
Wo wir vorgestern Abend noch am Geländer standen und auf die gen Nordsee strömende Elbe geschaut haben, stand gestern das Wasser. Es scheint aber, dass das Wasser nicht weiter steigt.

Wo wir vorgestern Abend noch am Geländer standen und auf die gen Nordsee strömende Elbe geschaut haben, stand gestern das Wasser. Es scheint aber, dass das Wasser nicht weiter steigt.
Zum Thema schick, oder vornehmer chique, hier 2 Personen, die mir heute Mittag vor die Linse geraten sind.


Im Moment geht es eher „auf“, nämlich der Wasserstand der Elbe. Er steigt und steigt. Wurde anfangs der Flut davon geredet, dass Teile Lauenburgs und Hitzackers evakuiert werden müssten, hiess es vor ein paar Tagen: Alles zurück, so schlimm wird es nicht. Da hat sich wohl jemand verrechnet. Denn man man die Berichte verfolgt, sind die Pegelstände wesentlich Höher als 2002 und 2006. Nur Dresden ist – zum Glück – nicht so schlimm heimgesucht worden. Aber im weiteren Verlauf der Elbe kommen ja auch immer mehr Nebenflüsse dazu. Und das bedeutet: Mehr Wasser = höherer Wasserstand. Wie jemand auf die Idee kommt, angesichts dieser Tatsache für die Elbe im Bereich Niedersachsen und Schleswig-Holstein Entwarnung zu geben, ist mir als Laie auf diesem Gebiet ein Rätsel.
In der Tat wird nun alles wieder auf Alarm gedreht, d.h. die Pegelstände der Elbe werden hier im Norden doch wieder recht hoch erwartet.
Mir tun die Menschen leid, die im direkten Einzugsgebiet des Hochwassers leben, egal ob in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, oder weiter oben in Sachsen-Anhalt oder Sachsen. Ihr Hab und Gut muss, so weit überhaupt möglich, vor dem Wasser in Sicherheit gebracht werden. Ihre Wohnungn und Häuser werden auf Tage, wenn nicht über Wochen, unbewohnbar sein.
Das Hochwasser im Jahr 2006 hatten wir mit Interesse verfolgt, hatten wir seinerzeit doch schon den Kaufvertrag für das Elbe-Penthouse unterschrieben. So hoch wie unsere Wohnung würde das Wasser eh nicht steigen. Allenfalls der Keller könnte voll Wasser stehen. Aber selbst das scheint so gut wie ausgeschlossen zu sein. Aber wer weiss ….

Heute Nachmittag haben wir uns mal einen Eindruck vom aktuellen Hochwasserstand gemacht. Der Anleger stand schon unterwasser. So hoch wie im Januar 2011 stand das Wasser aber noch lange nicht.

Heute Abend waren wir nochmal unten am grossen Strom. Zwischen diesen beiden Aufnahmen liegen ca. 6 Stunden!
Wie fast jeden Mittag ging ich heute auch wieder ein wenig spazieren: Vom Büro zur Binnenalster, über die Lombardsbrücke zum Neuen Jungfernstieg, vorbei am Hotel Vierjahreszeiten zum Jungfernstieg, von dort in die Stadt. An der Alster sieht man mittags viele Büroleute, leicht zu erkennen an den Anzügen, die sie auch bei warmem Wetter tragen. In der Stadt, also Spitaler Strasse/Mönkebergstrasse sieht das ganz anders aus, nämlich ziemlich bunt.
Mir ist schön früher öfter aufgefallen, dass an verschieden Tage ein verschiedener Typ Mensch unterwegs ist. Mal sind viele dunkelpigemntierte Menschen zu sehen, am nächsten Tag sehr elegante. Und dann gibt es die Schrotttage, so wie heute: Schlechtgekleidete junge Frauen/Mädchen, die zu dick sind und zu enge Klamotten und zu kurze Röcke tragen.
Besonders „in“ sind ja wohl zurzeit eine Art Leggins, kombiniert mit einem kurzen und hautengen Rock, der sich wie eine zweite Haut über den Po spannt und diesen dann besonders betont und ihn so richtig breit macht. Natürlich gibt es Mädchen, die das tragen können. Aber leider zwängen sich auch welche in so ein Teil, die das lieber nicht tragen sollten! Solche Typen liefen heute mittag massenweise durch die Stadt.
Wie auch junge Frauen, die sich so trutschig angezogen hatten und aussahen wie ihre eigene Grossmutter: Ein potthässliches Sommerkleid, Nylons und Ballerinas. Von Eleganz keine Spur.
Haben all diese Mädchen und Frauen keinen Spiegel? Haben sie alle nicht jemanden an ihrer Seite, und wenn es die beste Freundin ist, die ihnen sagt, dass das scheisse aussieht, dass SIE scheisse aussehen? Kritik lässt sich doch auch nett verpacken. Man muss ihnen ja nicht wörtlich sagen, dass sie scheisse aussehen.
Eine Erholung für meine derart strapazierten Augen waren die vielen hübschen und interessanten Männer, die heute unterwegs waren. Sowas gibt es auch nicht jeden Tag zu sehen – leider.

Blauschimmelkäse ist nicht Jedermanns Sache. Schimmel an sich ist ja schon ungesund, denkt man. Ausserdem ist Käse mit Blauschimmel in vielen Fällen sehr kräftig im Geschmack. Es gibt aber auch Sorten, die sehr sehr milde sind. Eine Sauce mit Gorgonzola ist uns meist schon zu labberig, wir lieben es gern kräftiger weswegen wir schon mal auf eine andere Sorte ausweichen wenn wir Gorgonzolasauce machen. Dann ist es zwar nicht mehr Gorgonzolasauce, aber sie erfüllt den gleichen Zweck.
Der bekannteste Blauschimmelkäse ist wohl der Roquefort. Geschmacklich ist er schon fast bitter. Seine Konsistenz ist eher bröselig, sodass es schwierig ist, ihn auf’s Brot zu streichen, es geht eigentlich gar nicht. Er zerbröselt unter dem Messer und beim Essen fällt er vom Brötchen oder von der Brotscheibe.

Vor einiger Zeit haben wir einen Blauschimmelkäse entdeckt, der uns sehr sehr gut gefällt und der seitdem zum Standardrepertoire unserer wochenendlichen Frühstücke gehört, nicht jedes Wochenende, aber doch mindestes einmal im Monat. Der Käse heisst Saint Agur. An der Käsetheke wird er in achteckiger Form angeboten, sodass er in kleineren oder grösseren Törtenstückchen verkauft wird. Die Konsistenz ist recht schmierig, er lässt sich also problemlos auf’s Brot streichen. Geschmacklich würde ich ihn als recht pikant, aber doch mild bezeichnen, jedenfalls kräftiger als ein Gorgonzola. Desweiteren schmeckt er ganz leicht nach Wein, wobei ich vermute, dass ihm kein Wein beigemischt wurde. Als halbfesten Schnittkäse, wie bei Wikipedia, würde ich Saint Agur nicht bezeichnen. Weder ist er halbfest noch ein Schnittkäse. Die Aussenkante ist nämlich sehr feucht – wie auf dem 1. Bild zu erkennen ist. Käsewürfel kann man damit nicht herstellen.
Schnittkäse essen wir auch sehr sehr gern, Bernd möglichst sehr pikant, ich lieber etwas milder, aber immer noch kräftig. Wir sind echte Käsefans. Manchmal läuten wir am Freitagabend das Wochenende mit einer Käseplatte ein, dazu gibt’s dann natürlich eine Flasche Rotwein. Das Leben kann so schön sein!
Apropo Schnittkäse – da fällt mir ein Witz aus meiner Schulzeit ein:
An der Käsetheke:
Kunde: „Frollein, haben Sie Käse im Schnitt?“ – Käsebedienung: „Sie Ferkel, ich frag Sie doch auch nicht, ob sie Quark auf’m Sack haben!“
Viele kleine Steinchen ergeben ein Bild, ein Mosaikbild. Und so mache ich mir aus kleinen Steinchen mein eigenes Bild, wie man in gewissen Kreisen über mich denkt bzw. was man von mir hält.
Ich weiss, dass diese Kreise hier ab und zu mal mitlesen, deshalb halte ich diesen Beitrag so allgemein wie nur möglich. Und wenn sich trotzdem jemand ertappt fühlen sollte – bitteschön, damit hab ich kein Problem.
Leidergottseidank bin ich nicht so gestrickt, dass ich die beleidige Leberwurst spiele und vergesse auch schnell wieder. Trotzdem werden die kleinen Steinchen im Hinterkopf abrufbar bleiben.
Fünferpackungen sind doof, z.B. bei Magnum Mini. Da sind 5 kleine Magnums drin. Oder Pickup. 5 kleine Riegel sind zusammengepappt zu einer Einheit. Wer will denn sowas? Das ist nur was für Singles oder für einen Haushalt mit 5 Personen. Bei einem 2-, 3- oder 4-Personenhaushalt passt das nicht. Also was macht man?: Es werden 2 Packungen gekauft. Denn wir teilen ehrlich. Wer will denn auch schon ein Magnum teilen oder ein Pickup? Das geht doch gar nicht.
Ich vermute, dass die Hersteller das so wollen, dass man gleich 2 Packungen kauft. Klar, gibt ja auch mehr Geld in die Kasse!
Die Beispiele Magnum und Pickup sind nur 2, weil wir sie gerade mal gekauft haben. Vermutlich gibt es viel mehr Produkte, von denen man 2 Packungen kaufen muss damit die Sache aufgeht.
Wenn man Urlaub hat und man wacht zwischen 6 Uhr und 6:30 Uhr auf, ist man ausgeschlafen und es macht einem nichts aus.
Wenn man arbeiten muss und man liegt schon wach im Bett bevor der Wecker um 06:20 Uhr zum Aufstehen mahnt – dann ist das nur nervig und man würde gern noch liegenbleiben.
Von Fotografie hatte ich bisher ja wenig Ahnung, so mit dem Einstellen von Belichtung, Blende usw.
In den 60er Jahren gab es die Instamatic Kameras von Kodak. Die hatten 2 Einstellungen für die Belichtung, nämlich Sonne und bedeckter Himmel. Die Filme waren in einer praktischen Kassette, die nur in die Kamera eingelegt wurde ohne den Film einfädeln zu müssen. Als Blitz gab es den Blitzwürfel. Alles in allem praktisch und simpel, idiotensicher, aber nicht dazu geeignet, etwas über die Grundlagen der Fotografie zu lernen.
Später besass ich einen anderen Fotoapparat, der qualitativ bessere Aufnahmen machte, aber eben auch im Automatikmodus. Gelernt habe ich dabei nichts.
Als die Digicams auf den Markt kamen, war das ja ähnlich, mit dem Unterschied, dass sich verschiedene Modi einstellen lassen für diverse Aufnahmesituationen oder eben wieder das volle Automatikprogramm. Es kamen dann aber auch die Möglichkeiten hinzu, manuelle bzw. halbmanuelle Einstellungen vornehmen zu können. Aber die habe ich dann nie benutzt.
Mit der Zeit wuchs mein Anspruch auf qualitativ bessere Fotos, deshalb hatte ich mir ja die Neue zugelegt.
Die hat natürlich auch diverse voreinzustellende Modi aber eben auch die halbautomatischen bzw. manuellen Einstellungsmöglichkeiten. Aber nun heisst es für mich ausprobieren und lernen.
Gesternabend war Vollmond, ausnahmsweise bei klarem Himmel. Ich montierte die Kamera auf das Stativ und das Teleobjektiv an die Kamera, Einstellung „Nachtaufnahme“ und drückte ab, mit dem Ergebnis „verwackelt“. Das Stativ ist eben nicht so stabil, dass es eine etwas unruhige Hand beim Auslösen abfängt. Dann versuchten wir es mit dem Fernauslöser per Handy. Die Aufnahme war dann auch nicht optimal weil die Kamera in einen anderen Modus geschaltet hatte.

Die dritte Möglichkeit, eine verwacklungsfreie Aufnahme zu machen ist, den Selbstauslöser zu benutzen. Das hat dan funktioniert, jedoch war das Ergebnis nicht so, wie ich mir eine Aufnahme vom Mond vorstelle. Die Kamera erfasste zwar ein paar dekorative Wolken, doch der Mond kam als strahlende weisse Scheibe rüber. Irgendwie schön aber nicht so richtig.

Dann benutzte ich die Bledenautomatik, d.h. ich stelle die Verschlusszeit ein und die Kamera regelt die Blende. Und jetzt habe ich einen Vollmond auf der SD-Karte, so wie er sich uns gesternabend präsentierte. Bingo! Na also, geht doch. Man muss halt mal ein wenig rumprobieren. Hauptsache ich weiss dann beim nächsten Mal in einer ähnlichen Situation noch, wie ich das gemacht habe.