Archiv der Kategorie: Allgemein

USB statt Gas


Ihr habt sicher alle schon mal ein Stabfeuerzeug benutzt, entweder selbst ein schickes Teil gekauft oder ihr habt es irgendwo als Werbegeschenk bekommen. Praktisch sind sie, besonders in der Weihnachtszeit um die vielen Kerzen anzuzünden. Und man kommt damit gut an die Kerzen in den Windlichtern ran ohne sich die Finger zu verbrennen.

So ein Stabfeuerzeug ist toll, solange denn Gas drin ist. Und genau das ist das Problem, das Gas. Man kriegt ein Stabfeuerzeug irgendwie nicht so richtig aufgefüllt. Entweder man bekommt kalte Finger weil das Gas an der Düse vorbeiströmt oder die Gasfüllung reicht nur für maximal 3 Zündungen. Und dann steht man wieder da und sucht die Zündhölzer oder ein anderes Feuerzeug.

Bei uns im Haushalt befinden sich 4 Stabfeuerzeuge unterschiedlicher Herkunft. Alle Feuerzeuge sind leer, alle Feuerzeuge lassen sich nicht auffüllen, egal ob die Einstellung für die Flamme hoch oder niedrig ist. Und die Gasflasche ist trotzdem leer.

Ich hatte mir schon vorgenommen, 2 dieser Feuerzeuge mitzunehmen wenn ich örtlichen Tabak- und Getränkegeschäft neues Gas kaufen will um sie dort dann auffüllen zu lassen. Da sind doch Fachleute, die müssen das doch können. Aber dann entdeckte ich an der Warenwand einer bekannten Kaffeefirma ein Lichtbogenfeuerzeug, aufzuladen via USB-Anschluss. Wie jetzt? Kommt jetzt Gas aus dem PC? Nein, das Teil funktioniert sozusagen elektrisch. Das Feuerzeug war aber nur eins für Raucher, also so ein kleines für die Hosentasche.

Sowas muss es doch als Stabfeuerzeug geben. Ich erzählte meinem Mann davon, der gleich das ganze große Netz durchforstete und fündig wurde. Und jetzt werden die alten Gasdinger entsorgt. Jetzt haben wir ein Lichtbogenfeuerzeug von Tesla (man kann damit nicht über die Straßen fahren) welches mittels vorhandener Ladegeräte an der Steckdose gefüllt wird. Und nein, bei uns kommt kein Gas aus der Steckdose. Da kommt Strom raus!

Ob man damit Grillanzünder entzünden kann bleibt abzuwarten. Aber dann gibt es ja noch lange Zündhölzer.

Auf dem obigen Foto ist das Feuerzeug betriebsbereit, d.h. die beiden Kontakte, zwischen denen sich der Lichtbogen bildet, sind ausgefahren. Wenn dann ein kleiner Knopf gedrückt wird, entsteht in dieser „Gabel“ der Lichtbogen mit dem die Kerzen entzündet werden.

Das Weihnachtsgefühl

Es dauert immer bei mir, bis sich das Weihnachtsgefühl einstellt. Weder die Adventszeit noch das drapieren der Deko, auch Weihnachsmusik im Radio – nichts kann da helfen. Entweder ich hab das Weihnachtsgefühl oder nicht.

Und dann kommt es ganz plötzlich. Gestern war es dann soweit. Warum das nun gerade gestern war – keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass es auf den Straßen ruhiger geworden ist, jedenfalls hier in der kleinen Stadt an der Elbe. Ich hatte auch gesehen, dass Leute aus unserer Wohnanlage mit ihren Koffern draußen standen und auf ihren Transport zum Bahnhof oder Flughafen warteten. Egal, jedenfalls jetzt hab ich es, das Weihnachtsgefühl.

Alle Geschenke sind sozusagen im Sack. Die Planungen sind abgeschlossen. Einige wenige frische Lebensmittel muss ich am Samstag noch besorgen – und gut isses. Weihnachten kann kommen!

Das Weihnachtspaket


Ida, unsere älteste Enkelin ist jetzt 4 Jahre alt. Es ist davon auszugehen, dass sie Weihnachten sehr bewusst erleben wird. Wir haben ein Weihnachtspaket gepackt, in welchem Geschenke für sie und ihre Schwester sind, sowie jeweils Kleinigkeiten für die Eltern, die beiden Omas und den anderen Opa. Alle Geschenke sind weihnachtlich verpackt und mit einem Geschenkanhänger versehen damit man weiß, an wen die Geschenke zu verteilen sind. Wir hoffen, dass Ida das macht.

Das Paket hatte ich Samstagvormittag auf den Weg gebracht. Am Sonntag wollte ich anhand der Sendungsnummer mal feststellen, wo das Paket denn nun ist. Es müsste sich ja auf dem Weg nach Mönchengladbach befinden. Und was musste ich lesen?: Das Paket war bereits am Samstag um 15 Uhr im Ziel-Paketzentrum eingetroffen. Huch – so schnell? Als ich dann genauer hinschaute, war das Ziel-Paketzentrum in Hamburg! Und die Zustellung war für Montagvormittag vorgesehen. Hm, irgendwas stimmt da doch nicht. Könnte es sein, dass mir als Empfänger das Paket wieder zugestellt werden sollte?

Gestern sah ich das DHL-Fahrzeug in unserer Wohnanlage. Aber kein Bote war an der Tür. Laut Sendungsverfolgung befand sich das Paket noch im Ziel-Paketzentrum Hamburg. Es schien also, als wäre dort jemandem aufgefallen, dass das Paket auf dem falschen Weg war.

Heute morgen las ich dann die erlösende Mitteilung, dass das Paket im Start-Paketzentrum Hamburg bearbeitet worden ist und inzwischen im Ziel-Paketzentrum Krefeld bearbeitet wird. Alles wird gut!
Inzwischen wurde das Weihnachtspaket zugestellt. Weihnachten kann kommen!

Oliver hat mir erzählt, dass es seiner Mutter genau so passiert ist, wie ich das befürchtet hatte. Oma wollte ein Nikolauspaket schicken und hatte das dann am nächsten Tag vom Boten wieder in die Hand gedrückt bekommen. Der durfte das dann gleich wieder mitnehmen.

Ich muss zugeben, dass im Paketaufkleber die Zeilen für Absender und Empfänger ziemlich klein sind. Ein flüchtiger Blick kann da schon mal zu Fehlern führen. Und in dieser Zeit sind die Leute in den Paketzentren ganz sicher im Stress.

Die Taufe von Mein Schiff 6

In den letzten Wochen habe ich auf diese Nachricht gewartet: Wo und wann wird das neueste Schiff der TUICruises-Flotte, „Mein Schiff 6“ getauft? Jetzt ist es bekanntgegeben worden, die Taufe soll am 1. Juni 2017 in Hamburg stattfinden. Da wir wenige Wochen später mit dem neuesten Schiff der Flotte nach Amerika fahren werden, habe ich ein besonderes Interesse an dieser Schiffstaufe. Es wäre kein Problem, sich das Spektakel mal anzuschauen, da es ja fast vor unserer Haustür stattfinden wird. Wenn es keine Hinderungsgründe meinerseits gibt, werde ich das mal machen.

Kinky Boots kommt nach Hamburg!

Vor wenigen Tagen habe ich noch darüber geschrieben, dass Kinky Boots ein Musical wäre, welches ideal zum Hamburger Kiez passen würde. Freunde von uns haben sich das Musical in Melbourne angeschaut.
Tja, und jetzt gibt es Neuigkeiten: Im September nächsten Jahres soll die Premiere im Operettenhaus sein.

Ich muss unsere Freunde wohl mal bitten, ein paar unserer Wunschmusical anzuschauen. Für das Musicaltheater am Hafen fehlt nämlich auch noch ein neues Stück, ich hätte da 2 Vorschläge zu machen: Wicked – die Hexen von Oz und Rebecca.

Das Weihnachtsfenster


Am Samstag waren wir zum Grünkohlessen eingeladen. War das lecker! So habe ich Grünkohl schon lange nicht mehr gegessen. Und es hat geschmeckt wie früher bei Muddern, genau so und nicht anders. Toll!

Die Gastgeberin hat das Küchenfenster weihnachtlich dekoriert, sogar die kleine Gardine mit Tannen passt dazu. Rita sammelt Weihnachtsmänner, die sie zusammen mit den Lichterbögen auf der Fensterbank drapiert. Das Bild oben zeigt nur einen kleinen Teil der Fensterbank. Ganz entzückend sieht das aus. Ich bin begeistert.

An die Abonnenten

Ich habe das Abo-System in der Sidebar umgestellt. Ich weiß nicht, wer sich über das alte System angemeldet hat, ich möchte aber gern wissen, ob noch Meldungen rausgehen, wenn ich einen neuen Beitrag geschrieben habe. Deshalb bitte ich euch um Rückmeldung, ob ihr diese kleine Information erhalten habt. Vielen Dank für die kleine Mühe.

Weihnachtslieder


Früher hatten wir einen Plattenspieler zu Hause, und eine Weihnachts-LP, so eine schwarze Scheibe mit Rillen und einem Loch in der Mitte. Und von dieser Scheibe konnte man Weihnachtslieder hören, so traditionelle. Ihr kennt das: „Ihr Kinderlein kommet“, „Vom Himmel hoch“, „Es ist ein Ross, äh, Ros entsprungen“ – eine weitere Aufzählung erübrigt sich, es gibt ja noch viel mehr dieser traditionellen Weihnachtslieder.

Mutter lud am 1. Advent die Familie immer zum Adventskaffee ein. Und dann fiel der Satz: Leg doch mal bitte die Weihnachtsplatte auf. Augenrollend begab ich mich in mein Schicksal und kam der Bitte nach. Die Platte wurde dann auch am 2., 3. und 4. Advent abgedudelt, auch ohne Familienadventskaffee. Und natürlich am Heiligen Abend auch. Aus dieser Zeit stammt meine Abneigung gegen diese traditionellen Weihnachtslieder.

Später, als meine Eltern Weihnachten mal bei uns zu Gast waren, kam die Frage meiner Mutter: Habt ihr keine Weihnachtsplatte? Natürlich, hatten wir, nämlich Englische bzw. wohl eher Amerikanische: Rednose Rendier, White Christmas usw usw. Dann kam der Ausruf: Das sind doch keine Weihnachtlieder! Inwzischen kann ich diese alten Lieder auch nicht mehr hören, jedenfalls nicht die Originalaufnahmen. Es ist ja auch so, dass die Radiosender jeden Tag die Anzahl der Weihnachtslieder steigern.

Inzwischen gibt es von den Amerikanischen Weihnachtsliedern neue Arrangements. Zum Teil hört sich das richtig nett an – bis ich mich daran übergehört habe. Zwei Lieder, oder sagt man Christmas Songs? – gefallen mir in diesem Jahr recht gut:

One more sleep, Interpretin Leona Lewis (siehe oben)
December Song, Interpret George Michael

Beide Songs sind nicht neu, sie sind mir früher nur nie aufgefallen.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, und ich oute mich hier und jetzt: Ich höre immer wieder gern Last Christmas. Ich stehe dazu. Und ich glaube, viele verleugnen dieses Lied nur weil es seit ein paar Jahren in ist, dieses Lied zu verteufeln. Das ist so wie mit der Musik von Modern Talking, das ging ja angeblich auch gar nicht, diese Musik zu hören. Aber seid doch mal ehrlich: Die haben richtig gute Ohrwürmer auf den Markt gebracht. Auch dazu stehe ich!

höher – weiter – schneller – besser

Nico Rosberg hat es gemacht. Er hat sein Ziel erreicht, nämlich einmal Weltmeister in der Formel 1 zu werden. Das reicht ihm, er muss nicht x-mal die Herausforderung suchen und x-mal Weltmeister werden. Ich finde diese Einstellung sehr sehr sympathisch.

Tim Bendzko tickt ähnlich. In einem Interview mit nt.de sagt er folgendes:
„Ich verstehe den Drang nicht, wirtschaftlich gesehen größeren Erfolg zu haben als beim letzten Mal. Ich halte es für alle Lebensbereiche extrem fragwürdig, dass das so ein bisschen der Leitfaden in unserem Leben ist – immer besser zu sein als der andere.“

Tim Bendzko hat es auf den Punkt gebracht, und das macht ihn genauso sympathisch wie Nico Rosberg.

Leider handeln nicht alle so. Denkt doch nur mal an den Sport. Der mir bekannte erste große Dopingskandal kam ja aus der Tour de France. Und wer da noch glaubte, in anderen Sportbereichen geht alles mit rechten Dingen zu, dem war nicht mehr zu helfen. Sportveranstaltungen sind inzwischen sowas von uninteressant geworden. Ich verstehe nicht, dass große Firmen wie Sportartikelhersteller, Softdrinkanbieter und Fastfoodketten das noch mit Werbeverträgen sponsorn. Jeder weiß, dass der Mensch nicht in der Lage ist, jedes Jahr neue Rekorde zustandezubringen. Selbst besseres Material, wie z.b. Schuhe, Skier usw. machen das nicht möglich. Irgendwann sind die Grenzen erreicht.

Russland stand ja schon immer im Verdacht, seine Sportler „medizinisch“ aufgewertet zu haben. Inzwischen ist die Rede davon, dass 1000 Sportler gedopt haben bzw. gedopt worden sind. Sind die anderen besser, wie z.B. die USA, die ja regelmäßig an der Spitze der Medaillienspiegel stehen? Bestimmt nicht!

Und die Leute geben immer noch Geld für teure Eintrittskarten aus, Fernsehanstalten kaufen sich ein um Sportveranstaltungen zu übertragen – und dabei ist alles inzwischen völlig uninteressant geworden.

Grüße aus Australien

Unsere weltreisenden Freunde, die mit den Meerschweinchen, sind jetzt in Australien gelandet. Gute Entscheidung, da ist ja jetzt Sommer. In Melbourne haben sie sich das Musical Kinky Boots angeschaut. Da sie wissen, dass wir begeisterte Musicalfans sind, haben sie uns ein Foto aus dem Foyer des Theaters geschickt.

Ich hatte ein paar Worte mit der Dame gechattet und ihr dabei erzählt, dass wir sehnsüchtig auf ein neues Musical für eins der Hamburger Theater warten. Unsere Freundin meinte, dass Kinky Boots für das Operettenhaus geeignet wäre.

Ich musste dann erstmal schauen, um was es geht. Und ja, sie hat recht, Kinky Boots wäre ein passendes Musical für das Operettenhaus an der Reeperbahn. Zurzeit läuft dort ja Hinter Dem Horizont, das „Udo-Lindenberg-Musical“, welches uns überhaupt nicht interessiert. Es ist wohl auch nur eine Übergangslösung für ein paar Monate. Vielleicht gibt es ja eine Chance, dass wir uns demnächst Kinky Boots in Hamburg anschauen können.