
Wenn ich erstmal in Rente bin ….
Zwei Dinge hatte ich mir auf die Fahne geschrieben: Bewegung und die Wohnung.
Mit der Bewegung hatte ich ja bereits begonnen. Ich nehme lange Wege auf mich, um zu Fuss einkaufen zu gehen. Wenn nichts einzukaufen ist, gehe ich trotzdem raus. Ich mache zu Hause einige Übungen, was natürlich auch meinem Rücken zu gute kommt. Nur mit der Wohnung haperte es noch.
Zum Abschied hatte ich ja einige Bücher bekommen, und die müssen natürlich untergebracht werden. In der Vorkindlezeit hatte sich so einiges angesammelt. Platz für neue Bücher war nicht mehr vorhanden.
Desweiteren kauft Mann sich manchmal Hefte, Hefte mit Rezepten, Hefte für Balkongestaltung, Hefte für Kübelpflanzen, Hefte für Wohnungseinrichtungen usw. Man kennt das: Das Thema auf der Titelseite scheint interessant und schon hat man Geld ausgegeben. Diese Hefte schaut man sich an und weil man das eine oder andere darin schick findet, werden die Hefte gesammelt. Und dort wo sie gesammelt werden (bei uns in einem offenen Regal) stauben sie ein und nehmen Platz weg und werden niemals mehr angeschaut.
Und nun brauchte ich eben Platz für meine neuen Bücher, mehr oder weniger Bilderbücher, oder auch Coffeetablebooks. Aber auf dem Coffeetable im Wintergarten wollte ich sie nicht, da stören sie. Also Platz schaffen.
Gestern brachte ich einige Bücher zu Büchertelefonzelle (darüber später mal mehr). Heute räumte ich noch mehr Bücher aus – und die Hefte. Ich schaute sie mir kurz an, legte das eine oder andere zur Seite, aber ein ganzer Stapel kommt in den Papiercontainer. 6 offene Fächer unseres Schranks im Arbeitszimmer sind jetzt saubergemacht und der Inhalt zum Teil entsorgt und der Rest neu einsortiert. 6 solcher Fächer gibt es noch. Abhängig vom Wetter sind die morgen dran. Es macht tatsächlich Spass, mal aufzuräumen und auszusortieren.
Kann übrigens noch jemand dicke Bücher über Word 97 und Excel 97 gebrauchen? Morgen werfe ich sie in den Papiercontainer. Weg damit.
Aufeinandergelegt entspricht das oben zu sehende ausgebreitete Bunt ca. 20 cm. Ein etwa gleichgrosser Stapel liegt schon zum Abtransport bereit.



Zwei Wochen Rentnerleben habe ich jetzt hinter mir. Bisher war es mir nicht langweilig. Irgendwas ist ja immer – noch. Bei dem tollen Wetter wird jetzt die Terrasse hergerichtet. Und sage keiner: Das ist ja nur eine Terrasse. Arbeit macht die nicht gerade wenig. So muss z.B. der Grünbelag von den Fliesen entfernt werden. Na, damit werde ich heute fertig. 
