Ein Kommentar bei Tageschau.de weil wir angeblich über unsere Verhältnisse gelebt haben sollen. Mich wundert, dass da jemand sowas schreiben darf. Ich dachte immer, bei den öfftenlich-rechtlichen Sendern ist man eher konservativ.
Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen
Auffallend
Die Statistik für dieses Weblog zeigt seit etwa 2 Wochen Besucher von mir unbekannten URLs. Inzwischen sind es bestimmt mehr als 10 verschieden Webseiten, von denen irgendwer auf diesem Blog landet. Es ist nur merkwürdig, dass die IP-Adresse immer die gleiche ist.
Was wird hier bezweckt? Soll ich dazu verleitet werden, auf die URL zu klicken und ggf. dort das Angebot so interessant finden, dass ich da irgendwas bestelle? Könnte es sein, dass die Seiten mit Viren infiziert sind? Ein Link zu meinem Blog ist – oberflächlich betrachtet – nicht zu finden. Und ich werde es nicht wagen, in die Tiefen dieser Webseiten zu dringen. Ich werde diese Seiten überhaupt nicht mehr anklicken sondern nur noch ignorieren.
Geniesserwochenende
Zusammensein mit netten Menschen, freiluftbloggen und -surfen, einfach nur so dasitzen, dem plätschernden Brunnen und den zwitschernden Vögeln lauschen,

einen Espresso trinken,

in den Himmel schauen und sich am strahlenden blau erfreuen,

grillen
und einen lieben Mann an seiner Seite haben – das Leben ist schön!

Und wenn sich Sonntagabend um 20.00 Uhr der Himmel verdunkelt und es einen Regenschauer gibt, ist die Welt trotzdem in Ordnung. Dann fällt es auch nicht so schwer zu akzeptieren, dass ein wunderschönes Wochenende vorrüber ist.
Freiluftbloggen

Über mir blauer Himmel und Sonne. Hinter mir plätschert der Brunnen vor sich hin. Um mich herum schneit es weisse Bällchen wie von Watte (Blüten oder Pollen von den Pappeln). Und in den Pappeln und anderen Bäumen zwitschern die Vögel. Und ich schreibe zwischen all der Natur meinen ersten Freiluftblogblogeintrag. Wunderbar!
Mahlzeit!
Heute gegen Mittag auf der Betriebstoilette, zu der es mich aus guten Grund hinzog: Der Raum war bereits mit einer Duftmarke geschwängert. Während ich am Urinal stand verliess ein Kollege das Kabäuschen und grüsste mit „Mahlzeit!“, was ich auf diesem Ort an sich schon ziemlich merkwürdig fand. Und mit dem uns umwabernden Duft war das irgendwie abartig.
Sie spritzt wieder

Seit heute ist endlich die Alsterfontäne wieder in Betrieb. Leider kann ich sie nicht mehr von meinem Bürofenster aus sehen. Die Position wurde verändert, näher zur Lombardsbrücke hin.

Bei meinem Mittagsspaziergang um die Binnenalster begegnete ich dieser Alsterjungkrähe. Sie hockte noch ein wenig unsicher auf dem Geländer.
Problemlösung
Die Lösung der Bundesdeutschen und anderer Probleme liegt vielleicht in diesem Vorschlag:
Nachdem der Bundeshorst sich soeben selbst zum Vollhorst befördert hat, schlage ich Frau Käßmann für das Amt des Bundespräsidenten vor. Der Vollhorst moderiert den Grand Prix und Uschi Blum singt. Wabei. Dann haben wir Ballack noch nicht untergebracht. Also muss vielleicht doch Ballack den Grand Prix moderieren, der ist auch ein bisschen weniger umständlich als der Vollhorst, und der Vollhorst wird Oberbischof, dann kann die Käßmann vielleicht singen, Lena wird Mannschaftskapitän und Hape Kerkeling Bundespräsident. Das Ölleck verschließen wir mit Koch und Rüttgers, dann dürften doch die meisten Probleme gelöst sein.
Gefunden in … is a blog
In die 2. Reihe
Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland tritt ein Bundespräsident zurück – so geschehen heute. Horst Köhler wirft das Handtuch. Und damit wird Lena in den Medien in die zweite Reihe zurücktreten, mit anderen Worten: Die Politik stiehlt Lena Meyer-Landrut die Show.
Nachtrag:
Ich habe soeben eine Information gefunden, dass 1969 Heinrich Lübke auch vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten ist. Horst Köhler ist also der 2. Bundespräsident, der zurücktritt.
Wir sind Lena

Zu behaupten „Wir sind Lena“ ist genauso vermessen wie zu behaupten „Wir sind Papst“ – dachte ich erst. Aber Lena Meyer-Landrut ist Siegerin geworden weil sie die Unterstützung von Europa hatte. Der Papst hatte nur die Unterstützung von ein paar Kardinälen, die ihn gewählt hatten. Damit genug philosphiert.
Der 55. Eurovision Song Contest ist nun Geschichte. Und gewonnen hat Lena mit dem Song Satellite. Ich muss zugeben, dass ich ihn schon fast gar nicht mehr hören mochte weil er mir zu oft vom Sender gespielt wurde. Aber he, gestern Abend, da ging das ab, da ging das unter die Haut. Lena hat einen excellenten Auftritt hingelegt. Da war mir nach anfänglicher Skepsis schon klar, dass sie auf einen der vorderen Plätze landen würde. Gleichwohl – dass sie die Siegerin sein könnte, wagte ich nicht zu glauben, kaum zu hoffen. Denn es gab viele Beiträge, die genauso gut waren.
Mit mehr als 120 Millionen Zuschauern ist der Eurovision Song Contest die weltweit grösste Veranstaltung. Und all diese Zuschauer sahen eine tolle Show. Norwegen hat eine geniale Veranstaltung auf die Beine gestellt. Danke Norwegen!
Danke Lena und danke Stefan Raab. Das gemeinsame Konzept der ARD und Stefan Raab, Deutschland beim Eurovision endlich mal wieder auf einen vorderen Platz zu hieven, ist aufgegangen. Deutschland ist auf dem 1. Platz gelandet.
Auffallend war bei einigen Punktevergaben aus dem Ausland der Satz: „And finally 12 points go to our friends in …… Germany!“. – Our friends, Leute, dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Wann werden wir Deutschen schon mal als Freunde bezeichnet? Doch nur, wenn es um unser Geld geht. Ich will hier ja nicht nörgeln, aber von den Griechen gab es nur 2 Punkte! Egal – wir sind Lena!
Und im nächsten Jahr haben wir die Veranstaltung wirklich vor unserer Haustür. Und wenn es irgendwie geht, wollen wir dahin, zusammen mit unseren beiden Lenafans,

die hier nach einigen Gläsern Maibowle zu den Klängen von „Satellite“ ihrer Freude über den Sieg ausdruck verleihen.
Liebe LeserInnen, bitte keine Kommentare bezüglich des outfits. Die Beiden haben bei uns übernachtet und sich einfach wohlgefühlt.
Nächstes Jahr Berlin?
Heute Abend findet in Oslo der ESC – ehemals Grand Prix – statt. Wäre ja mal was gewesen, live dabei zu sein, wo die Veranstaltung ja fast vor der Haustür stattfindet.
Wir haben uns beide Halbfinale angesehen. Im ersten Halbfinale am Dienstag gefiel der Beitrag aus Island ausnehmend. Island hat es auch geschafft, ins Finale zu kommen. Das zweite Halbfinale war qualitativ stärker als das erste. U.a. gefiel mir Dänemark mir recht gut. Ich freue mich darauf, auch diesen Titel heute Abend wiederzuhören.
Und was ist mit Lena? Sie hat gute Chancen, es auf einen vorderen Platz zu schaffen, wenn nicht sogar auf den ersten – wird gesagt. Die Konkurrenz ist stark. Warten wir es ab, ob der Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in Berlin stattfinden wird. Heute Nacht sind wir schlauer.
Wir werden es uns übrigens mit Maibowle gemütlich machen. Passt ja noch gerade. Wider erwarten ist in unserem Kräutergarten doch noch genügend Waldmeister gewachsen, dass wir die Bowle aus eigener Ernte herstellen können.
