Skandal!


Um das obige Werbebild von Dolce + Gabbana gibt es grosse Aufregung. Wo? In den USA natürlich. Und warum? Weil aus der Hose ein paar wuschelige Haare hervorlugen. Nirgendwo in der westlichen Welt würde sich jemand über dieses Bild aufregen. Eine Hausfrau aus Georgia ist angwidert und bezeichntet das Plakat als Pornografie. Entweder ist sie nicht verheiratet oder sie macht beim Sex das Licht aus. Was heisst Sex? Wahrscheinlich schläft sie nur mit ihrem Mann – falls sie überhaupt einen hat – nur zur Zeugung weiterer Kinder.

Und die Kinder werden dann nicht aufgeklärt, die Mädchen werden zwischen 11 und 19 Jahren schwanger – wie in einer Kleinstadt in Ohio geschehen. Präsident Bush hat nämlich an den Schulen den Sexualkundeunterricht derart geändert, dass nicht mehr über Empfängnisverhütung gesprochen wird sondern es wird Abstinenz bis zur Ehe gepredigt. Nur halten sich die neugierigen Schüler auf der Highschool nicht daran, mit dem Resultat, dass jede siebte Schülerin schwanger ist. Jetzt werden Kurse in Kindererziehung statt in Sexualkunde angeboten. Vielleicht wird den Schülerinnen dort auch beigebracht, dass man seine Kinder aufklären sollte.

Die Schulbehörde ist der Meinung, dass die Eltern zu faul sind, auf die Disziplin ihrer Kinder zu achten. Nein, die Eltern sind nicht faul, sie sind zu konservativ, ihre Kinder aufzuklären, die Dinge beim Namen zu nennen. Wenn sie schon von ein paar harmlosen Schamhaaren angwidert sind und ihnen davon schlecht wird – wie sollen sie dann ihre Kinder ordentlich aufklären? Solche Worte wie Penis und Vagina und alles, was sonst noch dazu gehört sind wohl schmutzig und nimmt man nicht in den Mund – äh, spricht man nicht aus, oder wie oder was.

Nein, ich werde diese Prüderie der Amerikaner, die von Mr. President auch noch unterstützt wird bzw. eher gewollt ist, nie verstehen.

Du Nase!

Zum besseren Verständnis dessen, was ich heute erlebt habe, ein paar Erklärungen vorweg:

Unsere Firmengruppe ist im Besitz der Familie K. Herr K. Senior uns sein Sohn sind beide in der Firma tätig, jedenfalls sind sie zeitweise da.

Heute Nachmittag kam über die Hauptleitung ein Anruf. Ein Herr, dessen Namen ich leider nicht behalten hatte, meldete sich und verlangte Herrn K. zu sprechen. Auf meine Frage, welchen Herrn K. er denn spreche möchte, war seine Antwort: „Den mit der Nase im Gesicht!“

Ausnahmsweise hatte ich eine entsprechend freche Antwort auf den Lippen. Doch bevor ich auch nur einen Ton hervorbringen konnte, hatte der Anrufer aufgelegt. Einfach so.

Leider besteht bei unserer Telefonanlage nicht die Möglichkeit, Telefonnummern – so sie denn nicht unterdrückt sind – nachträchlich festzustellen. Ansonsten hätte ich die Dreistigkeit bessen und den Kerl wieder angerufen.

Dies ist das zweite Mal, dass mir so was in der Art passiert. Vor Monaten hatte mir doch der Vertreter einer Weinhandlung, den ich am Telefon abgewiesen hatte, den Rat gegeben, mir einen Stein an den Hals zu hängen und dann in die Alster zu springen.

Einladung!

Diese Mail habe ich heute bekommen:

„we have a presidential conference coming up here in canada and we need girls to keep them company for 3or 4 days.if you are intrested you reply to know more details. and we are going to pay $7000 each“

Vielleicht sollte ich mich mal bewerben. Aber umbauen lass ich mich nicht, wird alles noch gebraucht!

Sparsam

Die Kontrolle des verbrauchten Wassers für das morgentliche Duschen hat einen Verbrauch von ca. 30 Litern ergeben. Für ein Wannenband kann man also 4 mal duschen. Trotzdem möchte ich auf ein gelegentliches Wannenbad nicht verzichten – mit einem gut duftenden Badezusatz und viel Schaum!

Ab jetzt wird gespart

Nicht, dass wir das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen haben, es geht hier auch nicht darum, Geld auf die Bank zu bringen. Es geht um Wasser. Seit heute sind bei uns nämlich Wasseruhren in jeder Wohnung installiert.

Bisher war es so, dass der gesamte Wasserverbrauch der Bewohner dieses Hauses nach einem Schlüssel auf die einzelnen Mieter bzw. Wohnungsinhaber aufgeteilt wurde. Wenn Jemand dabei ist, der jeden Tag morgens und abends ein Vollbad nimmt, wurde sein Wasserverbrauch von den anderen Einwohnern sozusagen subventioniert. Ab heute ist Jeder für seinen eigenen Wasserverbrauch verantwortlich. Jeder Liter, der aus den Zapfstellen oder aus dem Spülkasten der Toilette läuft, wird sorgsam gezählt.

Wegen meiner momentanen Bauchmuskelzerrung tut mir ein warmes Wannenbad sehr gut. Ich habe gleich mal geschaut, wieviel Liter ich für eine Wannenfüllung gebraucht habe. 130 Liter waren es! Ich sollte vielleicht doch nicht abnehmen. Denn weniger Körpermasse bedeutet mehr Wasser, damit die Wanne voll wird.

Morgen früh werde ich mal sehen, wieviel Liter Wasser ich für ein Duschbad benötige.

Alles hat seine Richtigkeit

Am Donnerstag vergangener Woche wunderte ich mich darüber, dass ich täglich Besuch aus den Palästinensischen Autonomiegebieten im Weblog habe. Für heute hatte ich mir einen besonderen Eintrag vorgenommen, um die Person dazu zu bewegen, etwas über sich verlauten zu lassen. Mir war zwar schon klar, dass es sich um Jemanden handeln muss, der der deutschen Sprache mächtig ist. Aber wer steckt dahinter?

Heute bekam ich unaufgefordert eine kurze Mail mit der Nachricht, dass ich mir keine Gedanken darum machen muss, eine Leserin – denn um eine solche handelt es sich – aus den besagten Gebieten zu haben. Es ist eine junge Frau aus Berlin, die dort ein Praktikum macht und die Heimweh nach Deutschland hat und deshalb alles das lesen möchte, das nicht in der Zeitung steht – wie sie mir schreibt.

Nele, so heisst die junge Frau, schreibt selbst ein Weblog. Schaut doch mal bei Supernele rein.

Abstecher an die See

Seit Dienstag ist Frank aus München auf Besuch bei seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten in Grömitz an der Ostsee. Frank ist einer unser besten Freunde. Und da München weit weg ist und wir uns nicht so oft sehen, haben wir ihn heute Abend besucht.

Bernd hatte mich von der Firma abgeholt und wir fuhren von dort direkt an die Ostsee. Wir begrüssten kurz seine Gastgeber bevor wir uns zu einem langen Spaziergang auf den Weg machten. Das Wetter dort war besser als in Hamburg. Es war wärmer und nicht so windig wie hier, so dass wir sogar an der Promenade bei einem Bier und Fischbrötchen draussen sitzen konnten.

Es war ein schöner Abend. Von einem Ende der Promenade, dort wo sich die Wohnung befindet, bis zum Yachthafen am anderen Ende und zurück führte unser Weg.

Über den Strand hinweg schweifte unser Blick auf die Lübecker Bucht, an deren Ende in Travemünde das Leuchtfeuer auf dem hohen Gebäude des Hotel Maritim seine Blitze in den Abendhimmel schickte.

Eigentlich waren wir mit dem Gedanken nach Grömitz gefahren, dort beim Chinesen zu Essen. Da Frank aber keinen Hunger hatte, viel dieser Punkt leider ins Wasser. Das Fischbrötchen musste erst Mal reichen. Aber auf dem Heimweg nach Hamburg haben wir im Restaurant zum Goldenen M in Reinfeld nahe der Autobahn zugeschlagen.

Das ging schnell

Gestern Mittag bestellt, gestern Nachmittag gab es eine SMS auf dem Alten, dass das Neue bereits unterwegs ist. Und heute, 24 Stunden später, wurde es geliefert, das neue Handy Motorola V3 black edition. Da kann man nicht meckern.

Bis es allerdings soweit war, dass die Bestellung unter Dach und Fach war, bedarf es mehrerer Telefongespräche. Unter der Nummer für den Prämium-Service war es überhaupt nicht möglich, einen Berater in die Leitung zu bekommen, da, wie die automatische Ansage behauptete, alle Berater tätig seien. Ich sollte es später wieder versuchen. Die Dame unter einer kostenpflichtigen Nummer erzählte mir, ich solle die Nummer 2202 (oder so ähnlich) anrufen. Auf meine Rückfrage, ob ich da noch war vorweg wählen müsste meinte sie ganz schnippisch: Wieso das denn? Na ja, ich versuchte also die genannte Nummer zu wählen. „Die Nummer ist unvollständig“ bekam ich zu hören. Auch weitere Versuche mit 0800 vorweg blieben erfolglos. Also rief ich noch Mal bei der kostenpflichtigen Nummer an. Jetzt hörte ich einer sehr netten Männerstimme zu, die mir erklärte, ohne dass ich erzählte, was mir widerfahren war, dass ich mit meinem Handy die 4-stellige Nummer anrufen müsste. Und das klappte natürlich auf Anhieb. Hätte mir die blöde K.. von T-Mobile das nicht auch erklären können? Woher soll ich das denn wissen? Ich bestelle doch nicht jeden Tag ein Handy.

Na, jedenfalls sind heute die drei neuen Telefone eingetroffen und es gibt wieder was auszuprobieren. Am Wochenende wird sicher reichlich Zeit dazu sein.