Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

3D-Kino

Avatar – ein Film, der angekündigt wurde als ganz was neues, ganz spektakuläres. Ich sage einfach nur: Hübsch anzusehen.

So spektakulär fand ich das ganze nicht. Gut, einen Film in 3D anzusehen, ist relativ neu, aber so neu auch nicht. Den einen oder anderen 3D-Film habe ich schon gesehen. Und die waren auch nicht schlechter als Avatar. Die Qualität ist nicht perfekt, gibt es hin und wieder doch einige Unschärfen.

Ein „Wow-Erlebnis“ war das nicht für mich. Vielleicht habe ich zuviel erwartet. Aber wie gesagt: Hübsch anzusehen. Woran der Hauptdarsteller Sam Worthington einen nicht unerheblichen Anteil hat.

Kalter Dezember


Der kälteste 19. Dezember seit 71 Jahren, das meldeten eben die Rundfunknachrichten. Als wir heute Nacht aus Hamburg nach Hause fuhren, betrug die Aussentemperatur minus 13 Grad. Das ist wirklich heftig für Dezember und total ungewöhnlich. In den Monaten Janaur und Februar ist das normal, aber für Dezember ist das total ungewöhnlich. Vielleicht deutet das ja daraufhin, dass wir mal einen strengen Winter bekommen.

Heute Morgen machten wir uns nach dem Wochenendeinkauf gleich auf den Weg runter zur Elbe und konnten mit der Kamera die obige Winterstimmung einfangen.

Im Elbe-Penthouse gibt es noch ein paar Winterstimmungen mehr von unserem kleinen Spaziergang.

Die Mundwaage

Heute schon gewogen:

Ein Städter kommt zum Bauern und will ein Schwein kaufen. „Welches soll es denn sein, hier laufen doch genug herum !“ „Das da – was wiegt das denn?“

Der Bauer greift das Schwein, nimmt den Schwanz in den Mund und zieht daran. „64 kg!“

„Das glaubt doch kein Mensch, dass man so wiegen kann!“ sagt der Städter. Der Bauer ruft seinen Sohn „Jung, watt wiecht dat Schwein?“ Der Junge greift das Schwein, nimmt den Schwanz in den Mund und zieht wie der Vater daran.

„64 kg Vatter“!

„Das glaube ich nicht, so kann man doch kein Gewicht feststellen“, antwortet der Städter. „Jung, hol‘ mal die Mutter, dann werden wir ja sehen!“ Der Junge rennt los und kommt ohne die Mutter zurück.

„Mutter kann im Moment nicht, sie wiegt gerade den Briefträger!

Gefunden bei Chattys Kram

Noch’n Blog

Rezepte sind im Internet wie Sand am Meer zu finden. Nur ein Rezept zu lesen ist oft ziemlich dröge. Blogs gibt es inzwischen auch wie Sand am Meer, darunter auch welche, die dröge sind.

Jetzt habe ich ein Rezeptblog entdeckt, dass eine recht kurzweilige Komibination aus Rezepten und Blog anbietet. Fast scheint es, als würde das Rezept in den Hintergrund treten. Der Autor erzählt zuerst mal, was er kocht und wie er die Speisen zubereitet. Dazu gibt es meist auch noch ein paar persönliche und/oder fachliche Hintergrundinformtionen. Das Rezept selbst, um das es geht, erscheint dann eher so nebenbei am Ende des kleinen Kochberichtes.

Nur das gute Zeugs liest sich wirklich nett, auch wenn man am Kochen selbst nicht das ganz grosse Interesse hat.

Die traditionelle Familienweihnachtsfeier


Der Kreis ist klein geworden. Trotzdem – oder gerade deswegen – halten wir jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit unsere traditionelle Familienweihnachtsfeier ab, deren Ursprünge in die Zeit zurückreicht, in der meine Grossmutter väterlicherseits noch lebte. Sie ist 1978 gestorben. Insofern kann man wirklich von einer Tradition sprechen.

In diesem Jahr fand die Feier bei uns im Elbe-Penthouse statt. Über das Menü hatte ich ja schon in Andeutungen berichtet. Hier nun die Auflösung:

Vorspeise:
Möhrencremesuppe mit Ingwer und Orangenfilets
Zwischengericht:
Frischgemachtes Limonenmascarponeeis in Prossecco
Hauptgericht:
Schweinefilet im Ofen gegart, dazu eine Fruchtsauce, Rotkohl und Kartoffelkroketten
Dessert:
Flüssige Schwarzwälderkirschtorte

Bis auf das Eis wurden alle Gänge von mir das erste Mal zubereitet, was gerade beim Schweinefilet eine gewisser Unsicherheit bezüglich des Garzustandes bei mir ausgelöst hatte. Meine Sorge erwies sich als unbegründet, das Fleisch war nämlich perfekt. Es war zart, saftig und in der Mitte noch rosa.

Ich war begeistert – und unsere Gäste auch. Ein paar Punktabzüge hätte allerdings das Timing verdient. Aber es hat allen geschmeckt.

Die Feier selbst war wieder sehr harmonisch und nett. Natürlich sprachen wir auch über die, die nicht dabei sein konnten und die, die gar nicht mehr unter uns weilen.

Gegen Mitternacht begleiteten wir unsere Gäste zum Hotel. Nach dem Aufräumen lagen Bernd und ich kurz nach 1 Uhr heute früh todmüde im Bett. Leider unterbrach der Wecker unsere süssen Träume schon um 8 Uhr heute morgen. Den Abschluss des Familientreffens bildete nämlich ein gemeinsames Frühstück im Hotel.

Sehnsucht

Gerade heute habe ihn vermisst. Warum gerade heute weiss ich nicht. Es ist eben so. Wir telefonieren sonst mehrmals wöchentlich. Aber zurzeit ist er mit seiner lieben Frau auf Hochzeitsreise auf der Südhalbkugel der Erde. Da ist eben mal Sendepause. Und das ist auch in Ordnung so.

Und als hätte er meine Sehnsucht gespürt erhielt ich heute Abend eine SMS, die mich am heutigen Geschehen da unten ein wenig teilhaben liess:
Es gab ein 6-Gänge Lobstermenü unter freiem Himmel, begleitet von 2-Mann Livemusik am Tisch. Und zum Dessert Rum auf Eis am Strand.

He, toll. An sowas wird man sich immer gern erinnern. Das sind Dinge, die einem keiner mehr nehmen kann – egal was passiert. Ich freue mich mit meinen beiden Lieben, dass sie in der glücklichen Lage sind, das Leben zu geniessen.

In diesem Hotel halten sich die Beiden gerade auf, ein Platz, an dem ich auch gern mal ausspannen würde.

Flop

Bislang haben sich nur 5 Prozent der Deutschen gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Ich gehöre übrigens zu den 95 Prozent, die sich nicht die Nadel haben geben lassen.

Ein Teil der überflüssigen Impfdosen soll nun an bedürftige Länder “abgegeben” werden. Im Klartext heisst das wohl, dass der Impfstoff verschenkt wird.

Wer die Diskussion um die Schweinegrippe von Anfang an verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass die WHO erst auf anraten der Pharmakonzerne die Bedingungen, die für eine Pandemie erfüllt sein müssen, nach unten revidiert hat. Desweiteren sterben wohl immer noch mehr Menschen an der “normalen” Grippe als an der Schweinegrippe. Gut, der Winter ist noch nicht vorbei. Es könnte noch was auf uns zukommen mit der „Neuen Grippe“, wie die Schweinegrippe seit neuestem genannt wird.

Meine Meinung ist, dass die Pharmakonzerne mit der Panikmache um die Schweinegrippe eine gute Verdienstmöglichkeit gesehen haben. Und der Staat hat 50 Millionen Impfdosen bestellt – und bezahlt. Und nun muss der Kram verschenkt werden.

Fast letzte Einkäufe

So, wir haben fast alles zusammen, was für das bevorstehende Weihnachtsfest an Geschenken gebraucht wird. U.a. sind wir heute vormittag auf dem Weihnachtsmarkt in Lüneburg fündig geworden.

Das eigentliche Ziel war ein Geschäft, an dem wir schon diverse Male vorbeigegangen sind. Vom Fass heisst der nette Laden. Hier werden Säfte, Öle, Brände, Weine und vieles mehr angeboten. Dazu gibt es passende Geschenkflaschen. Hier fanden wir nicht nur ein Geschenk sondern auch einen Grappa, der uns gut schmeckt und von dem wir 1/2 Liter mitgenommen haben, für den eigenen Gebrauch.

Von Lüneburg aus waren wir schnell bei Ikea. Wir befürchteten, dass es dort ziemlich chaotisch sein würde. Zum Glück fanden wir flott einen Parkplatz. Schnell rein in den Laden, 2 Kisten Glögg und 8 Tüten Zimtschnecken in den Einkaufswagen gepackt (die leckeren schwedichen Pfefferkuchen waren leider aus), Kasse – und wech. Mit Parkplatzsuche, einkaufen und zurück zum Wagen hat das maximal 30 Minuten gedauert. So lieben wir das Einkaufen.