Die Wahl ist vorbei

In Schleswig-Holstein haben wir heute einen neuen Landtag gewählt. Während sich die CDU und die SPD das vorhergesagte Kopf-an-Kopf-Rennen liefern – zur Zeit mit einem leichten Vorsprung der CDU – ist eins sicher: die FDP zieht wieder in den Landtag ein.

Zu verdanken hat die Partei dies ihrem Landesvorsitzenden Kubicki, der hier im Land seit Jahren die FDP führt und der auch mal gegen den Strom der Bundespartei schwimmt und gern mal seinen Mund aufmacht, was hier im Norden wohl gut ankommt.

Die Frage ist also, ob das relativ gute Abschneiden der FDP in Schleswig-Holstein ein Trend für die Partei auf Bundesebene ist. Die FDP-Bundespolitiker werden das sicher so sehen. Aber eins ist klar: Eine Landtagswahl findet unter anderen Voraussetzungen statt als eine Bundestagswahl.

Wie sich unsere zukünftige Landesregierung zusammensetzen wird, bleib abzuwarten.

Nachtrag:
Hab ich’s nicht gesagt. Brüderle spricht von einer Trendwende.

haarig II


Wenn Mann älter wird, wächst das Haupthaar oft nur noch spärlich. Dafür spriesst der Haarwuchs umso üppiger an Stellen, an denen er eher unerwünscht ist.

Das die Augenbrauen dichter werden, ist noch die harmlosestete Variante. Aber Haare, die aus den Nasenlöchern lugen oder an den Ohren wachsen, sind da schon äusserst unangenehm und hässlich, wenn nicht schon ungepflegt.

Mit zunehmenden Alter geht oftmals der üppige Haarwuchs an unerwünschen Stellen mit dem Verlust der Sehkraft einher. Zum Glück benötige ich eine Sehhilfe nur zum Lesen und am Rechner. Aber nun habe ich festgestellt, dass eine Brille für das Betrachten meines Antlitzes im Spiegel unerlässlich ist, nämlich dann wenn es gilt, Haare an unerwünschten Stellen zu entfernen. Beim Zurechtstutzen der Augenbrauen ist die Brille dann eher im Weg. Zur Nase hin sind die zwar über dem Brillenrand. Um die Augenbrauen an der Seite zurechtzustutzen bedarf es dann schon ein wenig Brillenakrobatik. Na ja, es war schon immer so: Wer schön sein will muss leiden!

Erstaunt war ich über mich selbst als ich mich das erste Mal seit dem Brillenkauf im Spiegel mit der Brille sah. Irgendwie überraschend. Ich wusste gar nicht mehr, wie ich mit dem Ding im Gesicht aussehe.

haarig

Im Allgemeinen sind Frauen wohl eher unglücklich, wenn sich ihre Haarpracht lichtet. Aber sowas soll ja vorkommen. Frauen mit behaarter Brust und Bart – gibt’s sowas? Früher sollen die ja wohl mal gegen Entgeld zu besichtigen gewesen sein. Vermutlich war das nur Geldschneiderei weil die Behaarung sicher nicht echt gewesen ist. Heute ist es dank der Technik möglich, Frauen mit Behaarung auszustatten, was auch nicht echt aber interessant anzuschauen ist und das totale Gegenteil von lichtem Haar.

Passenderweise nennt sich die Seite FreakingNews. Dort gibts übrigens auch noch andere freaky Sachen zu sehen.

Für den Rücken


Die Tage zu Hause dienen der Entspannung und ich muss zugeben, dass wir eher faul sind, unser schönes Heim geniessen und nur das tun, was dazu dient, das Heim sauber und ordentlich zu halten.

Am folgenden Arbeitstag merke ich dann meinen Rücken, d.h. leichte Schmerzen stellen sich ein. Es dauert wohl alles seine Zeit, bis so eine Bandscheibengeschichte überstanden ist.

Um zu versuchen, ein wenig vorzubeugen, hab ich heute Abend einen kleinen Spaziergang gemacht. Dabei entstanden diese Fotos. Die Kamera ist ja immer dabei.

Die Spargelbomben

Das sieht gefährlich aus, ist es technisch aber nicht, allenfalls für die Figur. Es ist Spargel, gegart im Bratschlauch im Ofen. Traditionell eröffnen wir die Spargelsaison am 1. Mai.

Heute morgen holten wir unsere Bestellung – 1.200 g frisch gestochenen und geschälten Spargel – beim Spargelbauern unseres Vertrauens ab. Neue Kartoffeln und 2 grosse Scheiben Holsteiner Katenschinken, ca. 0.5 cm dick, hatte ich am Samstag schon auf dem Markt gekauft.

Zum köstlichen Mahl auf unserer Terrasse begleitete uns eine Flasche Grauer Burgunder Spätlese – Jahrgang 2010 – vom Weingut Martinshof.

Genuss pur – besonders weil es der erste Spargel der Saison für uns war, und dazu noch unter freiem Himmel, an dem die Schwalben kreisten und nach Insekten jagden.

Halbe Brücke

Bekanntlich läuft die Schifffahrt 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. In einigen Häfen wird rund um die Uhr gearbeitet, auch am Wochenende. In den Büros gibt es aber Feier- und Brückentage. Und nicht überall in Europa sind Feiertage gleichgeschaltet.

Heute ist z.B. in Holland ein Feiertag. Königinengeburtstag wird heute gefeiert, obwohl, die hat an einem ganz anderen Tag Geburtstag. Am 1. Mai wird in Holland gearbeitet.

Viele Büros schalten heute einen Gang zurück weshalb ziemlich wenig los sein wird bei uns. Es wurde deshalb entschieden, dass wir uns den Brückentag teilen. Ich muss erst heute Mittag in die Firma und kann gleich mit Bernd erstmal frühstücken. Der hat heute seinen freien Tag, oder Stundenausgleich. Er musste nämlich gestern, am verkaufsoffenen Sonntag, arbeiten.

Wenn im täglichen Geschäftsbetrieb auf den Schiffen nichts unvorhergesehens passiert, rechne ich nicht damit, dass ich bis zum üblichen Geschäftsschluss bleiben muss. Aber das Schifffahrtsgeschäft ist unvorhersehbar.

Rechts in Ungarn

In Ungarn hatte sich ja kürzlich ein Rechtsruck vollzogen. So wurde z.B. die Verfassung zu gunsten der regierenden Partei geändert. Die EU hat da wohl nur begrenzt Einfluss.

Jetzt wurde ein neuer Gesetzentwurf in das Parlament eingebracht, der sich gegen Schwule und Lesben wendet:

Die rechtsradikale Jobbik-Partei hat einen Gesetzentwurf in das ungarische Parlament eingebracht, der harte Strafen für Homosexuelle vorsieht. Demnach sollen Schwule und Lesben bis zu acht Jahre Haft erhalten, wenn sie in der Öffentlichkeit Händchen halten oder für ihre „sexuelle Abart“ werben. […]
Das Gesetz solle „die öffentliche Moral und die psychische Verfassung junger Generationen“ schützen, so Mirkoczki. Es sieht Haftstrafen von bis zu acht Jahren und Geldstrafen bis zu 150.000 Forint (500 Euro) vor. Mirkoczki erklärte weiter, man wolle Schwule und Lesben nicht generell internieren, aber das Verhalten solle komplett aus der Öffentlichkeit verschwinden und nicht mehr als „Modell des Sexualverhaltens“ dargestellt werden dürfen.

Was ist nur in diese Menschen gefahren?
Gefunden bei Gay West

Weihnachten?


Unser Freitagabend ist gesichert, wir brauchen uns keine Gedanken mehr darum machen, womit wir morgen Abend das Wochenende einläuten. Heute schon kam nämlich unsere Bestellung aus La Vialla an.

Die Themenpakete, in diesem Fall „Der Pikante“ sind ja so liebevoll und nett verpackt, man könnte meinen, es sei Weihnachten. Natürlich weiss ich, was drin ist, ich hab’s ja ausgesucht. Trotzdem ist es spannend, das Paket zu öffnen.

Obenauf im blauen Papier lag das neueste Rezeptbuch. Darunter kam der kleine Pecorino und die Salami zum vorschein. Ganz unten im Karton lagen 2 Flaschen Rotwein, 1 Tüte Pasta und 1 Glas Pastasauce.

Den Käse kennen wir ja schon, ab und zu bestellen wir uns den grossen mit einem Gewicht von ca. 1.200 g. Die Salami wollte ich gern mal testen, wie den Wein auch. Der muss nun natürlich erst mal ein paar Tage ruhen. Aber wer uns kennt weiss, dass wir nicht auf dem Trockenen sitzen und diverse Weine immer im Haus haben.

Da wir auch immer gern was Süsses naschen, hatte ich auch eine Tüte Viallini bestellt über die wir dann auch gleich hergefallen sind.