Archiv der Kategorie: Allgemein

Fliegende Suite

Der erste Airbus A380 wurde wurde gestern an Singapore Airlines ausgliefert. Wer das nötige Kleingeld hat, kann sich eine Suite für den Langstreckenflug buchen. Das Essen wird in der bordeigenen Küche frisch zubereitet. Serviert wird nicht dann, wenn die SaftschubsenFlugbegleiter es auf ihrem Plan haben sondern dann, wenn der Fluggast Appetit hat. Bei stern.de gibt es eine Fotostrecke, die einen Einblick in die Innenausstattung des ersten kommerziellen A380 zeigt.

Keime


So viele Keime sollen sich also laut diesem Test auf meiner Tastatur befinden. Die Menge entspricht angeblich 270 Toilettensitzen. Demnach ist es also besser, eine Toilettenbrille anzufassen, durch die wasweissich wieviele Personen ihr Geschäft verrichtet haben, als auf einer Tastatur zu schreiben, auf der nur ich Tippe.
(gefunden bei gruebeleien)

Die Sache mit den Austern


Der Seniorinhaber unser Firma wurde am vergangenen Wochenende 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass hatte er am Dienstag Abend zu einem Emfpang im Hotel Atlantic geladen. Etwa 250 Leute waren erschienen, darunter wir Mitarbeiter und auch die Familie des Jubilars. Es gab erstklassiges Essen vom Buffet – warm und kalt. Und es gab Austern.

Ich hatte vor vielen Jahren mal Austern probiert, nur zu dem Zweck um zu wissen, ob ich sie mag falls sie mir mal serviert werden würden. Das Ergebnis dieses Tests war, dass ich sie esse, also mag ich sie. Ich würde mir aber niemals Austern kaufen oder bestellen. Sie sind einfach nur glibberig und salzig. Was die Leute daran finden, sich dieses Zeugs reinzuschlabbern kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Als ich also am Dienstag gewahr wurde, dass es auch Austern gibt, wollte ich wissen, ob meine Erinnerung an sie noch richtig ist. Ich ging also zu der Stelle, wo sie zubereitet wurden. Mein Erstaunen war gross als ich feststellte, dass die Schlange wartender Menschen recht lang war. Allerdings muss man sagen, dass das Öffnen der Schalen ein echter Knochenjob ist und es recht lange dauerte.

Ich liess mir 3 Austern fertig machen, was vom Austernöffner wohlwollend begrüsst wurde. Zwei wollte ich selbst essen, eine wollte meine Kollegin probieren. Wir schlürften also die Austern aus der Schale. Sie waren kalt, glibberig und salzig. Der aufgeträufelte Zitronensaft machte die Dinger auch nicht besser. Meine Erinnerung hatte mich nicht im Stich gelassen. Meine Kollegin brauchte einen grossen Schluck Wein zum Nachspülen.

Heute in der Firma erfuhr ich, dass etwa 600 Austern geknackt worden sind und dass beobachtet worden war, dass einige Gäste sich 2 bis 3 Mal angestellt hatten, um jeweils einen vollen Austernteller mit sechs Austern abzuholen.

Ich kann absolut nicht verstehen, was die Leute an Austern finden. Essen sie dir nur weil es schick ist? Versprechen sie sich davon eine besondere Wirkung auf ihre Körperfunktionen. Man sagt Austern ja so allerhand nach. Ich für meinen Teil kann auf Austern sehr gut verzichten.

Blackout

In der Nachbarschaft ist es dunkel. Zwei Dörfer zwischen Geesthacht und Hamburg sind von einem Stromausfall betroffen, wegen eines Trafobrandes – so wird in kürzeren Abständen im Radio gemeldet. Nur die Menschen, die es betrifft, erreicht die Meldung nicht. Da sie ja keinen Strom haben können sie kein Radio hören. Sie könnten sich allenfalls in Auto setzen und mittels ihres Autoradions versuchen herauszufinden, warum sie keinen Strom haben. Am AKW Krümmel liegt es jedenfalls heute nicht.

Schwule Zielgruppe?


Der japanische Autohersteller Daihatsu hat in seinem Programm das Modell Daihatsu Trevis, das auf der Homepage mit halbnackten Männern beworben wird. Das ist ziemlich ungewöhnlich, war es doch bisher üblich, halbnackte Damen für die Automobilwerbung einzusetzen.

Die Frage ist, welche Zielgruppe Daihatsu damit ansprechen will. Die Damenwelt oder geht Daihitsu neue Wege und spricht gezielt uns Schwule damit an?

Die tanzenden Kerle lassen sich hier bewundern.

Bei genauerer Betrachtung scheint es so, als will Daihatsu mit dem Trevis dem Mini Konkurrenz machen. Aber dazu können Leute, die sich eingehender mit Autos beschäftigen, sicher mehr sagen.

Mitbring-Party

Am Samstag waren wir zu einem 30-jährigen Geburtstag eingeladen. Das Geburtstagskind ist eine junge Frau, die diesen Tag gern mit Familie und Freunden feiern wollte. Die sie finanziell nicht sehr gut dasteht, hatte sie die Gäste gebeten, einen Beitrag für das Buffet zu leisten. Jeder bekam einen Wunsch, was es sein sollte, aber nur das Grundart, z.B. Nachtisch oder Nudelsalat (ich hatte damals meinen 40-jährigen Geburtstag auf die gleiche Weise gefeiert). Die Gastgeberin hatte für Getränke und Musik gesorgt, sowie auch warme Braten für das Buffet bereitgestellt. Bernd und ich hatten den Auftrag, einen Nudelsalat und ein Dessert mitzubringen. Ausserdem gab es noch ein Geldgeschenk.

Als alle Gäste eingetroffen waren wurde sichtbar, dass Unmengen an essbaren Köstlichkeiten zusammengekommen ware. Es war abzusehen, dass es auf keinen Fall möglich war, an diesem Abend alles zu vertilgen. Nachdem alle Gäste so ziemlich gesättigt waren, stellten wir fest, dass aus unserer Riesenschüssel Nudelsalat maximal 2 Portionen entnommen worden waren. Die Schale mit der Beeren-Mascarpone-Creme war ebenfalls fast unberührt.

Gern wollten wir natürlich unsere Gerätschaften wieder mit nach Hause nehmen als wir die Feier nachts verliessen. Wir bekamen also unsere Mitbringsel fast unberührt wieder mit. Nun gut – auf diese Weise hatten wir gestern was zu essen. Und den Nachtisch, für den ich mühsam 600 g TK-Mischbeeren durch ein Sieb gestrichen hatte damit die Kerne nicht die Creme gelangen, haben wir inzwischen auch vernichtet, nämlich aufgegessen, d.h. das Meiste davon habe ich gegessen.

Ohne uns


Hier in Hamburg ist an diesem Wochenende das Alstervergnügen, das Strassenfest rund um die Binnenalster, auf dem Bernd und ich uns vor 10 Jahren kennengelernt haben. Seit dem haben wir wohl keine dieser Veranstaltungen versäumt. Jeden Abend sind wir zum Feuerwerk an die Binnenalster gegangen.

Unser 10-jähriges, das datumstechnisch auf den nächsten Freitag fällt, wäre ja eigentlich ein Anlass, auch in diesem Jahr dem Alstervergnügen einen Besuch abzustatten. Nur – uns fehlt der Antrieb. Wir sind zurzeit an jedem Wochenende wegen des Elbe-Penthouse unterwegs. Dazu kommen noch einige andere Verpflichtungen. Da haben wir uns gesagt, dass es in diesem Jahr keinen Backfisch gibt und das Alstervergnügen ohne uns stattfinden muss – auch wenn ich DER Feuerwerksfreak schlechthin bin.

Wolken über Hamburg


Diese Aufnahme entstand heute Nachmittag aus einem unserer Bürofenster.

Meine Mutter würde gesagt haben: „Es türmt!“, abgleitet von Wolkenturm. Die weisse Wolkenformation, auch Cumulus genannt, kann der Vorbote eines Gewitters sein.

Was ist normal?

Im Kernkraftwerk Brunsbüttel wurden im Schnellabschaltsystem Ventile mit porösen Membranen entdeckt. Die Unregelmässigkeiten wurden der zuständigen Behörde mit der Klassifizierung „N“ wie normal gemeldet. Allerdings sind Experten damit beauftragt worden zu untersuchen, wie die Mängel entstehen konnten.

Es kann doch nicht angehen, dass etwas normal ist, von dem man nicht weiss, warum es so ist und erst Sachverständige die Sache untersuchen müssen.

Natürlich könnte man denken, dass die Vorschriften und Gesetze zum Betreiben von AKWs von der Bundes- bzw. Landesregierung gemacht worden sind. Aber wir hier zu lesen ist, sitzen an den Schaltstellen der Macht auserwählte Mitarbeiter von Konzernen und Verbänden und wirken an den Gesetzen mit – ganz sicher nicht zum Wohl und zum Schutz der Bevölkerung sondern eher zum eigenen Vorteil.