Nein, morgen ist ja auch noch Weihnachten. Und sogar übermorgen ist für uns noch mal Weihnachten. Aber ab morgen lassen wir uns beweihnachten. Gestern und heute haben wir beweihnachet. Es war Mütterweihnachten. Und wir haben das gern gemacht. Unsere Mütter sind ja allein und haben nur noch ihre Söhne.
Es begann gestern Nachmittag mit einem Kaffeetrinken. Dazu gab es kleines Gebäck, überwiegend selbstgekauft und selbst nach Hause gebracht, zu einem kleinen Teil selbstgebacken. Sozusagen zur Einstimmung. Im Hintergrund dudelte aus den Boxen Weihnachtmusik unseres Haussenders, unter dem Weihnachtsbaum lagen die Geschenke bereit. Der Abend endete mit einem Spaziergang zum Hotel, in dem unsere Mütter untergebracht waren. Dazwischen lagen einige gemütliche Stunden mit überraschenden Geschenken, netten Gesprächen und einem ausgedehnten Fondue. Und im Hintergrund dudelte immer die Weihnachtsmusik.
Am heutigen 1. Weihnachtstag trafen wir uns zum Frühstück um Hotel. Der weitere Verlauf des Tages gestaltete sich durch die Vorbereitungen für das traditionelle Putenbrustessen. Statt einer ganzen Pute gibt es nämlich eine Putenbrust mit Haut, die im Ofen gegart wird, was Schwiegermutters höchstselbstpersönliches Ritual ist und sich über mehrere Stunden hinzieht: Brust vorbereiten, im Bräter in den Ofen schieben, garen lassen. Deckel ab, öfter begiessen, Temperatur reduzieren, begiessen und noch mal begiessen und noch mal und nochmal. Dann kommt kaltes Wasser über den Putenbusen damit die Haut schön kross wird. Pute aus dem Bräter und auf dem Bratenrost im Ofen warmstellen. Aus dem Fleischsaft eine Sauce bereiten – fertig. Und dann die spannende Frage, ob das Fleisch denn gar ist und nicht zu trocken. Wie hier zu sehen ist, hat es geschmeckt:

Dazu gab es Kartoffeln und Rotkohl und natürlich Wein. Als Nachtisch wurde Mousse au Chocolat serviert. Und im Hintergrund dudelte immer noch Weihnachtsmusik.
Bei Weihnachtsmusik sassen wir noch eine Weile besammen bis es Zeit für unsere Mütter war, nach Hause bzw. zum Bahnhof gebracht zu werden, eine Aufgabe, die Bernd übernahm. Als sich die Tür hinter ihnen schloss, suchte ich erst mal eine CD meines Geschmacks – ich konnte nämlich keine Weihnachtsmusik mehr hören! Tina Turner erleichterte mir die Aufräumungsarbeiten.
Zwei Tage hintereinander mit Müttern kann schon etwas anstrengend sein. Doch war schön – und unsere Mütter haben es sichtlich genossen.
Ein paar wenige Fotos gibt es im Elbe-Penthouse zu sehen. Dort ist auch der Weihnachtsbaum zu bewundern.



Sommerzeit ist Eiszeit – so war das jedenfalls früher. Da gab es nach meiner Erinnerung Eis wirklich nur im Sommer. Heute gibt es das ganze Jahr über Eis zu kaufen. Und Sorten gibt es, davon hätte ich mir als kleiner Junge niemals zu träumen gewagt. Erdbeer, Schokolade, Vanille, oder auch eine Kombination aus den drei Sorten, das war’s dann auch schon. Was es heute alles für Eissorten gibt – ich kann es wohl gar nicht aufzählen und will es auch gar nicht erst versuchen.
Nur den Bruchteil einer Sekunde hatte ich nicht aufgepasst und den Rührbecher losgelassen. Der fing sofort an zu rotieren und verteilte fast unser gesamtes Abendessen – ein selbstgerührter Dipp – in der Küche und auf mir.
Heute soll es bei uns Hirten-Pfanne Mykonos geben. Dazu braucht man natürlich keinen Hirten, der gut abgehangen im Kühlschrank gelagert werden muss. Aber ein wenig Fleisch gehört zum Grundrezept dazu. Und so kauften wir gestern in der Lebensmittelabteilung eines deutschlandweit vertretenen Kaufhauses zwei Pakete Hähnchenbrustfilet, die als geschnetzelt dem Gericht zugefügt werden sollen. Erfreut stellte ich fest, dass das Fleisch zum Sonderpreis verkauft wurde. Zuhause wurden unsere Einkäufe sachgemäss verstaut, d.h. das Fleisch landete im Kühlschrank.
Auf Wunsch einer einzelnen
Wer kennt nicht den obigen Ausruf? Und wer kennt nicht die Situation, dass der, der angeblich keinen Fisch mag, sehr gerne Klotzfisch (Fischstäbchen), Fischfrikadellen, Fischbrötchen und andere undefinierbare Dinge ist? So auch mein Herzallerliebster!