
Dieses ist kein Schiff unserer Reederei, zum Glück. Das Bild zeigt deutlich, dass die Gewalt des Meeres nicht zu unterschätzen ist. Containerschiffe werden immer grösser. Aber die Kraft einer einzigen Welle kann Mannschaft und Schiff in Gefahr bringen.
(Dieses Foto wurde mir per Email geschickt. Der Fotograf ist mir unbekannt)
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Weichmacher
Sommerzeit ist Eiszeit – so war das jedenfalls früher. Da gab es nach meiner Erinnerung Eis wirklich nur im Sommer. Heute gibt es das ganze Jahr über Eis zu kaufen. Und Sorten gibt es, davon hätte ich mir als kleiner Junge niemals zu träumen gewagt. Erdbeer, Schokolade, Vanille, oder auch eine Kombination aus den drei Sorten, das war’s dann auch schon. Was es heute alles für Eissorten gibt – ich kann es wohl gar nicht aufzählen und will es auch gar nicht erst versuchen.
Softeis gab es früher nur aus der Maschine, heute wird softiges Eis in 1000-ml-Verpackungen angeboten. Es lässt sich immer leicht mit einem Portionierer (in welchem Haushalt gab es den vor 40 Jahren?) oder einem Löffel der Schale entnehmen.
Es gibt aber auch Eis, das besonders Fest ist und sich kaum mit einem Messer zerteilen lässt. Häagen Dazs z.B. ist so eine Sorte. Auf der Verpackung steht sogar drauf, dass man es vor der Portionierung einige Minuten antauen lassen soll.
Vor ein paar Wochen las ich davon, Eis in der Mikrowelle antauen zu lassen. Inzwischen haben wir es mehrere Male ausprobiert. Es ist wirklich toll.
Die genannten 10 Sekunden Antauzeit reichen bei unserer Mikrowelle nicht aus. Während der Auftaustufe wird die Mikrowellenbeschallung ja andauernd unterbrochen, d.h. ungünstigstenfalls wird die Mirkowelle nur ein Mal in Gang gesetzt. Eine Minute sollte es schon sein – jedenfalls bei unserem Gerät. Wer diesen Tipp ausprobieren will, sollte es vorsichtig angehen lassen und den Vorgang lieber mal unterbrechen um zu testen, wie weich das Eis geworden ist. Andernfalls könnte es passieren, dass das Eis in einen anderen Aggregatzustand übergeht und sich mühelos trinken lässt.
Drei Tote
Ein Familiendrama ungeheuren Ausmasses spielte sich heute am späten Nachmittag in einer Etagenwohnung in Hamburg-Hohenfelde ab. Als der Wohnungsinhaber Herr K. das Badezimmer betrat gewahrte er, wie sich auf dem Fussboden desselben ein ungebetens Individium bewegte. Beherzt griff er zur Papierrole um sich dort mit einer Mordwaffe zu versorgen. Bei der darauffolgenden Jagd auf dem Badezimmerboden erblickte Herr K. noch zwei weitere Eindringlinge, die er ebenfalls in wenigen Sekunden platt machte. Der Grösse der ungebetenen Gäste nach zu urteilen, muss es sich hier um die Kinder einer in den Ritzen und Spalten des Badezimmers hausenden Silberfischfamilie handeln, der einfach nicht beizukommen ist. Besonders dreist ist, dass diese ekeligen Mitbewohner am hellichten Tag ihr Versteck verliessen. Meist wagen sie sich nur im Schutz der Dunkelheit aus ihrer Behausung.
Herr K. und sein Mitbewohner Herr H. freuen sich, in absehbarer Zeit die verseuchte Wohnung verlassen zu können um eine neue Wohnung zu beziehen.
sexy Cop
Der Anlass für diesen Beitrag ist nicht gerade erfreulich: In Lübeck treibt eine Frau im Wasser und droht zu ertrinken. Beherzt entledigt sich ein Polizist seiner Uniform, springt ins Wasser und bringt die Frau an Land.
Der ganze Bericht ist bei HL-live nachzulesen. Dazu gibt es auch in Foto – und um das dreht es sich hier. Also bitte mal anschauen.
Verlust

Sie treten paarweise auf, die Dompfaffen oder auch Gimpel. Bei uns in der Umgebung lebt bzw. lebte mindestens ein Pärchen. Ein leises „tchiep“ lässt erahnen, dass ein Pärchen in der Nähe ist. Das Männchen ist an seiner intensiv roten Farbe schnell in den Bäumen zu erkennen, die Färbung des Weibchens ist eher ein helles rotbraun.
Als ich gestern morgen das Haus verlassen hatte, sah ich am Wegesrand ein totes Dompfaffmännchen liegen. Äussere Verletzungen waren nicht zu erkennen. Und was hörte ich?: Ein ganz lautes und durchdringendes „tschiep tschiep“. Ich vermute, das Weibchen vermisste seinen Partner und rief nach ihm.
Heute früh als wir noch im Bett lagen, war der Ruf wieder zu hören und den ganzen Tag über hören wir den verzweifelten Ruf „tschiep tschiep“. Es hört sich traurig an.
Können Vögel eigentlich trauern?
Gute Wohngegend
Mein Fräulein Mutter feierte gestern ihren 83. Geburtstag, zu dem sie in das Clubrestaurant des Lübecker Seglervereins eingeladen hatte. Das Clubhaus liegt natürlich am Wasser, nämlich an der Wakenitz, ein Flusslauf, der vom Ratzeburger See kommt und in die Trave fliesst. Im Raum Lübeck erweitert sich der Fluss zu einem See, und hier liegt das Clubhaus.
Gegenüber dem Seglerverein befindet sich Lübecks erste Wohngegend. Grosse Villen, die teilweise leider Neubauten mit Eigentumswohnungen zum Opfer gefallen sind, und Einfamilienhäuser wechseln sich ab. Natürlich reichen alle Grundstücke bis an das Wasser. Ein ehemaliger Ministerpräsident Schleswig-Holsteins hat hier auch gewohnt oder wohnt immer noch dort. Mir ist nicht bekannt, ob er dort noch sein Domizil hat.
Hier ein paar Eindrücke, die ich gestern Abend aufgenommen habe.

Während der nächsten Tage wird es hier nicht viel zu lesen geben. Heute Abend trifft unser Freund Frank aus München ein. Er tritt mit seinem Chor Philhomoniker im Rahmen eines schwulen Chorfestivals aus Anlass des 20-jährigen Bestehen des Hamburger schwulen Männerchores Schola Cantorosa hier in Hamburg auf. Frank reist am Sonntagabend wieder ab. In den Tagen dazwischen gibt es ein paar Aktivitäten mit den Chören. Ich habe am Freitag und um Montag Urlaub genommen. Am Montag werde ich hoffentlich einiges zu berichten haben.
Besuch

Seit ca. 4 Wochen steht an unserem Haus ein Gerüst. Die Balkons werden saniert. Die Arbeiten ruhen aus unerfindlichen Gründe seit einer Wochen.
Gestern, als ich für die Hasen einen Hackbällchenigel anfertigte, wuselte plötzlich etwas vor dem Küchenfenster. Ein Eichhörnchen hatte den Weg auf das Gerüst gefunden. Das Bild zeigt das niedliche Tier in unserem Haselstrauch, der derzeit auf dem Gerüst darauf wartet, wieder seinen Platz auf dem Balkon einzunehmen.
Vorboten
Da schaut man mal eine Weile nicht raus – und beim nächsten Mal bemerkt man, dass der Himmel nicht mehr blau und die Sonne weg ist. Wolken haben sich breitgemacht. Es sieht zwar im Moment noch nicht nach regen aus, aber es sind wohl die Vorboten einer Regenfront (blau eingefärbt), die von Westen her auf Norddeutschland zukommt. Sehr anschaulich zu sehen auf der Startseite von Wetteronline, mein Lieblingswetterfrosch, wenn ich selbst mal nicht weiterweiss und der angefeuchtete, in die Luft gehaltene Zeigefinger auch keine Hilfe mehr ist.
Übrigens: Das schlechte Wetter kündigte sich bereits am Freitag an. Die Siele in der Stadt verbreiteten einen sehr schlechten Geruch, meistens ein untrügliches Zeichen, dass es Regen gibt.
eingelocht
Heute Morgen auf dem Weg zum Elbe-Penthouse wurde es in den Radionachrichten veröffentlicht: Die Millionenerbin Paris Hilton hat gegen Bewährungsauflagen verstossen und muss in den Knast. Sie wurde beim Fahren ohne Führerschein erwischt, den hatte man schon vor einiger Zeit eingezogen.
Ich frage mich, ob Paris Hilton tatsächlich so dumm wie blond ist oder ob das der Publicity wegen pure Absicht war.
Erwischt
Heute erhielt ich folgende email:
“
Sehr geehrter Internetnutzer,
im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt.
IP: 81.141.164.117
Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels den neuen Bundestrojaner sichergestellt.
Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB.
Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email.
Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.
Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz
Am Sportfeld 9c, 55124 Mainz
Tel.: 06131 – 970738
Fax: 06131 – 970731
Mobil: 0171 – 7504699
Mail: Hcklein51@aol.com
“
1. Der genannte Anhang wurde automatisch von meinem Virensystem gelöscht.
2. Die Grammatik des Herrn Kriminaldirektor entspricht nicht seiner Position.
3. Der Herr Kriminaldirektor benutzt ganz sicher nicht AOL als Emailserver.
Da wird nun wieder mittels böser Buben versucht, auf den Zug der Onlinedurchsuchungen und Bundestrojaner aufzuspringen, in der Hoffnung, dass Jemand darauf reinfällt und sich einen Virus oder tatsächlich einen Trojaner auf seine Festplatte lädt.
