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Ich wurde getroffen

onda maris hat geworfen. Nein, Junge hat er nicht bekommen. Ein Stöckchen hat er geworfen. Acht zufällige Dinge aus meinem Leben soll ich öffentlich machen. Nun denn, ich versuche mich mal daran:

1. Das Schönste und Wichtigste in meinem Leben ist mein Sohn.

2. An 2. Stelle kommt mein Mann (sorry mein Bärchen).

3. In meiner Jugend verbrachte ich die Sommermonate am Meer auf der Yacht meiner Eltern. Ich liebe das Meer, Wasser schlechthin. Wenn ich an einem Uferrand stehe muss ich immer eine Hand in das Wasser stecken.

4. Ich brauche Helligkeit, Luft und Sonne. Jede Gelegenheit nutze ich, um mich auf den Balkon zu setzen und Sonne zu tanken.

5. Ich bin ein Sommertyp. Meinetwegen kann der Winter ausfallen. Ich könnte mir vorstellen, meinen Lebensabend in Südeuropa zu verbringen. Doch dann bekomme ich Ärger mit meinem Mann.

6. My home is my castle. Ich muss nicht ständig unterwegs sein um spazieren zu gehen oder irgendwo hinzufahren. Ich fühle mich in meinen 4 Wänden wohl.

7. Offen fahren ist geil – wenn wir denn mal mit dem Wagen unterwegs sind.

8. Ein Mann sollte ein Haus gekauft, einen Sohn gezeugt und einen Baum gepflanzt haben, alles Dinge, die ich geschafft habe.

Puh – geschafft.

Ich möchte hier mal was loswerden:
Ich mag es nicht, mit Stöckchen beworfen zu werden. Wenn ich eins rumliegen sehe, dass mir gefällt, hebe ich es auf und spiele damit. Ich appeliere an alle meine Leser: Bitte bewerft mich nicht mehr. Wenn das in Zukunft doch geschehen sollte, werde ich es einfach ignorieren, auch wenn es mir gefällt.

Tag des Kusses

Der heutige Tag des Kusses wurde heute Morgen bei Radio Hamburg zum Anlass genommen, eine Telefonumfrage zu starten. Die Frage war, ob man Negerkuss sagen darf oder z.B. Schaumkuss. Es ging also eher zweitrangig um den Tag des Kusses als um die Frage, ob man das Wort Neger überhaupt noch in den Mund nehmen darf.

In meiner Kindheit sagten wir Negerkuss und sprachen auch über Neger. Ich bin mit dem Wort gross geworden und habe es niemals als Schimpfwort empfunden und auch nicht als solches gebraucht. Damals waren eben noch nicht so viele dunkelpigmentierte Mitmenschen unter uns, dass man sie hätte beschimpfen können oder müsssen.

Neger ist ja heute politisch unkorrekt. Ich hatte vor ein paar Jahren mal davon gehör, dass der Roman „Zehn kleine Negerlein“ von Agatha Christie eigens umbenannt werden sollte. Ob das geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Negerküse, die beliebte süsse Leckerei, findet man im Regal des Supermartkes auch nicht mehr. Allerlei gekünstelte Umschreibungen sind stattdessen auf dem Markt.

Ahnlich ist es mit den Zigeunern. Zigeuner ist auch politisch unkorrekt. Aber es gibt noch Zigeunersauce. Eine Umschreibung dafür hat man wohl noch nicht gefunden. Sinti-und-Roma-Sauce würde wohl auch keiner kaufen.

Zigeuner liefen bei uns in den 50iger Jahren durch die Strassen, mit Teppichen über dem Arm, die sie an die Hausfrau verkaufen wollten. Am Rand der Stadt gab es von Zeit zu Zeit ein Zigeunerlager mit grossen Wohnwagen und dazu passende grosse PKW, die vorne einen Stern hatten. Es gab nur ganz wenige Leute, die sich damals so ein Gefährt kaufen konnten. Vielen waren froh, sich überhaupt ein Auto leisten zu können. Die Zigeuner konnten das. Ich fragte mich als kleiner Junge immer, ob die das Geld dafür mit dem Verkauf von Teppichen verdient hatten, was ich mir allerdings nicht vorstellen konnte.

Neger und Zigeuner waren für mich Begriffe, die normal waren. Sie waren normal, weil wir mit diesen Begriffen Menschen bezeichnet haben, die nicht aus unserem Kulturkreis stammen. Ich wiederhole hier noch mal: Wir benutzten diese Worte nicht abfällig. Es war ein ganz normaler Sprachgebrauch.

Heute muss man vorsichtig sein, in welchem Kreis man Zigeuner oder Neger sagen darf. Eventuell bekommt man nämlich verbal den erhobenen Zeigefinger zu sehen. Aber ich oute mich hiermit, dass ich im familiären Kreis oder unter Freunden oder Kollegen immer noch Neger und Zigeuner sage – und das ist nie und nimmer böse gemeint.

Alleinunterhalter

Auf neudeutsch sagt man Comedians. Und es gibt derer recht viele, die auf verschiedenen Fernsehsendern ihr Unwesen treiben. Eigentlich erzählen sie nur Witze, die sie zu einer kleinen Geschichte zusammengeklöppelt haben. Einige Comedians werden kurz vor der Pointe immer lauter, ja, sie schreien teilweise. Oft lachen sie über ihre eigenen dämlichen Witze und das Publikum brüllt vor lachen – und ich weiss wieder mal nicht, warum, wenn ich rein zufällig in so eine Sendung gerate.

So eine Show könnte ich mir gar nicht den ganzen Abend lang anhören, viel weniger dafür auch noch Geld ausgeben damit ich mir das anhöre. Ich würde wohl nach spätestens 30 Minuten schreiend aus dem Saal rennen und das Foyer zerlegen.

Am schlimmsten finde ich den Wischmop, der sich Atze Schröder nennt. Wenn ich seine grinsende Visage schon sehe, was sich ja manchmal beim abendlichen zappen nicht vermeiden lässt, kräuseln sich meine Zehennägel.

Einen Comedian gibt es, der seine Sache ganz anders macht. Sehr ruhig, subtil geradezu: Dieter Nuhr. Der Fällt total aus dem Rahmen und hebt sich von den anderen wohltuend ab. Dem höre ich gern mal zu. Aber alle anderen – nein, das ist nicht meine Welt.

Genervt

Ein merkwürdiger Tag. Es ist nichts besonderes geschehen im Büro, trotzdem fühlte ich mich irgendwie genervt. Da es sehr ruhig war, nahm ich kurzerhand meinen Bummeltag. Bernd holte mich um 15.30 Uhr mit dem Wagen vom Büro ab.

„Willst du noch nach Geesthacht?“ – „Nein, keine Lust. Ich will nach Hause!“

Merkwürdig, dass ich ich nicht mal das Elbe-Penthouse besuchen wollte. Immerhin hätte es sein können, dass noch Handwerker dort tätig gewesen wären und wir deshalb die Möglichkeit gehabt hätten, in die Wohnung zu schauen. Aber nein, ich wollte nur noch nach Hause.

Heulboje

Seit einigen Tagen wird auf unserem lokalen Privatsender Radio Hamburg ein neuer Titel gespielt. Verstehen kann man nicht, was die Dame dort jault. Und wir verstehen nicht, warum das Lied so toll sein soll, dass es mehrmals am Tag über den Sender geht.

Die Rede ist von Maria Mena und ihrem Lied „Just hold me“. Es ist einfach unerträglich, dieses Gejammere und Gejaule von dieser Heulboje zu hören. Ab- bzw. Umschalten lohnt nicht für die paar Minuten.

Das Alter

Heute Nachmittag wollte ich Oliver anrufen. Ich wähle die Nummer seines Handys – in dem Moment klingelte mein Handy, das auf dem Schreibtisch lag. Ich erwartete dort einen Anruf. Mit dem Telefonhörer am Ohr fragte sprach ich „hallo“ in das Handy. Im gleichen Moment ertönte aus dem Telefonhörer ein „hallo“. Ich antwortete dort „hallo“ und aus dem Handy kam wieder ein „hallo“.

Zufällig fiel mein Blick auf das Display meines Telefons. Und was sah ich dort? Die Nummer meines Handys. Statt Oliver anzurufen hatte ich mein Handy angerufen und hallote mit mir selbst.

Meine Kollegin lag fast unter dem Tisch vor lachen.

Schlafgewohnheiten

1.) Lieblings-Schlafklamotte? Was ist das?
2.) Lieblings-Bettwäsche? Hauptsache blau
3.) Lieblings-Schlafposition? Löffelchen
4.) Hast Du ein “Einschlafritual”? Nein
5.) Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.? Ausser meinem Mann nichts
6.) Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst? Ankuscheln
7.) Wie groß ist Dein Bett? 1.40 x 2.00 Meter
8.) Wie viele Kissen hast Du? 2 – eins für jeden
9.) Schläfst Du alleine? Zum Glück nicht
10.) Linke oder rechte Seite? Wenn ich vor dem Bett stehe links
11.) Wie lässt Du dich wecken? Vom Wecker
12.) Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen? 16 Minuten liegenbleiben
13.) Dein erster Gedanke am Morgen? Den Schlummerschalter vom Wecker betätigen
14.) Was machst Du um wach zu werden? Wenn der Wecker klingelt bin ich wach
15.) Und zum Schluss hätte ich gerne noch ein Bild von deiner Schlafecke. Das geht niemanden was an

Aufgesammelt bei Queer Moments

Test

Persönlichkeitstests sind manchmal interessant oder auch amüsant. Ob man sie ernst nehmen soll oder nicht mag jeder für sich selbst entscheiden.

Dieser Test, den ich bei shayanna gefunden habe, teilt die Menschen in Hunderassen ein. Das Testergebnis für mich förderte zutage, dass ich ein Irish Setter sein soll. Hier das Ergebnis:

Kein Zweifel – Sie sind ein unbekümmerter Irish Setter – offenherzig und stets für jeden Spaß zu haben.

Für Sie ist das Leben ein Abenteuer. Ihre Familie und Freunde finden diese Lebenseinstellung erfrischend und inspirierend. Sie sind geistreich und schlagfertig und Sie haben das Talent, jede Party zu einem ganz besonderen Event zu machen. Deshalb sind Sie auch immer ein gern gesehener Gast. Sie haben zahlreiche Interessen, vom Fallschirmspringen bis zum Tango tanzen. Sie achten jedoch stets darauf, dass Sie Ihre Pflichten nicht aus den Augen verlieren. So halten sich Vergnügen und Arbeit die Waage und alles ist in Ordnung. Bleiben Sie so wie Sie sind! Wuff!

Also ein Partyhundlöwe bin ich ja nun nicht gerade. Ich glaube, dass ich manchmal auch ein ziemlicher Langweiler sein kann. Aber das Interessenspektrum vom Fallschirmspringen bis Tango tanzen – da ist schon was dran.

Ein Zaunpfahl?

Karin fragt mich, ob sie mir einen Kuchen mit Feile backen soll für den Fall, dass ich für den Mord in unserem Badezimmer verhaftet worden sein sollte.

Karin, du kannst mir gern einen Kuchen backen, ich liebe Kuchen. Aber eine Feile brauch ich nicht. Solltes das vielleicht eine Anspielung darauf sein, dass es hier seit Sonntag so ruhig geworden ist, ein Wink mit dem Zaunpfahl sozusagen?

Also ich kann alle Leser beruhigen: Ich sitze nicht in U-Haft, ich bin auch nicht krank, ich mache auch keine Blogpause. Es ist einach so, dass während der letzten Tage nichts passiert ist, was ich als bloggenswert erachte. Ausserdem ist meine Kreativität, die eh nicht so gross ist, aufgrund von beruflichem Stress stark eingeschränkt.

In der kommenden Woche habe ich Urlaub. Davon sind schon zwei Tage mit jeweils zwei Terminen verplant, die das Elbe-Penthouse betreffen. Es werden dann also hier und im Elbe-Penthouse sicher Neuigkeiten zu finden sein.

Eins hat Karin jedenfalls mit ihrer Kuchenfrage erreicht: Sie hat mich zu diesem Beitrag inspiriert.