle anderen wurden ganz normal ausgemustert und erneuert.