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Der Käse ist da!


Sechs handliche Käsestücke sind heute von der Hofsennerei eingetroffen, die wir über das Croudfarming bestellt hatten. Ein Gruß von Belinda war auch dabei. Wir hatten ja einen Anteil an Belinda erworben.

Im Moment haben wir noch für ein paar Tage Käse von der Käsetheke. Wir sind aber schon sehr gespannt auf den Anschnitt und die Verkostung des ersten Käses von der Hofsennerei.

Überraschung


Ich war der Erste heute Morgen im Bad. Wie üblich machte ich das Oberlicht einen Spalt auf, damit die Feuchtigkeit vom Duschen abziehen kann. Puh, das kam ja ziemlich kalt da rein. Als ich fertig war, sagte ich zum Schatz: Das ist aber sehr kalt heute Morgen. Inzwischen hatte er schon aus dem Fenster geschaut und wusste, was passiert war: Es hat ja auch geschneit! – Waaas? Na ja, ich sah das Dilemma dann auch.

Heute haben wir den Wagen zur Werkstatt gebracht, das Übliche: TÜV, AGU, Inspektion – uuuund Reifenwechsel. Der Meister fragte extra nochmal nach, ob wir wirklich den Reifenwechsel schon vornehmen lassen wollten. Ja, wollten wir. Wir denken positiv.

Mit dem Bus ging es dann von Bergedorf heimwärts. Das Haltestellenschild sah aus wie im tiefsten Winter. Der Ostwind hatte den Schnee an die Anzeigetafel und den Fahrplan gepappt.

Inzwischen ist natürlich fast der gesamte Schnee wieder weggetaut. Nur ein paar kleine weiße Flecken liegen hier noch rum. Ich hoffe sehr, dass es das nun war mit dem Winter.

Saisoneröffnung


In unseren Breitengraden muss man das Wetter ausnutzen. Und wenn im März die Sonne scheint und es warm genug ist, muss man die Gelegenheit nutzen und die erste Mahlzeit der Saison auf der Terrasse einnehmen, so wie gestern, am 22. März anno 2022. Die erste Mahlzeit auf der Terrasse schmeckt immer am besten.

Wir hatten Pizza geplant, zubereitet mit dem Pizzastahl. Der Gatte machte sich eine Calzone, ich eine normale Pizza. Dazu gab es eine Flasche Wein vom Weingut Kesselring. Als Digestif tranken wir Grappa Dri, ein edler Tropfen, dem Ereignis angemessen.

Heute wollen wir das Wetter wieder ausnutzen, wir wollen angrillen. Mitte nächster Woche könnte es Schnee geben. Auf jeden Fall werden die Temperaturen in den nächsten Tagen sinken.

Zweiklassenflüchtlinge

Am Freitag beginnt in Hamburg der Frühlingsdom. Allen, die denken, der Dom in Hamburg sei eine Kirche, sei gesagt, dass es sich um das größte Volksfest im Norden handelt. Der Dom findet 3 x im Jahr statt. Es gibt den Frühlingsdorm, den Sommerdom und den Winterdom. Gefühlt ist in Hamburg immer Dom.

Am Freitagabend gibt es immer das Domfeuerwerk, nicht nur am Eröffnungstag, das Feuerwerk findet an jedem Freitag während des Doms statt. In diesem Jahr nicht, und zwar aus Rücksicht auf die Flüchtlinge aus der Ukraine. Statt des Feuerwerks werden um 22:30 Uhr die bunten Licher gedimmt und es findet eine Gedenkminute statt.

Ich kann verstehen, dass man die Flüchtlinge nicht mit den lauten Böllerschüssen beim Abschuss oder beim Explodieren der bunten Rakten verunsichern will. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass den geflüchteten Syrern gegenüber der gleiche Respekt gezollt wurde.

Auch die Syrer haben unter Bomben, Raketen und Granaten, die laut explodierten und Zerstörungen verusachten, leiden müssen, hatten Tote zu beklagen. Aber Syrien ist ja weit weg. Syrien ist ein anderer Kulturkreis als es Europa ist. Da muss man hier keine Rücksicht nehmen. Was wissen wir schon von Syrien?

Kanzler Scholz muss sich nicht hinstellen und sagen „Wir schaffen das!“. Es ist – noch – selbstverständlich, dass wir Flüchtlinge aus Europa aufnehmen. Es wird gespendet, Sach- und Geldspenden, um die Ukrainer hier und die, die zu Hause bleiben mussten, zu unterstützen, „Und das ist auch gut so!“.

Nicht, dass ich jeden Freitg auf dem Hamburger Dom bin, um das Höhenfeuerwerk zu bestaunen. Und ich verstehe die Absage des Feuerwerks. Aber die Flüchtlinge aus der Ukraine sind wohl Flüchtlinge erster Klasse. Während die Syrer ja von irgendwo dahinten kamen, Menschen zweiter Klasse eben.

Demo gegen hohe Benzinpreise

In Hamburg gab es am späten Abend eine Demo, die gegen die hohen Benzinpreise demonstierte. Ich war im Vorfeld sehr gespannt, um was für Menschen es sich handeln würde und welche Fahrzeuge sie dafür einsetzen. Allein mit Autos gegen die Preise zu demonstrieren ist schon ein Widerspruch in sich. Scheint ja noch genügend Geld vorhanden zu sein, um das Vorhaben mit ihren „nicht selten getunten Fahrzeugen“ durchzuziehen.

Das Bild und der dazugehörige Kommentar sagen eigentlich alles. Betroffen sehen die jungen Männer eher nicht aus, dass sie so viel Geld für ihre Demo ausgeben mussten. Frech grinsen sie in die Kamera. Und der Slogan auf dem selbstgemalten Pappschild zeugt nicht gerade von Intelligenz.

Zurück zum Thema: Wer Geld hat, dieses während einer Demo durch die getunten Motoren zu verbrennen, sollte nicht gegen die Benzinpreise wettern. Vielleicht wollten die Jungs auch einfach nur mal in der Zeitung zu sehen sein.

Es hat funktioniert

Niemand hat gestutzt, niemand hat gefragt. Das Impfticket wurde gescannt, der QR-Code auf dem Handy für den Anamesebogen wurde gescannt, im Impfass das heutige Datum eingetragen, „bitte gehen jetzt in den Warteraum“. Nach ein paar Minuten kam die Impfärztin und bat den nächsten Impfling mitzukommen, bis ich dran war. Zack, war ich damit durch. 15 Minuten warten, „Geht es Ihnen gut? Dann können Sie jetzt nach Hause“.

Spikevax habe ich bekommen, damit mir jetzt Bluetooth injiziert worden. Ich konnte mich während der Autofahrt mit der Kommunikationsanlage in unserem Wagen verbinden und mit meinem Handy! Langsam bin ich die wandelnde Technik, vollgepumpt mit KI.

Spikevax kannte ich noch gar nicht, musste ich erstmal nachschauen, was das denn nun wieder ist. Ganz einfach: Der Hersteller hat Moderna in Spikevax umbenannt. Als ich darüber las, habe ich herausgefunden, warum ich so viel zugenommen habe in den letzten Monaten: Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. (lt. Auszug aus der Gesundheitsinformation.de). Fettpartikel! Wo gibt es denn sowas?! Ich bin entsetzt!

Morgen wird es spannend

Morgen Vormittag habe ich den Termin für den 2. Booster. Gerade eben habe ich meine Unterlagen zusammengesammelt und den QR-Code für den Anamesebogen generiert. Da wird nach den Daten der bisherigen Impfungen gefragt.

Halt stopp, da stimmt doch was nicht! Der 1. Booster war am 17.12.2021. Laut Empfehlung vom RKI soll der 2. Booster mindestens drei Monate nach dem ersten erfolgen. Auhaohaoha, das wäre erst in der nächsten Woche der Fall. Wie konnte das passieren? Ich hab mal wieder nicht so genau hingeschaut. Die zweite Impfung fand an einem 11. statt und nicht der erste Booster.

Es soll ja Fälle gegeben haben, bei denen die Impfwilligen wieder weggeschickt wurden, weil sie 2 Tage zu früh zum nächsten Impftermin erschienen sind. Bei mir sind es 6 Tage! Wenn ich Glück habe, kriege ich den Pieks, wenn nicht, dann muss ich mal überlegen, ob ich mich neu anmelde oder ob ich einen offenen Termin wahrnehme. Ich denke, dass ich erstmal gucken würde, wann es denn Termine gibt. Danach würde ich entscheiden, was ich mach. Aber vielleicht drückt man ja beide Augen zu. Ich werde berichten.

Briefe und Briefmarken


Briefe verschicken? Wie altertümlich ist das denn?! Aber manchmal führt kein Weg daran vorbei. Es ist aber sinnlos, sich einen Vorrat an Briefmarken hinzulegen. Bevor die aufgebraucht sind, gibt es eine Portoerhöhung und man muss ich im Postamt oder in der Poststelle für 2 Cent eine Zusatzmarke kaufen. Und wenn man Pech hat, ist die notwendige Stückelung gerade ausverkauft. Damit ist der Vorteil eines Briefmarkenvorrats obsolet.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich eine Briefmarke selbst zu malen. Wie geil ist das denn?! Über die App Post & DHL wird ein Code erzeugt, den man mit einem Kugelschreiber in die rechte obere Ecke eines Briefumschlages schreibt. Ich finde das total cool.

Wenn es gilt, Geburtstags-, Weihnachts- oder Ostergrüße zu verschicken, ist das natürlich ziemlich nüchtern. Für solche Gelegenheiten würde ich mir doch liebe eine Briefmarke kaufen. Ein Geschäft an der Einkaufsstrasse hier in der kleinen Stadt an der Elbe, in welchem Karten für alle möglichen Gelegenheiten angeboten werden, bietet an, sich eine passende Briefmarke zu kaufen. Das habe ich schon öfter gemacht.

Meine Eltern waren mal mit einem Ehepaar aus Hamburg befreundet. Die Dame betrieb so ein kleines Geschäft. Hauptsächlich gab es bei ihr Tabak, Zigarren und Zigaretten. Liebevoll nannte sie den kleinen Laden „Bonscheladen für Männer“. Bonsches hatte sie wohl auch. Weiss jemand, was Bonsches sind?

Man sieht schon, dass der Zustand des Umschlages nicht mehr wirklich toll ist. Die Selbsklebtefunktion zum Verschliessen des Couvert (wer sagt das heute noch?) war überhaupt nicht mehr vorhanden und ich musste den Brief mit einem Klebestreifen verschliessen. Ich weiss nicht, wie lange der schon bei uns im Büroschrank lag. Manchmal ist es aber ganz gut, wenn man solche vorsintflutartigen Dinge aufbewahrt.

Saisoneröffnung

Die Eisdielen haben wieder geöffnet. Leider hat meine Lieblingseisdiele in der kleinen Stadt an der Elbe am Ende der letztjährigen Saison schließen müssen. Erbstreitigkeiten haben dafür gesorgt, dass dem Eisdieler gekündigt wurde. Jemand hatte das das Eurozeichen in den Augen und wollte mehr Geld. Und jetzt? Jetzt stehen die Räume leer und man sucht einen Mieter. So kann es gehen wenn man den Hals nicht voll genug bekommen kann.

Aber es gibt eine andere Eisdiele. Das Eis erreicht zwar nicht den tollen Geschmack, den ich gewohnt bin. Aber heute hatte ich Lust auf das erste Geheis in diesem Jahr – trotz bewölktem Himmel und ca. 4 Grad Lufttemperatur, plus immerhin. Egal, Eis geht immer!

Leider gibt es davon kein Foto, weil in der einen Hand die Einkaufstasche und in der anderen die Eiswaffel. Es hätte akrobatischer Verrenkungen bedurft, um ein Selfie zu machen. Und ich wollte mich nicht zum Affen in der Einkaufsstraße machen. Außerdem habe ich mal gelesen, dass man Eis auch essen kann ohne vorher ein Foto davon zu machen.

Noch mehr Meer


Das Meer kriegt nicht genug von uns – oder wir bekommen nicht genug vom Meer? Wer weiß das schon. Wir haben es also wieder getan und eine Kreuzfahrt gebucht. Eigentlich ist es gar keine Kreuzfahrt, es ist eher eine Seereise.

Im November machen wir also das zweite Mal in diesem Jahr eine Kreuzfahrt. Dann geht es von Santa Cruz de Tenerife zu den Azoren, weit draußen im Atlantik. Das Wetter muss da ja gut sein. Denn von den Azoren kommen immer die Hochdruckgebiete, wenn sie denn kommen. Man kennt dieses Azorenhoch von den Wetterberichten.

Ich erwähnte oben, dass es eher eine Seereise ist. Es ist nämlich so, dass die Reise 7 Tage dauert, davon 4 Seetage, jeweils 2 Tage zu den Azoren und 2 Tage zurück. Und es gibt nur 2 Zielhäfen auf dieser Reise.

Es ist natürlich immer toll, wenn man auf einer Kreuzfahrt mal andere Länder und andere Städte kennenlernt. Aber für uns liegt der Reiz einer Kreuzfahrt in den Tagen auf See, an denen man sich so richtig hängenlassen kann.

Auf dieser Reise werden wir mit dern „Mein Schiff Herz“ fahren, das älteste Schiff der Reederei TUICruises und Schwesterschiff der alten „Mein Schiff 1“, auf der wir vier wunderbare Kreuzfahrten machen durften.

Diese Seefahrt im November ist eine Jubiläumsreise für uns: Es ist unsere 10. Kreuzfahrt.