Freche Sprüche

Seit Monaten schon sind die in Hamburg aufgestellten Abfallbehälter mit netten Sprüchen bzw. Schlagworten versehen, die dazu anhalten sollen, dass die Passanten ihren Müll in den roten Kübeln entsorgen statt ihn auf die Strassen und Gehwege zu werfen. Ich meine, hier hat man sich echt was einfallen lassen. Immer wieder verleiten mich diese Aufschriften zu einem Lächeln, wenn ich daran vorbeigehe.

Ich hatte schon seit Längerem die Idee, eine kleine Fotoserie daraus zu machen und ab und zu einen Eimer mit einem Spruch drauf zu veröffentlichen.

Jetzt ist der Anfang gemacht. Ich entdeckte nämlich in der Hamburger Fussgängerzone ein Gefäss, dass ich sofort fotografieren musste, wenn auch meine Handycam dazu herhalten musste (ich bin noch auf der Suche nach einer kleinen handlichen, preiswerten aber guten Zweitcam).

Ich finde diesen Spruch so genial. Mein Lächeln nach der Entdeckung war mir sicher noch minutenlang anzusehen.

Scheinbar wird oft versucht, die Aufkleber zu entfernen weil sie wohl einen Liebhaber gefunden haben. Der Versuch scheitert aber kläglich. Es sind dann nur noch Fragmente auf den Behältern zu sehen.

Nur 1 cm

Gestern Abend hat es geschneit bei uns. Ca. 1 cm hat es gebracht, nicht so viel, zum Glück. Als wir schlafen gingen hatte es aufgehört zu schneien, es blieb also bei ca. 1 cm.

Heute früh um 4 Uhr wurde ich wach, geweckt durch ein Motorengeräusch. Eine Schneeräummaschine für die Gehwege! Morgens um 4 Uhr. Das ist ja wohl der Hammer. Als das Ding verschwunden war und ich mich halbwegs beruhigt hatte kam das nächste Unternehmen mit seiner Schneeräummaschine für ein anderes Grundstück. Inzwischen war es halb fünf.

Als ich mal kurz aufstand und aus dem Fenster sah, stellte ich fest, dass es seit gestern Abend nicht weiter geschneit hatte. Und da machen sie wegen dem läppischen Zentimeter so einen Stress und wecken die ganze Nachbarschaft auf! Man war ich sauer.

An Schlaf war gar nicht mehr zu denken. Ich wälzte mich von einer auf die andere Seite – es half nichts. Ich merkte allerdings, dass ich zeitweise in so eine Art Halbschlaf gefallen war. Und als ich aufstehen musste weil der Wecker Laut gegeben hat war ich völlig kaputt.

Der Wetterbericht sagt für Hamburg weitere Schneefälle voraus. Die sollen sich gefälligst zurückhalten und erst erscheinen, nachdem ich aufgestanden bin.

Der Winter

Gerade habe ich meine tägliche Blogrunde beendet. Viele Blogger berichten über den Winter und dass sie ihn nun eigentlich gar nicht mehr wollen. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir noch mitten im Winter stecken. Dass es nicht so bleibt wie in den vergangen Wochen, habe ich zwar gehofft, aber nicht erwartet. Allerdings war meine Hoffnung ziemlich gross und übertönte die Erwartung.

Bis jetzt sind wir ja noch ziemlich gut davon gekommen. Es ist nicht auszuschliessen, dass es auch hier im Norden noch ein paar Schneetage geben wird. Aber auch, wenn wir uns jetzt auf den Frühling freuen, sollten wir nicht vergessen: Es ist noch Winter – und da müssen wir mit allem rechnen.

Meinetwegen kann der Winter auch ganz wegbleiben, besonders auch in Hinsicht auf das Elbe Penthouse. Eine Bauverzögerung durch einen Kälteeinbruch würde mir gar nicht gefallen. Vielleicht geht der Kelch ja noch mal an uns vorrüber. Hoffen kann man ja.

Gefrustet

Der Aufruf, für unser Olivenbäumchen einen Sexpartner zu finden, war erfolglos. Die neckischen Blüten blieben unbefruchtet. Scheinbar hat die sexuelle Enthaltsamkeit dem Bäumchen arg zugesetzt. Es hat nämlich alle Blätter verloren und nun steht es völlig nackt da. Ich habe heute eine Rettungsaktion gestartet und das Bäumchen radikal zurückgeschnitten. Vielleicht nützt es was und kann neue Kräfte sammeln.

Kyrill II

Nu isser wieder wech – Kyrill, der als ganz schlimmer Finger angekündigt worden war.

Alle, die ich heute im Bereich Hamburg gesprochen habe, waren wie ich der Meinung, dass Kyrill nicht schlimmer war als andere heftige Stürme in der Vergangenheit. Und das scheint auch die überwiegende Ansicht in den veschiedenen Blogs zu sein. Das einzig Ungewöhnliche an diesem Sturm war, dass er nicht punktuell aufgetreten ist, sondern ganz Deutschland und weite Teile Europas heimgesucht hat.

Ob ich einen Orkan unbedingt auf See abwettern muss, möchte ich stark bezweifeln. Ich werde zwar nicht Seekrank, aber das Leben an Bord muss doch ziemlich stark beeinträchtigt sein.

Uns wurden heute ein paar Fotos zugeschickt. Es handelt sich um ein Schiff, das ca. 200 m lang ist. Es ist kein Schiff unserer Flotte. Unsere grössten Schiffe sind 110 m lang. Ich kann mir gut vorstellen, wie es da ausgesehen hätte.

Kyrill

Kyrill nur ein starker Sturm? Bisher ist hier in Hamburg nichts ungewöhnliches passiert. Hier und da ist ein Baum umgefallen – das ist bei starken Stürmen nichts ungewöhnliches. Scheinbar sind wir hier mehr oder weniger im Auge des Orkans. Um uns herum scheint es viel schlimmer zu sein wenn sogar die Bahn den Dienst einstellt. Endlich ein mal kann die Deutsche Bahn die Verspätungen bzw. Totalausfälle begründen.

Das tollste, was ich heute erlebt habe, hat sich unser regionaler Radiosender Radio Hamburg geleistet:
Da ist doch heute Nachmittag halbstündlich ein Moderatur auf die Strasse gegangen und hat versucht, die Windgeschwindigkeit zu messen. Maximal kam er auf einen Wert von 43 km/h. Er meinte, die vorhergesagte Geschwindigkeit von 120 km/h sei ja noch lange nicht erreicht.

Ich weiss nicht, ob Radioleute einfach nur dumm sind. Windgeschwindigkeiten werden nicht in der Stadt gemessen sondern auf Wetterstationen, die ziemlich offen liegen wo also wesentlich höhere Werte gemessen werden. Desweiteren sind die vorhergesagten Werte Spitzengeschwindigkeiten und kein Dauerzustand. Es handelt sich also allenfalls um vereinzelte Boen, die Orkanstärke erreichen können, wohlgemerkt ‚können‘.

Zurzeit, um 19.15 Uhr, ist es hier ziemlich ruhig. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass es heute Abend noch zu Boen mit Windstärke 10 – 12 kommen kann, wohlgemerkt ‚kann‘.

Man kann natürlich sagen, die Behörden haben überreagiert, in dem sie empfohlen haben, man solle nachmittags zu Hause bleiben. Der Nachmittagsunterricht an den Schulen fand nicht statt. Wie teilweise zu lesen ist, durften Mitarbeiter in einigen Firmen nach Hause gehen. Und die Medien tun ein Übriges und heizen die Stimmung an. Wetterseiten im Internet sind überlastet und werden, wenn überhaupt, nur ganz langsam aufgebaut.

Das Sturmtif Kyrill, wie es bisher über Hamburg hinweggefegt ist, ist nicht ungewöhnlicher als andere Stürme, die wir bisher erlebt haben. Aber man soll ja den Abend nicht vor der Nacht loben – oder so ähnlich.

Wen interessiert das?

Horst Seehofer hat angeblich ein Verhältnis mit einer 25 Jahre jüngeren Frau, die auch noch ein Kind von ihm erwartet. Es ist mir sowas von egal, wer es mit wem treibt und warum. Diese Geschichte gerade jetzt auszuschlachten, wo die CSU ein Problem hat, passt natürlich wunderbar. Es kann mir doch keiner erzählen, dass das nicht schon längst in den internen Parteikreisen bekannt gewesen ist.

Und dann noch dies: Paris Hilton wird auf den Opernball kommen. Na ja, wer weiss, ob sie nicht hinter den Kulissen auch auf dem Opernball kommt. Dieses Blondchen auch noch zu hofieren, nur weil sie Millionen an den Hacken hat – schrecklich. Wenn die Medien sie in Ruhe lassen würden, wäre sie nichts – ausser reich. Nein, Paris Hilton ist auch nicht reich, das kann ich mir nicht vorstellen. Sie hat nur viel Geld.

Und warum schreibe ich über so gegensätzliche Menschen wie Horst Seehofer und Paris Hilton? Weil es mir total egal ist, was diese Menschen treiben. Das wollte ich mal gesagt haben. Aber leider kommt man ja nicht umhin, mit diesen Dingen konfrontiert zu werden wenn sie überall präsent sind.

Mehrzweckbett

Barbara findet immer so kuriose Dinge im Internet, an denen sie uns dann gern teilhaben lässt. Ich habe heute auch etwas gefunden, dass ich euch nicht vorenthalten möchte. Beim Betrachten des Bettes kommen mir so allerhand Ideen. Aber ich überlass das lieber der Fantasie der Leser. Eine Adresse, wo man das Bett kaufen kann, habe ich nicht gefunden.

Private Büroarbeiten

Es war mal wieder fällig: Eine Aufräum-, Vernichtungs- und Ablageaktion. Im Rahmen meiner Steuererklärung brauchte ich einige Dokumente. Ausserdem suchte ich für einen anderen Zweck ein Papier. Lange habe ich das vor mir hergeschoben. Aber nun ging es nicht anders. Also frisch ans Werk. Und jetzt bin ich stolz auf mich, dass ich es endlich geschafft habe. Vor unserem Umzug muss ich ganz sicher noch mal dabei.

24

Aus zeitlichen Gründen konnten wir die Folge am vergangenen Mittwoch nicht sehen und haben sie deshalb aufgezeichnet. Da es gestern sonst nichts Gescheites im Fernsehen gab war es eine gute Gelegenheit, die Aufzeichnung anzusehen.

Bereits nach 10 Minuten hatte ich schweissnasse und kalte Hände weil es so spannend war. Ich versuchte mir einzureden, dass ja alles nur fiktiv und ein Film sei – vergebens. Das Geschen nahm mich so gefangen, dass die Vernunft unterdrückt wurde.

Nach 30 Minuten war die Spannung unerträglich und ich wünschte, es wäre alles schon vorbei, wohlwissend, dass ich am Schluss unbedingt wissen möchte, wie es denn weitergeht.

Nach 3 Stunden war eine verletzte, aber stolze Firstlady zu sehen. Mal abwarten, ob sie noch einen Trumf gegen Mr. President ausspielen wird. Ausserdem ist das Nevengas verschwunden. Es wäre ja auch sonst alles zu einfach gewesen.

‚Twentyfour‘ – die Macher dieser Serie verstehen es, Spannungsbögen aufzubauen, die fast unerträglich sind. Wir fiebern bereits der nächsten Folge entgegen. Unserer Meinung nach ist ’24‘ das Beste, was derzeit auf dem Markt ist.