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Retter in Seenot

Fast jeder hat wohl schon mal diese kleinen Sammelschiffchen gesehen, die auf Verkauftresen, Kneipentheken und anderswo zu finden sind. Ja, selbst weit entfernt von der Küste, irgendwo im Binnenland, habe ich so ein Schiffchen schon mal entdeckt. Die Spenden kommen wirklich einem guten Zweck zu Gute, nämlich den Lebensrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Manchmal geschieht es, dass die Retter selbst in Seenot geraten und ihr Leben auf See lassen, wie heute vor 40 Jahren geschehen.

Der Rettungskreuzer „Adolph Bermpohl“ war ausgelaufen, um einem in seenot geratenen Fischkutter zu assistieren. Die 3 Besatzungsmitglieder konnten abgeborgen werden – der Rettungseinsatz war beendet.

Was danach geschah konnte nie re-konstruiert werden: Der Rettungskreuzer wurde am nächsten Tag ohne seine 4 Besatzungsmitglieder und ohne die geretteten Fischer in der von einem Orkan aufgewühlten See gefunden, von Seeschlag beschädigt aber mit noch laufender Maschine.

Finale


Die letzten Folgen von 24 haben wir uns jeweils als Aufzeichnung am Wochenende angesehen. Heute Abend wird das Finale gesendet. Wir haben uns entschlossen, die letzte Folge „live“ anzusehen – auch wenn es ein langer Abend wird. Drei Stunden in Echtzeit dauern dann bis Mitternacht.

Ein Hauch von Frühling

Vorhergesagte 7 Grad gefühlt wie 3 Grad liessen mich heute morgen zur Winterjacke greifen, was aber unnötig war. Die Sommerjacke, die immer noch an der Garderobe hängt, hätte nämlich völlig ausgereicht.

Eine leicht vernebelte Sonne stand heute am Himmel. Die Flaggen auf den Dächern rund um die Alster hingen schlaff an ihren Masten. Für meine Mittagspause nahm ich mir einen Spaziergang um die Binnenalster vor.

Als ich vor die Tür trat, sah ich auf der gegenüberliegenden Verkehrsinsel die Krokanten ihre gelben Knospen durch das Gras stecken. Wenige Schritte weiter war ich an der Alster. Die Luft war milde, ich konnte sie fast zwischen den Fingern fühlen. Und ich machte meine Jacke wieder auf. Leider hatte der Eispavilion noch geschlossen, sonst hätte ich heute die Eissaison eröffnet.

braun oder weiss?

Wer die wahl hat hat die Qual. Nur gut, dass man die Wahl zwischen nur zwei Alternativen hat: Brauner Zucker oder weisser Zucker? In guten Restaurants werden beide Sorten zum Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato angeboten, und zwar meist in kleinen Papierröllchen.

Mein Favorit ist der braune Zucker. Ich finde, dass er etwas würziger schmeckt und dem Heissgetränk dadurch eine etwas geschmackvollere Note verleiht. Im Restaurant greife ich immer zum Röllchen mit dem braunen Zucker. Für zu Hause habe ich mir extra braunen Zucker gekauft, natürlich nicht portionsweise abgepackt, sondern in einer ca. 125-Gramm-Packung – oder so ähnlich. Da ich den Zucker inzwischen in ein Schraubglas umgefüllt habe, damit er nicht feucht wird und eventuell klumpt, weiss ich nicht mehr, wie gross die Packung war.

Nach meiner Meinung ist der weisse Zucker eher fade. Aber das ist ja wieder mal eine reine Geschmacksache.

Schneewarnung

Wenn es zutrifft, dass heute Abend/Nacht 3 – 5 cm Schnee fallen sollen, ist die Nacht für mich morgen früh um 4 Uhr zu ende. Dann kommen nämlich die von Hausbesitzern engagierten Schneeräumkommandos mit ihren motorisierten Schneebesen um die Gehwege vom Schnee zu befreien.

Überfällig

Peter Struck, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, spricht jetzt das aus, was schon länger in meinem Kopf herumgeistert: Der Name Hartz sollte aus der Reform und aller damit in Zusammenhang stehenden Begriffe gestrichen werden.

Bereits als die Vorwürfe gegen Herrn Hartz bekannt wurden hätte man darüber nachdenken sollen. Und jetzt, wo Herr Hartz vorbestraft ist, ist es eine Verhöhnung der Betroffenen seiner nach ihm benannten Reform, diesen Namen weiter zu verwenden. Es sollte also schnellstens eine neue Bezeichnung her – auch wenn sich der Name Hartz schon ziemlich eingeprägt hat.

Nur 1 cm

Gestern Abend hat es geschneit bei uns. Ca. 1 cm hat es gebracht, nicht so viel, zum Glück. Als wir schlafen gingen hatte es aufgehört zu schneien, es blieb also bei ca. 1 cm.

Heute früh um 4 Uhr wurde ich wach, geweckt durch ein Motorengeräusch. Eine Schneeräummaschine für die Gehwege! Morgens um 4 Uhr. Das ist ja wohl der Hammer. Als das Ding verschwunden war und ich mich halbwegs beruhigt hatte kam das nächste Unternehmen mit seiner Schneeräummaschine für ein anderes Grundstück. Inzwischen war es halb fünf.

Als ich mal kurz aufstand und aus dem Fenster sah, stellte ich fest, dass es seit gestern Abend nicht weiter geschneit hatte. Und da machen sie wegen dem läppischen Zentimeter so einen Stress und wecken die ganze Nachbarschaft auf! Man war ich sauer.

An Schlaf war gar nicht mehr zu denken. Ich wälzte mich von einer auf die andere Seite – es half nichts. Ich merkte allerdings, dass ich zeitweise in so eine Art Halbschlaf gefallen war. Und als ich aufstehen musste weil der Wecker Laut gegeben hat war ich völlig kaputt.

Der Wetterbericht sagt für Hamburg weitere Schneefälle voraus. Die sollen sich gefälligst zurückhalten und erst erscheinen, nachdem ich aufgestanden bin.

Der Winter

Gerade habe ich meine tägliche Blogrunde beendet. Viele Blogger berichten über den Winter und dass sie ihn nun eigentlich gar nicht mehr wollen. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir noch mitten im Winter stecken. Dass es nicht so bleibt wie in den vergangen Wochen, habe ich zwar gehofft, aber nicht erwartet. Allerdings war meine Hoffnung ziemlich gross und übertönte die Erwartung.

Bis jetzt sind wir ja noch ziemlich gut davon gekommen. Es ist nicht auszuschliessen, dass es auch hier im Norden noch ein paar Schneetage geben wird. Aber auch, wenn wir uns jetzt auf den Frühling freuen, sollten wir nicht vergessen: Es ist noch Winter – und da müssen wir mit allem rechnen.

Meinetwegen kann der Winter auch ganz wegbleiben, besonders auch in Hinsicht auf das Elbe Penthouse. Eine Bauverzögerung durch einen Kälteeinbruch würde mir gar nicht gefallen. Vielleicht geht der Kelch ja noch mal an uns vorrüber. Hoffen kann man ja.

Gefrustet

Der Aufruf, für unser Olivenbäumchen einen Sexpartner zu finden, war erfolglos. Die neckischen Blüten blieben unbefruchtet. Scheinbar hat die sexuelle Enthaltsamkeit dem Bäumchen arg zugesetzt. Es hat nämlich alle Blätter verloren und nun steht es völlig nackt da. Ich habe heute eine Rettungsaktion gestartet und das Bäumchen radikal zurückgeschnitten. Vielleicht nützt es was und kann neue Kräfte sammeln.