Die sprichwörtlichen 3 guten Dinge

Aller guten Dinge sind 3 – so sagt man. Was allerdings darang gut sein soll, für 3 Dinge viel Geld ausgeben zu müssen, weiss ich auch nicht.

1. Unser Wäschetrockner brauchte eine neue Pumpe = knapp 200 Euro
2. Unser Wagen brauchte einen neuen Zahnriemen, kostet inkl. Inspektion der Klimaanlage, die nicht so richtig lief knapp 600 Euro
3. Mein Laptop sagt keinen Pieps mehr. Nachdem ich gestern den ganzen Tag damit „gearbeitet“ habe, wollte es heute nicht mehr anspringen. Falls ein neues Motherboard rein muss = ca. 400 Euro

Ich habe dann heute morgen meinen alten Rechner aktiviert. Das Netzwerkkabel liegt nun quer durch den Raum vom Rechner zum WLAN-Router. Egal, die Hauptsache ist, dass ich damit arbeiten kann.

Ausgenutzt

Die Gelegenheiten in diesem Sommer sind selten, nämlich die Gelegenheiten, draussen zu leben, sprich, draussen zu essen oder einfach nur so rumsitzen und Löcher in die Luft gucken. Oder sich an dem zu erfreuen, was es trotz des Wetters fertiggebracht hat, in den Kübeln auf der Terrasse zu gedeihen. Oder ein Glas Champagner zu trinken oder einen Cocktail am Abend.

Gestern war es uns tatsächlich vergönnt, unsere warme Mahlzeit auf der Terrasse einnehmen zu können. Und heute haben wir trotz bedecktem Himmel, aber 20 Grad Aussentemperatur, draussen frühstücken können.

Positiv denkend haben wir die Polster draussen gelassen. Ein Blick auf das Wetterradar von Wetteronline zeigt aber, dass sich von Süd-West ein riesiges Regengebiet nähert. Obacht ist angesagt damit die Polster nicht nass werden.

Ich glaube nicht daran

Die Bundesregierung rechnet mit einem längeren Aufschwung, welcher einen Rückgang der Arbeislosenzahlen zur Folge hat.

Ich frage mich, woher die Regierung diese Erkenntnis hat. Dass der Binnenmarkt vom Aufschwung nichts hat, ist kein Geheimnis. Und wer bitteschön soll im Ausland unsere Produkte kaufen wenn überall die Wirtschaft am Boden liegt?

Ich vermute, dass hinter dieser Meldung der Versuch steht, die Umfrageergebnisse wieder in ein besseres Licht zu rücken. Und als nächstes wird die FDP wieder nach Steuersenkungen schreien.

Wann kommt die Trennung?

Mit dem Vorschlag, älteren Arbeitslosen das Arbeitslosengeld zu kürzen, holt her Lindner seine Partei definitiv nicht aus dem Tief. Er ist der Meinung, dass wegen der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt ältere Arbeitnehmer gebraucht würden.

Herr Lindner hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wie wohl inzwischen jeder weiss, besteht auch in Deutschland die Gefahr einer Rezession. Der sogenannte Aufschwung wird nicht von Dauer sein weil der Binnenmarkt das nicht hergibt und der Aussenhandel auch nicht weil alle Welt kein Geld hat. Insofern ist davon auszugehen, dass sich die Arbeitslosenzahl bei uns über kurz oder lang wieder erhöhen wird.

Es wird Zeit, dass sich Frau Merkel von ihrem Koalitionspartner trennt – auch auf die Gefahr hin, dass sich dann die Umfragewerte für die CDU wieder erhöhen.

Nach wie vor steht die FDP bei 3 Prozent (!) womit sie völlig bedeutungslos ist und bei Wahlergebnissen nicht mehr als FDP sondern als „Sonstige“ geführt werden müsste.

Die FDP hat ohne Zweifel grosse Staatsmänner hervorgebracht, aber mit denen, die zurzeit dort ihren Schwachsinn verbreiten, ist kein Staat zu machen.

Geburtstagssträusse


Aus technischen Gründen war es mir ja nicht möglich, einen Geburtstagsgruss für meinen Mann vorab zu veröffentlichen. Inzwischen habe ich ihm natürlich schon persönlich gratuliert, und zwar u.a. mit dem obigen Blumenstrauss.

Meine Mutter, 87 Jahre alt und bis Hamburg mir der Bahn angereist, hatte mich gebeten, einen Geburtstagsstrauss für Bernd zu besorgen. Ich erinnerte mich diesbezüglich an meine Krankengymnastin. Dort auf dem Tresen stand ein aussergewöhnliches Blumenarrangement. Auf meine Nachfrage, wo man denn bestellt, bekam ich bereitwillig Auskunft und ein Geschäftskärtchen ausgehändigt. Und so fuhren wir beide heute morgen zur „Kaktusblüte“ in der Oberstadt. Warum sollte Bernd nicht selbst seine Wünsche für einen Blumenstrauss äussern?

Unser Navi lotste uns in eine reine Wohngegend. Wenn an der Strasse nicht ein kleines Hinweisschild gewesen wäre, hätten wir das Blumengeschäft kaum gefunden. Auf den ersten Blick war es dort recht ungewöhnlich. Wir sahen in kleines, von Grünzeug umwuchertes Gebäude, vor dem einige Kübelplfanzen standen. Ein Blumengeschäft sieht anders aus. Aber dieses Geschäft ist auch anders. Als wir noch etwas unschlüssig herumstanden, kam die Floristin aus ihrem Haus und begrüsste uns. Ich erklärte erstmal, woher ich die Adresse hatte und wir kamen so ins Gespräch.


Das Geschäft wird in einer Garage betrieben, in der Unmengen von Schnittblumen standen. Doch irgendwie zweifelte ich daran, mit aussergewöhnlichen Sträussen das Geschäft zu verlassen. Zuerst liessen wir den Strauss binden, den meine Mutter schenken sollte. Und siehe da, mit flinken Fingern wurde hier eine Blume entnommen und dort zwei, noch dies dazu und ein wenig Grünzeug und vor unseren Augen entstand ein wunderbarer Strauss.

Dann äusserte Bernd seine Wünsche bezüglich des Gebindes, was er von mir bekommt. Rote Rosen sollten drin sein. Und ruckzug war ein kleiner knuffiger Strauss erstellt.

Wir unterhielten uns noch ein paar Augenblicke mit der Dame, die ihr Geschäft ganz allein betreibt. Sie riet uns, beim nächsten Mal vorher anzurufen ob sie anwesend sei. Denn sie liefert ihre Blumen auch aus und dann ist das Geschäft vorrübergehend geschlossen. Laufkundschaft hat sie dort nicht. Dort kommen nur Kunden aus der Nachbarschaft und Leute, so wie wir heute, die auf Empfehlung kommen.

Gern empfehlen wir die Kaktusblüte weiter und wir kommen ganz bestimmt wieder. Natürlich werden wir uns vorher telefonisch erkundigen, ob gerade geöffnet ist.