Veränderte Abläufe

Wenn einer der Partner einen Job hat, der unsere gaymeinsamen Zeiten etwas durcheinanderwirbelt, ist das gewöhnungsbedürftig.

Jahrelang war ich es gewohnt, dass jemand zu Hause ist, wenn ich nach Hause komme. Die notwendigen Haushaltsarbeiten waren gemacht, Päckchen und Pakete wurden angenommen und auch sonst war viel gemacht.

Nun ist alles anders. Mein Mann muss auch samstags arbeiten, ja, sogar nachmittags am Marktsonntag. Bestellungen müssen neu zugestellt oder bei der Poststelle abgeholt werden. Wenn ich vom Büro nach Hause komme, ist keiner da, der mir freudig entgegenkommt.

Der Grund, warum das nun so ist, ist natürlich positiv. Aber es ist doch eine Umstellung, an die wir uns sicher gewöhnen werden und auch müssen. Und unsere gaymeinsame Freitzeit ist uns nun noch teurer geworden als sie ohnhin schon war.

Verklemmte Kerle

Seit ein paar Wochen bin ich ja nun 3 x in der Woche im Fitnessstudio um in erster Linie was für meine Rückenmuskulatur zu tun um zu versuchen zu verhindern, dass es zu einem erneuten Bandscheibenvorfall kommt. Zweitens hatte ich in der Reha schon festgestellt, dass es mir Spass macht, was für meinen Körper zu tun, nachdem ich ja jahrelang gar nichts gemacht hatte.

Zu einem ordentlichen Fitnessstudio gehört natürlich ein ein Duschraum um sich dort nach dem Training den Schweiss vom vorher gestählten Körper zu waschen. Und in der Tat, einige haben das besonders nötig.

Der Duschraum im Fitnessstudio meines Vertrauens ist nur ein paar Schritte vom Umkleideraum entfernt. Es sind wirklich nur ein paar wenige Schritte. Fast könnte man sagen, der Duschraum ist im Umkleideraum integriert. Es sind zwar – schon aus technischen und praktischen Gründen – zwei separate Bereiche, jedoch gibt es keine Tür zwischen beiden Räumen.

Nun gibt es also ein paar Kerle, die sich nach ihrem Tun duschen wollen, sich also im Umkleideraum ausziehen, schamhaft ein Handtuch um die breiten Hüften binden, 4 Schritte zum Duschraum machen, dort das Handtuch beiseite legen und sich dann splitterfasernackt unter die Dusche stellen. Sich ihres Schweisses entledigt trocknen sie sich ab, schlingen das Handtuch wieder schamhaft um die Hüften, gehen 4 Schritte in den Umkleidebereich, legen das Handtuch wieder beiseite und steigen schnellstens in ihren Schlübber. Ich konnte sogar beobachten, wie jemand sich abmühte, sich seinen Schlübber unter dem umgeschlungenen Handtuch anzuziehen!

Allein die Tatsache, mit einem die Scham bedeckenden Handtuch 4 – 6 Schritte zu machen um es sich dann zwecks duschen oder anziehen wieder zu entledigen, wirkt ziemlich lächerlich. Und noch lächerlicher ist es, schamhaft den Dödel zu bedecken und versuchen, sich dabei den Schlübber überzustreifen. Allein dadurch lenkt man die Blicke auf sich und ganz vermeiden lassen sich unerwünschte Einblicke eh nicht.

Vor Scham in den Boden versinken – aber an den Geräten den starken Max markieren.

Ich kann nur sagen: Männer, seit manns genug und lasst diese Albernheiten! Ihr macht euch dadurch nur lächerlich!

Shopping in der kleinen Stadt

Ab und zu braucht man(n) mal neue Kledage, auch wenn das den Geldbeutel strapaziert. Erstaunlich, was das kleine Kaufhaus alles zu bieten hat, nämlich nicht nur Alte-Herren-Mode, nein, richtig flotte Sachen. Schön und praktisch ist es, wenn in der Abteilung der eigene Mann arbeitet, sozusagen ein Personal Shoppingassistant, der sich auskennt und weiss, wo was zu finden ist.

Eigentlich wollte ich nur 2 Jeans kaufen. Eigentlich! Aber wenn mir dann so nette Sachen so charmant präsentiert werden – dann kommt der Kaufrausch. Und so kamen zu den 2 Jeans noch eine Sommerjacke (wollte ich sowieso auch mal neu haben), 1 Hemd, 1 Poloshirt und ein Sweatshirt (wollte ich auch mal ein neues haben) dazu.

Nun muss ich eigentlich schauen, was aus dem Kleiderschrank entfernt werden kann. Wir brauchen Platz!

100 Jahre auf dem Meeresgrund

Heute vor 100 Jahren verschwand das seinerzeit grösste bewegliche Objekt der Welt von der Wasseroberfläche. Nach der Kollision mit einem Eisberg versank die „Titanic“ in den eiskalten Fluten des Nordatlantiks. Es gab seit dem diverse spektakuläre Schiffskatastrophen, jedoch hat sich keine so in der Erinnerung der Menschen festgebrannt, wie der Untergang der Titanic.

Im Dezember 2002 wurde das Musical Titanic in Hamburg auf die Bühne gebracht. Wir haben es von der Premiere bis zur Derniere begleitet sowie. Sieben Jahre später gab es ein Wiedersehen in Magdeburg. In diesem Jahr wird „Titanic“ auf einer Seebühne in der Schweiz aufgeführt, bei den Thunerseespielen. Leider können wir es uns nicht anschauen.

Das ist ein Skandal!

Der Fraktionszwang, nach dem Abgeordnete sich bei Abstimmungen nach dem Beschluss der jeweiligen Fraktion verhalten sollen, ist an sich schon ein Unding. Jeder Abgeordnete ist von uns, den Bürgern, gewählt und sollte sich bei Abstimmungen einzig und allein so verhalten, wie er es für richtig hält.

Nun planen die Parteien eine weitere Einschränkung: Das Rederecht von Abweichlern soll beschnitten werden, sprich, sie sollen im Bundestag gar nicht mehr zu Wort kommen. Das kann doch nicht im Sinn des Grundgesetzes sein. Jeder gewählte Abgeordnete soll und muss das Recht haben, im Bundestag seine Meinung öffentlich zu vertreten. Sonst können wir die Wahlen ja gleich ganz sein lassen. Das sieht irgendwie so nach DDR aus. Wobei allerdings die Linken gegen diese Neuregelung sind.

Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass ich als mündiger Bürger gegen diese geplante Regelung protestieren könnte, würde ich das gern tun.

3 Queens


Das würde ich ja gern gesehen haben:
Anlässlich des 60-jährigen Thronjubiläums von Queen Elizabeth II werden die 3 Luxusliner „Queen Mary 2“, „Queen Elizabeth“ und „Queen Victoria“ in Formation am 5. Juni auf dem Solent River nach Southampton fahren.

Wenn die das auf der Elbe machen würden, wäre Hamburg verstopft mit Menschen.

Ausgefallen

Ich hatte mir vorgenommen, jeden 2. Tag ins Fitnessstudion zu gehen. Bis jetzt hatte es auch gut geklappt. Leider wurde die Serie heute unterbrochen weil ich bis nach 18:00 Uhr im Büro war. Zu der Zeit, als ich dort wegfuhr, sitze ich normalerweise schon auf dem Fahrrad und mach mich warm.

Gut, es ich hätte natürlich trotzdem noch hinfahren können. Aber der Abend ist eh schon nicht sehr lang, wenn ich meine Übungen gemacht habe. Aber Samstagvormittag – da bin ich wieder da!

Keine staatliche Unterstützung für Homophobie!

Es ist unfassbar, wofür unser Staat Geld ausgibt:
Institutionen, die sich für die Heilung, Umpolung – oder wie immer man das nennen will – von Homosexuellen einsetzen, werden durch Steuervorteile subventioniert. Die Theorie, Homosexualität heilen zu können, ist schon Schwachsinn an sich. Diese Menschen, die diese Meinung verbreiten, sind noch viel schwachsinniger und stürzen Menschen ins Unglück wenn diese feststellen, dass die Behandlung nicht erfolgreich war. Allein das grenzt schon an Kriminalität. Und dafür wreden auch noch Steuergelder verschwendet!

Dieser Praxis muss Einhalt geboten werden! Dafür gibt es eine Aktion, die man hier durch einen einfach Klick unterstützen kann.