
Es ist wohl schon an die 50 Jahre her, dass ich mal einen echten Maikäfer gesehen habe. Eben fand ich dieses nassgeregnete Exemplar auf unserer Terrasse.
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Keine Brücke

Heute ist wieder Brückentag. Tausende werden heute einen Tag Urlaub genommen haben um vier Tage am Stücke frei zu machen. Da meine Kollegin zwei Wochen Urlaub hat, komme ich leider nicht in diesen Genuss.
Vermutlich wird es geschäftlich ein ganz ruhiger Tag werden, aber man soll den Arbeitstag ja nicht vor dem Feierabend loben.
Der Titel „Keine Brücke“ ist übrigens zweideutig:
Erstens weil der heutige Tag für mich kein Brückentag ist.
Zweitens weil die Abgebildete Brücke nicht mehr existiert. Es ist die Herrenbrücke, einstmals Europas grösste Klappbrücke, die die Trave bei Lübeck überspannte. Sie wurde durch einen umstrittenen Tunnel ersetzt, der sich teilweise durch eine Maut finanziert. Viele Einwohner aus Lübeck und dem Umland nehmen lieber einen Umweg in Kauf als die Maut zu bezahlen.
Heute wird über den Tunnel gemeckert – früher wurde über die Brücke gemeckert. Es konnte nämlich schon mal vorkommen, dass man bei einer Brückenöffnung für Frachtschiffe schon mal bis zu 30 Minuten warten konnte. Während meiner Lübecker Zeit musste ich täglich 4 Mal über die Brücke fahren. Wenn ich nur 5 Minuten später aus dem Büro kam, konnte ich mit Sicherheit darauf warten, dass 2 Finnlandfähren aus Lübeck endlich die Enge passiert hatten.
Spiegelungen

Seit Tagen plagt uns die Langeweile im Büro. Nichts ist schlimmer, als kaum was zu tun zu haben. Die Zeit vergeht fast gar nicht und man bekommt Appetit. Zu Zeiten, wo es recht stressig zugeht, hat man gar keine Zeit, ans Essen zu denken. Morgen allerdings muss es auch nicht stressig werden. Stress am Freitag – wer will das schon.
Wenn man dann so am Schreibtisch sitzt, die Sonne ins Fenster scheint und die Blicke so umherschweifen, kann man manchmal ganz witzige Dinge entdecken, die rein zufällig zustande gekommen sind. Die Utensilien auf dem obigen Bild sind nämlich nicht exta für die Aufnahme auf dem Schreibtisch arrangiert worden. Meine Uhr lege ich immer ab, wenn ich ins Büro komme. Das kleine Papierschiffchen hat mir unsere Auszubildende gebastelt als Ersatz für ein Schiff, das kürzlich verkauf wurde und an dem ich sehr gehangen habe. Und das Glas mit Apfelsaft habe ich einfach wahllos da so hingestellt. Und das alles zusammen ergab dan einen interessanten Effekt. Da ich meine Kamera immer dabei habe, griff ich gleich zu selbiger und hielt die Situation fest, die so vielleicht niemals wieder entstehen wird, jedenfalls nicht rein zufällig.
Kleiner Abendspaziergang
Der grosse Strom namens Elbe ist immer wieder einen kleinen Ausflug wert. Heute am frühen Abend präsentierte er uns Lichtspiele, Wasserspiele und Sexspiele. Ursprünglich wollten wir Enten mit altem Brot füttern. Aber die hatten daran überhaupt kein Interesse. Na ja, wenn ich die Wahl zwischen Sex und altem Brot hätte würde ich mir auch lieber beim Sex zusehen lassen.



Nachgefragt
Steffi bat um Auskunft über meine Erfahrungen mit dem Schüttelmörser von Jaimie Oliver. Ich weiss zwar nicht, was das Ding mit damit zu tun haben könnte, wiedergefundene Schafe oder Mädchen zu poppen. Allerdings, wenn man sich die Form des Teils anschaut …. Nun ja, so werden wohl Aszoziationen geweckt.
Egal, ich will dann mal gern Auskunft geben:
Bis jetzt habe ich das Ding nur 2 Mal benutzt, zum Mörsern natürlich. Nun kann man natürlich sagen, dass es sich dann ja gar nicht lohnen würde, das Teil im Haus zu haben. Aber meine Erfahrungen zeigen, dass es viele kleine Helferlein gibt, die die meiste Zeit unbenutzt im Schrank liegen. Aber wenn man sie dann mal braucht, ist man froh, sie zu benutzen weil sie manche Arbeiten sehr erleichtern können.
Aufgrund der bisher sehr geringen Inanspruchnahme bin ich wohl kaum geeignet, ein aussagekräftiges Urteil über den Gebrauch abzugeben. Allerdings hatte ich bei der bisherigen Verwendung keinerlei Probleme technischer Art. Das Ding schliesst richtig und zerkleinert sogar Zimtstangen – vorausgesetzt, diese wurden vorher gemäss Anweisung grob zerbrochen. Aus der Spülmaschine kamen alle Teile sauber und geruchfrei wieder heraus. Den Dichtring habe ich aber lieber nicht mit in die Maschine getan sondern manuell gesäubert.
Es mag ja sein, dass man die Mischungen, die man mit dem Schüttelmörser anfertigen kann, auch mit bereits vorher zerkleinerten Gewürzen oder Kräutern anfertigen kann, z.B. zerstossener oder gemahlener Pfeffer, Zimtpulver, normales Haushaltssalz anstatt grobkörnigem Salz usw. Aber ich finde, es ist reizvoller, die Zutaten zu einem Gericht so viel wie möglich selbst zuzubereiten.
Stapelverabeitung
Das winterlich kalte Wetter mit Einlagen von Schneeschauern lockt uns heute nicht, an den grossen Strom zu gehen. Eine kleine Exkursion auf die Terrasse hinterliess den Eindruck, dass im Elbe-Penthouse viel angenehmer und gemütlicher ist als draussen.
Notwendig war es schon lange nur der Antrieb fehlte, den inneren Schweinehund zu überwinden: Sortieren von diversen Belegbergen und wenn möglich auch gleich verarbeiten.
Seit unserem Einzug vor etwas mehr als 6 Monaten wurden alle Rechnungen und Schreiben auf einen Stapel gelegt, und der wurde immer höher und höher. Das Wetter heute war ideal, um dieser Papierflut herr zu werden.
Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, Rechnungen, Dokumente, Briefe – alles wurde sortiert, und zwar nach privat, Wohnung und Steuererklärung. Diverse Stapel türmten sich auf dem Tisch und auf dem Fussboden. Einiges wurde bei dieser Gelegenheit gleich weggearbeitet, d.h. in entsprechende Ordner abgelegt. Zum Schluss waren es noch 2 Stapel, die nach gewissen Kriterien sortiert waren. Diese beiden Stapel sind dann auch erst mal Stapel geblieben. Es kommen sicher noch mehr Tage mit schlechtem Wetter, an denen sie weiterverarbeitet werden können.
Tauschbrille
Der Besuch beim Optiker war erfolgreich, sozusagen in zweierlei Hinsicht:
1. Ich habe sozusagen eine Brille im Austausch bekommen. Die Gläser wurden in ein neues Gestell montiert. Wenn jetzt weiterhin Probleme gibt, soll ich mir ein ganz anderes Gestell aussuchen.
2. Der Optiker, also der flirtende, hat mich zwar leider nicht selbst bedient. Aber er schenkte mir ein Lächeln als er mich bemerkte.
Pannenbrille
Seit einigen Wochen bin ich wieder Brillenträger, und zwar Lesebrillenträger. Erst hatte ich nur eine im Büro. Aber bald stellte sich heraus, dass ich auch zu Hause ohne Lesebrille nicht mehr auskam. Passender Weise hatte eine Optikerkette gerade ein Angebot, dass ich nur zu gern wahrnahm. Inwzischen war ich bereits 3 Mal damit beim Optiker weil sich die kleinen Schrauben der Bügel lösten.
Beim letzten Besuch im Geschäft wurde ich schon leicht frech. Natürlich wurde die Brille kostenlos repariert. Aber was nützt es, wenn es nicht hilft, was die dort machen. Da hilft auch der Flirt einer der Mitarbeiter nicht.
Jedenfalls hat die Brille heute Abend wieder eine Schraube locker und demzufolge einen abben Bügel. Also führt mein Weg morgen in der Mittagspause wieder in das Gechäft.
Nicht dass ihr nun denkt, ich mach die Brille absichtlicht kaputt um mit dem Optiker zu flirten. Ich kann meine Mittagspause nämlich besser verbringen als auf die Reparatur meiner Brille zu warten.
In den Schlagzeilen …
… ist seit ein paar Wochen Britney Spears.
Ihre Eskapaden interessieren mich überhaupt nicht. Mir ist es völlig egal ob sie ohne Höschen gesichtet wurde (oder war das jemand anderes?). Rein in die Gumizelle – raus aus der Gummizelle, mir völlgi schnurz egal. Und ich verstehe nicht, warum in den Medien so ein Rummel um sie gemacht wird.
Willkommen Fienchen

Nach langem Zögern hatte Anne sich entschlossen, sich einen Hund zuzulegen. Seit einer Woche ist stolze, aber auch geplagte, Hundemamma eines 14 Wochen alten Norfolk Terrier Mädchens mit dem Rufnamen Fienchen.
Der heutige Sonntagsspaziergang führte Anne und Fienchen an die Elbe in der Nähe des Elbe-Penthouse, für uns die Gelegenheit, Fienchen sozusagen in freier Wildbahn kennenzulernen.
Sie, also Fienchen, ist ein quirliger kleiner Welpe. Anne muss aufpassen, dass sie keinen Knoten in die Arme bekommt weil sie dauernd die Leine klarieren muss. Fienchen läuft nämlich neugierig schnuppernd von links nach rechts, mal hintenrum, mal vorne vorbei. Wenn Anne nicht aufpassen würde, würde sie sehr schnell von der Leine gefesselt auf einem Fleck stehenbleiben müssen – eine Lage, aus der sie sich ohne fremde Hilfe wohl kaum befreien könnte.
Natürlich musse ich auch ein Foto machen. Aufgrund des dunklen Wetters hat sich automatisch der Blitz zugeschaltet, was ich nicht bedacht hatte. Deshalb hat Fienchen auf dem Foto so blaue Augen. Ich hoffe, Fienchen kann mir noch mal verzeihen.
