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Schlaflos

Es half alles nichts: Rückenlage, Bauchlage, Seitenlage, Kuscheln oder auch nicht – ich hab schlecht geschlafen. Bernd auch. Als Melli später anrief und ich sie dann fragte, wie sie geschlafen hätte, war die Antwort „schlecht“. Lag es an den Espressi, die wir nach der Pizza getrunken hatten?

Eigentlich wollten wir uns heute das dritte Feuerwerk anschauen. Aber ich verspürte überhaupt keine Lust, in die Stadt zu gehen. Bernd zum Glück auch nicht. Also werden wir heute zu Hause bleiben. Es soll ja auch noch Regen geben.

Abschied

Herr S. war bereits vor Ort als ich mit den Taxi eintraf. Er machte gerade die Fotos für sein Gutachten. Nach der eingehenden äusserlichen Besichtigung unseres Autos sagte er zu mir: „Ich würde sagen: Friede seiner Asche.“ Eine Gänsehaut lief mir über den Rücken. Ich hatte ja bereits angenommen, dass es ein Totalschaden ist und es war auch unser Wunsch, dass es so ist – aber wenn das Einer mit solchen Worten verkündet, ist es schon merkwürdig.

Der Deckel vom Kofferraum liess sich ohne Gewalt nicht öffnen. Herr S. lieh sich eine ca. 2 m lange Brechstange: „Es kommt nicht mehr drauf an, noch was kaputt zu machen“. Aber es tat weh wie er gewaltsam versuchte, den Deckel aufzubekommen. Es war nicht ganz einfach, es war, als wenn sich der Wagen sträubte. Innen herrschte das Chaos. Die Heckscheibe war in tausend kleine und kleinste Stücke zersplittert, eine Flasche vom Pannenset war durch die Styroporverpackung gebrochen und steckte in der Hülle. Beide hatten wir kleine Schnittverletzungen, Herr S. weil er die Stoffabdeckung des Kofferaumbodens entfernte, ich weil ich ein paar Dinge noch heraushaben wollte.

Bei unser abschliessenden Unterhaltung meinte Herr S., dass er selbst nach einer fachgerechten Reparatur mit diesem Wagen nicht mehr fahren würde. Er erklärte mir das weitere Prozedere: Ermittlung der Reparaturkosten, Ermittlung des Restwertes, einholen von Angeboten für den Ankauf usw. Dann fuhr er den Wagen wieder – ja, er fuhr noch – rückwärts in die Halle. Hinten kreischte und quietschte es, wie ein letzter Aufschrei.

Alles nur Blech und Technik, trotzdem bin ich traurig.

Ich hab ihn wieder

Kurz nach 15.00 Uhr stellte ich Überlegungen an, zum Krankenhaus zu fahren und nachzuprüfen, was nun los ist. Aber was ist, wenn Bernd anruft wenn ich unterwegs bin? Gut, er kann auch auf dem Handy anrufen, aber ich wollte ihn nicht verunsichern. Ich aktivierte die Rufumleitung des Festnetzanschlusses und fuhr los.

Bernd war im Zimmer. Er wartete noch immer auf die Untersuchung. 3 Minuten nach dem ich eingetroffen war kam eine Schwester und sagte, dass er jetzt zu Dr. B. soll. Na, das passt ja gut. Die Untersuchung dauerte wenige Minuten, es gab noch ein Schreiben vom Stationsarzt an den Hausarzt, das war es dann. Ich durfte Bernd mit nach Hause nehmen.

Schön, dass ich Dich wieder habe!

Wehmut

Auf dem Weg ins Krankenhaus begegneten mir zahlreiche Cabrios, die bei diesem schönen Wetter natürlich alle offen fuhren. Sehnsüchtig schaute ich ihnen nach. Und ich sass in einem Ford Focus – wenn auch klimatisiert. Aber das ist überhaupt kein Vergleich.

Die Wehmut setzte sich fort als ich Bernd besuchte. Er hatte sich inzwischen umgezogen. Etwas schwermütig lag er auf dem Bett, allein im Zimmer. „Ich will nach Hause – dort kann ich auch liegen!“ Das würde er natürlich nicht machen. In aller Ruhe liessen wir die Nacht noch Mal Revue passieren, erzählten das Erlebte aus unser Sicht. Dabei stellte sich heraus, dass Bernd sich nicht an alles erinnern konnte, was er mir am Telefon erzählte als er mich anrief. An den Unfall hat er noch die Erinnerung, dass vor ihm auf der Strasse Polizei war und ein Fahrzeug. Dann hörte er hinter sich quietschende Bremsen. Die nächste Erinnerung ist dann die, wie er am Strassenrand im Gras sitzend von einem jungen Sanitäter verarztet wurde.

Über eine Stunde war ich bei ihm am Krankenbett. Es fiel mir schwer, mich zu verabschieden und alleine zurück zu lassen. Am liebsten hätte ich ihn mitgenommen. Aber es ist sicher vernünftiger, noch dort zu bleiben und sich morgen früh einer intensiven Untersuchung zu unterziehen.

Der Tag danach

Wie gesagt, um 7 Uhr war ich wach, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Gedanken über das Geschehne kreisten in meinem Kopf. Ich überlegte, was ich alles machen müsste, als da wären Bernds Mutter anzurufen, meine Eltern anzurufen, Bernd Sachen ins Krankenausbringen, Versicherung benachrichtigen, das Auto ansehen und Utensilien herausnehmen. Wie komm ich überall hin? Krankenhaus und Autohof liegen ziemlich ungünstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ich entschied mich, für erst Mal für 2 Tage einen Wagen zu mieten. Wenn der Verursacher des Unfalls nicht ermittelt wird, können wir die Kosten für den Mietwagen sowie für die Taxen in der Nacht wohl in den Wind schreiben. Morgen sollte ich wohl lieber einen Tag Urlaub nehmen, Dienstag am Besten auch gleich noch.

Da es noch früh war suchte ich zuerst die Sachen für Bernd zusammen – was man halt so brauch im Krankenhaus. Dann konnte ich Margreth anrufen. „Wäre ich doch mit der S-Bahn nach Hause gefahren“ war ihr erster Kommentar. Ich konnte sie nicht davon abhalten, sich Vorwürfe zu machen. Dabei hat Bernd gesagt, dass er sie fährt – und er hätte sie auch gar nicht mit der S-Bahn fahren lassen. Sie war natürlich froh, dass es ihrem Sohn gut geht. Ich erzählte ihr über meine Planung und wir verabredeten, dass ich sie anrufe, wenn ich den Wagen habe und sie dann abhole, wenn ich ins Krankenhaus fahre.

Dann rief ich bei meinen Eltern an. Ich hatte meiner Mutter gestern Abend erzählt, dass das Gespräch, was uns unterbrochen hatte, geschäftlicher Natur war, was sie mir auch geglaubt hatte, da so was nicht ungewöhnlich ist. Ich hab ihr dann heute Morgen den wahren Grund erzählt. Auch meine Mutter fiel aus allen Wolken über das Geschehen der vergangenen Nacht.

Telefonisch reservierte ich mir bei Sixt einen Wagen, den ich am Hauptbahnhof übernehmen konnte. Ich setzte mich rein und wollte den Rückwärtsgang einlegen – ohne die Kupplung zu treten *hihi*. Und ich musste das Ding dann erst Mal suchen. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an Auotmatic gewöhnen kann. An der übernächsten Ampel hab ich den Wagen erst Mal abgewürgt weil ich vergessen hatte, vom 3. in den 1. Gang zu schalten. Das Schalten während der Fahrt war kein Problem, alles lief wie am Schnürchen. Eben nur das Anhalten und Anfahren, da haperte es ein wenig. Doch ich kam heil bei Margreth an. Gemeinsam fuhren wir zu Bernd ins Krankenhaus.

Er strahlte uns an als wir eintrafen und machte ein paar Spässe. Wenn er nicht auf einem Krankenbett, angezogen mit einem Krankenhausnachthemd, gelegen hätte, könnte man nicht vermuten, dass er einen Unfall gehabt hatte. Er verkündete uns, dass er morgen nach Hause will und die Chancen dafür stünden nicht schlecht. Margreth war nun vollends beruhigt, dass es Bernd gut geht und ich muss zugeben, dass ich auch sehr erleichtert war. Am Hinterkopf hat er eine ca. 4 – 5 cm breite Narbe – ein unveränderliches Kennzeichen!

Sein blutverschmiertes Hemd bekam ich aufs Auge gedrückt in der Hoffnung, dass es sich noch retten lässt. Ich werde gleich mal im Schrank kramen, was ich da so für Mittelchen finde. Nachher werde ich dann noch Mal ins Krankenhaus fahren.


Bilder von unserem Auto wird es wahrscheinlich morgen geben.

Ein sehr netter Abend mit bösem Ende

Oliver und Melli brachten meine Eltern mit, Bernd hatte Margreth abgeholt. Alle waren begeistert von den vorbereiten Leckereien. Meine Mutter bekam gar nicht genug von den mit Frischkäse gefüllten Windbeuteln. Gemütlich und lustig sassen wir zusammen bis wir uns auf den Weg zum Schauspielhaus machen mussten.

Wir hatten Plätze in der 2. Reihe im ersten Rang und von dort eine sehr gute Sicht auf die Bühne. Pünktlich um 20.00 Uhr begann die Show der Ten Tenors. Von Klassik über Jazz, Country, australische Folklore, Pop – es gab wohl kaum einen Bereich, den die Jungs nicht in ihrem Repertoire haben. Abba, Queen, Verdi, Rossini, Puccini – mit gekonnter Leichtigkeit und dem ihnen eigenen Humor rissen sie das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin, Fusstrampeln bereits währen der Vorstellung und nicht erst zum Schlussbeifall. Zeitweise hatte ich doch Bedenken, ob es meinen Eltern (beide 79 Jahre alt) gefallen würde. In der Pause beruhigten mich ihre zustimmenden Äusserungen. Sie hatten die Karten jeder zum Geburtstag bekommen und dann hofft man doch, dass man keinen Fehlgriff mit dem Geschenk gemacht hat.

Insgesamt 2 Stunden standen die Ten Tenors auf der Bühne, d.h. 2 Stunden Gesang, Tanz, Humor. 2 Stunden pure Spiellaune. Sie hatten sich die standing ovations des Publikums am Ende der Show verdient.

Die Kritiken in der Zeitung waren nicht sehr positiv. Von flachen Witzen und dünnen Stimmen war die Rede. Ich weiss natürlich nicht, was die Kritiker erwartet hatten. Aber wer zu den Ten Tenors geht erwartet kein Konzert auf künstlerisch hohem Niveau. Wer sich die Ten Tenors anschaut will unterhalten werden, will Spass. Und darauf verstehen sie sich gut, sehr gut!

Mit der U-Bahn machten wir uns wieder auf den Weg zu uns nach Hause. Auf der Strasse fand die grosse Verabschiedung statt. Oliver, Melli und meine Eltern machten sich auf den Rückweg nach Lübeck, Bernd brachte seine Mutter nach Hause, ich ging nach oben und setzte mich auf den Balkon. Mit Bernd wollte ich dort den Abend ausklingen lassen.

Die Zeit wurde lang und ich wurde ein wenig unruhig weil Bernd nicht wieder nach Hause kam. Im Hintergrund hörte ich aus dem dem Radio eine Verkehrsmeldung über eine Strecke, auf der Bernd entlang fahren musste. Was genau dort passiert war hatte ich nicht bekommen. Da Bernd immer noch nicht da war, nahm ich an, dass es dort eine Sperrung gab und mein Mann einen Umweg fahren musste.

Mein Herz blieb fast stehen als ca. 20 Minuten vor Mitternacht das Telefon klingelte. Aber es war nur meine Mutter, die sich aus Lübeck zurückmeldete und sich noch Mal für den schönen Abend bedankte. Bernd hätte allerdings spätestens jetzt wieder zu Hause sein müssen.

Während ich noch mit meiner Mutter sprach hörte ich das Zeichen, das noch ein Gespräch ankam. Ich unterbrach meine Mutter, um das andere Gespräch entgegen zu nehmen. Es war Bernd. Mein erster Gedanke war: Es geht ihm gut. Doch dann kam die Ernüchterung. Er erzählte mir, dass er einen Unfall hatte und er sich im Krankenhaus befinde. Er hätte eine Wunde am Hinterkopf und einen Verband drum und er müsste dort bleiben. An den Unfall hätte er kaum Erinnerungen, nur soviel, dass unser Wagen vorne heil war und dass hinten ein Taxi war.

Ich sprach ganz ruhig auf ihn ein während meine Gedanken rasten. Selbstverständlich entschloss ich mich, sofort zu ihm ins Krankenhaus zu fahren. Geld hatte ich noch für eine Fahrstrecke im Haus. Also ging ich zum nächsten Geldautomaten um mich mit Geld zu versorgen. Offensichtlich waren alle grossen Scheine bereits ausgegeben worden. Ich bekam 200 Euro in 5er Scheinen. Ein Taxi liess nicht lange auf sich warten.

Die diensthabende Dame in der Aufnahme war sehr nett. Sie war gerade dabei, Bernds Daten in den Computer einzugeben. Sie erzählte mir, dass er eine Wunde am Kopf hätte, die genäht werden müsse und er sich gerade zu weiteren Untersuchungen in der Röntgenabeilung befindet. Ich müsste noch einen Moment warten. Während wir uns noch unterhielten erschien eine humpelnde Polizistin in der Aufnahme. Der Diskrektion wegen ging ich auf den Flur. Es blieb aber nicht aus, dass ich aus ein paar Wortfetzen mitbekam, dass die Polizistin mit dem Unfall zu tun hatte, in den Bernd verwickelt war. Sie musste nach der Aufnahme im Warteraum warten. Ich setzte mich zu ihr und erklärte ihr, dass ich der Halter des einen Fahrzeuges sei. Über den Hergang des Unfalls bekam ich folgendes zu hören:

Ein unbekanntes Fahrzeug hatte auf der Schnellstrasse 2 Benzinkanister verloren, die teilweise ausgelaufen waren. Ein PKW kam auf dem Benzinfilm ins Schleudern. Bernd muss dann mit unserem Wagen das nächste Fahrzeug gewesen sein, wohl aber bislang ohne Probleme. Hinter ihm kam das Taxi, das ungebremst auf dem Benzinfilm in unseren Wagen rutschte. Und unser Wagen sei hinten „breit“. Die Polizistin ist selbst auf dem Film ausgerutscht und hat sich dabei einen Fuss verstaucht. Wir unterhielten uns noch eine Weile sehr nett. Sie gab mir die Telefonnummer der zuständigen Polizeiwache. Endlich durfte ich zu Bernd. Er lag unter einem Laken auf einer Art OP-Tisch. Unter seinem Kopf, an seiner Hand und im Gesicht war Blut. Aber er war guter Dinge. Er meinte, dass er wohl nun eine Narbe am Kopf hätte. Ich versuchte ihn damit zu trösten, dass ich Narben sexy finde. Hm, war nicht so gut. er mag keine Narben. Aber das nützt ja nun nichts, das Ding ist nun mal da. Ich war dann erst Mal halbwegs beruhigt. Der Pfleger liess uns alleine um für Bernd ein freies Bett zu suchen. Mein Schatz wusste nicht allzu viel von dem Unfall. Ich erzählte ihm in groben Zügen, was ich eben gehört hatte. Der Pfleger kam zurück und schob Bernd zur Station. Ich durfte ihn begleiten damit ich dann gleich wüsste, wo ich ihn Besuchen kann.

An der Aufnahme liess ich mir ein Taxi bestellen. Während ich noch wartete kam die humpelnde Polizistin wieder. Inzwischen wusste sie auch schon, wo unser Wagen abgestellt worden ist. Und ich sollte ja nicht vergessen, Bernd zu grüssen. Ihr „Polizeitaxi“ kam kurz darauf um sie abzuholen während ich auf mein Privattaxi noch ca. 30 Minuten warten musste. Inzwischen war es kurz vor 2 Uhr morgens. Die Strasse, auf der der Unfall passiert war, war noch gesperrt. Um 2 Uhr war ich zu Hause, zu aufgedreht um zu schlafen. Bis 4 Uhr früh setzte ich mich an den Computer. Dann wurde ich müde. Aber schlafen konnte ich doch nicht richtig. Um 7 Uhr war ich wieder wach.

Ein mediterraner Sonntag

Unser Balkon hat einen mediterranen touch, das ist unverkennbar und ist das Ergebnis einiger Reisen an die Mittelmeerküsten (die erste 1968). Das Klima, die Vegetation und das Essen hat Spuren bei mir hinterlassen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Besonders hat es mir Spanien angetan. Spanisches Festland, Balearen, Kanaren – ich könnte mir vorstellen, in einer dieser Regionen zu leben und meinen Lebensabend zu verbringen. Allerdings müsste man das nötige Kleingeld haben um sich kurzfristig zu entschliessen, um z.B. nach Madrid, Barcelona, Mailand oder Hamburg zu fliegen und dort zu shoppen, kulturelle Veranstaltungen und Freunde zu besuchen.

Derzeit reicht unser Kleingeld nicht Mal, um dort einen Urlaub zu verbringen. Dazu kommt, dass Bernd nicht unbedingt der Sonnentyp ist bedingt durch seine Haar- bzw. Hautfarbe. Und ich muss gestehen, dass ich langsam in ein Alter komme, in dem ich die Wärme und Sonne auch nicht mehr grenzenlos ertragen kann. Heute war es hier in Hamburg besonders heiss. Obwohl ständig Wind meinen Körper umwehte war es in der Sonne auf dem Balkon unerträglich. Der Sonnenschirm musste herhalten, um mich – so gut es geht – kühl zu halten. Noch vor 3 Jahren hätte es mir nichts ausgemacht, mich eine Stunde oder länger von der Sonne bräunen zu lassen.

Heute hatten wir also wirklich mediterrane Temperaturen hier in Hamburg, fehlte nur das Mare Mediterranea um sich darin hin und wieder abzukühlen und von den warmen Wogen umspülen zu lassen. Doch mit ein wenig Phantasie war es möglich, etwas Urlaubsfeeling zu zaubern: Ein leichtes Essen (Hühnerbrust mit Zitrone und Knoblauch, Reis und Tomatensalsa) und ein kühler Wein. Wir sassen auf dem Balkon, ein warmer Wind umfächerte uns – fehlte nur das Rauschen des Mare Mediterranea. Ach ja, und eine nette Bedienung, die uns das Essen serviert hätte (vielleicht ein süsser schwarzhaariger spanischer Kellner). Träume !!!

Gleich werde ich duschen, mit einer Seife, deren Rand mit Seesand versehen wurde. Das ist dann so, als wenn man vom Strand kommt und sich beim Duschen den Sand vom Körper wäscht, der sich in der Badehose gesammelt hat. Erinnerungen !!!

Eben ein mediterraner Sonntag, ein Urlaubstag!

Der Hals

Es war gestern schon da und heute ist es noch schlimmer: Mein Hals/Nackenbereich schmerzt bei bestimmten Bewegungen des Kopfes, und zwar nur auf der rechten Seite. Verlegen, verrenkt, Zug – ich weiss nicht was die Ursache ist. Heute ist es schlimmer als gestern. Einen Arzt aufsuchen, vielleicht sogar gleich zu einem Orthopäden? Erst Mal werde ich es mit Selbsttherapie versuchen: Massieren, heiss duschen mit Massagestrahl. Nach dem Duschen wurde es schon viel besser, nachher wird Bernd mir Japanisches Heilpflanzenöl einmassieren. Und nicht so lange vor dem Rechner sitzen heute. Er bleibt meinetwegen sogar heute zu Hause und geht nicht zur Chorprobe – obwohl ich gesagt hatte, dass er ruhig gehen kann. Lieb ist er.

Nachwehen

Die Nacht war unruhig, begleitet von wirren Träumen. Zeitweise lag ich wach mit einem Völlegefühl. Das kommt dabei raus, wenn man sich abends den Bauch so voll schlägt!

Wir waren wieder recht früh wach. Ein wenig kuscheln und noch mehr. Selbst danach waren wir noch satt. Was essen wir heute? Am besten gar nichts.