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Ein seltener Moment


Unsere beiden Katzen sind nicht ängstlich, sie meiden auch die Nähe nicht, sie sind vertrauensvoll. Direkter Körperkontakt ist aber sehr selten. Heute war so ein Moment.

Glinda legte sich wie jeden Morgen auf den Arbeitstisch zum Knuddeln, ich merkte aber, dass sie nicht ganz so entspannt war wie sonst. Plötzlich setzte sie sich auf und ich bekam auf meinen Oberkörper eine Milchtrittmassage. Das T-Shirt hat es heil überstanden, es sind keine Löcher zu sehen obwohl die Krallen durch das Shirt hindurch auf meinem Körper pieksten. Milchtritt ist ein Ausdruck von Zuneigung. Wenn das unterbunden wird, kann es sein, dass die Katze das einstellt. Aber wer will denn schon die Zuneigung von einer Katze verlieren?

Die Massage dauerte mehrere Minuten an. Dann sah es so aus, als würde Glinda gern auf meinen Schoss kommen, es aber doch nicht wirklich wagte. Ich nahm sie und legte sie auf meinem Oberschenkeln ab. Sofort machte sie es sich da gemütlich und nach wenigen Augenblicken schlief Glinda dort ein.

Meine Körperhaltung ist dabei nicht sehr bequem. Da die Sitzfläche meines Stuhls so eingestellt ist, dass die Oberschenkel etwas schräg nach vorn liegen – so wie es sein soll – könnte die Katze ja runterrutschen. Also stelle ich die Füsse auf die Zehen, was auf dauer etwas anstrengend ist. Aber was tut man nicht alles für die Zuneigung einer Katze!

Glinda, meine Kuschelkatze


Ist das nicht süss?! Glinda holt sich jeden Morgen ihre Kuscheleinheiten bei mir. Zum Glück habe ich mir vor einiger Zeit eine drahtlose Tastatur besorgt, die auch noch einen kleinen Ein-/Aus-Schalter hat. Sobald Glinda sich auf die Tastatur fallen lässt, schalte ich diese aus damit nichts passieren kann. Ein paar Emails sind schon im Nirwana verschwunden.

Solange ich das Internet leerlese, kann Glinda da gerne liegenbleiben. Wenn ich aber Kommentare in anderen Blogs oder bei Instagram schreiben will, ziehe ich die Tastatur unter der Katze heraus und lege sie auf meine Oberschenkel, Schalter ein, und ich kann schreiben. Hilfreich ist das auch wenn mein Schatz Pause hat und wir dann über WhatsApp chatten.

Glinda, die Kuschelkatze. Sie lässt sich gern verwöhnen wenn sie so auf dem Arbeitstisch liegt. Es ist so süss wenn sie ihr Köpfchen an meinen Bauch legt und ich sie mit einer Hand schubbern kann. Und dann schnurrt sie ganz laut.

Diese Art von Zuwendung holt sie sich nur vormittags. Nachmittags macht sie durch ganz zartes Quieken auf sich aufmerksam. Dann quetscht sie sich einen Karton, den ich dann hochheben und auf meinen Oberschenkeln ablegen muss. Dort lässt sich dann gern durch knuddeln verwöhnen.

Elphie holt sich ihre Knuddeleinheiten auf andere Weise. Sie kommt mauzend angelaufen, macht in der Fensternische neben mir einen Purzelbaum, legt sich dann auf die Seite und dann muss ich sie durchwalken. Dabei verteilt sie auch gern mal einen Liebesbiss.

Ich mag mich wiederholen: Ein Leben ohne Katzen ist möglich aber sinnlos!

Kleine dicke Katze


Glinda legt sich sehr gern hinter mir an den Schrank und quiekt, was bedeutet, dass sie um Aufmerksamkeit heischt und geknuddelt werden möchte.

Wenn sie da so lang liegt denke ich immer an gestrickte und gefüllte Dackel, die man sich vor Fenster und Türen legt, als Zugluftbremse. Glinda würde sich dafür auch eignen, als lebende Zugluftbremse.

Hier ist der Wurm drin


In der ganzen Wohnung verteilt liegt Katzenspielzeug. Kartons sind eh sehr beliebt. Richtiges professionelles Katzenspielzeug und solches, womit sich Katzen auch mal beschäftigen liegt hier auch. Manchmal liegt sowas monatelang irgendwo rum, ohne dass es von den Katzen überhaupt angeschaut wird. Uns schaut das schon eher an, aber na ja, es ist eben ein Haushalt mit 2 süßen Katzen.

Zum Katzenspielzeug gehört ein Wurm, der mal Teil einer Katzenangel war, die inzwischen ausgesondert wurde. Vor ein paar Tagen, als ich draußen in der Sonne saß, hörte ich Elphie mauzent auf die Terrasse kommen. Ich schaute nur kurz hin und widmete mich wieder meinem elektronischem Buch. Als ich mir ein Glas Wasser holen wollte, entdeckte ich den Wurm auf den Terrassenfliesen. Elphie hatte ihn angeschleppt.

Später sah ich Elphie, wie sie den Wurm im Maul hatte und ihn wieder in die Wohnung brachte. Dabei mauzte sie kräftig. Der Hinweis, dass man mit vollem Mund, äh Maul, nicht redet, ließ sie kalt. Das sieht total putzig aus, wie der Wurm aus dem Maul baumelt und sie damit durch die Wohnung tapert. Dabei mauzt sie ganz merkwürdig.

Der Wurm liegt jetzt mal hier und mal dort. Sie bringt ihn auch wieder auf die Terrasse wenn ich daußen bin. Unangenehm kann es werden, wenn man nachts mal zur Toilette muss, was ja vorkommen soll, und dann im Dunkeln auf diesen Wurm tritt, nämlich auf die Stelle, wo das Glöckchen dranhängt. Legosteine müssen ähnlich unangenehm sein.

Schattenkatzen


Die Katzen sind vernünftig, sie legen sich bei diesem Wetter in den Schatten. Elphie und Glinda sind immer gern mit uns auf der Terrasse, ziehen sich aber in Bereiche zurück, die beschattet sind. Ist ja auch verständlich mit dem dicken Fell.

Ich selbst kann es auch nicht mehr vertragen, in der Sonne zu sitzen, jedenfalls nicht in die pralle Sommersonne. Gestern zog ich es auch vor, mich in einen Schattenbereich zurückzuziehen, das wird heute nicht anders sein.

Katzen!


Verstehe einer Katzen. Da kauft man Katzenspielzeug, innendrin klimpert es wenn der Ball durch die Wohnung rollt – und das Ding wird ignoriert.

Ist allerdings der kleine Anfasser vom Reissverschluss abgängig, wird das Ding bespielt und durch die Wohnung gejagt. Wenn es dann noch unter der geschlossenen Tür hindurch im Badezimmer landet, legt sich die Katze vor die Tür und mauzt damit endlich jemand kommt und das Teil wieder hervorholt.

Aber so sind sie!

Stress wegschlafen


Es ist ja nur eine Katze – so würden vielleicht einige Menschen denken. Aber mir schlug die Sache auf den Magen. Was ist passiert?:

Gestern bemerkten wir, dass Glinda mehrmals kurzhintereinander das Katzenklo aufsuchte, dort nach Katzenart scharrte, aber eine Hinterlassenschaft nicht zu entdecken war. Desweiteren setzte sie an verschiedenen Stellen, bewusst oder unbewusst, Urin ab, immer nur winzige Mengen, gerade so, dass ein kleiner feuchter Fleck sichtbar war. Am Abend wurde das sogar intensiver. Meine Recherche im Internet ergab, dass es sich um eine Blasenentzündung handeln könnte. Wenn die Blase nicht richtig entleert wird, könnte das lebensgefährlich werden.

Ich rief also gestern Abend gegen halb 10 die Tierklinik in Lüneburg an und schilderte die Symptome. Die diensthabende Ärtzin stellte noch ein paar Fragen. Sie meinte dann, der Fall wäre nicht so akut, dass wir mit Glinda jetzt sofort in die Klinik kommen müssten, stellte uns das aber frei. Die Dame hatte mich halbwegs beruhigt und sie machte gleich einen Termin für heute 9 Uhr.

Die Autofahrt in der Transportbox gefiel Glinda nicht wirklich. Sie mauzte fast ununterbrochen, mal mehr mal weniger laut. Wir waren schon vor 9 Uhr in der Klinik und schon ein paar Minuten später konnte ich sie einem Arzt vorstellen. Er untersuchte sie ersmal äußerlich, also Augen und Gebiss und fühlte den Körper ab. Währenddessen erzählte ich den Verlauf der Symptome. Der Doc stellte auch noch ein paar Fragen dazu. Er kam zu der Diagnose, dass es sich um eine beginnende Blasenentzündung handelt. Glinda bekam eine Spritze und mir wurde noch ein Medikament in die Hand gedrückt, welches ich Glinda in den nächsten 5 Tagen 1 x täglich verabreichen soll.

Ich hatte eine sehr unruhige Nacht und wachte öfter auf. Jedes Mal schaute ich nach, wo Glinda lag (sie wechselt öfter in der Nacht ihren Schlafplatz) und ob es ihr gut geht. Heute Morgen ging es mir mental gar nicht gut, ich hatte Magendrücken/Magenschmerzen – wie auch immer man das bezeichnen will. Während Glinda auf dem Heimweg in ihrer Transportbox wieder mauzte, hatte ich mich inzwischen beruhigt. Wir brachten uns Brötchen mit und frühstückten ganz entspannt auf der Terrasse.

Wir werden jetzt natürlich Verhalten von Glinda genau beobachten und wir hoffen, dass das Medikament die notwendige Wirkung entfaltet. Jetzt erholt Glinda sich von dem Stress der Autofahrt und der Untersuchung.

Das Verhalten von Elphie gegenüber Glinda ist jetzt ganz merkwürdig, so als sei Glinda eine fremde Katze. Nähert sich Glinda Elphie, hebt Elphie eine Pfote und faucht. Sie beäugt Glinda von Weitem sehr sekptisch, kommt aber auch auf sie zu und beschnüffelt sie. Wir vermuten, dass fremde Gerüche aus der Klinik an Glinda haften und dieses Verhalten erklären. Wir gehen davon aus, dass sich das wieder normalisieren wird.

Praktisch wenn man Katzen hat


Katzen lieben Tastaturen. Gerne lassen sie sich darauf nieder oder tapern darauf herum. Mir sind dadurch schon einige Emails gelöscht worden. Und wenn ich gern in der Pause von meinem Liebsten mit ihm chatten möchte, werden da schon mal irgenwelche Zeichenfolgen gesendet.

Abhilfe schaffte die Anschaffung einer kabellosen Tastatur. Wenn die Katze Nähe zu mir sucht, meistens ist es Glinda, legt sie sich auf die Tastatur und erwartet, dass ich sie knuddel. Die Tastatur hat einen kleinen Schalter, mit dem sie sich schnell ausschalten lässt. Wenn ich nur so das Internet leerlese, brauch ich die Tastatur ja nicht. Dafür reicht die Maus.

Wenn der Schatz aber online kommt, will ich mit ihm ja die neuesten Neuigkeiten austauschen. Dann ziehe ich die Tastatur vorsichtig unter der Katze heraus und lege sie auf meine Oberschenkel, die Tastatur, nicht die Katze. Die Katze kann dann weiter da rumliegen und schnurren und ich kann derweil mit meinem Schatz chatten. Und während er gerade was schreibt, kann ich die Katze knuddeln. Sehr praktisch.

Draussentag mit Katzen


Wenn das Wetter es zulässt, bin ich fast nur auf der Terrasse. Lesestoff habe ich reichlich auf dem E-Reader. Da die hohen Pappeln auch Schatten werfen, sitze ich nicht in der prallen Sonne. Trotzdem werde ich schnell braun, das ist erblich. Und trotz Schatten tankt man ja auch noch Vitamin D.

Die Katzen sind dann mit mir draussen. Sie verjagen die Krähen von der Vogeltränke, jagen Insekten hinterher, beobachten die Meisen, wie sie ein- und ausfliegen, oder sie dösen auch nur so rum, das würden sie drinnen ja auch machen.

Und ja, sie gucken auch über die Kante. Manchmal lässt Elphie auch die Vorderpfoten runterhängen. Dann werden wir doch leicht nervös. Auf dem Zinkblech findet sie mit den Krallen der Hinterläufe wohl kaum halt.

Draussen sind unsere süssen Mäuse nur, wenn wir ein Auge auf sie haben können. Wenn eine runterfallen sollte, könnten wir nicht so schnell zupacken und das verhindern. Aber wir wissen dann, dass wir unten nach dem Rechten gucken müssen. Ich hatte kürzlich von einer Katze gelesen, die vom Dach in der 3. Etage gefallen und unten dann fröhlich davongelaufen ist.