Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Geburtstagskind im Honeymoon

Mein liebstes Geburtstagskind befindet sich in liebevoller Begleitung auf der Südhalbkugel der Erde in einer Eurozone, nämlich zurzeit auf einer Rundreise auf Reunion. Anschliessend erfolgt dann der Erholungsurlaub auf Mauritius.

Herzliche Glückwünsche aus dem Norden. Bleib so wie du bist mein Lieber! Ich bin stolz auf dich!

Schnittchenkalender


Wie man sieht, ist mit Schnittchenkalender kein Kalender gemeint, auf dem hübsch angerichte Canapees zu abgebildet sind, sondern nett anzusehende Jungs. Nun ja, wer mich etwas genauer kennt, der weiss, dass Jungs eher nicht so mein Ding sind – aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Beim Betrachten des Fotos habe ich mich gefragt, ob ich lieber in der Situation des Mittleren oder des Linken sein möchte. Ich bin hin- und hergerissen – ich kann mich nicht entscheiden.

Und wie komme ich nun dazu, hier über Jungs zu schreiben? Holger hat eine kleine Aktion gestartet, deswegen.

Glas und Stahl


Ronto Glas – ein Kleinbetrieb in Thüringen, der sich auf die Herstellung von Vasen aus Glas in Kombination mit Edelstahl spezialisiert hat.

Bei Ronto Glas gibt es aber auch Glasschmuck mit eingeschlossenen Goldstückchen. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Holde benötigt, kann ja mal reinschauen. Und vielleicht findet die eine oder andere Dame meiner Leserschaft dort etwas, was sie auf den Wunschzettel schreiben bzw. was sie sich selbst schenken möchte.

Ignorant

Heute ist Weltaidstag. Überall wir darüber geschrieben. Doch es gibt eine Institution, die den Weltaidstag ignoriert: Google! An jedem Pupstag, von dem man noch nie etwas gehört hat, wird bei Google üblicherweise auf der Startseite auf irgendeine Art und Weise der Googleschriftzug mit einer passenden Grafik versehen. Heute hätte man ja mal die rote Aidsschleife einbauen können. Aber nichts da. Da ist nur das ganz normale Logo zu sehen. Das ist schwach, ganz schwach!

Das Vorweihnachtsmenü

Die traditionelle vorweihnachtliche Familienweihnachtsfeier wird in diesem Jahr im Elbe-Penthouse ausgerichtet. Die kleine Familie, die noch vorhanden ist, möchte ich mit einem kleinen Weihnachtsmenü verwöhnen. Darüber haben wir heute eine Entscheidung getroffen.

Da ein Teil der teilnehmenden Familienmitglieder hier mitliest, wird zurzeit nur eine „versteckte“ Menüfolge veröffentlicht:

Vorspeise:
Sehkraftverstärker mit Vitamineinlage
Zwischengericht:
Sprudelnde Erfrischung
Hauptgericht:
Zart, süsslich und fruchtig
Dessert:
Flüssige Torte aus Deutschem Mittelgebirge

Keine neuen Minarette

Die Schweizer haben die Möglichkeit, per Volksabstimmung zu entscheiden, eine Sache, die ich mir in Deutschland auch manchmal wünsche. Heute sollen die Scheizer darüber abstimmen, ob zukünftig der Bau von weiteren Minaretten erlaubt werden soll. So wie es zurzeit aussieht, wird dies wohl abgelehnt.eiz ob dieses zu erwartenden Entscheids im Ausland beschädigt werden könnt

Die Schweizer Regierung befürchtet, dass das Ansehen der Schweiz. Liebe Schweizer, ihr habt mein vollstes Verständnis wenn ihr weitere Minarette nicht haben wollt. Wer seinen Gebetsteppich ausrollen möchte, kann das auch ohne Minarett machen. Ein Minarett, wie eine Moschee überhaupt, ist nicht Teil des europäischen Glaubens. Wer unbedingt ein Minarett braucht, soll dieses in seiner Heimat suchen.

Gespartes verblitzt

Unser Wagen war heute bei der Werkstatt unseres Vetrauens in Lüneburg zu einem kleinen Aufenthalt angmeldet. Die Werstatt unsers Unvertrauens hatte nämlich beim Reifenwechsel im Frühling ein Gewinde für die Radmuttern beschädigt. Beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen wurde dieses nun festgestellt. Eine neue Radnabe musste her und natürlich wurde auch gleich ein Angebot gemacht. Ich hatte keine Lust, darüber zu diskutieren, dass es doch verschulden der eigenen Mitarbeiter war. Es wäre vergeudete Energie gewesen und hätte nichts gebracht.

Ich liess mir ein Angebot der Werstatt aus Lüneburg geben, welches ein paar Euro unter dem anderen Angebot lag. Rein aus Prinzip nahm ich dieses Angebot an. Und heute Morgen war nun der Termin zum Wechsel der Radnabe. Letztendlich lag der Preis dann sogar mehr als 30 Euro unter dem Preis, der uns von der Werkstatt unseres Unvertrauens genannt wurde.

Leider hatte man seitens der Werkstatt nicht daran gedacht, auch einen neuen Radbolzen zu bestellen. Der Lieferant der Werkstatt hatte keinen passenden Radbolzen vorrätig. Wir wurden also zur nächstgelegenen Peugeotwerkstatt geschickt.

Und auf dem Weg dorthin passierte das Malheur: Bernd bremste, ich sah das Dingens und ehe ich was sagen konnte wurden wir geblitztdingsd, schön hell, schön gelb. 60 km/h waren dort erlaubt, Bernd fuhr knapp über 70 km/h. Nun denn, das eingesparte Geld ist nun in Form eines netten Fotos angelegt worden.

Geärgert haben wir uns darüber nicht. Ist nun mal passiert.

Finale – all inclusive

Gestern Abend fand im Operettenhaus Hamburg das Finale Jugend Kulturell Förderpreis 2009 „Musical“ statt. Jugend Kulturell wurde vor fast 30 Jahren von unserer Bank ins Leben gerufen. Zum Vorentscheid in Hamburg waren wir ja schon eingeladen worden. Und gestern durften wir dem Finale beiwohnen.

Mein Favorit aus dem Vorentscheid hat es leider nicht geschafft, einen der drei Finalpreise zu gewinnen. Es lag vermutlich nicht daran, dass er schlechter war als die anderen Teilnehmer. Bereits während seines Auftritts wurde mir klar, dass seine Darbietung beim Vorentscheid viel viel besser war. Irgendwas lief nicht rund. Und so war es nicht verwunderlich, dass Tobias Bieri gestern leer ausging. Es war wohl nicht sein Tag obwohl es sein Geburtstag war. Gestern Abend reichte es nicht mal für meine Stimme für den Publikumspreis.

Diesen hat Katharina Eirich gewonnen, die mit „Stroganoff“ aus „Es ist angerichet“ das Publikum begeisterte.

Den Preis der Jury, also den ersten Preis, erhielt der 26-jähige David Jacobs. Er beeindruckte mit seiner facettenreichen Stimme und seiner grossartigen Fähigkeit, Musik in Bewegung umzusetzen. Er hat auch meine Stimme für den Publikumspreis bekommen

Der Abend bot überraschend grossartige Leistungen der Nachwuchskünstler. Einzig Lisa Huk konnte uns nicht begeistern. Sie hat zwar eine schöne Stimme, aber sie kann nicht tanzen und ihre Sprache wirkt aufgesetzt und gestelzt. Warum sie eine Wildcard für das Finale bekommen hat, erschliesst sich uns nicht. Es gab bessere Teilnehmer als sie Vorentscheid in Hamburg.

Die Bank hatte keine Mühen und Kosten gescheut, ihre Kunden zu verwöhnen. An der Garderobe wurde keine Gebühr verlangt und an der Bar waren die Getränke und Brezel frei, sozusagen ein Abend „all inclusive“. Nun ja, klar ist, dass die Bank an ihren Kunden verdient. Wenn sie ein Teil des Geldes in die kulturelle Förderung junger Menschen steckt und ihre Kunden daran teilhaben lässt, dann ist das in Ordnung. Jedenfalls ist das besser, als mit Kundengeldern fragwürdige Geschäfte zu machen.

Einen Schnitzer leistete sich der Vertreter der HypoVereinsbank, Sprecher des Vorstands Dr. Theodor Weimer, bei seiner Rede. Er zitierte eine negative Bemerkung von Charles Aznavour zum Thema Musical. Er gab Charles Aznavour den Beinamen „Monsieur 100.000-Volt“. Chansons gehören zwar nicht zu meinem bevorzugtem Musikstil, aber ich weiss, dass es Gilbert Becaud war, den man auch Monsieur 100.000-Volt nannte.

Im Rahmenprogramm trat Roberta Valentini auf. Sie war die Gewinnerin beim Jugend Kulturell Förderpreis der Sparte Musical im Jahr 2005. Heute steht Roberta Valentini als Elphaba (eine der Hauprollen) im Musical „Wicked – die Hexen von Oz“ auf der Bühne des Palladium Theaters in Stuttgart, was zeigt, dass der Förderpreis der HypoVereinsbank nicht einfach irgendwo versickert.