Archiv der Kategorie: persönlich

Uuuuuurlaub !

Klar doch, dass ich nicht pünktlich gehen konnte – das ist ja meistens so am letzten Arbeitstag vor dem Urlaub. Man will seiner Kollegin ja auch nicht zuviel Dinge hinterlassen, die erledigt werden müssen. Steffi wird noch Arbeit genug haben in den nächsten 2 Wochen. Kurz vor dem normalen Dienstschluss kamen noch ein paar Dinge, die ich gern noch erledigen wollte. Also kam ich erst um 18.00 Uhr aus dem Büro. Auf dem Weg nach Hause hab ich noch ein paar Gummis gekauft – Kaugummis natürlich, für den frischen Atem.

Zu Hause angekommen hab ich mir noch ein paar Informationen über Zürich gesucht und ausgedruckt. Gleich heisst es, die Tasche packen, Blumen wässern, Körperpflege, d.h. duschen usw. Morgen früh um 07.30 Uhr holt uns Harald ab zur Fahrt nach Berlin. Von dort geht dann unser Flieger nach Zürich zum Schwul-Lesbischen Chorfestival. Hoffentlich haben wir eine nette Saftschubse.

In der nächsten Woche habe ich dann Zeit, unsere Eindrücke von unserem Aufenthalt in Zürich im Weblog zu verarbeiten.

Ich sag erst mal servus oder grüezi oder wie oder was.

Titanic Nr. 6

Es gibt ja eigentlich nicht mehr viel dazu zu sagen. Aber: Heute haben die Darsteller ganz besonders innig gespielt – was natürlich nicht gerade dazu beigetragen hat, meine Augen trocken zu halten. Im Gegenteil, heute war es besonders nass. Und ich hatte die Taschentücher vergessen. Robert Lenkey und Martina Edelhagen sind die Rollen des Ehepaar Isidor und Ida Strauss wie auf den Leib geschrieben. Es ist unglaublich, mit welcher Liebe und Wärme sie die Rollen erfüllen. Marius Sverrisson als 3. Klassepassagier Jim Farrell – ein Genuss, ihm beim Tanzen zuzusehen. Sein Duett mit Kate im 2. Akt ist wundervoll und einer der Gründe für meine nassen Augen.

Wie bei jeder Aufführung, die wir gesehen haben, gab es jubelnden Applaus und Standing Ovations am Schluss der Vorstellung. Wann gehen wir wieder hin?!

Gewonnen!

In der Mopo wurde heute eine Telefonaktion angekündigt, bei der es Freikarten für Matrix reloaded zu gewinnen gab. Zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr sollte man die veröffentlichte Nummer anrufen. Da es bei uns in der Firma sehr ruhig war, begann ich Punkt 11.00 Uhr, die Nummer zu wählen. Natürlich war besetzt. Dank der Funktion „Wahlwiederholung“ ist es sehr bequem, schnell hintereinander die gleiche Nummer zu wählen. 10 Minuten habe ich es erfolglos versucht, es war kein Durchkommen. Dann widmete ich mich wieder meiner Arbeit. Danach wieder ein paar Versuche mit dem Telefon. Nichts. Und wieder arbeiten – wählen. Bei der dritten Serie meldete sich plötzlich eine Stimme. Ich war durchgekommen! Ja, und da hatte ich also 2 Karten gewonnen für eine Vorstellung am Samstag Nachmittag. Ist ja auch schon lange her seit wir mal was gewonnen haben. Wir waren mal wieder dran.

Der Trick

Ich mache Sport – na ja, nicht so richtig, aber steppen. Nein, nicht tanzen, sondern auf dem Stepper. Ich bemühe mich, jeden Abend ein paar hundert Stepps zu machen. Und es geht viel leichter, wenn ich dabei fernsehe, z.B. Galileo auf Pro7. Da hab ich eben was über Spargel gelernt und über Luftballons (keine Kondome). Ja, und dabei vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich schau nicht dauernd auf das blöde Display um zu sehe, wie viele Stepps ich schon gemacht habe, wie viel Zeit vergangen ist und wie viele Kalorien (sowieso zu wenig) verbraucht sind. Leicht und locker habe ich die Stepps von Montag bis heute von 400 auf 500 gesteigert! Wenn das kein Erfolg ist. Übrigens: Ich mach das nicht, um abzunehmen, fühl ich mich mit meinem Lebendgewicht von 83 kg doch recht wohl. Aber es ist eine Möglichkeit, meinen Körper ein wenig in Form zu bringen.

Ausgeschlafen?

Der Wecker weckte mich nicht mehr, er erinnerte nur daran, dass es Zeit war, aufzustehen. Die Nacht war nicht besonders gut. Unruhiger Schlaf, lange Zeiten des Wachliegens, Gedanken über dies und das. Das Ergebnis war, dass ich heute morgen ziemlich kaputt und müde war. Gern wäre ich zu Hause geblieben. Auch der Fussweg ins Büro machte meinen Kopf nicht frei. Zum Glück war der Bürotag normal, besondere Anstrengungen waren nicht notwendig.

Die Frage tauchte auf, ob ich mit zur Chorprobe gehe oder nicht. Einerseits wollte ich, andererseits auch nicht. „Nicht“ behielt die Oberhand, mein Schatz ist dann alleine gefahren. Ich freu mich darauf, wenn er nach Hause kommt.

Vertrauen

Montag Abend = Probenabend von Schola Cantorosa. Meine Teilnahme ist heute nicht notwendig. Es fällt mir nicht ganz leicht, alleine zu Hause zu bleiben. Aber Liebe bedeutet auch, vertrauen zu können. Und ich habe grosses Vertrauen.

Liebe

Liebe ist etwas sehr sehr schönes. Sie kann aber auch anstrengend sein, besonders wenn man im Grunde seines Herzens weiss, dass man zusammengehört und auch will, dass es so ist – man andererseits aber von Gedanken und Gefühlen übermannt ist. Liebe kann auch einengen, den Partner erdrücken. Warum nur ist Liebe so kompliziert – liebe ich doch von ganzem Herzen.

Der Weg nach Hause ist heute ein Stück kürzer geworden!

Homonale

Das MHC wird 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es dort eine Veranstaltungsreihe mit „Perlen der Kleinkunst“. Da Schola Cantorosa im MHC jeweils am Montag die Proben abhält, war es für den Chor eine Selbstverständlichkeit, der Einladung zur Teilnahme zu folgen.

Um 18.30 Uhr wollten wir uns dort treffen zum Vorbereiten und Einsingen. Bernd und ich waren viel zu früh dort – wie immer wenn wir einen Termin haben. Und dann kam er. Mein Magen verkrampfte, mein Herz raste. Ich weiss nicht, ob ich ihn hassen soll.

Der Veranstaltungsabend wurde mit unserem Beitrag eröffnet. Wir brachten eine gekürzte Fassung unseres aktuellen Programms „Piraten“ auf die kleine Bühne. Sie ist wirklich viel zu klein für unsere ausgefeilte Choreographie. Zum Glück waren nur 18 aktive Sänger auf der Bühne. Für den gesamten Chor wäre kein Platz gewesen.

Nach dem Auftritt sassen wir noch im Café Feelgood, ein kleines Café, dass zum MHC gehört. Eigentlich wollte ich nur noch nach Hause. Aber vielleicht war es ganz gut, dass ich es ausgehalten habe.