Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Elementary

Gleich geht es los, so in ca. 30 Minuten: Elementary – eine Krimiserie, die auf SAT1 gesendet wird und die uns sehr gut gefällt.

Ein Ex-Junkie namens Sherlock Holmes (Jonny Lee Miller) arbeitet als Berater für das NYPD. Ihm zur Seite steht Dr. Joan Watson (Lucy Liu). Dr. Watson wurde von Holmes Vater engagiert um ihn dabei zu unterstützen bzw. aufzupassen, clean zu bleiben. Sie wohnt zusammen mit Holmes in seiner Wohnung und begleitet ihn zu seinen Einsätzen anlässlich der Kriminalfälle, zu denen er hinzugebeten wird.

Die Rolle des Holmes ist so eine Mischung aus den Personen Dr. House und Columbo, ein ziemlich abgefahrener Typ, der eine grosse Klappe hat, und mit seinen Ideen bezüglich der Aufklärung der Fälle absolut ins Schwarze trifft.

Wir finden diese Serie ausgesprochen amüsant.

Der Hobbybäcker

Bei uns in der Firma ist es üblich, dass ein Frühstück ausgegeben wird wenn jemand Geburtstag hat bzw. wenn es andere besondere private Ereignisse gibt. Wir haben eine Kantine im Haus, die von einem tollen Koch betrieben wird. Bei ihm kann man belegte Brötchen bestellen. Sehr praktisch.

So ein Frühstück kommt dann immer recht gut und so haben wir in unserer kleinen Abteilung vor ein paar Monaten entschieden, dass es Freitagmorgen ein Frühstück gibt. Die Damen besorgen Brötchen, Aufschnitt, Salate, Käse und Marmelade. Jeder kann sich dann sein Frühstück nach seinem Gusto zusammenstellen.

Nun begab es sich aber, dass ein Kollege aufgrund gesundheitlicher Probleme eine strenge Diät einhalten muss. Fortan wurde auf die Brötchen verzichtet und die Damen besorgten gesundes Grau- und Scharzbrot, mal mehr mal weniger grau oder schwarz. Ein wenig Abwechslung muss ja sein.

Letztens kündigte der diätöse Kollege an, er würde das Brot mitbringen. Seine Frau würde in der Brotbackmaschine lecker Brot backen. Wow – und das Brot war wirklich lecker! Da in unserem Haushalt auch eine Brotbackmaschine vorhanden ist, fragte ich natürlich nach den Rezepten. Stattdessen bekam ich eine Internetadresse, und zwar die vom Hobbybäcker bei dem ich spontan mehrere Sorten Backmischungen bestelle.

Freitag kam das Paket an. Da leider kein Nachbar im Haus war, der das Paket annehmen konnte, musste ich es gestern bei der Post abholen. Gern wollte ich Bernd ein frischgebackenes Brot servieren wenn er zur Pause nach Hause kommt. Da es relativ schnell gehen musste, nahm ich erstmal eine 500-Gramm-Packung, in der Hefe schon beigemischt ist. Nach knapp 3 Stunden lag das Ergebnis zum Abkühlen auf dem Backrost.

Wir waren sehr begeistert von dem Produkt mit dem Namen „All-in ballaststroffreiches Weißbrot“. Nach 2 Scheiben waren wir pappsatt. Das Brot reichte dann auch noch für unser heutiges Sonntagsfrühstück.

Am nächsten Wochenende werd ich eine Sorte aus den verbliebenen 5 Mischungen auswählen. Dann habe ich auch etwas mehr Zeit um aus einer 1kg-Packung 500 g abzuwiegen und Hefe beizumischen.

Nachdem unsere Brotbackmaschine jahrelang ein recht unbeachtetes Dasein fristete, kann ich mir gut vorstellen, dass sie nun wieder öfter in Aktion treten wird. Die Brotmischungen, die der Hobbybäcker anbietetn, sind allemal gesünder als die sogenannten Toastbrötchen, die es seit langem bei uns zum Frühstück gab.

Die älteste Radiosendung der Welt

Seit 84 Jahren (!) gibt es das Hamburger Hafenkonzert. Am kommenden Sonntag wird die 3000. (!) Sendung ausgestrahlt. Diese Jubiläumsausgabe gibt es nicht live sondern wurde aufgzeichnet. Allerdings ist das nicht die Regel. Manche Konzerte werden auch live über den Äther geschickt.

Ich erinner mich daran, dass mein Vater gern das Hamburger Hafenkonzert hörte, was mich manchmal ärgerte. Auf unserer Yacht hatte er ein Radio an der Koje. Da mein Vater schon immer früh wach war (das hab ich wohl von ihm geerbt), hörte er dann immer das Hafenkonzert am Sonntagmorgen um 06:00 Uhr.

11 Jahre

Heute, am 31. Januar 2013, blogge ich seit 11 Jahren! Und das ununterbrochen. Alle Ergüsse sind noch vorhanden, vom ersten Tag an.

Bin ich nun ein Altblogger oder ein alter Blogger?

Feinwäsche

Auf meinem Mittagsspaziergang entdeckte ich hochoben über der Mönckebergstrasse eine Wäscheleine, an der Dessous aufgehängt worden sind. Offensichtlich sind das Dessousleuchten. Ob das nun Werbung für irgendwas ist oder Kunst sein soll entzieht sich meiner Kenntnis. Bisher habe ich nichts darüber gelesen.

Ich nehme das einfach mal so hin wie es ist. Ich habe nämlich keine Lust, danach zu suchen.

Antistreikgesetz?

Ha, wo kämen wir denn da hin wenn für bestimmte Gebiete, wie z.B. Flughäfen, Sonderregelungen gelten sollten? Diesen Vorschlag hat der Chef des Kölner Fluhafens gemacht.

Gerade da, wo viele Menschen von Streiks betroffen sind – besonders Reisende – ist der Druck auf die Arbeitgeber doch besonders gross. OK – für die, die von einem Streik betroffen sind, ist das natürlich besonders ärgerlich und ich weiss nicht, wie ich reagieren würde. Es käme auf die Reise selbst drauf an. Wenn man Anschlussflüge verpasst oder eine Veranstaltung, für die man Karten gekauft hat …., uff, das kann teuer und unangenehm werden.

Aber ist es nicht so, dass die Flughafengesellschaften selbst schuld sind an der Situation? War es früher nicht so, dass alle Leute, die auf dem Flughafen arbeiten, auch Angestellte der Flughafengesellschaft waren? Vermutlich wurden diverse Abteilungen outgesorced (welch schreckliches Wort) um Kosten zu sparen. Ich lass mich gern eines Besseren belehren wenn ich mit meiner Meinung falsch liege.

Einer zum Wochenende

Ein Briefträger trägt die Post in einem alten Gemeindebau aus. Als er in den ersten Stock geht sieht er, dass eine Tür offen ist. Neugierig, wie halt Postboten sind, geht er hinein und staunt. Da sitzt im Wohnzimmer eine nackte Frau mit gespreizten Beinen und fährt sich mit den Fingern durchs Schamhaar und beim Aquarium steht ein nackter Mann, mit der einen Hand im Wasser und mit der anderen einen Finger im Arsch.
Erschüttert geht der Postmann hinaus und begegnet am Gang einer alten Dame.
Sie: „Was haben Sie?“
Der Postler erzählt ihr vom Geschehen.
Die Dame: „Keine Sorge, das sind unsere beiden Taubstummen. Sie sagt, er soll den Rasen mähen und er sagt, sie soll ihn am Arsch lecken, er geht fischen.“