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Unterschiedliche Strömungen

Wir auch nur irgendwie mit dem Meer zu tun hatte, lernt es, das Wetter zu beobachten. Meine Eltern besaßen ja Mitte der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts bereits ihre erste kleine Motoryacht. Die Wochenenden und Ferien verbrachten wir im Sommer an, bzw. auf der Ostsee. Während der Zeit lernte ich bereits viel über Wind und Wetter, allein durch das Zuhören wenn sich die Erwachsenen unterhielten. Abgelegt ich die Wetterbeobachtung nie, nehmen Wind und Wetter doch auch Einfluss auf das tägliche Leben.

Wenn man ein Auto zur Verfügung hat, ist man vom Wetter ziemlich unabhängig. Da der Wagen aber jetzt von meinem Schatz okkupiert wird, mache ich viele Besorungen per pedes, was ich auch sehr gern mach, Bewegung tut gut und ich bewege mich eh viel zu wenig. Sitzen ist das neue Rauchen.

Notwendige Einkäufe plane ich also nach der Wettervorhersage, nach dem Motto: Übermorgen soll es Regen geben, ich geh dann morgen schon los.

Heute habe ich unterschiedliche Luftströmungen beobachten können:
Leichte tiefhängende Wolken kommen aus Nord-West, hohe Wolken ziehen von Norden her über den Himmel. Hier unten, sozusagen in Wohnhöhe, küselt der schwache Wind, zu erkennen an den Abgasen aus dem Schornstein gegenüber, die ständig in eine andere Richtung wehen, meistens sogar konträr zu den beiden Hauptwindrichtungen weiter oben.

Ich liebe Wetter!

Es ist Sommer!

Ich habe heute Sommer gemacht. Wie das?: Als ich das Studio meiner Personal Trainerin für die Wirbelsäulengymnastik verließ, schien warm die Sonne vom blauen Himmel. Im Hoodie wurde es kuschelig warm. Wer mich kennt weiß, dass ich eher luftig bekleidet unterwegs bin wenn das Wetter danach ist. Da ich noch ein paar kleine Einkäufe zu erledigen hatte, war die Frage: Was ziehe ich an? Bin ich mutig und ziehe ein Poloshirt an? Oder bleibe ich doch lieber beim Hoodie?

Die Terrasse sagte mir „Hoodie“. Wobei die Temperatur in der 3. Etage nicht aussagekräftig ist, zumal die Terrasse noch im Schatten lag. Das offene Fenster am Büro sagte mir „Poloshirt“. Da schien nämlich kräftig die Sonne. Also nam ich allen Mut zusammen und nahm das Poloshirt aus dem Schrank. Es stellte sich heraus, dass das die perfekte Wahl war.

In der Einkaufsstraße gewahrte ich, dass die Eisdiele geöffnet hat. Bei Eis schlägt mein Herz schneller. Merken: Auf dem Rückweg vom Einkauf nach Hause Eis holen.

Und so war dies mein erster Sommertag: Im Poloshirt bummeln und das erste Eis to go der Saison. Ist das nicht herrlich?! Und auf dem weiteren Heimweg sah ich einen Zitronenfalter flattern. Ich sag doch: Es ist Sommer!

Hübsch – aber es reicht

Habe den Schneeeffekt ausgeschaltet. Es reicht jetzt. Der Februar ist für mich ein Monat, welcher schon fast frühlingshaft ist, auch wenn zurzeit davon noch nicht viel zu merken ist. Außerdem – wer braucht schon virtuellen Schnee wenn selbst hier im südlichen Schleswig-Holstein Schnee liegt und es laut Wettevorhersage noch mehr Schnee geben soll.

Aber immerhin haben wir schon ca. 1 Stunde länger Tageslicht am Nachmittag.

Ab heute ist Winter

Jedenfalls kalendarischer Winter. Gleichzeitig ist heute die Wintersonnenwende. Die Sonne hat ihren tiefsten Stand erreicht, ab heute scheint sie, so sie denn zu sehen ist, täglich etwas länger. Anfangs merkt man es kaum. Aber im Januar kann man schon bemerken, dass es länger hell ist.

Jahrzehnte habe ich ungefragt übernommen, dass der Winter am 21. Dezember beginnt. Dabei ist das doch eigentlich nicht richtig. Da die Sonne wieder steigt, heißt das doch, dass es bergauf geht, also eigentlich beginnt doch heute der Frühling. Die kalendarischen Jahreszeiten gehen um 3 Monate nach!

Klar, „wenn die Tage längen fängt es an zu strengen“. Dieser Wetterspruch will uns sagen, dass es kälter wird wenn die Tage wieder länger werden. Wer mal darauf achtet, der wird es bemerken. Und wir alle wissen, dass es im Januar so richtig kalt werden kann. Und Schnee kann es auch im April noch geben.

Ich freue mich jedenfalls auf die kommende Zeit, nicht wegen der eventuellen Kälte, aber wegen länger hell – endlich.

Heisse Aussichten

Gemäß der Wettervorhersage von wetteronline.de stehen uns auf Santorini heiße Tage bevor. Der relativ starke Wind könnte aber dafür sorgen, dass man die Wärme nicht so stark empfindet. Das ist natürlich bei der intensiven Sonneneinstrahlung gefährlich. Wir sind aber gut versorgt mit Lichtschutzfaktor 50 und einer leichten Kopfbedeckung.

Zum Abkühlen wird uns auch der private Pool unserer Suite dienen.

Krasser Unterschied


Eigentlich sollen wir uns jetzt auf See befinden, irgendwo zwischen Mumbai und Mascat. Dort wäre das Wetter sicherlich ganz anders, als das, was uns heute hier in der kleinen Stadt an der Elbe präsentiert wird. Nun gut, so hat man eben ein wenig Abwechslung am Geburtstag. Aber wer braucht jetzt noch Schnee?

Auftanken


Das war ein Hauch vom Sommer: Die Sonne schien durch die Fenster unseres Arbeitszimmers und ich konnte nicht anders, ich musste Sonne tanken, d.h. Fenster auf und den Stuhl zum Fenster gedreht, zurückgelehnt und …. – das war so schön!

Für die Füße auf dem Fensterrahmen war das nicht gerade bequem, aber es war dann doch auszuhalten. Und wenn irgendwelche Nachbarn meinten, dass das nicht wirklich toll ist, was der Kerl da oben im Penthouse macht – mir doch egal. Sei du selbst …

Leider kommt die Sonne noch nicht zu unserer Terrasse rum. Aber im Februar wird es soweit sein, dann kann ich da sitzen und tanken.