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Schon zugegriffen


Wir schreiben den 3. September 2022 – und schon wird Weihnachtsgebäck angeboten. Wie man sieht, wurde da auch schon zugegriffen. Könnte ja sein, dass es zum 1. Advent Ende November keinen Stollen mehr gibt. Wo kämen wir denn da hin? Da muss doch Stollen auf der Kaffeetafel stehen! Also landet schon mal der eine oder andere Stollen im Einkaufswagen. Und sicher auch diverses andere Weihnachtsgebäck.

Wir waren das nicht! Am liebsten hätte ich mich auf diesen Tisch geworfen und alles mit meinem Gewicht plattgedrückt.

Ich habe gerade 2 Stunden ohne Hemd in der Spätsommersonne gesessen und die Leute kaufen Weihnachtsgebäck. Unfassbar.

Über das Gendern und political correctness

Ich muss das ja nicht mitmachen. Wenn z.B. über Fussgänger geschrieben wird, schliesse ich alle Personen damit ein. Es gibt viele andere Bereiche, wo das für mich normal ist, z.B. Salzstreuer. Muss das jetzt Salzstreuende heissen? Gib mir mal bitte das Salzstreuende!

Heute las ich über „Zufussgehende“. Gibt es eigentlich eigen Artikel dazu? Der Zufussgehende, die Zufussgehende, das Zufessgehende? Hat sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht. Im Plural ist das ja kein Problem, dann sind das DIE Zufussgehenden. Aber was ist mit mir? Bin ich der Zufussgehende, der die Strasse überquert? Oder bleib ich einfach ein Fussgänger? Fragen über Fragen mit denen ich mich in meinem Alter nicht mehr auseinadersetzen möchte – auch wenn ich jetzt gerade darüber geschrieben habe.

Ich schreibe und spreche weiterhin so, wie ich das möchte und wie ich das mal gelernt habe. Mir ist bewusst, dass sich Sprache auch verändert, aus welchen Gründen auch immer.

Zum nächsten Grillabend muss ich mal wieder Zigeunersauce kaufen und zum Dessert gibt es Negerküsse. Als Gruss aus der Küche gibt es zuvor Matjes in Hausfrauensauce.

Reduzierte Draussenzeit

Der Sommer ist vorbei, das lässt sich nicht verleugnen. Der September ist der erste meteorologische Herbstmonat. Die Sonne steht bereits tiefer, geht abends früher unter und geht morgens später auf.

Auf unserer Terrasse ist die Sonnenzeit nur noch kurz, vielleicht 2 Stunden, ich habe nicht genau darauf geachtet. Wenn die hohen Pappeln nicht wären, hätten wir längere Sonnenstunden. Aber im Hochsommer spenden sie uns Schatten. Wir können uns also nicht beklagen. Alles hat zwei Seiten.

Zur Zeit haben wir eine Wetterperiode mit kräftigem Ostwind, der sehr frisch daherkommt. Wenn die Sonne dann hinter den Pappeln verschwindet und nur noch wenige Lücken durch das Laub findet, kann man dort nicht mehr sitzen. Na ja, ich könnte mir vielleicht etwas langärmeliges Überwerfen. Aber das ist für mich nicht das Gefühl für draussen.

Ich habe jetzt aber die Zeit, mich mal um die Steuererklärung zu kümmern und auch um die Grundsteuererklärung. Dabei werde ich auch den Stapel des Grauens mal wieder durchforsten und die Ablage machen bzw. Belege der Vernichtung zuführen, die überflüssig sind.

Viel lieber würde ich natürlich draussen sitzen, lesen, dabei einen Cappuccino trinken und die Katzen beobachten, die sich zum Dösen in meine Nähe gelegt haben.

Spanisches Wochenende

Ich liebe Spanien, seine Kultur und seine tollen Gerichte. 1968 habe ich mir in der Plaza de toros von Barcelona eine Corrida angeschaut. Einer der Torreros war der legendäre El Cordobes.

Freitagabend gab es ja Paella mit Hindernissen. Heute hatten wir Geflügelleber in Sherrysauce. Danach gönnten wir uns Sangria – natürlich selbst angesetzt und nicht aus dem Supermarktregal.

Morgen gibt es zum Frühstück Schinken gebraten auf dem Cerranfeld, den berühmten Cerranoschinken. Hm, was war denn heute in der Sangria?

Sehr frühzeitig


Gestern haben wir festgestellt, dass die Flugzeiten für die An- und Abreisezeiten unserer nächsten Kreuzfahrt schon feststehen, 3 Monate vor dem Reisebeginn! Die Abflugzeiten sind sehr angenehm, morgens um 10 Uhr ab Hamburg und nachmittags um 15:10 Uhr ab Santa Cruz de Tenerife.

Wir haben uns sofort um die Sitzplatzreservierungen gekümmert und dabei festgestellt, dass man ein upgrade für die Business Class buchen kann. Bei jeweils 5 Stunden Flugdauer möchte man das gern bequem haben. Also haben wir in die Tasche gegriffen und das gebucht. Viele Plätze gibt es in der Klasse nicht, da muss man schon rechtzeitig zugreifen. Auf den ersten Blick schien es, dass die Plätze schon nicht mehr verfügbar wären. Wir haben dann herausgefunden, dass man das online nicht buchen kann sondern nur telefonisch. Hat alles geklappt.

Es gibt dort nur Reihen mit 2 Plätzen – sehr praktisch, wenn man während der 5 Stunden mal zur Toilette muss.

Unseren Transfer zum Flughafen und nach der Reise nach Hause haben wir auch schon gebucht. Da im November keine Hauptreisezeit ist, sollte es ausreichend sein, 2 Stunden vor dem Abflug am Flughafen zu sein.

Ende September sind die Landausflüge buchbar. Da wir nur 2 Häfen haben werden, ist das Angebot einfach zu prüfen. Demnächst werde ich mich mal mit den Welllnessangeboten beschäftigen. Da ist eine sehr interessante Sache dabei.

Hamburg Hauptbahnhof


Ich hatte heute in der grossen Stadt an der Elbe zu tun. Mein Zahnrzt hatte zur viermonatigen Kontrolle gerufen. Die Praxis befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, ebenso zur Bushaltestelle des Expressbusses, der mich ohne umzusteigen von der kleinen in die grosse Stadt fährt.

„Der Bus ist aber voll heute“ – dachte ich so bei mir. Na ja, Feitagmittag, Wochenende! Und dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren, äh von den Augen: Das 9-Euro-Ticket!

Der Aufenthalt auf dem Zahnarztstuhl war nur kurz, trotz der Entfernung von Zahnstein. Ich hatte mich schon vorab informiert, wann denn der Bus zurückfährt. Normalerweise ist es kein Problem, auch mit der S-Bahn bis nach HH-Bergedorf zu fahren. Aber wegen einer Brückenerneuerung fährt die nicht vom Hauptbahnhof sondern vom Bahnhof Berliner Tor. Desweiteren wird in Hamburg-Bergedorf der Asphaltbelag des ZOB erneuert, d.h. die Bushaltestellen der diversen Linien sind rund um den Bahnhof bzw. ZOB verteilt. Die bequemste Art, die Heimreise anzutreiten wäre also mit dem Expressbus.

Auf dem Weg zur Haltestelle überquerte ich eine Brücke über die Gleise des Hauptbahnofes. Mit blieb fast der frischgeputzte Mund offen stehen als ich die Menschenmassen auf dem Bahnsteig dort unten sah. Und das ist nur ein Teilstück des Bahnsteigs, der sich unter der Brücke hindurch bis in die grosse Bahnhofshalle fortsetzt.

Man hat ja in den Medien schon Bilder aus Bahnhöfen gesehen. Es ging da um besagtes 9-Euro-Ticket. Aber wenn man das dann mit eigenen Augen sieht, ist man doch überrascht.

Ich selbst habe das Ticket heute benutzt. Es ist ein wenig preisgünstiger als ein Tagesticket. Und als Rentner muss man ja sehen, wie man zu was kommt. Da wir in der nächsten Woche noch zu einem Theaterbesuch nach Hamburg fahren, habe ich es dann noch ein wenig besser ausgenutzt.

Schnuppen gucken

Die Abende, an denen wir lange draußen sitzen, sind selten geworden, muss doch der Gatte während der Arbeitstage schon morgens um 4 Uhr aufstehen. Und am Wochenende ist das Wetter nicht immer geeignet, um in die Sterne zu schauen.

Gestern war so ein Abend, den wir ausnutzen konnten. Und als die Abenddämmerung über uns erschien, die ersten Sterne zu sehen waren, war auch die erste Sternschnuppe zu sehen. Es ist die Zeit der Perseiden. Der Höhepunkt war wohl in der Nacht zu Freitag auf Samstag. Aber auch gestern Abend zeigten sich noch ein paar helle Leuchtspuren am Himmel.

Ab und zu ließ sich auch das eine oder andere Flugzeug auf dem Weg nach Skandinavien blicken. Auch die Bahn von ein paar Satelliten konnten wir verfolgen.

Unsere Außenbeleuchtung hatten wir abgeschaltet. In den anderen Wohnungen um uns herum war alles dunkel und die hohen Pappeln schirmten uns von anderen Lichtquellen ab. So war es uns möglich, viele Sterne am Himmel zu sehen.

Natürlich ist das kein Vergleich mit Nächten mitten auf See. Da ist der Himmel noch wirklich schwarz. Auf der letzten Reise haben wir sogar die Milchstraße entdeckt.

Griechenland ab Malta mit „Mein Schiff 5“ – Teil 3

23. Juli 2022 – ein Seetag

Wir lieben Seetage, je mehr umso besser. Bei einer einwöchigen Reise, wie diese, ist es schon ein großes Glück, zwei Seetage genießen zu können. Es gibt auch solche kurzen Reisen, auf denen es gar kein Seetag gibt. Es ist ein tolles Gefühl, an Deck zu stehen, oder auf dem eigenen Balkon, das Rauschen der Bugwelle zu hören und zu sehen, wie das blaue Wasser am Schiff vorbeifließt. Weiterlesen

Noch im Urlaubsmodus

Seit Sonntagnachmittag sind wir ja von unserer Reise wieder zurück. Seit dem haben wir noch nicht das Radio eingeschaltet, ich habe noch keine Nachrichtenseiten gelesen und auch noch nicht in meine Stammblogs geschaut, also auch noch nicht kommentiert. In den nächsten Tagen wird langsam alles wieder hochgefahren – das Essen wird runtergefahren, auch der Weinkonsum.

Ich schreibe währenddessen weiter an meinem Reisebericht.

Wir lesen uns!

Zurück von großer Fahrt


Seit gestern Nachmittag sind wir wieder zurück. Eine Erkältung, die ich mir von Bernd Mitte Juni eingefangen hatte und die noch nicht hunderprozentig erledigt war, ist wieder aufgeflammt. Ein starker unangehmer Husten brach nach 2 Tagen aus. Vorsichtshalber hatte ich zwei Präparate zur Linderung in die Reiseapotheke gepackt

Heute haben wir mal unsee Covidwarnapp geprüft. Mein Ergebnis – siehe oben. Bei Bernd sieht es ähnlich aus. Unsere Selbsttests heute Morgen waren negativ, nichts anderes hatte ich erwartet. Risikobegegnungen bedeuten ja nicht, dass man sich automatisch ansteckt.

Mit unseren beiden Katzen waren wir heute Vormittg in der Tierklinik. Die jährliche Impfung gegen Katzenschnupfen war fällig.

Die zweite Waschmaschinenfüllung läuft. Die Koffer sind wieder im Keller verstaut, bis zur nächsten Kreuzfahrt. Ist ja nicht mehr lange hin.

In den nächsten Tagen werde ich meinen traditionellen Reisebericht schreiben. Ich bin sicher, dass bis zur Veröffentlichung noch das eine oder andere erwähnenswerte den Weg ins Blog findet.