Archiv der Kategorie: Küche

Spargel im Bratschlauch

Es scheint ja ein gewisses Interessse daran zu bestehen, wie der Spargel im Bratschlauch zubereitet wird. Deshalb hier die kurze Anleitung:

Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den geschälten Spargel in den Bratschlauch legen und obenauf ein wenig Butter verteilen. Je nach Menge des Spargels auch gern dazwischen, ebenso wie etwas Salz. Den Bratschlauch auf beiden Seiten verschliessen, auf ein Rost setzen und dann ab in den Ofen damit. Nach etwa 45 Minuten ist der Spargel dann gut. Wer ihn etwas weicher mag, kann das Paket ja etwas länger im Ofen lassen.

Im vorigen Jahr haben wir den Spargel in Alufolie im Ofen gegart. Der Nachteil ist, dass das Öffnen des Pakets wegen der heissen Folie etwas mühsam ist. Ausserdem lässt sich bei der Bratschlauchmethode leichter kontrollieren, ob der Spargel den gewünschten Garungsgrad erreicht hat, wie z.B. durch eine vorsichtige Druckprobe. Dazu kommt, dass die Alufolie eng am Spargel anliegt und dadurch eine Bräunung entsteht, was den Geschmack aber nicht beeinträchtigt.

Der Gewürzfreude ist übrigens bei beiden Methoden keine Grenze gesetzt.

Olli hat eine Idee

Eine Handvoll Gäste über sein Weblog einladen kann gewagt sein. Und wenn man dann noch verlauten lässt, dass nur die kommen dürfen, die sich selbst angemeldet haben, weiss man eigentlich nicht, ob die Gäste überhaupt zusammenpassen. Da es sich in den meisten Fällen allerdings um Stammleser handelt, ist das Risiko nicht allzu gross.

Das erste Event dieser Art, das Casa Bellpierre – Grand Opening war ein voller Erfolg und Olli denkt an eine Fortsetzung. Er hofft, dass sich nicht nur Menschen aus seinem Dunstkreis anmelden, sondern dass vielleicht auch ein Fremdling an seinem Tisch Platz nimmt, den er noch nicht kennt.

Also liebe Leser, schaut doch mal rein bei Ollitalk und informiert euch über die Teilnahmebedingungen.

Noch’n Blog

Rezepte sind im Internet wie Sand am Meer zu finden. Nur ein Rezept zu lesen ist oft ziemlich dröge. Blogs gibt es inzwischen auch wie Sand am Meer, darunter auch welche, die dröge sind.

Jetzt habe ich ein Rezeptblog entdeckt, dass eine recht kurzweilige Komibination aus Rezepten und Blog anbietet. Fast scheint es, als würde das Rezept in den Hintergrund treten. Der Autor erzählt zuerst mal, was er kocht und wie er die Speisen zubereitet. Dazu gibt es meist auch noch ein paar persönliche und/oder fachliche Hintergrundinformtionen. Das Rezept selbst, um das es geht, erscheint dann eher so nebenbei am Ende des kleinen Kochberichtes.

Nur das gute Zeugs liest sich wirklich nett, auch wenn man am Kochen selbst nicht das ganz grosse Interesse hat.

Das Vorweihnachtsmenü

Die traditionelle vorweihnachtliche Familienweihnachtsfeier wird in diesem Jahr im Elbe-Penthouse ausgerichtet. Die kleine Familie, die noch vorhanden ist, möchte ich mit einem kleinen Weihnachtsmenü verwöhnen. Darüber haben wir heute eine Entscheidung getroffen.

Da ein Teil der teilnehmenden Familienmitglieder hier mitliest, wird zurzeit nur eine „versteckte“ Menüfolge veröffentlicht:

Vorspeise:
Sehkraftverstärker mit Vitamineinlage
Zwischengericht:
Sprudelnde Erfrischung
Hauptgericht:
Zart, süsslich und fruchtig
Dessert:
Flüssige Torte aus Deutschem Mittelgebirge

Neues und altes in der Stadt


Gestern – ich wollte nur zur Post. Und mit einer Keksdose kam ich nach Hause. Was heisst Keksdose? Es handelt sich bei dem Inhalt um Arabische Patisserie. Entdeckt habe ich die Köstlichkeit in Schuhbecks Gewürzladen. Der ist seit neuestem im Levantehaus an der Mönckebergstrasse, nicht in der Passage sondern strassenseitig.

Wenn ich was von Gewürzen sehe, schlägt mein Herz schneller. Ich musste also erst mal rein in das Geschäft und mich umsehen.

Und was es dort nicht alles gibt: Gewürze, deren Namen man schon mal gehört oder gelesen hat und von denen man für Rezepte, die man gern mal ausprobieren würde, nur wenige Gramm benötigt, wenn man sie denn überhaupt irgendwo bekommt.

In diesem Geschäft kann man sie sich selbst abfüllen, allerdings muss man mindestens 20 Gramm kaufen. Natürlich bekommt man auch fertig abgefüllte Döschen.

Da ich gestern nicht die Ruhe hatte, mich intensiver umzusehen, nahm ich erstmal die Dose mit den „Keksen“ mit, die eher kleine Kunstwerke sind. Dazu erhielt ich noch ein Informationsblatt mit einem Auszug aus dem Gewürzangebot.

Neben dem Gewürzladen gibt es noch ein Tee- und Kaffeegeschäft, welches ich vorher noch nie wahrgenommen hatte. Wie magnetisch angezogen betrat ich auch diesen Laden. Neben Kaffee und Tee gibt es Gewürze sowie Kaffee- und Teeutensilien und vielerlei Schnickschnack. Ich entdeckte einen Syrup White Chokolate, abegefüllt in einem kleinen Fläschen, was ganz pratktisch ist wenn man feststellt, dass einem das im Kafffee oder Cappu eigentlich gar nicht schmeckt. Ich verliess das Geschäft wieder ohne was zu kaufen. Ich würde morgen wieder hingehen.

Heute war nun der grosse Tag der näheren Erkundung. In Schuhbecks Gewürzladen schaute ich hier und schnüffelte dort. Ich entschied mich für Arabischen Zucker und Chili-Schoko-Zucker, beides zum würzen von Kaffee, Espresso und Cappu. Desweiteren nahm ich noch zwei Gewürzmischungen, die sich zum marinieren von Fleisch eignen. Es ist ja Grillsaison!

Da sich die Erkundungstour doch etwas länger hinzog, kaufte ich im Kaffegeschäft nebenan nur den Sirup mit dem Geschmack von weisser Schokolade. Doch auch hier werde ich mich demnächst weiter umsehen. An der Kasse frage ich, wie lange das Geschäft denn schon an diesem Platz sei. Ich war sehr überrascht zu erfahren als ich hörte: Na, so etwa 11/12 Jahre. Da gehe ich nun schon jahrelang durch die Mönckebergstrasse und das Geschäft ist mir noch nie aufgefallen.

Beide Neuentdeckungen sind sehr interessante Geschäfte, die ich ganz bestimmt noch öfter aufsuchen werde. Es ist gut zu wissen, Gewürze in kleinen Mengen kaufen zu können. Meistens ist es doch so, dass man eine ganze Dose kaufen muss für einmal was kochen und dann steht es jahrelang im Schrank. Einen Internetshop, in dem man Gewürze bestellen kann, hat Herr Schuhbeck auch. Da muss man aber mit den angebotenen Döschen vorlieb nehmen. Selbst abfüllen geht natürlich nicht. Man kann sich dort aber darüber informieren, wie die Gewürzmischungen zusammengestzt sind und wozu man die diversen Gewürze und Mischungen verwenden kann.

Eisteller


Ein Teller mit einer Variation aus selbsthergestelltem Eis:
Mascarpone-LimonenEis
Pistazzieneis
Sahne-Weisseschokoladeneis

Zu Gast hatten wir Freunde, die schon etwas länger Erfahrungen auf dem Gebiet der Eisherstellung haben. Da sie auch schon ein Pistazieneis gemacht hatten, ging es hier in erster Linie um eine Vergleichsverkostung. Das Ergebnis war 2:2. Während Bernd und Frank das Pistazieneis ausnahmslos gutheissen, gefällt es Peter und mir nicht so sehr. Pistzazien mal so nebenbei knabbern – keine Frage, das ist ok, so auch die Meinung von Peter. Aber als Eis – nö, ist nicht so unser Ding.

Mein persönlicher Favorit ist das Mascarpone-Limoneneis.

Erbsensuppe?


Auf den ersten Blick könnte man denken, ich mach gerade Erbsensuppe. Die Farbe, der Pürrierstab – alles deutet darauf hin. Nur das Gerät im Hintergrund verheisst was anderes, nämlich Eis. Nein, es wird kein Erbseneis. Es wird Pistazieneis. Auf das Ergebnis sind wir sehr gespannt.