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Elbehochwasser II


Wir leben am Fluss, in Sichtweite aber nicht in Reichweite. Unser Keller wird trocken bleiben. Und wir werden auch trockenen Fusses das Haus verlassen können wenn das Wasser am Wochenende seinen Höchststand erreichen wird.

Da ich ja nun nicht täglich persönlich nachschauen und im Wasser stehende Bänke fotografieren kann (gestern war es eine Ausnahme), habe ich nach einer Seite gesucht, auf der ich Informationen über den Wasserstand finden kann.

Die Elbe ist eine wichtige Wasserstrasse, für Seeschiffe wie auch für Binnenschiffe. Wo wir wohnen ist nur der Bereich für die Binnenschifffahrt von Interesse. Und ich fand die passende Seite dazu, auf der die Pegelmessstationen der Elbe eingezeichnet sind. Jeder, der irgendwo entlang der Elbe wohnt, kann durch einen Mausklick auf die Stationen feststellen, wie der aktuelle Wasserstand ist. Die Seite heisst Elbetreff. Man findet dort auch viele andere Informtionen über die Elbe, die für den Einen oder Anderen von Interesse sein könnten. Aufgrund des aktuellen Themas habe ich die interne Seite für die Wasserstände verlinkt. Die obige Karte habe ich dieser Webseite entnommen.

Ausgetrunken

Wir haben im Schrank ein ganzes Fach voller Flaschen, gefüllt mit diversen Alkoholika. Darunter befinden sich u.a. Grappa, mehrere Rumsorten, Spanischer Brandy, diverse Liköre, Sherry und was weiss ich noch alles. Bis heute Abend stand da auch eine Flasche Licor 43, auch Cuarenty Y Tres genannt, ein Likör aus Spanien, der seinen Namen den 43 Zutaten verdankt, die er enthält, u.a. Vanille deren Aroma diesem Likör den Hauptgeschmack verleiht. Der Likör eigent sich wunderbar zum Mixen diverser Cocktails. Er schmeckt aber auch pur auf Eis.

Es ist sehr selten, dass wir mal an den Schrank gehen um ein Glas unseres Angebots zu geniessen. Meistens bleibt es auch bei einem Glas. Heute wollten wir gern ein Glas Cuarenta Y Tres auf Eis zum Nachtisch. Kaum hatten wir uns eingeschenkt, kam Frau Nachbarin und wollte das bei uns abgebene Paket abholen. Höflich wie wir sind, boten wir ihr auch ein Glas an. Nach dem zweiten Glas baten wir sie, doch auch ihren Mann zu holen. Er hörte nur das Wort „Nachtisch“ und war sofort auf der Matte bzw. bei uns am Tisch.

Irgendwann ging uns das Eis aus. Es wäre sicherlich fatal gewesen, nun auf ein anderes Getränk umzusteigen. Also tranken wir Licor 43 nun ohne Eis. Schmeckt auch – aber besser auf Eis. Tja, nun ist die Flasche leer. Mal sehen, was wir unseren Nachbarn beim nächsten Mal andrehen können damit in unseren Barschrank mal etwas Bewegung kommt.

Elbehochwasser

Hier in der kleinen Stadt an der Elbe ist der grosse Strom breit und die Wassermassen verteilen sich. Noch ist der kleiner Wanderweg trocken und der Fluss ist noch weit davon entfernt, diesen zu überfluten. Der mittlere Wasserstand der Elbe beträgt hier 410 cm. Heute Mittag lag der Pegel 150 cm darüber, nämlich bei 560 cm.

Der Anleger ist ab 510 cm überflutet. Hier ein paar Eindrücke:


Und so sieht der Anleger aus, wenn der Wasserstand normal ist:

Der Scheitelpunkt des Hochwassers wird am kommenden Wochenende erwartet. Dann gibts hier wohl auch Hochwassertourismus vor unserer Haustür.

Kinoabend

Musik, Tanz, Show, Revue – und auch etwas Handlung, so lässt sich wohl der Film Burlesque am besten beschreiben. Kein Tiefsinn, keine Dramatik und keine Knalleffekte – einfach nur leichte Unterhaltung. Und warum nicht?! Probleme gibt es in der Welt genug. Wir brauchen nur die Zeitung aufzuschlagen oder die Tagesschau zu sehen.

Wir fanden den Film nett. Ich sagte nach der Vorstellung zu Bernd: Ich fand den Film süss. Wir würden ihn sogar noch ein zweites Mal anschauen. Auf jeden Fall werden wir uns die DVD kaufen. Tja, so sind wir eben, schwul und manchmal etwas schlicht.

Die weiblichen Hauptrollen werden gespielt von Christina Aguilera (Ali) und Cher (Tess). Ich muss sagen, dass Cher eigentlich ganz gut schauspielern kann, was ich gar nicht erwartet hatte. Die männlichen Hauprollen spielen Cam Gigandet (Jack), ein echter Hingucker, der sicher kein Podouble benötigt und Stanley Tucci (Sean). Sean ist der schwule Bühnenmanager des Revuetheaters Burlesque. Der Name Tucci passt da ja irgendwie.

Bemerkenswert war, dass vor dem Film keine Werbung gezeigt wurde und das allenfalls etwa 20 Personen – überwiegend Frauen – sich den Film angeschaut haben im fast 300 Plätze umfassenden Theater- bzw. Kinosaal.

Schiss gehabt

Heute Morgen im Radio: Glatteis überall, Schulausfälle, Ausfall des ÖPN – und ich muss mit dem Wagen nach Hamburg rein.

Ich fahr extra ein paar Minuten früher los, ich fahr durch die Stadt hier in der kleinen Stadt an der Elbe weil ich vermute, dass da eher gestreut wird als unten an der Elbe und auf der B404. Und was ist? Nichts ist! Ich war superfrüh im Büro.

Gefährlich war es nur auf dem Hinterhof vom Ibis Alster. Den muss ich passieren wenn ich auf unseren Firmenparkplatz will. Mit dem Wagen ist das kein Problem. Aber wenn ich dann den gleichen Weg zu Fuss machen muss weil wir von Firmenparkplatz keinen Zugang zum Bürohaus haben, ist es eine Zumutung. Da wurde weder Schnee geräumt, d.h. der Schnee fährt sich fest und wird zu Eis. Und natürlich wird da jetzt auch nicht gestreut, weder mit Salz noch mit Granulat. Dass ich da noch nicht auf die Schnauze oder auf den Arsch gefallen bin grenzt an ein Wunder.

Hoffentlich halten das milde Wetter und der Regen noch ein paar Tage an. Dann hat sich das Problem nämlich von allein erledigt – bis zum nächsten Schnee. Denn ich rechne nicht damit, dass das nun alles war für diesen Winter.

Die 3 Weisen


Heute ist der 6. Januar, der Tag der heiligen 3 Könige oder auch der 3 Weisen aus dem Morgenland. Im Grunde ist mir dieser Tag völlig egal, togal egal. Da wir aber kürzlich aus Norwegen Tre vise menn bekommen haben, möchte ich sie euch an diesem Tag auch zeigen.

Morgen geht’s los

Das neue Jahr ist nun schon 5 Tage alt. Für mich beginnt es aber erst morgen. Ich hatte nämlich von Montag bis einschliesslich heute Urlaub – was man halt so Urlaub nennt: Der Wagen musste zur HU, AU und Inspektion. Ausserdem waren ein paar andere Dinge zu reparieren. Heute haben wir den ganzen Weihnachtsklimbim wieder eingepackt. Der Weihnachtsbaum steht jetzt nackt wie Gott in schuf im Wohnzimmer und wartet darauf, dass er Freitagabend fliegen lernt, nämlich von der Terrasse. Ein paar Dinge mehr waren zu erledigen.

Urlaub? Na ja, nicht so ganz. Man kennt das ja.

Tja, und morgen geht’s dann wieder an den Schreibtisch. Zum Glück sind es nur 2 Tage zum eingewöhnen, dann ist wieder Wochenende.

24 – die letzte Staffel

„24“ – die beste Serie, die ich je gesehen habe. Jetzt ist es vorbei. Die letzte Folge wurde zwar schon vor ein paar Tagen im Fernsehen gezeigt. Da die Folgen aber aus Gründen des Jugendschutzes sehr spät gesendet wurden und mich die Serie aufgrund der Spannung nervlich ziemlich mitnimmt, konnten wir uns die Folgen nur ansehen, wenn ich am nächsten Tag frei hatte damit ich entspannter schlafen konnte.

Für uns lief die letzte Folge der letzten Staffel heute Abend. Und ich muss sagen, dass ich wohl kaum etwas spannenderes je gesehen habe als diese letzte Staffel. Und spannend war es bis zur letzten Minute.

Der Haupthandlungsstrang war schon lange beendet. Aber „24“ lebt von den diversen Nebenhandlungen, die doch alle irgendwie miteinander zu tun haben. Persönliches der diversen Rollen, grosse Politik mit all ihren Schmutzigkeiten, Folter und Mord – es gibt wohl kaum ein Thema, das bei „24“ nicht vorkommt.

Nun ist es vorbei. Aus Kostengründen wurde Twentyfour eingestellt. Es heisst aber, dass es wohl noch einen Kinofilm geben wird. Und dann sitzen wir garantiert in einem Kinosaal – aber nur an einem Freitag- oder Samstagabend!

Das Letzte


Fotos, die man selbst schiesst, sind immer gleich zur Hand und können in aktuelle Blogbeiträge eingebaut werden. Fotos, die andere Personen machen, kommen mit einer kleiner Verzögerung – wenn man Glück hat. Manchmal auch gar nicht.

Das obige Foto zeigt Bernd und mich in der Silvesternacht im Restaurant Don Carlos, aus dem wir dann ja geflüchtet sind. Es ist das letzte Foto von uns aus dem Jahr 2010.