Ich würde mich ja gerne mit dir geistig duellieren, aber ich sehe, du bist unbewaffnet.
Stumm
Ich bin mal wieder mit einer Notverbindung online, besser gesagt, mit einem Notrechner, nämlich meinem alten Tower. Mein Laptop ist in den Streik getreten. Es will einfach nicht starten. Hat wohl keinen Bock mehr im neuen Jahr.
Das Problem trat vor ein paar Monaten ja schon mal auf. Seinerzeit brachte ich das Ding zu einer ortsansässigen kleinen Werkstatt, wo ein reset des Bios gemacht wurde. Ich habe aber keine Lust, das Laptop alle paar Monate zur Werkstatt zu bringen. Ich schaue mich nun nach einem neuen Gerät um, denn Startschwierigkeiten waren immer mal vorhanden.
Da ich mit einer Dockinstation arbeite, an der die Pereferiegeräte angeschlossen sind, würde ich ja gern das gleiche Modell wieder haben. Aber da in ich etwas ängstlich, dass das gleiche Problem dann wieder auftaucht. Ich werde mich einfach mal umschauen im Fachhandel.
Rätselhaft
Und dann war da noch die nicht mehr ganz junge Dame, die zu Neujahr Blumen geschickt bekam. Nun rätselt sie, woher sie Herrn Fleurop kennt.
Anders
Die Silvesternacht verlief ein wenig anders als erwartet, was aber durchaus nicht negativ war. Bis Mitternacht war alles wie gedacht: Essen beim Griechen unseres Vertrauens, danach mit unseren Nachbarn ein wenig klönen bei einem Glas Wein. Um Mitternacht stiessen wir mit Champagner an zu den Klängen des Abbahits „Happy New Year“. Dann ging es hinaus auf die Strasse damit Holger seine 10 Raketen starten konnte, die mit „zisch“ in die Luft gingen und mit „pöff“ zerplatzten und dann ein paar bunte Funken verregneten.
Für den Fall, dass noch ein paar andere Nachbarn draussen wären, hatten wir noch eine Flasche Champagner mitgenommen. Doch weit und breit waren wir 4 die einzigen, die sich nach draussen gewagt hatten. Doch dann tauchten 4 weitere Nachbarn aus anderen Häusern auf.
Mit „plopp“ flog der Champagnerkorken ins Dunkel der nebligen Silvesternacht (natürlich weiss ich, dass Sekt- und Champagnerflaschen nicht mit „plopp“ geöffnet werden sondern möglichst leise, aber in der Silvesternacht darf man das anders machen). Wir standen also mittlerweile mit 8 Personen auf der Strasse herum und hörten schaurige Geschichten aus der Nachbarschaft. Glückskekse wurden verteilt.
Wie aus den Nichts erschienen dann noch Anna und Matthias aus unserem Haus, die den Jahreswechsel an der Elbe verbracht hatten. Jetzt waren wir schon 10 Personen. Eine weitere Flasche Champagner musste her, deren Korken ebenfalls geploppt wurde und nun in irgendeinem Vorgarten auf dem Rasen oder im Rosenbeet liegt.
Und so standen wir nun mit 10 Personen in der feuchten Silvesternacht, tranken Champagner und schnackten über dies und das und wir erfuhren so einiges über die Personen selbst.
Die 2. Stunde des neuen Jahres war schon angebrochen als wir, zurück bei Astrid und Holger, die traditionellen Silvester- bzw. Neujahrsberliner verspeisten. Und ich hatte gedacht, dass wir zu dieser Zeit bereits champagnerseelig und berlinergefüllt in unseren Betten schlummern würden. Aber es kam eben anders.
Ruhe
Kein Wind, ein nur leicht bewölkter Himmel, kaum Autos unterwegs, die Menschen halten wohl Ruhe um für die letzte Nacht des Jahres fit zu sein. Eine ganz eigenartige Atmosphäre, die sehr viel Ruhe ausstrahlte, zog mich nach draussen, hinunter zum grossen Fluss.

Im kleinen Hafen lagen ein paar Binnenschiffe ohne Ladung, die in der kleinen Stadt an der Elbe die Silvesternacht verbringen werden. Das Salonschiff „Aurora“ wartet auf die Gäste, die heute Abend die Ausfahrt auf der Elbe mitmachen wollen.

Der grosse Strom fliesst ruhig und beschaulich der Nordsee entgegen.

Selbst die Möwen geben Ruhe und fliegend nicht kreischend umher.
Wiedereinmal hat es sich gelohnt, den Moment unten am Fluss einzufangen.
Heute Nacht wird es unten am grossen Strom sehr laut, bunt und unruhig werden und morgen werden zerbrochene Flaschen sowie zerfetztes und verbranntes Papier von der letzten Nacht des Jahres zeugnis ablegen.
Nicht so stürmisch
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir für das neue Jahr alles Gute, alles Liebe, Glück und Gesundheit. Möge das Jahr 2012 nicht so stürmisch verlaufen wie oben auf dem Video.
Wieder im Dienst
Nach acht Wochen krankheitsbedingter Abwesenheit war heute mein 1. Arbeitstag. Der Termin war – eher zufällig – gut gewählt. Erstens hat diese Woche nur 4 Arbeitstage und zweitens war recht wenig los – also ein guter Einstieg. Die von meinem Arzt und von der begleitenden Ärztin der Reha angebotene Möglichkeit, einer Wiedereingliederung, die ich dankend abglehent hatte, ist also auch nicht notwendig.
Closeups
In einschlägigen Kreisen versteht man unter closeups ganz spezielle Aufnahmen. Allerdings kann man die von allen Objekten anfertigen, u.a. auch vom Weihnachtsbaum, denn unser Weihnachtsbaum fällt in diesem Jahr ein wenig aus dem Rahmen des üblichen:
Und hier die Gesamtaufnahme, bzw. Totale:

Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich in den nächsten Tagen mal die Geschäfte in der City durchforsten, ob ich noch ausgefallenen Baumbehang, möglichst zum Sonderpreis, für das nächste Jahr finde.
Der große Irrtum
Schafft Weihnachten ab – Josef hat alles zugegeben.
Weihnachten 2011

Mit Müttern, die nicht mehr die Jüngsten sind, ist es ein wenig anstregend, Weihnachten zu feiern, zumal sich die Weihnachtsfeier über 2 Tage erstreckt. Nun, wir wollen uns nicht beschweren. Es ist schön, dass es sie noch gibt, ganz ohne frage. Aber wenn wir ehrlich sind, freuen wir uns, wenn wir beide wieder unter uns sind.
Am 24. geht das ja noch. Das Fondue streckt den Abend ein wenig und man hat zu tun. Das Essen und der dazugehörige Wein machen dann auch müde und die beiden Damen werden ins Hotel gebracht. Wenn wir wieder zu Hause sind, gibt es unsere kleine, ganz private Bescherung mit einem Glas Sekt.
Um heute die Zeit heute etwas interessanter zu gestalten, hatten wir einen Tisch im Warsteiner Elbspeicher in Hamburg direkt an der Elbe reserviert. Für die Fahrt nach Hamburg hatten wir uns eine Teilstrecke über den Elbdeich ausgesucht, eine Gegend, die unsere Mütter noch nicht kannten.
Das Essen hat uns Vieren sehr gut geschmeckt, der Service war nett und aufmerksam – und dass an einem Tag wie diesem, an dem alle Tische besetzt waren.
Dankenswerter Weise hat meine Mutter die Rechnung übernommen. Gerade als sie bezahlt hatte, sah ich auf der Elbe den obigen Containerfrachter aufkommen. Na, ich musste natürlich sofort raus und ein wenig schauen.
Nachdem wir meine Mutter in den Zug nach Lübeck gesetzt und Bernds Mutter nach Hause gefahren hatten, waren wir froh, wieder unter uns sein zu können. Es geht doch nichts darüber, sich in lockere Freizeitklamotten werfen zu können (T-Shirt und kurze Hose) und das zu tun, wozu wir gerade Lust haben.
