Archiv der Kategorie: Allgemein

Meteorologischer Sommeranfang

Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang. Besser hätte sich der Sommer nicht in Szene setzen können wie er es heute getan hat. Sommer pur! Herrlich. Und wir haben fast den ganzen Tag auf der Terrasse verbracht – von wenigen Stunde abgesehen. Einfach nichts tun, lesen, in den blauen Sommerhimmel schauen, den Vögeln zuhören, neudeutsch heisst das ja wohl chillen.

Die ganze Müllsch….. ging mir am Ar… vorbei.

Karoline fährt mit Pfingstbusch


An diesem Wochenende ist Karoline wieder im Einsatz. Obwohl wir sie während unserer Zeit im Elbe-Penthouse schon oft durch das Pappelwäldchen haben fahren sehen, ist die kleine Dampflok mit ihren alten Waggons immer wieder ein Anziehungspunkt und ich stehe jedes Mal, wenn ihr Kommen durch das Pfeifsignal angekündigt wird, auf der Terrasse und schaue ihr zu, wie sie an unserem Haus vorbeischnauft.

Karoline wurde für das Pfingstfest mit einem Pfingstbusch geschmückt. Woher die Pfingstbuschtradition stammt, weiss ich nicht. Ich erinnere mich aber, das mein Vater am Mast unserer Yacht auch immer einen Pfingstbusch befestigt hatte. Er nahm dazu Birkenzweige.

Ein mal saugen bitte

Die jährliche Ohrenreinigung war mal wieder fällig. Toll, wenn man einen Arzt hat, den man morgens anrufen kann und bei dem es dann auch einen ganz prompten Termin gibt. Um 08.40 Uhr verliess ich das Büro. Etwa 15 Minuten später war ich in der Praxis. Um 09.00 Uhr sass ich auf dem Behandlunsstuhl, den ich 3 Minuten später wieder verlassen konnte. Und um 09.20 Uhr sass ich wieder an meinem Schreibtisch.

Eine kleine Entdeckung

Leergut und Altpapier wegbringen und danach noch mal eben runter an die Elbe – das ist fast schon ein Ritual, das wir an den Wochenenden pflegen, so wie auch heute.

Der Rückweg nach Hause verlief heute etwas anders als sonst. In unser kleinen Stadt ist nämlich Jahrmarkt. Und wenn Jahrmarkt ist, muss man am frühen Nachmittag dort Berliner und/oder anderes Schmalzgebäck holen – weil das nämlich so ausgebrochsprochen gut schmeckt. Auf dem Weg von der Elbe zum Jahrmarkt kamen wir an einem Betongebilde vorbei, an dem ein Wappen hängt. Auf einer kleinen Messingtafel steht die Erklärung zu dem Wappen:

Das Wappen ist das Originalbugwappen des ersten und einzigen deutschen Atomfrachtschiffes „Otto Hahn“. Otto Hahn war ein deutscher Chemiker, dem 1938 die erste Kernspaltung gelang, die Grundlage für die militärische und friedliche Nutzung der Kernenergie.

Warum steht das Ding nun ausgerechnet in Geesthacht? Weil das Schiff ein Forschungsprojekt der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt m.b.H. (GKSS), Geesthacht, war.

Vorbei


Vier freie Tage mit einem Urlaubstag sind vorrüber. Ich hatte mich seit Wochen darauf gefreut. Geplant, was wir während dieser Tage machen würden, hatten wir nichts. Wir wollten einfach aufstehen wenn wir ausgeschlafen sind und das tun, wozu wir Lust haben. Nun ja, die hatten wir auch.

Rückblickend weiss ich eigentlich gar nicht so richtig, was wir alles gemacht haben und wo die Zeit geblieben ist. Ohne Anspruch auf chronologische Reihenfolge haben wir uns u.a. diesen Aktivitäten hingegeben, wobei die Lust hierbei mal aussen vor bleibt:
Spargel gegessen
Eine neue elektrische Zahnbürste gekauft
Terrassenpflanzen gekauft und eingepflanzt
Bei den Nachbarn gegrillt
Bei den Nachbarn eine Rumprobe gemacht
Teakholzstühle gereinigt
Teakholztisch und -stühle geölt
Terrassengeländer mit dem Kärchersauger von Spinnen befreit
3 Fensterrahmen mit dem Kärchersauger von Spinnen befreit
3 Fensterrahmen und die Terrassenfront mit Spinnengift eingenebelt
An der Elbe gewesen und ein Originalbugwappen entdeckt
Auf dem Jahrmarkt Berliner und Apfel- und sonstige gefüllte Taschen gekauft
In der Warteschlange ein Bild geschossen (wer kauft so einen Schrott auf einem Jahrmarkt?)


Suchbild: Welche Flasche passt nicht dazu?

Morgen geht’s in eine normale 5-tage Arbeitswoche mit der Vorfreude auf ein 3-tägiges Wochenende. An einem von den 3 Tagen werden wir uns etwas anschauen. Dazu dann nächste Woche mehr.

Auflösung

Gestern Abend auf Mutters Geburtstagsfeier fand sich auch nieman, der je mal was von einem Dröppelkatrichnchen gehört hatte, was mich doch sehr erstaunt hat.
Anke ist mit der Beschreibung einer Kaffeekanne mit Hahn dran sehr nahe gekommen. Aber ich habe den Ausdruck Dröppelkatrinchen zu einem anderen Gerät gehört, nämlich zu einem Samowar.

Ein Samowar hat ja auch einen Hahn, aus dem das heisse Wasser zur Teezubereitung „rausdröppelt“. Warum das Ding nun gerade Katrinchen heisst, dazu habe ich mir folgendes zurechtgelegt:
Eine – vielleicht auch mehrere – Zarinen hiess Katharina. Katrinchen ist eine Koseform von Katharina. Und um dieses Teegerät zu verniedlichen hat man es Dröppelkatrinchen getannt. Es wird auch eher ohne die Endung mit den „n“ ausgesprochen, also Dröppelkatrinche, eben mehr Ostpreussisch.

Iluminati

Gestern Abend waren wir im Kino in unserer kleinen Stadt. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn muss man an der kombinierten Bar/Kasse (Eine Barkasse ist was anderes) die vorbestellten Karten abholen. Während wir so mit ein paar anderen Kinogängern warten, bis wir an der Reihe waren, kam eine junge Frau und fragte nach einer Kehrschaufel. Sie hatte Popcorn verschüttet und wollte das Mahleur beseitigen. Tja, da sieht man den Unterschied zwischen Kinobesuchern in der grossen Stadt und in der kleinen Stadt. In Hamburg hätte es den Verursacher nicht gestört, Popcorn über den Boden verstreut zu haben.

Nun zum Film. In den Medien hatte ich nicht sehr positive Meinungen darüber gehört und gelesen. Sowar ich denn gespannt, wie mir der Film gefallen würde. Das Buch habe ich übrigens nicht gelesen.

Wir fanden den Film sehr spannend, wenn auch zum Teil etwas unschlüssig, was die Zeitabfolge betrifft. Aber trotzdem waren wir sehr angetan. Ewan McGregor in der Rolle des Kammerdieners des gerade verstorbenen Papstes ist schnuckelig anzusehen. Hat das was zu bedeuten, wenn er Tom Hanks in der Rolle des Professors Robert Langdon ein Kompliment bezüglich seines Aussehens macht?

Das Ende des Films war dann wirklich sehr überraschend. Nach all dem, was passiert war, haben wir damit nicht gerechnet. Genial!

Wiedermal hat sich bewahrheitet, dass man sich immer selbst ein Bild machen soll und nicht auf das achten, was sogenannte Fachleute von sich geben.

Schon mal gehört?

Eben stand ich an unser Büroespressomaschine und wartete so vor mich hin damit sich die kleine Tasse füllen möge. Da fiel mir ein Wort ein, dass vor ganz vielen Jahren mal gehört hatte (ältere Leute und ihr Langzeitgedächtnis!):
Dröppelkatrinchen (ich weiss, was damit gemeint ist).

Hat jemand von euch das Wort schon mal gehört? Bei uns im Büro kennt das keiner.

Neues und altes in der Stadt


Gestern – ich wollte nur zur Post. Und mit einer Keksdose kam ich nach Hause. Was heisst Keksdose? Es handelt sich bei dem Inhalt um Arabische Patisserie. Entdeckt habe ich die Köstlichkeit in Schuhbecks Gewürzladen. Der ist seit neuestem im Levantehaus an der Mönckebergstrasse, nicht in der Passage sondern strassenseitig.

Wenn ich was von Gewürzen sehe, schlägt mein Herz schneller. Ich musste also erst mal rein in das Geschäft und mich umsehen.

Und was es dort nicht alles gibt: Gewürze, deren Namen man schon mal gehört oder gelesen hat und von denen man für Rezepte, die man gern mal ausprobieren würde, nur wenige Gramm benötigt, wenn man sie denn überhaupt irgendwo bekommt.

In diesem Geschäft kann man sie sich selbst abfüllen, allerdings muss man mindestens 20 Gramm kaufen. Natürlich bekommt man auch fertig abgefüllte Döschen.

Da ich gestern nicht die Ruhe hatte, mich intensiver umzusehen, nahm ich erstmal die Dose mit den „Keksen“ mit, die eher kleine Kunstwerke sind. Dazu erhielt ich noch ein Informationsblatt mit einem Auszug aus dem Gewürzangebot.

Neben dem Gewürzladen gibt es noch ein Tee- und Kaffeegeschäft, welches ich vorher noch nie wahrgenommen hatte. Wie magnetisch angezogen betrat ich auch diesen Laden. Neben Kaffee und Tee gibt es Gewürze sowie Kaffee- und Teeutensilien und vielerlei Schnickschnack. Ich entdeckte einen Syrup White Chokolate, abegefüllt in einem kleinen Fläschen, was ganz pratktisch ist wenn man feststellt, dass einem das im Kafffee oder Cappu eigentlich gar nicht schmeckt. Ich verliess das Geschäft wieder ohne was zu kaufen. Ich würde morgen wieder hingehen.

Heute war nun der grosse Tag der näheren Erkundung. In Schuhbecks Gewürzladen schaute ich hier und schnüffelte dort. Ich entschied mich für Arabischen Zucker und Chili-Schoko-Zucker, beides zum würzen von Kaffee, Espresso und Cappu. Desweiteren nahm ich noch zwei Gewürzmischungen, die sich zum marinieren von Fleisch eignen. Es ist ja Grillsaison!

Da sich die Erkundungstour doch etwas länger hinzog, kaufte ich im Kaffegeschäft nebenan nur den Sirup mit dem Geschmack von weisser Schokolade. Doch auch hier werde ich mich demnächst weiter umsehen. An der Kasse frage ich, wie lange das Geschäft denn schon an diesem Platz sei. Ich war sehr überrascht zu erfahren als ich hörte: Na, so etwa 11/12 Jahre. Da gehe ich nun schon jahrelang durch die Mönckebergstrasse und das Geschäft ist mir noch nie aufgefallen.

Beide Neuentdeckungen sind sehr interessante Geschäfte, die ich ganz bestimmt noch öfter aufsuchen werde. Es ist gut zu wissen, Gewürze in kleinen Mengen kaufen zu können. Meistens ist es doch so, dass man eine ganze Dose kaufen muss für einmal was kochen und dann steht es jahrelang im Schrank. Einen Internetshop, in dem man Gewürze bestellen kann, hat Herr Schuhbeck auch. Da muss man aber mit den angebotenen Döschen vorlieb nehmen. Selbst abfüllen geht natürlich nicht. Man kann sich dort aber darüber informieren, wie die Gewürzmischungen zusammengestzt sind und wozu man die diversen Gewürze und Mischungen verwenden kann.

Sollen wir oder nicht?

Es ist Mai, die Zeit de Maikatzen. Bernd und ich mögen Katzen sehr gern und wir hatten schon in Hamburg darüber nachgedacht, uns eine anzuschaffen. Die Wohnung dort war sehr klein und nach langen Überlegungen sind wir zu der Ansicht gelangt, dass sie zu klein ist, eine Katze zu halten.

Mit dem Einzug in das Elbe-Penthouse hat sich unsere Wohnsituation gravierend geändert, die Wohnfläche hat sich mehr als verdoppelt. Nur zugern würden wir jetzt den Schritt wagen. Aber immerhin wäre das ein grosser Schritt, der wohl überlegt sein will. Anschaffungen müssen gemacht werden, wie z.B. ein Kratzbaum, ein Schlafplatz und nicht zu vergessen die Katzentoilette.

Möbel und Vorhänge könnten in Mitleidenschaft gezogen werden, Katzenhaare könnten an unerwünschten Stellen „kleben“. Wir sind hin- und hergerissen.

Eins weiss ich sicher: Wenn wir uns irgendwo eine kleine Katze ansehen, werden wir nicht ohne Katze nach Hause kommen.