Bei Queergedacht ist es zurzeit ziemlich ruhig. Alle Konzentration wird auf das Elbe-Penthouse gebündelt, für das im Moment auch einiges an Aktivitäten notwendig sind.
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Sie ist da!
Die neue E-Klatsch ist eingetroffen Und was ist? Nichts ist! Nicht eine einzige Mücke war aufzutreiben. Und um Anzüglichkeiten vorzubeugen: Wir haben die Klatsche auch nicht für andere Dinge zweckentfremdet.
Insektentennis
Unter der gleichen Überschrift habe ich fast auf den Tag genauf vor 3 Jahren in meinem alten Weblog über die E-Klatsch geschrieben. Nun ist sie leider kaputt. Sie funktionierte bislang immer noch mit den seinerzeit mitgelieferten Batterien. Leider sind diese ausgelaufen und haben die Kontakte zerstört.
Eine neue E-Klatsch ist bereits bestellt. Wir warten jetzt sehnsüchtig auf ihre Ankunft, gestaltet sich doch die Mückenjagd mir ihr sehr viel einfacher und treffsicherer als mit Tüchern und dergleichen mehr.
Das Teil ist wirklich genial. Die Trefferquote liegt bei nahezu 100 Prozent. Begibt man sich mit anderen Mitteln auf die Jagd, entwischen die ungeliebten Gäste in den meisten Fällen. Im Fluge verliert sich ihre Spur und man muss erst mal mehrere Minuten warten, bis sich das Objekt der Begierde zum Töten wieder irgendwo niederlässt. Das verlängert die Jagdzeit bis zum Schlafengehen – oder auch danach – nicht unerheblich. Und um die Nachtruhe lassen wir uns nicht gerne bringen.
Die E-Klatsch kann man hier bestellen.
Mount Gay Rum
Morgen kommt Geburstagsbesuch. Bernds Mutter und meine Eltern werden zum Nachmittagskaffee und Abendessen erwartet. Das Hauptgericht des Abendessens werden wir karibisch gestalten, nämlich karibisches Huhn. Dazu gehört natürlich echter Rum aus der Karibik. Ein kleiner Schuss komm an das Huhn. Und vor dem Essen wollen wir einen Aperetif reichen, dessen Hauptbestandteil auch der Rum ist.
Während unseres gestrigen Besuches in unserer zukünftigen Heimat suchten wir den Familiensupermarkt auf um dort schon mal die Zutaten zu kaufen. Zum Schluss landeten wir in der Spirituosenabteilung. Die Auswahl an Rumsorten war nicht besonders gross. So recht kenne ich mich auf dem Gebiet auch nicht aus. Aber eine Flasche fiel uns sofort ins Auge: Mount Gay Rum steht auf dem Etikett.
Egal wie der Inhalt der Flasche schmeck, es war sofort klar, dass es nur dieser Rum sein konnte – wenn auch die Bedeutung des Wortes Gay eine ganz andere ist. Es ist nämlich der Name des Herrn, der im Jahr 1663 auf Barbados ein Anwesen kaufte, zu dem eine sogenannte Brennblase zur Rumherstellung gehörte.
Laut schriftlicher Aufzeichnungen begann die Rumherstellung unter dieser Bezeichnung offiziell im Jahre 1703. Damit soll Mount Gay der älteste offizielle Rumproduzent der Welt sein. Und angeblich soll es auch der beste Rum sein, den es gibt. Aber das ist sicher auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Ich trinke ab und zu sehr gern mal ein Gläschen Rum. Ich bin gespannt, ob mir Mount Gay Rum geschmacklich so gut gefällt wie der Name.
Jagdszenen
Ich weiss nicht mehr, wie viele es waren. Jedenfalls haben wir gestern Abend geschlagene zwei Stunden damit verbracht, Mücken zu jagen.
Gegen 22.30 Uhr sind wir schlafen gegangen, jedenfalls hatten wir das vor. Licht aus, Nest gebaut, Augen zu. Kurz darauf „bssssssssss“. Licht an und mit der E-Klatsch bewaffnet lagen wir im Bett, in der Hoffnung, das Vieh irgendwo zu entdecken und zu grillen. Natürlich liess sich die Mücke minutenlang nicht sehen – und zu hören war sie auch nicht. Da half nur durchhalten und aufpassen. Endlich wurde sie gesichtet und erwischt. Licht aus, Nest neu gebaut, Augen zu.
Da, wieder „bsssssssss“! Die gleiche Prozdur wiederholte sich. Wie schon eingangs erwähnt, ich weiss nicht mehr, wie oft wir auf dem Bett rumgeturnt sind um so einen Störenfried zur Strecke zu bringen.
Nach zwei Stunden war endlich Ruhe – oder wir waren inzwischen so müde, dass wir dann gleich eingeschlafen sind und nichts mehr gehört haben. Gestochen worden sind wir während der Nacht aber nicht. Wir haben sie wohl doch alle erwischt.
Merkwürdig ist nur, dass wir den ganzen Abend keine Mücke entdeckt hatten. Hausen die hinter dem Kleiderschrank oder unter dem Bett? Zum Glück hatte ich ja heute einen freien Tag, deshalb liess mich die nächtliche Jagd relativ kalt. Da ich morgen wieder arbeiten muss hoffe ich, dass wir heute Abend unsere Ruhe haben werden.
Für meinen Schatz

Alle Rosen der Welt sind nicht genug für Dich!
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Schatz.
Die Amis wieder!
Da wird in Florida im Amiland jemand eingebuchtet. So weit so gut – gehen wir mal davon aus, dass er das verdient hat. Seine Zelle wird per Videoüberwacht.
Der junge Mann, 20 Jahre alt, ist natürlich noch voll Manneskraft und muss diese irgendwie in geordnete Bahnen leiten. Mangels Sexualpartner mastubiert er. Ausschwitzen kann er den Kram ja nicht. Dieses schändliche Tun wurde natürlich aufgrund der Videoüberwachung entdeckt. Und nun wirft man ihm Exhibitionismus vor, wird deshalb angeklagt und zu einer Extrastrafe von 60 Tagen verdonnert.
Die spinnen die RömerAmis.
Nachzulesen hier.
Begegnungen
Jeder hat das wohl schon mal erlebt: Man begnet irgendwo einem attraktiven Menschen und denkt „wow!“ – so wir mir heute morgen geschehen. Er war kleiner als ich, volles dunkles Haar, kurz geschnitten, aber doch wuschelig, dunkle Augen. Ein reifer Mann, kein sogenannter Boy. Er führte seinen Hund aus und würdigte mich keines Blickes.
Ich musste an ihm vorbeigehen und hatte, während ich ihm näher kam, Zeit, ihn weiter zu mustern. Da fiel mein Blick auf seine Füsse. Und was sah ich? Seine besockten Füsse steckten in Sandalen! Sandalen! Während ich Sandalen an sich schon schlimm finde, sah das hier einfach nur abturnend aus.
Na ja, er passte eh nicht in mein Beuteraster. Ich stehe nun mal auf redheads. Und der beste redhead überhaupt sitzt mir gerade gegenüber!
Heisse Zeiten

Blauer Himmel über Hamburg.
Vor weniger als einer Woche war die Tageshöchsttemperatur 16 Grad, heute sollen es 35 Grad sein – ein Unterschied von fast 20 Grad innerhalb weniger Tage. Das kann ganz gewiss nicht Jeder verkraften und auch mir fällt es nicht unbedingt leicht. Zum Glück habe ich heute einen freien Tag und kann diesen in leichter Sommerbekleidung verbringen.
Auf der Rückfahrt von Geesthacht nach Hamburg heute Mittag brachte selbst der Fahrtwind bei 120 km/h auf der Autobahn kaum eine Abkühlung.
Laut Wettervorhersage soll es in den nächsten Tagen wieder etwas kühler werden. Aber der Sommer ist noch nicht vorbei. Wer weiss, was uns noch erwartet.
3. Quartal 2007
Diese 3 Monate haben es in sich:
Zurzeit läuft die heisse Phase für das Elbe-Penthouse. Um vor Ort einige Fragen mit dem Fliesenleger und dem Maler zu klären, habe ich am kommenden Montag einen Urlaubstag genommen.
Meine Eltern feiern Ende September das Fest der Diamantenen Hochzeit, das ganz gross gefeiert werden soll. Sie haben mich gebeten, Einladungskarten zu drucken, die auch möglichst bald verschickt werden sollen. Vater hat mir die Gästeliste geschickt. Ich werden deshalb am kommenden Wochenende Karten und Umschläge drucken. Damit ist es aber nicht getan. Es sollen paar Überraschungen für das Jubelpaar arrangiert werden. Zum Glück habe ich in Lübeck Helferlein, die mich dabei unterstützen.
Zu allem Überfluss wird der Hausverwalter unseres Familiengrundstücks in der City von Lübeck Ende September seine Tätigkeit beenden. Da ich als Koordinator zwischen Hausverwalter und Familie tätig bin, muss ich mich um einen Nachfolger bemühen. Vom derzeit tätigen Verwalter habe ich eine Empfehlung bekommen. Statt Montag nach dem Termin im Elbe-Penthouse einen gemütlichen Nachmittag zu machen, werde ich nach Lübeck fahren und mich dort mit dem eventuellen neuen Verwalter treffen und das Objekt besichitigen. Bevor er zustimmt, ob er für uns tätig sein möchte, will er natürlich wissen, worum es geht. Und ich will natürlich wissen um wen es geht, damit ich meiner Familie eine Empfehlung geben kann.
Ach ja -und arbeiten muss ich auch noch.
