Wirklich nur Querdenker?

In Thüringen veranstalten Querdenker eine nicht angemeldete Demonstration. Als die Polizei auftaucht, wird diese von den Querdenkern attackiert. Die Polizisten mussten die Flucht ergreifen, der Einsatz von Pfefferspray hat nichts genützt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Querdenker selbst so radikalisiert haben, dass sie die Polizei angreifen. Da muss doch was anderes dahinterstecken. Rechtsradikale, Wutbürger und Reichsbürger werden die Querdenker unterwandert haben um zu versuchen, den Rechtsstaat aus den Angeln zu heben. Wenn die Polizei nicht mehr in der Lage ist, diesen Menschen Einhalt zu gebieten, befürchte ich das Schlimmste. Aber so ist das, wenn sich die AfD, demokratisch gewählt, inzwischen etabliert hat. Wehret den Anfängen!

Inzwischen wird die Querdenkerszenze vom Verfassungsschuzt beobachtet. Und das ist auch gut so!

Gut aufpassen

Katzen verstehen, was man sagt, teilweise. So gibt es ein paar Worte, wenn sie die hören, flippen sie aus. Milch ist so ein Wort. Wenn ich frage „Wollt ihr Milch?“, dann fiepen die Beiden und rennen dahin, wo ich die Milchschale immer hinstelle. Und beim rennen wird keine Rücksicht auf nichts genommen, sie springen wortwörtlich über Tische und Stühle.

Ebenso verhält es sich bei der Frage „Wollt ihr raus?“. Das ist dann noch schlimmer als bei „Milch“. Die Terrassentür ist gerade einen winzigen Spalt geöffnet – und schon drängeln sie dadurch.

„Habt ihr Hunger?“ – auch diese Frage wird mit gebührender Aufmerksamkeit bedacht, wenn auch nicht so wild wie bei den erstgenannten.

Wenn ich mich mit Bernd unterhalte, z.B. darüber, ob und wann wir die Katzen rauslassen wollen, muss man schon höllisch aufpassen, wie man das am besten umschreibt. Das Wort „raus“ darf dabei gar nicht vorkommen. Ich sagte also heute Morgen: „Wenn wir frühstücken, können wir ja mal die Tür aufmachen.“

Und jetzt gehen wir frühstücken und lassen die Katzen raus, aber bevor das Frühstücksgeschirr auf dem Tisch steht. Sonst müssten wir Geschirr und Frühstückszutaten vom Boden aufklauben.

Absturz und Aufstieg


Gut, bis zur Bundestagswahl im September sind es noch 5 Monate. In dieser Zeit kann noch viel passieren. Armin Laschet von der CDU kann immer noch auseinandergenommen werden, ebenso wie Annalena Baerbock von den Grünen. Aber dass die CDU im freien Fall 7 Prozent verliert und die Grünen gleichzeitig 5 Prozent zulegen und damit die CDU überholt, das ist schon harter Tobak.

Ich befürchte, dass Annalena Baerbock in den nächsten Monaten demontiert und Armin Laschet von den konservativen Kräften aufgebaut wird. Wie ich schon gestern sagte, eine Kanzlerin, ohne Erfahrung in Regierungsgeschäften, wäre mal ganz erfrischend.

Die K-Frage

Angeblich ist die K-Frage vom Tisch. Armin Laschet soll als Kanzlerkandidat für die CDU/CSU in den Bundestagswahlkampf ziehen und, wenn es nach dem Wunsch der CDU geht, auch Kanzler der nächsten Bundesregierung werden. Die CDU ist nicht meine Partei, aber ich hätte ungern einen Kanzler aus Bayern. Immerhin ist Bayern kein Bundesland sondern in Freistaat innerhalb der Bundersrepublik.

Strauß und Stoiber konnten erfolgreich verhindert werden. Söder mit seinem Landesfürstenhabitus, nein, der wäre mir ein Dorn im Auge. Die CSU fischt am rechten Rand und ist äußerst konservativ – wegen dem „C“ im Namenskürzel, und das ist etwas, was mir missfällt.

OK – ich würde mein Kreuz eh nicht bei der CDU machen. Aber ein Kanzler einer Minderheit in einer Fraktionsgemeinschaft ist unvorstellbar. Trotzdem ist es für mich wichtig, wer im Fall einer entsprechenden Mehrheit mein Kanzler sein könnte. Söder wäre es nicht.

Ob mit der heutigen Nominierung von Arnim Laschet zum Kanzlerkandidaten die Differenzen beseitigt sind, wage ich zu bezweifeln. Ich traue Herrn Söder zu, dass er Herrn Laschet noch so einige Knüppel zwischen die Beine werfen könnte.

Die Grünen haben die K-Frage intern elegant und ohne viel Aufhebens gelöst. Annalena Baerbock geht als Kanzlerinnenkandidatin ins Rennen. Sie hat zwar bisher keine Erfahrungen in Regierungsgeschäften, aber das kann ja ganz erfrischend sein in der Altherrenriege der bisherigen Regierungsparteien.

Das üben wir nochmal


Wir besitzen jetzt eine Pizzastahl. Das Ding muss 30 Minuten bei maximal erreichbarer Temepratur des Backofens aufgeheizt werden. Dann wird die fertigbelegte Pizza auf den Stahl geschoben und in ca. 4 Minuten ist die Pizza fertig.

Äh ja! Also die Rohpizza wird auf dem Pizzaschieber, der reichlich bemehlt sein sollte, nach eigenem Gusto belegt. Dann lässt man die Pizza auf den Pizzastahl gleiten. Bei uns glitt aber nichts. Mit Hilfe eines großen Messers gelang es irgendwie die Pizza auf den Stahl zu schieben. Einige Oliven rollten derweil in den Ofen. Der Fetakäse verseselbstständigte sich teilweise auch. Auf dem Pizzastahl lag dann ein Etwas, welches ganz entfernt nach Pizza aussah.

Nach 4 Minuten war die Pizza fertig. Das Herausheben aus dem Ofen gestaltete sich ähnlich schwierig wie das Hineinschieben. OK, ich sag ja immer, dass es nicht wichtig ist, wie ein Gericht oder Kuchen aussieht, Hauptsache es schmeckt. Und das tat es wirklich.

Wir hatten noch etwas Teig übrig und machten einen zweiten Versuch mit einem dickeren Teigrohling. Die Handhabung war, trotz des mittlerweile arg verschmutzen Pizzastahls wesentlich einfacher. Aber eine dünne Pizza mundet mir nunmal besser als eine dicke.

Der Pizzastahl muss jetzt erstmal auskühlen. Morgen werde ich mich darüberhermachen und ihn reinigen und mit Speiseöl konservieren. Das Problem der verunglückten Pizza ist nicht der Pizzastahl sondern entweder der Teig, der vielleicht etwas zu feucht war, oder der Pizzaschieber. Wichtig ist ja, dass die Pizza nahezu wie von selbst auf de Pizzastahl rutscht und man sie dann ordentlich wieder aufnehmen kann. Aber gut, es ist noch kein Pizzabäcker vom Himmel gefallen.

Der Isemarkt

Es verschlug mich heute in den Hamburger Stadteil Eppendorf. Unweit des Ortes, wo ich meinen Termin hatte, findet Dienstag und Freitag der Isemarkt statt, ein Wochenmarkt. Ich habe schon viel darüber gelesen, dass das angeblich Hamburgs schönster Wochenmarkt ist. Nach meinem Termin hatte ich noch Zeit und schaute mit den Isemarkt an.

Wahrlich, das ist ein toller Wochenmarkt, bei Regenwetter sogar geschützt weil er unter der stählernen Hochbahnbrücke der U-Bahn-Linie U3 stattfindet, und das auf einer Länge von ca. 600 Metern. Wenn man die Marktstände, heute sind das meistens Marktwagen, mit 2 multipliziert, hat man 1.200 Meter mit Angeboten. Wieso mal 2? Weil man durch eine Gasse geht, an der links und rechts die Waren feilgeboten werden.

Ich habe noch nie so eine Vielfalt an Angeboten gesehen wie auf dem Isemarkt. Fisch, Fleisch, Käse, Blumen, Kräuter, Gewürze, Obst, Gemüse – zum Teil sehr dekorativ arrangiert, der Isemarkt erinnert mich an Märkte, die ich im mediterranen Raum besucht habe. Sehr gern hätte ich das eine oder andere Stück Käse gekauft. Da ich aber noch einen weiteren Termin in der City von Hamburg hatte (Fadenex), wagte ich nicht, dort Käse zu kaufen. Wie man weiß, kann Käse sehr intensive Gerüche verursachen.

Der Isemarkt ist ein lohnendes Ziel für einen kleinen Besuch in Hamburg. Ich bin überzeugt, dass man dort immer was findet. Allein das Blumenangebot ist phantastisch. Ich habe dort sehr filigrane und gr0ße Sträuße gesehen – toll. Leider würde sowas von unseren Katzen auseinandergepflückt werden.

Vielleicht können wir uns ja mal aufraffen und den Isemarkt in Hamburg besuchen. Leider konnte ich keine Fotos machen. Der Markt lag größtenteils im Schatten und meine Hosentaschenkamera für gute Aufnahmen hatte ich nicht dabei.

1. Geburtstag


Heute vor einem Jahr erblickten unsere beiden Familienmitglieder Elphie und Glinda, zusammen mit ihren Brüdern Leo und Findus, das Licht der Welt. Unsere Schwiegertochter Sabrina hatte der Mutter Lotta geholfen und die Erstversorgung sichergestellt. Insgesamt waren es 5 kleine Wollknäule, die Lotta zur Welt gebracht hatte. Das 5. kleine Kätzchen hat aber nicht überlebt.


Seit jetzt 8 Monaten leben Elphie und Glinda bei und mit uns. Meistens, also überwiegend, sind sie lieb und niedlich und süß. Aber manchmal nerven sie auch, z.B. wenn sie sich zwichen der Tastatur und dem Monitor räkeln. Bereits 2 Mal wurden Emails unwiederbringlich gelöscht. Seit dem letzten Mal stelle das Emailprogramm immer auf einen unwichtigen Account.

Die Einstellungen des Bildschirms werden mittels kleiner Sensoren geändert. Und da passiert es schon mal, dass die Einstellungen total durcheinander sind wenn sich eine der Katzen an den Monitorrahmen schmiegt. Das ist gerade vorhin erst wieder passiert, Und ja, da war ich sauer, auch wenn heute Geburtstag ist. Am Geburtstag hat man, und katze auch, keinen Freibrief.


Natürlich weiß ich, dass das keine Absicht ist. Und wenn ich schnell genug bin, schalte ich den Monitor aus damit nichts passieren kann. Heute war ich nicht schnell genug und musste mir dann mühsam zusammensuchen, wie ich alles wieder richtig einstelle. Man macht sowas ja nicht täglich und hat es dann bis zum nächsten Mal wieder vergessen.

Wir können uns wirklich nicht beklagen. Elphi und Glinda erfreuen uns immer wieder mit ihren Aktionen, wenn sie nicht gerade am Computer rumspielen.

Heute möchte ich aber auch an meine Schwiegermutter erinnern. Sie hätte heute ihren 81. Geburtstag gefeiert.

Dicke Backe


Na ja, das klingt leicht übertrieben, aber eine leichte Schwellung ist nicht zu übersehen. Ein Kühlkissen hatte mir der nette Doc mitgegeben, sogar mit einem Überzieher. Man soll sich ja nicht eiskalte Dinge auf die Haut legen, kann dann ja wie eine Verbrennung wirken. So hatte ich bereits auf der Heimfahrt von der großen in die kleine Stadt an der Elbe die Möglichkeit der Kühlung, unterstützt von einer leichtern Reibung, so wie mir das erklärt wurde.

Heute also Tag 2 nach der OP – und die Schwellung ist etwas stärker als gestern. Ich muss zugeben, dass ich das Kühlen gestern etwas vernachlässigt hatte. Man kennt das: wenn man nichts merkt, ist da auch nichts, was behandelt werden muss. Einzig die Medikamente habe ich vorschriftsmäßig genommen.

Ein positiver Aspekt der Schwellung: Die rechte Gesichtshälfte ist viel glatter, ja, geradezu jünger sieht sie aus. Vielleicht sollte der Kieferchirurg doch noch links oben den versteckten Weisheitszahn ausgraben. Dann wären beide Seiten ausgeglichen.

Jedenfalls werde ich heute intensiver kühlen.