Archiv der Kategorie: Allgemein

Frühjahrssturm


Ein starker Nord-West-Sturm fegt heute über das Land und verschont dabei auch nicht den grossen Strom vor unserer Haustür. Die Elbe fliesst zurzeit mit grosser Geschwindigkeit der Nordsee entgegen, was wohl an der Schneeschmelze liegt. Der Pegel liegt bei etwa 25 cm über NN.


Sturm und Fliessgeschwindgkeit arbeiten konträr, d.h. es entstehen dadurch, dass der Sturm gegen den Strom weht, Wellen. Wenn dann ein Kahn mit dem Strom und gegen den Wind fährt, gibt es Gischt. Dieses Schauspiel konnten wir heute bei unserem kleinen Sonntagsspaziergang bewundern.

Ein neues Spielzeug


Unser Wagen hat von Haus aus ein eingebautes Navigationssystem, welches sehr einfach ist, uns aber überall hingebracht hat, wo wir fremd waren. Inzwischen ist der Wagen 5 Jahre alt. Genauso alt ist die CD für das Navisystem, wenn nicht sogar älter. Gelegentlich haben wir schon gemerkt, dass es teilweise Veränderungen in der Streckenführung gibt. Eine neue CD müsste also her. Die würde so ca. 200 Euro kosten. Es lag also nahe, ein neues portables Navisystem zu kaufen, auf dem die Fahrtstrecke auf einer Karte angezeigt wird und nicht nur durch Pfeile.

Nach Recherchen im Internet und in Technikkaufhäusern haben wir uns für das Navigon 8110 entschieden. Ausschlaggebend war unter anderem das grosse Display mit 4,8 Zoll. Die ersten Testfahrten haben wir hinter uns. Und wir sind sehr sehr zufrieden. Die verbale Ansage ist sehr ausführlich. Eigentlich könnte man das Display ausschalten und nur nach Ansage fahren. Allerdings haben wir es bisher noch nicht auf einer unbekannten Strecke testen können. Das werden wir dann am nächsten Wochenende ausprobieren.

Und das Beste daran ist, dass es im System sogar unsere Strasse schon gibt.

Openair


So, der Anfang ist gemacht: Das erste Mal offen gefahren, auch wenn es nur 2 oder 3 Kilometer waren, und das erste Mal einen Espresso auf der Terrasse getrunken. Leider soll das Wetter morgen ja schon wieder schlechter werden. Aber diese eine erste Mal haben wir im Sack!

Alptraum

Heute Nacht geträumt:
Bei uns in der Wohnung, die aber im Traum eine andere Wohnung war, sollte ein Handwerker tätig werden, der irgendetwas ausbessern sollte. Was das genau war, erschloss sich im Traum nicht und ist auch eher nebensächlich.

Wegen des Handwerkers trudelten mehrere Nachbarinnen ein, die wissen wollten, wie er denn die Ausbesserungsarbeiten machen wollte. Die Damen sassen im Wohnzimmer und redeten und redeten. Irgendwann kam ich auf die Idee, ihnen etwas zu trinken anbieten zu müssen. Wasser wollten sie nicht. Als ich was von Wein sagte, stimmten alle Damen zu. Ich erklärte den Damen, dass ich aufgrund der Unvorhersehbarkeit keinen gekühlten Weisswein vorrätig hätte und sie mit Rotwein vorlieb nehmen müssten, was für die durstigen Frauen kein Problem war.

Ich ging also in den Keller, der dann der Keller im Haus meiner Eltern war, allerdings auf eine merkwürdige Art modifiziert durch einen Voraum, dessen Wände aus Holz mit einem Belag versehen waren, der aussah wie der Sanierungsbelag unseres Balkons in Hamburg.

Im Keller selbst, und nun kommt der Alptraum, fand sich gar kein Rotwein, was ich gar nicht verstand. Während der Suche nach Wein wachte ich dann auf. So brauchte ich den Damen nicht zu erklären, dass ich gar keinen Wein habe.

Aber keinen Wein im Haus zu haben ist ja nun wirklich ein Alptraum.

Hightech


Unsere Büroräume liegen, wenn die Sonne vom Himmel brennt, ungünstig. Sie scheint den ganzen Tag – wenn sie denn scheint – in unsere Fenster, was einerseits sehr schön ist, anderseits aber auch die Arbeit am Bildschirm zeitweise unmöglich macht.

Nun sind unsere Bürofenster zwar mit Aussenjalousien ausgestattet, so dass man die Sonne aussperren kann, wenn es notwendig ist. Die Dinger sind aber auch mit einem Windmesser gekoppelt. Bei einer bestimmten Windstärke bewegen sich die Jalousien im ganzen Haus dann plötzlich aufwärts. Minutenlang ist der Mechanismus dann gesperrt bevor man die Dinger wieder herunterlasssen kann. Und wenn wir Pech haben werden die Fenster nach 2 Minuten dann wieder frei. Bei Wind ist es also ein ewiges auf und ab.

Keine Kollegin hat sich mittels eines kleinen Tritts und eines Regenschirms ihren eigenen Sonnenschutz gebastelt. Das ist zwar kein hightech – wie unsere Jalousien, aber es hilft.

Nicht zu fassen

Eine Bikinischönheit ziert den Flugzeugrumpf eines Fliegers der amerikanischen Southwest Airlines. Und was machen die prüden Amis? Sie beschweren sich! Zitat aus einem Brief an die Fluggesellschaft: „Vielen Frauen gefällt es nicht, wenn ihr Mann unzüchtige Bilder zu sehen bekommt oder wenn sie kleinen Kindern erklären müssen, warum die Frau auf dem Flugzeug ihre Brüste zeigt“.

Den ganzen Artikel gibt es bei Spiegel online. Dort kann man sich auch ein Foto von dem Flugzeug und der unzüchtigen Bemalung anschauen. Pfui, wie kann man nur so was machen! Eine nackte Frau auf einem Flieger, die ihre Brüste zeigt! So was verdorbenes!

Kunstfrauen

In der Mittagspause führt mein Weg oft an der Hamburger Kunsthalle entlang. Montags ist die Kunsthalle geschlossen, dementsprechend sind dort, wo ich entlang gehe, recht wenig Leute anzutreffen. Während der Öffnungszeiten sieht man dort allerlei illustre Menschen, denen man meist schon auf mehrere Meter Entfernung ansieht, dass sie auf irgendeine Art und Weise der Kunst verbunden sind. In den meisten Fällen sind es Frauen, einzeln oder in Gruppen, die man dort vorfindet.

Alle diese Frauen haben eins gemeinsam: Sie fallen auf. Also sie sind nicht auffalllend im eigentlichen Sinn, also schrill geschminkt oder gekleidet. Aber sie stylen sich eben so, dass der genaue Beobachter erkennt: Das ist eine Kunstfrau.

Die Haare hängen meist einfach so herab, oft mittelgescheitelt, manchmal auch mit Pony. Im Winter hüllen sie sich in weite Mäntel, fast capeartig. Im Sommer tragen sie oft wallende Gewänder, meistens naturfarben oder erdfarben. Das Schuhwerk trägt auch nicht gerade zur Eleganz dieser Frauen bei, von den meist dunkelgefärbten Strümpfen ganz zu schweigen. Irgendwie sehen alle diese Frauen gleich aus – nach Kunstfrau eben.

Tankt woanders

Wie ein örtlicher Radiosender heute meldete, beabsichtigt der Shellkonzern, die beiden Raffinerien in Hamburg und Heide zu verkaufen – obwohl die Betriebe kostendeckend arbeiten und Gewinn abwerfen. Sollte sich kein Käufer finden, wird es wohl zur Schliessung der Betriebe kommen! Da kann ein Konzern den Hals mal wieder nicht voll genug bekommen.

Dass die Verbraucher Macht haben, etwas zu erreichen, haben sie 1995 bewiesen als bekannt wurde, dass die Shell eine ausgediente Bohrplattform im Atlantik versenken wollte. Seinerzeit wurde die Boykottaktion von Greenpeace initiert. Tatsächlich brach der Umsatz an den Tankstellen gravierend ein und die Shell musste sich entschliessen, die Versenkung aufzugeben.

Ich bin bereits heute Abend an einer Shelltankstelle, an der ich tanken wollte, vorbeigefahren!!!

Peinlich


Mein Faible für den Kleinen Schedenbitter ist ja hinlänglich bekannt. Seit Monaten nehme ich morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen einen kleinen Schluck davon mit viel Wasser verdünnt. Wenn man der Beschreibung glauben darf, ist die angesetzte Kräutermischung für und gegen alles gut – auch zur äusserlichen Anwendung bei kleinen Verletzungen. Inwieweit der Glaube daran Berge versetzen kann weiss ich nicht. Tatsache ist, dass ich bisher ohne Grippe oder Erkältung durch den Winter gekommen bin.

Der letzte Aufguss war jetzt gefiltert und abgefüllt. Ein neue Mischung musste angesetzt werden. Und dazu sind neben der Kräutermischung zwei Flaschen 38 prozentiger Korn notwendig. Die getrockneten Kräuter kommen in ein verschliessbares Gefäss, Korn drauf, einmal durchschütteln und dann 3 Wochen ziehen lassen bis das Allheilmittel fertig ist.

Die Kräuter hatten wir schon im Haus, den Korn wollte ich gestern bei unserem wöchentlichen Einkauf besorgen. Aber ich hatte es schlicht und einfach vergessen.

Nun begab es sich, dass wir gestern Abend zu einer kleinen Geburtstagsnachfeier unserer Nachbarin um Mongolen eingeladen waren. Im gleichen Gebäude wie das Restaurant befindet sich ein Penny-Markt, der auch am Samstag bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Desöfteren sind uns abends schon, sagen wir mal „recht eigentümliche“, Männer aufgefallen, die den Supermarkt mit vollen Plastiktüten verlassen haben. Und in eben diesem Supermarkt kaufte ich am Samstagabend um 19.30 Uhr zwei Flaschen Doppelkorn, die ich in einer Plastiktüte aus dem Laden trug. Ich fühlte mich gar nicht gut dabei.