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Einen Arbeitsgang sparen

Wir kennen das alle: Nachdem wir unseren Luxuskörper unter der Dusche fit für den Tag gemacht haben (es soll auch Menschen geben, die abends statt morgens duschen), steht die Trocknung der Duschkabine an. Wenn wir das nicht machen, verkalkt die ganze Geschichte über kurz oder lang und sieht sehr unschön aus. Das Zeug dann wieder zu entfernen ist fast unmöglich. Also greifen wir zum Wasserabzieher um die Nässe wegzuziehen um dann noch mit einem Tuch alles schön trockenzureiben.

Kürzlich suchte ich im großen Netz nach einem Haushaltstipp (nicht für Duschkabinen) und entdeckte dabei den Tipp einer Dame, was Duschkabinen betrifft. Wenn sie fertiggeduscht hat, nimmt sie den Duschkopf und spült mit heißem Wasser rundherum alles ab.

Am nächsten Morgen probierte ich das aus, und zwar mit der Wassertemperatur, die ich für das morgendliche Duschbad als angenehm empfinde. Ich nahm den Duschkopf aus der Halterung und spülte großzügig um mich herum. An den Glasflächen konnte ich sehen, dass diese bereits klar waren und das Wasser in kleinen Rinnsalen daran herunterlief. Nachdem ich mich abgetrocknet hatte, waren die Scheiben nur noch leicht feucht und es reichte, sie mit dem Tuch zu trocknen. Den Abzieher, den ich vorsichtshalber mit in die Kabine genommen hatte, brauchte ich nicht. Zukünftig wird also ein Arbeitsgang, und damit etwas Zeit, gespart.

Das Verfahren funktioniert natürlich nur wenn man keinen festinstallierten Duschkopf hat. Wir hattten uns seinerzeit extra für eine Dusche mit einem Schlauch entschieden weil dann die Reinigung der Duschkabine einfacher ist. Heute, nach mehr als 9 Jahren, in denen wir nun im Elbe-Penthouse wohnen, zeigt sich, dass ein Duschkopf an einem Schlauch auch noch andere Vorteile besitzt.

The Crown

Gestern Abend haben wir uns 3 Folgen der von Netflix produzierten Serie „The Crown“ angeschaut. Während wir da gemütlich auf dem Sofa rumlümmelten und uns die Geschichte des Britischen Königshauses anschauten, dachte ich so: Was, wenn die Queen oder der Philip in diesen Stunden, während wir ihnen quasi intim auf den Nerz rücken, ihr Leben aushusten? Die beiden hatten es ja nicht gut, waren stark erkältet. Und in dem Alter weiß man ja nie.

Na, Lisbeth und Phil sind weiterhin guter Dinge während eine andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, der großartige Künstler George Michael, das Ende des Weihnachtsfestes nicht überlebte. Aber das ist eine andere Geschichte.

The Crown beschreibt das Leben und seine Hintergründe von Elisabeth II. seit ihrer Hochzeit mit Philip Mountbatten, ehemals Prinz von Griechenland und Dänemark. Skandale, wie der Verzicht auf den Thron des Onkels der Queen, Eduard VIII., wegen seiner Liason mit der mehrfach geschiedenen Amerikanerin Wallis Sipmson, sowie das Verhältnis von Princess Margaret mit dem königlichen Stallmeister Peter Townsend, werden in The Crown nicht ausgespart.

Bei Hofe, und nicht nur da, wurde gepafft was das Zeug hielt. Lilibets Vater starb an Lungenkrebs weshalb sie ja bereits in jungen Jahren Königin wurde. Margaret war einer Zigarette auch nie abgeneigt. Winston Churchill, er war seiner Zeit Premierminister, legte wohl nie seine dicke Zigarre aus der Hand.

Die historischen Persönlichkeiten sind durch die agierenden Schauspieler gut getroffen, allen voran Matt Smith als Philip Mountbatten, Vanessa Kriby als Princess Margaret, Alex Jennings als Eduard VIII. sowie John Lithgow als Winston Churchill. Bei ihnen weiß man sofort, um wen es geht, ohne dass die Namen bzw. Familienverhältnisse erwähnt werden müssen. Einzig Claire Foy als Elisabeth II. trifft nicht so richtig das Gesicht. Vielleicht kommt das ja noch in den weiteren Folgen wenn sie das Krönchen trägt.

Nun ist Schluss

Da kommt man am 1. Weihnachtstag vom Restaurant nach Hause, schaltet das Radio ein, und was muss man hören?: It’s Christmastime! Nee, Schluss, Ende, aus! Das reicht jetzt für dieses Jahr. Nix mehr mit Christmas, Missle Toe und was weiß ich ich noch was für’n Schmarrn. Es gibt auch einen Ausknopf und wir haben noch CDs im Regal.

Als erstes fiel mein Blick auf Abba Greatest Hits. Welche Wohltat!

Frohe Weihnachten


„Alles anders“ – diesen oder einen ähnlichen Satz habe ich in diesem Jahr in 2 Blogs gelesen, so bei Doro und bei Gerrit. Und bei uns ist es auch so. Es ist der Lauf der Zeit, dass sich die Dinge verändern, unsere Lieben gar nicht mehr bei uns sind oder sie aufgrund persönlicher Befindlichkeiten nicht mit uns Weihnachten feiern können.

Wir werden heute Nachmittag meine Mutter im Seniorenheim besuchen und dort Kaffee trinken, Gebäck verzehren und eine kleine Bescherung machen. Bernds Mutter wird uns begleiten. Ich hatte angenommen, dass im Heim nachmittags/abends ein kleines Beisammensein stattfindet. Wie mir die Chefin erzählte, war das in früheren Jahren auch so. Da aber ständig die Verwandten kamen (die sich eh nur zu Weihnachten blicken lassen), war das sehr störend und man hat davon abgesehen. Es gibt nun heute Vormittag Klönschnack mit Punsch und dann das Mittagessen. Aber danach ist jeder auf sich selbst gestellt. Nein, das wollen wir meiner Mutter nicht antun und werden sie besuchen. Mit Bernds Mutter werden wir dann später bei uns das Weihnachtsfondue zelebrieren, ein kleiner Kreis also nur noch.

Ja, wie anfangs gesagt, die Dinge ändern sich. Das ist das Leben und wir müssen es so nehmen, wie es ist. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass meine Mutter sich damit abgefunden hat, im Seniorenheim ihren Lebensabend verbringen zu müssen. Ihr Kommentar, wenn das Gespräch mal darauf kommt: Das ist jetzt eben so!

In diesem Sinn wünsch ich allen Leserinnen und Lesern Frohe Weihnachten. Genießt die Zeit mir euren Lieben!

USB statt Gas


Ihr habt sicher alle schon mal ein Stabfeuerzeug benutzt, entweder selbst ein schickes Teil gekauft oder ihr habt es irgendwo als Werbegeschenk bekommen. Praktisch sind sie, besonders in der Weihnachtszeit um die vielen Kerzen anzuzünden. Und man kommt damit gut an die Kerzen in den Windlichtern ran ohne sich die Finger zu verbrennen.

So ein Stabfeuerzeug ist toll, solange denn Gas drin ist. Und genau das ist das Problem, das Gas. Man kriegt ein Stabfeuerzeug irgendwie nicht so richtig aufgefüllt. Entweder man bekommt kalte Finger weil das Gas an der Düse vorbeiströmt oder die Gasfüllung reicht nur für maximal 3 Zündungen. Und dann steht man wieder da und sucht die Zündhölzer oder ein anderes Feuerzeug.

Bei uns im Haushalt befinden sich 4 Stabfeuerzeuge unterschiedlicher Herkunft. Alle Feuerzeuge sind leer, alle Feuerzeuge lassen sich nicht auffüllen, egal ob die Einstellung für die Flamme hoch oder niedrig ist. Und die Gasflasche ist trotzdem leer.

Ich hatte mir schon vorgenommen, 2 dieser Feuerzeuge mitzunehmen wenn ich örtlichen Tabak- und Getränkegeschäft neues Gas kaufen will um sie dort dann auffüllen zu lassen. Da sind doch Fachleute, die müssen das doch können. Aber dann entdeckte ich an der Warenwand einer bekannten Kaffeefirma ein Lichtbogenfeuerzeug, aufzuladen via USB-Anschluss. Wie jetzt? Kommt jetzt Gas aus dem PC? Nein, das Teil funktioniert sozusagen elektrisch. Das Feuerzeug war aber nur eins für Raucher, also so ein kleines für die Hosentasche.

Sowas muss es doch als Stabfeuerzeug geben. Ich erzählte meinem Mann davon, der gleich das ganze große Netz durchforstete und fündig wurde. Und jetzt werden die alten Gasdinger entsorgt. Jetzt haben wir ein Lichtbogenfeuerzeug von Tesla (man kann damit nicht über die Straßen fahren) welches mittels vorhandener Ladegeräte an der Steckdose gefüllt wird. Und nein, bei uns kommt kein Gas aus der Steckdose. Da kommt Strom raus!

Ob man damit Grillanzünder entzünden kann bleibt abzuwarten. Aber dann gibt es ja noch lange Zündhölzer.

Auf dem obigen Foto ist das Feuerzeug betriebsbereit, d.h. die beiden Kontakte, zwischen denen sich der Lichtbogen bildet, sind ausgefahren. Wenn dann ein kleiner Knopf gedrückt wird, entsteht in dieser „Gabel“ der Lichtbogen mit dem die Kerzen entzündet werden.

Das Weihnachtsgefühl

Es dauert immer bei mir, bis sich das Weihnachtsgefühl einstellt. Weder die Adventszeit noch das drapieren der Deko, auch Weihnachsmusik im Radio – nichts kann da helfen. Entweder ich hab das Weihnachtsgefühl oder nicht.

Und dann kommt es ganz plötzlich. Gestern war es dann soweit. Warum das nun gerade gestern war – keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass es auf den Straßen ruhiger geworden ist, jedenfalls hier in der kleinen Stadt an der Elbe. Ich hatte auch gesehen, dass Leute aus unserer Wohnanlage mit ihren Koffern draußen standen und auf ihren Transport zum Bahnhof oder Flughafen warteten. Egal, jedenfalls jetzt hab ich es, das Weihnachtsgefühl.

Alle Geschenke sind sozusagen im Sack. Die Planungen sind abgeschlossen. Einige wenige frische Lebensmittel muss ich am Samstag noch besorgen – und gut isses. Weihnachten kann kommen!

Das Weihnachtspaket


Ida, unsere älteste Enkelin ist jetzt 4 Jahre alt. Es ist davon auszugehen, dass sie Weihnachten sehr bewusst erleben wird. Wir haben ein Weihnachtspaket gepackt, in welchem Geschenke für sie und ihre Schwester sind, sowie jeweils Kleinigkeiten für die Eltern, die beiden Omas und den anderen Opa. Alle Geschenke sind weihnachtlich verpackt und mit einem Geschenkanhänger versehen damit man weiß, an wen die Geschenke zu verteilen sind. Wir hoffen, dass Ida das macht.

Das Paket hatte ich Samstagvormittag auf den Weg gebracht. Am Sonntag wollte ich anhand der Sendungsnummer mal feststellen, wo das Paket denn nun ist. Es müsste sich ja auf dem Weg nach Mönchengladbach befinden. Und was musste ich lesen?: Das Paket war bereits am Samstag um 15 Uhr im Ziel-Paketzentrum eingetroffen. Huch – so schnell? Als ich dann genauer hinschaute, war das Ziel-Paketzentrum in Hamburg! Und die Zustellung war für Montagvormittag vorgesehen. Hm, irgendwas stimmt da doch nicht. Könnte es sein, dass mir als Empfänger das Paket wieder zugestellt werden sollte?

Gestern sah ich das DHL-Fahrzeug in unserer Wohnanlage. Aber kein Bote war an der Tür. Laut Sendungsverfolgung befand sich das Paket noch im Ziel-Paketzentrum Hamburg. Es schien also, als wäre dort jemandem aufgefallen, dass das Paket auf dem falschen Weg war.

Heute morgen las ich dann die erlösende Mitteilung, dass das Paket im Start-Paketzentrum Hamburg bearbeitet worden ist und inzwischen im Ziel-Paketzentrum Krefeld bearbeitet wird. Alles wird gut!
Inzwischen wurde das Weihnachtspaket zugestellt. Weihnachten kann kommen!

Oliver hat mir erzählt, dass es seiner Mutter genau so passiert ist, wie ich das befürchtet hatte. Oma wollte ein Nikolauspaket schicken und hatte das dann am nächsten Tag vom Boten wieder in die Hand gedrückt bekommen. Der durfte das dann gleich wieder mitnehmen.

Ich muss zugeben, dass im Paketaufkleber die Zeilen für Absender und Empfänger ziemlich klein sind. Ein flüchtiger Blick kann da schon mal zu Fehlern führen. Und in dieser Zeit sind die Leute in den Paketzentren ganz sicher im Stress.

Die Taufe von Mein Schiff 6

In den letzten Wochen habe ich auf diese Nachricht gewartet: Wo und wann wird das neueste Schiff der TUICruises-Flotte, „Mein Schiff 6“ getauft? Jetzt ist es bekanntgegeben worden, die Taufe soll am 1. Juni 2017 in Hamburg stattfinden. Da wir wenige Wochen später mit dem neuesten Schiff der Flotte nach Amerika fahren werden, habe ich ein besonderes Interesse an dieser Schiffstaufe. Es wäre kein Problem, sich das Spektakel mal anzuschauen, da es ja fast vor unserer Haustür stattfinden wird. Wenn es keine Hinderungsgründe meinerseits gibt, werde ich das mal machen.

Kinky Boots kommt nach Hamburg!

Vor wenigen Tagen habe ich noch darüber geschrieben, dass Kinky Boots ein Musical wäre, welches ideal zum Hamburger Kiez passen würde. Freunde von uns haben sich das Musical in Melbourne angeschaut.
Tja, und jetzt gibt es Neuigkeiten: Im September nächsten Jahres soll die Premiere im Operettenhaus sein.

Ich muss unsere Freunde wohl mal bitten, ein paar unserer Wunschmusical anzuschauen. Für das Musicaltheater am Hafen fehlt nämlich auch noch ein neues Stück, ich hätte da 2 Vorschläge zu machen: Wicked – die Hexen von Oz und Rebecca.