
Auf meinem Heimweg vom Büro machte ich heute einen Zwischenstopp im Supermarkt um noch eine Kleinigkeit für unser Abendessen zu besorgen. Supermärkte sind ja heutzutage nicht nur Geschäfte, um sich mit Grundnahrungsmitteln und anderen nützlichen und unnnützen Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken – nein, ihnen angeschlossen sind meist eine Reihe kleinerer Fachgeschäfte wie Bäckereien, Zeitungskiosk, Blumenladen usw. So ist es auch bei dem Markt, in dem ich für unser Abendessen sorgte.
Auf dem Weg von der Kasse zum Ausgang musste ich am Blumengeschäft vorbei. Dort wurden Tulpen angeboten. Tulpen haben jetzt ja nun gar keine Saison und sind entsprechend teuer, wie auch bei Kalle nachzulesen ist.
Tulpen sind in meinen Augen Frühlingsblumen. So Ende Februar könnte man sie langsam anbieten. Tulpen im Dezember sind vergleichbar mit Spargel im Januar oder Erdbeeren im November – nämlich völlig daneben.
Warum es gerade Tulpen zu Weihnachten sein müssen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Die einzige Erklärung, die mir einfällt ist die, dass es vielleicht ein kleiner Ausgleich dafür sein soll, dass Weihnachtsgebäck schon im September angeboten wird.



