Heute Abend gab es auf Pro7 in der Sendereihe „Die Reportage“ einen Bericht über die Vorbereitungen für das Musical „Titanic“. Unter anderem wurde der Aufbau der Bühnentechnik, der Umbau des Foyers und die Kostümanproben gezeigt. Bernd war ja zu der Zeit als Dresser beschäftigt. In der Sendung wurde für Dresser das Wort Anziehhilfe benutzt. Tja, Bernd war ein paar Mal zu sehen, nicht nur Sekundenbruchteile, nein, so richtig, sogar länger als sein damaliger Vorgesetzter. Klar doch, dass wir die Reportage auf Video aufgenommen haben. Wann ist man als normaler Mensch schon im Fernsehen?
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
Kapriolen
Aussentemperatur um die 5 Grad, immerhin im Plusbereich. Teils Sonne, teils bewölkt, manchmal Schneeschauer. Für das Wochenende werden 17 Grad vorhergesagt und für die nächste Woche werden über 20 Grad! Wer soll das aushalten?
Es ist allerdings kein Wunder, dass es noch so kalt ist. Die östliche und nördliche Ostsee ist immer noch von Eis bedeckt. Unsere Schiffe, die St. Petersburg anlaufen, benötigen noch immer die Assistenz von Eisbrechern.
Muss das sein?
Salzletten heissen jetzt Saltletts – sagt die Werbung. Was wollen die damit erreichen? Seit Generationen hiessen die Dinger Salzletten. Glauben die, Saltletts verkaufen sich besser als Salzletten? Und überhaupt: Ich sag sowieso Salzstangen dazu. Saltletts, hat eher was von Schuhen, es klingt so ähnlich wie Sandaletten. „Stell mal die Sandaletten auf den Tisch.“ – „Ihr esst ja gar nicht von den Sandaletten!“ – Nee, ich bleibe da schon lieber bei Salzstangen.
Erstaunlich ist, dass die Officerechtschreibprüfung Salzletten ohne zu meckern akzeptiert. Das scheint im Lauf der Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der Deutschen Sprache geworden zu sein.
Eier
Ich hab mich überwunden und mich ein paar Minuten auf dem Balkon beschäftigt: Ich hab Eier aufgehängt – in eisiger Kälte mit mehreren Unterbrechungen um mich wieder aufzuwärmen. Im Hintergrund des Fotos ist die Wolke mit dem Schneeschauer zu erkennen.

Trügerisch
Blauer Himmel und Sonnenschein. Die Sonne erwärmt die Wohnung, der Balkon zieht mich magisch an. Doch sobald ich die Balkontür öffne weht ein kräftiger Nordwind kalte Luft in die Stube. Trotzdem gehe ich auf den Balkon. Es muss doch möglich sein, dort eine Weile auszuharren. Das geht wohl auch, allerdings müsste ich dazu eine dicke Jacke anziehen. Also verziehe ich mich wieder rein, lass die Balkontür auf. Nach 10 Minuten muss ich sie schliessen, es wird zu kalt. Schade. Nach 30 Minuten: Ich wiederhole die Prozedur in der Hoffnung, dass die Situation besser ist. Fehlanzeige! – So war es gestern schon und so wird es heute wohl auch weitergehen. Hoffen kann man ja.
Heiss
Manche mögen’s heiss – wir auch. Wir mögen nämlich gerne scharf essen. Oliver hat mir da einen Tipp gegeben: Der Pepperworld Hot Shop. Das scheint eine ziemlich heisse Sache zu sein. Es gibt dort eine Sauce „Vicious Vampire“. Ein Kommilitone von Oliver hat einen winzigen Tropfen auf der Spitze einer Gabelzinke probiert und ist danach sofort zum Getränkeautomat gelaufen! Es war mir doch klar, das Bernd das haben muss. Na, da hab ich dann eben online bestellt. Dazu noch ein nettes Tontöpfchen, gefüllt mit „hochbrisantem Pulver aus original kalabrischen Chilis“. Da drin können wir gut unsere getrockneten Chilischoten aufbewahren. Heisser bzw. schärfer geht es wohl nicht.
Zum 4. Mal
Sie lässt uns nicht los, die Titanic. Zum vierten Mal haben wir heute eine Vorstellung gesehen. Und immer noch bekomme ich eine Gänsehaut bei dem einen oder anderen Musikstück, immer noch fliessen meine Tränen am Schluss, heute sogar mehr als sonst. Nie zuvor habe ich ein Bühnenstück mehr als 3 Mal gesehen (Phantom der Oper). Titanic hatte Anfang Dezember letzten Jahres Premiere, d.h. jeden Monat haben wir uns jetzt den Untergang erlebt. Und wir haben immer noch nicht genug.
Leider sind die Verkaufszahlen nicht zufrieden stellend für Stageholding. Deshalb gab es gestern eine Art Werbeaktion durch die Mitarbeiter. Holger hatte Montag Abend bei der Chorprobe gefragt, wer denn Interesse hätte, sich die Vorstellung für 15,00 Euro anzusehen. Wir hatten – und werden es auch noch länger haben.
Autos
Heute gehört: Irgendwer hat festgestellt, dass Hamburg angeblich die Stadt ist, in der weltweit die meisten Cabrios registriert sind. Na, und das bei dem Klima.
Heute aufgefallen: Grün scheint zur Zeit eine Modefarbe bei Autos zu sein.
Grün ist eigentlich nicht unsere Farbe, aber das Sondermodell Roland Garos mit den vielen serienmässigen Extras ist nun mal grün. Und es sieht wirklich gut aus!
Dankbar?
Warum müssen wir Deutsche Amerika über Generationen hinweg dankbar sein für die Hilfe, die sie uns Ende der 40er Jahre zuteil haben lassen? Sicher wird ihnen das Niemand vergessen – aber müssen wir deswegen alles gutheissen, was ihr Mr. President macht? Ein Auszug aus einer Pressemeldung:
In der Union dauert die Kontroverse über die Haltung der Parteispitze zum Irak-Krieg an. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) stärkte nunmehr der Parteivorsitzenden Angela Merkel den Rücken, die wegen ihrer Unterstützung des US-Kriegskurses unter Druck geraten ist. Koch verwies darauf, dass Merkel mit ihrer Haltung signalisiere, welche Rolle die USA in den vergangenen 50 Jahren spielten.
Gelsen bei freenet.de.
Ein Tag der Muße
Dies ist mein letzter Urlaubstag und im Grunde auch mein erster Urlaubstag. Endlich ein Tag, an dem es nichts zu überlegen gibt, an dem keine Einkäufe und Behördengänge notwendig sind. Einfach ein Tag zum Faulenzen. In aller Ruhe habe ich mich mit der holländischen Bedienungsanleitung für unseren Wagen beschäftigt und dabei noch ein paar Funktionen entdeckt. Wie man allerdings das Dach im Notfall mit der Hand schliesst, wenn es zu einem Ausfall der Systeme kommt, blieb mir verborgen. Also ist es doch besser, wenn wir uns eine deutsche Anleitung besorgen. Zu dem Zweck habe ich bei Peugeot Deutschland angerufen. Der nette Mensch sagte mir, dass ich mich doch an einen örtlichen Händler wenden soll, er wird es uns besorgen – das Heft. Es kostet allerdings ca. 10,00 / 15,00 Euro. Ich habe nun einem Hamburger Händler über seine Homepage eine Anfrage geschickt. Mal sehen, ob er sich meldet.
Mit den neuen technischen Erkenntnissen haben wir uns in den Wagen gesetzt und in aller Ruhe ausprobiert, was wichtig und was weniger wichtig, aber praktisch zu bedienen ist, z.B. die Radiofunktionen mit dem Hebel am Lenkrad. Wichtig ist natürlich auch, wie das Nebelschlusslicht und die Nebelscheinwerfer angestellt werden. Wenn man es benötigt und dann erst herumexperimentiert kann es gefährlich werden. Von den Anzeigen des Bordcomputers sind nützlich die Hinweise, wie hoch der momentane Benzinverbrauch und der verbleibende Radius gemäss Tankinhalt ist. Es gibt noch ein paar Funktionen mehr, aber ob man die benötigt bzw. ob man sie nutzt wird sich im Laufe der Zeit ergeben.
