Die Austage

Von Samstag am frühen Nachmittag bis heute früh war hier Auszeit. Ideen, was ich hätte schreiben können, hatte ich einige. Aber technisch möglich war es nicht. Und einfach aufschreiben und dann später veröffentlichen, das passte mir nicht. Im Elbe-Penthouse ging es aber weiter. Ich hatte hier ja schon eine Andeutung gemacht. Um was es da ging, ist inzwischen zu sehen.

Was sonst in den vergangenen Tagen auffiel, wurde natürlich digital festgehalten:

Wieder da

Queergedacht ist wieder online. Warum, wieso und weshalb die Seite nicht erreichbar war, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Die Hauptsache ist, dass es wieder läuft und schön, dass alles noch vorhanden ist, woran ich langsam meine Zweifel hatte.

Holger hat das irgendwie in Ordnung gebracht. Demnächst werde ich mit ihm darüber sprechen. Vielen Dank Holger!

In den Fängen der Anderen

Hat wirklich jemand geglaubt, nach der Einigung von Demokraten und Republikanern über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA wäre nun alles in Ordung? Ich hatte da von Anfang an meine Zweifel. Und was mich auch wunderte, dass die Ratingagenturen, die ja einige Europäische Länder, allen vorran Griechenland, gnadenlos runtergstuft hatten, die USA in Ruhe gelassen haben.

Nun, da eine Einigung erfolgt ist, die, wie sich zeigt, das gewünschte Ergebnis nicht gebracht hat, beeilen sich die Ratingagenturen, die USA herabzustufen. Und die Regierung ist nun sauer. Zu verstehen ist das alles nicht.

Sauer ist auch China, wo die USA hoch verschuldet sind. Und China stellt Forderungen. Tja, so ist das, wenn man sich in die Fänge von Ländern begibt, die hofiert worden sind obwohl da so einiges im Argen liegt und deren politisches System alles Andere als demokratisch ist. China kann ich bezüglich seiner Forderungen zwar verstehen, nicht aber die Länder, die China alles geben, inklusive von Technologie. Eines Tages wird China die Welt beherrschen und wir werden alle kuschen … müssen.

Und bei uns in Deutschland sieht es doch auch nicht anders aus. Wir haben uns in die Fänge von Russland begeben was die Lieferung von Öl und Gas betrifft. Es wird zwar immer wieder beteuert, dass dies nur zu einem geringen Anteil der Fall ist. Aber ich traue den Russen nicht über den Weg. Denen ist doch auch das Hemd näher als die Hose wenn Not am Mann ist. Entweder werden sie die Lieferungen kürzen, wenn nicht so gar stoppen, oder an der Preisschraube drehen. Und damit sind wir dann auch von ihnen Abhängig. Und die Russen haben erreicht, was sie schon immer haben wollten, nämlich den Westen.

Es scheint, dass im Moment alles in Auflösung begriffen ist. Und ich habe keine Hoffung, dass es in absehbarer Zeit besser wird.

CSD in Hamburg …


… und wir sind nicht dabei. Wir sind platt und lustlos. Macht nichts, man kann es ja auch mal ausfallen lassen. Und dabei haben wir uns extra für den heutigen Tag T-Shirts bestellt, die wir mittels je 2 Strasssteinchen etwas aufgepeppt haben. Die kommen jetzt in den Schrank und wir hoffen, dass sie uns im nächsten Jahr noch passen.

Von Hamburg


Urlaub ist nicht immer nur ausschlafen, relaxen, sonnen (so sie denn scheint) und rumgmmeln. Manchmal hat man halt auch Termine. Die haben wir in die ersten beiden Tage unseres Urlaubs gelegt.

Gestern Abend waren wir ja auf dem Kiez, im Schmidts Theater. Die tolle Aufführung wird noch lange nachwirken. Da wir meist sehr rechtzeitig dran sind, haben wir noch einen kleinen Bummel gemacht, auch durch die Nebenstrassen, wobei dann ein paar Fotos entstanden sind.


Die Tanzenden Türme bilden das neue Entrée zum Kiez. Obwohl die Zwillingstürme noch nicht fertig sind, lässt sich deren besondere Architektur schon erahnen.

Etwas weiter konnten wir einen Durchblick zum Hafen erhaschen.


Am Hans-Albers-Platz entdeckten wir ein liebevoll restauriertes Haus. Im Erdgeschoss befindet sich die Bar La Paloma, „wo Punker neben Bankern auf den Tischen tanzen“. Leider ist dort die schöne Fassade mit der kieztypischen schnuddeligen Kacheloptik verschandelt. Vermutlich hat das eher praktische Gründe über die ich hier lieber nicht spekulieren möchte. Das könnte unappetitlich werden.




Heute Morgen war ein Termin in Hamburg-Bergedorf. Es war das erste Mal, dass wir durch die Fussgängerzone bummelten. Süss ist es da, auch gleich daneben. Und wir entdeckten etwas für das Elbe-Penthouse. Darüber mehr in der nächsten Woche.


Heute Nachmittag waren wir in Hamburg, ohne Termin. QM2 war dort, direkt an der Hafencity. Und da ich schon immer gern die Hafencity landseitig besuchen wollten, haben wir das dann auch endlich mal abgehakt.

Gleich neben dem Kreuzfahrtterminal steht der Turm mit den wohl teuersten Wohnungen in Hamburg, der Marco Polo Tower.

Wir könnten uns vorstellen, hier in der Hafencity zu wohnen, mit Wasser vor der Tür und gleich neben der Elbphilharmonie. Und gegenüber gibt es Eis!

Bei Häagen-Dasz gönnten wir uns einen Creme-Brulee-Shake zur Erfrischung.

Oh Alpenglühn!

Als ich gelesen hatte, dass dieses Stück im Schmitd Theater auf die Bühne gebracht werden soll, regte sich bei mir aufgrund der Kurzberschreibung erstes Interesse, es sich anzuschauen. Ich gebe zu, dass der eigentlich Magent eine der beiden Darsteller war, nämlich Carolin Fortenbacher, die wir in dem Musical Mamma Mia etliche Male als Donna auf der Bühne erleben durften. Sie ist ein grossartige Schauspielerin mit einer tollen Ausstrahlung. Für unseren ersten gaymeinsamen Urlaubstag organisierte ich 2 Karten. Und es stellte sich heraus, dass es kein Griff ins Klo war. Wir erlebten gestern Abend nämlich einen tollen Theaterabend.

Das Stück ist total auf Carolin Fortenbacher zugeschnitten, die teilweise sich selbst spielt, nämlich einen Musicalstar. Und so war es eigenlich ganz logisch, dass im ganzen Stück immer wieder kurz auf diverse Musicals eingangen wurde, oft auch nur so weit, dass dies nur für erfahrene Musicalbesucher sichtbar war.

Carolin Fortenbacher glänzte mit genialer Spielfreude, gespickt mit fast schon akrobatischen Tanzeinlagen, und natürlich mit ihrem Gesang, von dem ich schon arg überrascht war. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sie sogar die Koloratur beherrst, die sie beim Singen des Frühlingsstimmenwalzers hervorragend einsetzte.

An ihrer Seite spielt Nik Breidenbach, der mir bis dato unbekannt war. Seine tolle Stimme in den Gesangseinlagen liess uns aufhorchen. Sein Schauspieltalent ist grossartig und tanzen kann er ebenso gut wie seine Partnerin auf der Bühne. Die im Stück geplante Interaktion mit dem Publikum wirkte nicht einstudiert sondern spontan. Allerdings geriet er ein wenig aus der Fassung als es einen Zwischenruf aus dem Publikum gab. Er rang mit sich auf der Bühne, nicht laut loslachen zu müssen. Beim Schlussapplaus ging er dann ganz spontan auf diese kleine Episode ein.

Im ersten Teil trieb es uns vor Lachen die Tränen in die Augen. Nach der Pause driftete das Stück in Richtung Klamotte ab, was aber durch die grossartige Leistung der beiden Darsteller aufgefangen wurde. Standig Ovations für Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach nach dem überraschenden Schluss des Stückes.

Wiederholungsgefahr eines weiteren Besuches dieses Stückes: Sehr sehr gross!

Hier der Link zur Seite mit der Stückbeschreibung des Theaters.

Urlaub!


Den Urlaub haben wir gestern Abend mit grillen und Wein eingeläutet. Zum Nachtisch gab es Cuarenta y Tres auf Eis. Die Flasche ist nun leer – leider.


Es war ein schöner Sommerabend, ein Abend, wie wir ihn uns in den nächsten 2-1/2 Wochen auch wünschen. Allein – mir fehlt der Glaube daran. In diesem Sommer muss man eben die Gelegenheiten nutzen, die einem der Wettergott bietet.

Die Badende


Das Theater ist gross um die Badende in der Binnenalster. Nun, da die Dame in Position gebracht worden ist, sind auch die Proportionen besser.

Auch die Knie sind nicht mehr so lasziv auseinander. Und ich verstehe die Aufregung nicht, die die Dame zum Teil verursacht, zumal sie eh nur 10 Tage in der Alster baden wird.

Heute Mittag nahm ich den Weg an der Alster entlang, um in der Lebensmittelabteilung des Kaufhauses meines Vertrauens für den heutigen Abend Grillfleisch zu besorgen. Die Dame in der Alster zog Menschenmassen an, die meinen Weg ins Kaufhaus etwas beschwerlich machten. Allein die Tatsache, dass sich Leute aus Neugier an die Alster begeben, um die Badende zu betrachten, ist es wert, dass die Blonde dort baded. Zurzeit ist sie eines der meist besuchten und fotografierten Objekte in der Hansestadt.

Daran ist nichts Werwerfliches. Und in 10 Tagen ist der Spuk wieder vorbei und die altehrwürdige Alster liegt wieder langweilig da wie eh und je.

Skurriles auf der Alster


Gestern hing die blonde Badende noch sicher in den Seilen am Jungfernstieg. Der Versuch, sie an die vorgesehene Stelle zu schleppen, schlug fehl. Ich vermute, sie drohte zu kentern. Auch ein hohler Kopf braucht etwas Ballast für die Stabilität.

Heute Mittag hatte sie ihren Badeplatz erreicht. Kunst soll es sein. Na ja, darüber kann man geteilter Meinung sein. Die Idee an sich finde ich ganz nett. 10 Tage soll sie in der Alster baden. An der Ecke Ballindamm/Lombardsbrücke ist das Kunstwerk zu bestaunen. Dort war heute Mittag auch ein TV- und Fotoshooting. Der Künstler selbst stand dort Rede und Antwort vor der Fernsehkamera just in dem Moment, als ich dort vorbeikam.

Ein Cabrio war heute auch auf der Alster unterwegs, das „Alster Cabrio“. Bei dem Wetter sicher ein Vergnügen für die Touris.

Weniger skuril als bemerkenswert ist dieser Schnappschuss:
Drei Generationen von „Alsterdampfern“ sind darauf zu sehen. Ganz links die „St. Georg“ – ein Alsterschiff, dass tatsächlich noch mit Dampf fährt. In der Mitte ein motorgetriebenes Schiff und rechts ein Alsterschiff, das mit Solarkraft angetrieben wird.

Ach, einen Kamelhuf habe ich heute auch gesehen. Den habe ich aber nicht fotografiert, das ist bäbä. Die Dame war schon etwas älter, hatte ihre Büx wohl etwas zu hochgezogen.

It’s so easy

I don’t know WHY I didn’t figure this out sooner.

It’s the shampoo we use in the shower. When I wash my hair, the shampoo runs down my whole body, and printed very clearly on the shampoo label is this warning „FOR EXTRA VOLUME AND BODY.“
No wonder I have been gaining weight.

I am getting rid of the shampoo and am going to use dishwashing liquid instead.
It’s label reads, „DISSOLVES FAT THAT IS OTHERWISE DIFFICULT TO REMOVE.“

Problem solved.
If I don’t answer the phone…I’ll be in the shower.