Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Gauck for Präsident!

Ich hoffe ja immer noch, dass ein Wunder geschieht und entweder Christian Wulff bei den Wählgängen zur Wahl des Bundespräsident keine Mehrheit bekommt oder dass er ein Einsehen hat und seine Kandidatur zurückzieht.

Wir sind das Volk – und müssen letztendlich das Wahlergebnis akzeptieren da wir keine Möglichkeit haben, direkt Einfluss auf die Wahl zu nehmen. Aber wir können unsere Meinung sagen. Und vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Wahlmann bzw. Wahlfrau beeinflussen, nach dem Gewissen zu entscheiden und nicht der Parteiräson zu folgen. Deshalb habe ich unterschrieben.
Wie gesagt, Hoffnung habe ich nicht, aber wir wollen doch nichts unversucht lassen.

Gefunden bei Lutz & Tommy

Fussball vs. Traumhochzeit

Gewonnen hat keiner von uns Beiden, wir haben uns arrangiert.
Während ich im Wohnzimmer mehr als vier Stunden Traumhochzeit aus Stockholm schaute (ach ist der Schwester der Braut und Prinzessin, Prinz Carl Philip, niedlich), sah sich Bernd im Schlafzimmer das Fussballspiel Ghana:Australien an – jedenfalls einen Teil der Zeit, die ich vor dem Fernseher sass.

Ich hätte auch zu den Nachbarn gehen können um dort Hochzeit zu schauen. Aber selbst wenn man in getrennten Zimmern vor dem Fernseher rumlümmelt, hat man doch ein Gefühl von Nähe.

Ach wat war dat schön. Klatsch live. All die, die man sonst nur aus den bunten Blättern kennt, mal wiederzusehen. Die Beatrix, was ist die alt geworden. Und warum zieht sie die Stirn so krauss? Und der Albert von Monaco, der ist ja richtig fett geworden. Sieht aus wie sein Vater, mit dem Bauch – nur weniger Haar hat er. Es gab ja schon mal Gerüchte, er sei schwul. Aber nee, so wie er jetzt aussieht glaub ich das nicht. Er ist ja immer noch nicht verheiratet. Aber er war in Begleitung seiner langjährigen Freundin in Stockholm – was seitens der Hochzeitskommentatoren allgemeine Beachtung fand. Es wurde spekuliert, ob die nächste royale Hochzeit denn in Monaco stattfinden würde. Monaco ist ja gar kein Königreich. Fürst ist er der Albert, sozusagen ein B-Royal, oder so.

Und das Hochzeitspaar? Süss, wie die miteinander waren. Sowas hätte es unter den Augen von Themselizzy in London nicht gegeben. Er hat ja Ähnlichkeit mit unserem derzeitigen Verteidigungsminister. Der hat ja wenigstens blaues Blut in den Adern, ein „von und zu – auf und davon“. Prinz Daniel von Stockholm, äh von Schweden, ist ja ein Bürgerlicher. Den Titel Prinz hat er erst nach dem Jawort bekommen, also mit seinem „ja“ wurde er Prinz, in dem Moment. Oder in dem Moment, in dem sie, also die Victoria, „ja“ gesagt hatte.

König wird er ja nicht wenn sie Königin wird. Prinzgemahl wird er dann. Komisch, die Sommerlatte, die Siliva, die ist Königin. Bei Frauen ist das wohl anders. Die sind dann Königin, nicht Prinzessingemahlin, wenn sie den King geehelicht haben.

Mein King schaut lieber Fussball als Roben, Diademe und Fracks. Aber deshalb ist er trotzem mein King, mein Schatz. Wäre ich jetzt Schatzgemahl?

Ally McBeal unter der Haube

In der gleichnamigen turbulenten Fernsehserie mit Unisextoilette, klappbaren Absätzen, Gesichts-BH und vielen andern bizarren Dingen, rannte sie den Männern hinterher um endlich den Richtigen fürs Leben zu finden. Manchmal war das geradezu tragisch-grotesk.

Nun endlich hat Ally McBeal geheiratet, wenn auch nicht als Ally McBeal sondern als Calista Flockhart, die in der Fernsehserie die quirlige – und manchmal etwas durchgeknallte – Rechtsanwältin verkörperte. Wie es heisst, waren sie schon seit 8 Jahren zusammen, Calista Flockhart und Harrison Ford. Vorgestern haben sie sich das Jawort gegeben. Ein Happyend für Ally McBeal!

17. Juni 1953

Früher hatten wir heute frei. Anlässlich des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 wurde bei uns dieser Tag zum Feier- bzw. Gedenktag erklärt, zum Tag der Deutschen Einheit. Im Rahmen der Wiedervereinigung beider Teile Deutschlands wurde der Tag der Deutschen Einheit nunmehr der 3. Oktober.

Ich bin erstaunt, dass ich in den Medien heute bisher nichts gelesen oder gehört habe aber den 17. Juni.

Die Vuvuzela


Das Ding ist in aller Munde. In den Stadien in Südafrika im wahrsten Sinn des Wortes, also richtig oral – bei uns eher im übertragenen Sinn, weil alle Welt über das Teufelsding spricht. Was man da allerdings ausser blasen sonst noch mit anstellen kann, hat Thilo in seinem WM-Tagebuch beschrieben. Er schreibt aber auch sehr amüsant über den Fussball selbst. Absolut lesenswert!

Platt


Von gestern Abend 18:00 Uhr bis heute Morgen gegen 03:00 Uhr haben wir den 65. Geburtstag meines Cousins im Restaurant Lübecker Yacht-Club an der Wakenitz gefeiert, mit Blick auf die abendliche Skyline der Lübecker Altstadt. Ein DJ sorgte für gute Laune und eine immer gut gefüllte Tanzfläche.


Getanzt habe ich u.a. mit meiner 86-jährigen Mutter, und das gleich 3 Tänze am Stück. He, die Frau ist unglaublich! Sie erschien zur Party in einem hellfliederfarbenem Rock. Dazu trug sie ein passendes Top und eine leichte helle Jacke. Die Frau hat Stil und Mut und Chic. Und Mutter hat Durchhaltevermögen. Ohne Ermüdungserscheinungen hielt sie es bis zum Ende des Festes aus.

Twist getanzt habe ich mit einer Freundin meiner Cousine. Die Dame hatte ich vor ein paar Jahren bei einer anderen Gelegenheit schon mal in Grund und Boden getanzt. Das hatte sie wohl vergessen als sie sich extra den Twist beim DJ bestellt hatte. Jedenfalls ‚beorderte‘ sie mich während des Tanzes in die Hocke, wo sie es aber nur ganz kurz aushielt während ich in der Lage war, ein paar Takte lang in der Hocke zu tanzen. Ts ts – Frauen. Na ja, vielleicht lag das ja auch an ihren 6-Euro-Highheels aus Thailand.

Mit meinem Mann habe ich leider nicht tanzen können, er hatte Rücken. Schade. Auch ein paar Damen waren sehr enttäuscht, dass Bernd nicht auf die Tanzfläche konnte.

Kurz nach 3 Uhr heute Morgen lagen wir im Bett des Bed & Breakfast Hotel ganz in der Nähe. Ich hatte dieses Hotel ausgesucht, weil es wirklich nur etwa 10 Gehminuten vom Partyort entfernt liegt. Leider konnte ich nicht sehr gut schlafen, was aber nicht am Hotel oder dem Bett lag – es war alles total in Ordnung. Ich war zwar müde und kaputt, konnte aber nicht wirklich richtig schlafen. Kurz nach 8 Uhr heute früh standen wir auf und machten uns auf die Rückfahrt zum Elbe-Penthouse, wo wir erst mal frühstückten.

Heute mittag war ich dann so platt, dass ich mich erstmal hinlegen musste, was wirklich äusserst selten passiert. Nach etwa 1-1/2 Stunden war ich etwas ausgeruhter, wenigstens kann ich jetzt meine Augen offen halten.

Das ist doch Mist

Die grosse Suchmaschine Google, die ich bislang als Startseite hatte, hat ihr outfit geändert. Auf den ersten Blick ist es ja recht nett, dass jetzt ein Hintergrundbild erscheint. Auf dauer nervt mich das aber, jedes Mal wenn ich den Browser öffne, mit einem anderen Bild konfrontiert zu werden, zumal die Bilder ziemlich auf die Augen gehen, also krasse Farben und wirres Zeugs auf den Bildern.

Es gibt wohl die Möglichkeit, ein eigenes Hintergrundbild einzuspielen, aber dazu muss man einen Googleaccount haben. Und ich sehe nicht ein, dass ich mich noch wieder irgendwo anmelden soll. Kurzerhand habe ich die Startseite des Browsers geändert. Wenn ich Google benutzen will, kann ich die Seite ja immer noch aufrufen. Meine Seite ist jetzt n-tv news. Da werde ich dann immer gleich mit den neuesten Nachrichten versorgt, u.a. auch damit, was im Saustall in Berlin wieder los ist, derzeit nämlich Chaos pur.

Nachtrag:
Google ohne Hintergrundbild gibt es bei dieser url:
http://www.google.com/webhp?hl=de
(Hat mein Mann herausgefunden)

Andersrum


Ich halte ja nicht viel von diesem Flaggenhype, will sagen, ich halte eher gar nichts davon. Ganz schlimm ist es, wenn jemand eine kleine Deutschlandflagge an seinem Wagen hat und die dann auch noch falschrum montiert wurde. So gesehen heute morgen auf dem Weg ins Büro. Das ist einfach nur peinlich.