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Entschädigung


Der Dauerregen der vergangenen zwei Tage und der damit einhergehende dunkelgraue Himmel gingen mir wirklich auf die Nerven.

Der heutige Tag entschädigte für das erlittene Ungemach. Den ganzen Tag schien die Sonne vom blauen Himmel. Da war es ganz selbstverständlich, dass ich heute Mittag zu einem kleinen Spaziergang in die City aufbrach. Die Sonne liess die Verzierung auf dem Haus in der Spietaler Strasse gülden erstrahlen.

Leider hat das gute Wetter wohl nur ein Intermezzo gegeben. Aber der Sommer kommt bestimmt!

Jobtest

Bei Coffee-Talk habe ich einen Schnelltest für die richtige Berufswahl gefunden. Bei mir war das Ergebnis Beamter. Hm, ich weiss nicht so recht. Ich vermute, dass da die Fehlerquote am Werk war. Bei meinem Mann kam Tänzer heraus. Ob das nun der beste Beruf für ihn ist lassen wir mal dahingestellt sein. Aber es ist ganz eindeutig klar, dass er sehr gerne tanzt und auch sehr gut tanzt. Während seiner Tätigkeit im Schwulen Männerchor Schola Cantorosa hat er auch einige der Choreographien für die Chorprogramme entworfen. Sein Testergebnis ist also nicht so abwegig.

Wer wissen möchte, ob er den richtigen Job für sich ausgesucht hat, möge das bitte hier testen.

Antiwerbung

Wir haben den 11. Januar und immer noch gibt es einen Konzern, der mit weihnachtliche Radiowerbung macht. Ho ho ho ho tönt es aus den Boxen und unterlegt ist die Werbung mit „we wish you a merry christmas“. Beworben wird die Verlängerung eines Onlineprodukts eines Aktienkonzerns, der früher mal ein Staatsunternehmen war.

Weihnachtliche Werbung nach Weihnachten ist total nervig und ein Grund, dieses Produkt zu meiden.

Verbrannt

Nein nein, unser kleines Silvesterfeuerwerk hat alles heil gelassen. Nichts ist angesengelt, die Gliedmassen sind noch alle vorhanden, ausgebrannte Überreste wurden vernichtet.

Während Mario vom letzten Missgeschick des vergangenen Jahres berichet kann ich mit einem ersten kleinen Missgeschick des neuen Jahres aufwarten, auch wenn das nicht so spektakulär aussieht wie die Pfote von Mario und deshalb eines Fotos nicht würdig ist:

Sparsam wie ich bin wollte ich die Reste vom Fleischfondue anbraten und damit einer längeren Haltbarkeit zuführen. Das aromahaltige Fett aus dem Fonduetopf sollte dazu beitragen. Es wurde in der Pfanne schön heiss gemacht. Als ich das Fleisch zufügte, zischte und spritzte es, heisses Fett flog über die Herdplatte und in der Nähe stehende Küchenutensilien und verschonte auch einen Finger meiner rechten Hand nicht. Eine sofort eingeleitete Kühlaktion unter fliessendem kalten Wasser brachte spontan etwas Linderung. Allerdings hielt die Linderung nur so lange an, wie ich den Finger unter das Wasser hielt. Aber der Mann von Welt hat ja ein Allheilmittel im Haus. Kleiner Schwedenbitter heisst es. Die verbrannte Stelle etwas mit dem Stoff benetzt und der Schmerz war wie weggepustet.

Die Küche lässt sich mit dem Schwedenbitter leider nicht reinigen.

Nachweihnachten


Vorweihnachten – Weihnachten, und nun auch noch Nachweihnachten, welches wir heute mit Oliver und seiner Freundin begangen haben. Zwei Stunden, die viel zu schnell verflogen sind, konnten wir zusammen sein. Viel zu kurz war die Zeit, wofür wir allerdings vollstes Verständnis haben. Jetzt sind beide auf dem Heimweg nach MG, wo sie jetzt drei freie Tage nach einer aufreibenden Reiserei (China – MG – Lübeck zur Trauerfeier – MG – Lübeck zu Weihnachten – Geesthacht auf der Durchreise nach MG) geniessen können, bevor für beide am 2. Januar wieder der Arbeitsalltag beginnt.

Es war schön, euch Beide hier zu haben!

Das oben abgebildete Teil ist ein „Flavour shaker“, konzipiert vom Koch Jamie Oliver. Mit diesem „Schüttelmörser“ sollen sich sehr leicht und schnell z.B. Dressings herstellen lassen. Ich hatte mir den shaker gewünscht weil ich annehme, dass ich ihn des Öfteren benutzen kann. Vor kurzem hatte ich ihn bereits vermisst als ich für einen Braten eine „Einbalsamierung“ zusammenmixen musste.

Weihnachtstulpen


Auf meinem Heimweg vom Büro machte ich heute einen Zwischenstopp im Supermarkt um noch eine Kleinigkeit für unser Abendessen zu besorgen. Supermärkte sind ja heutzutage nicht nur Geschäfte, um sich mit Grundnahrungsmitteln und anderen nützlichen und unnnützen Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken – nein, ihnen angeschlossen sind meist eine Reihe kleinerer Fachgeschäfte wie Bäckereien, Zeitungskiosk, Blumenladen usw. So ist es auch bei dem Markt, in dem ich für unser Abendessen sorgte.

Auf dem Weg von der Kasse zum Ausgang musste ich am Blumengeschäft vorbei. Dort wurden Tulpen angeboten. Tulpen haben jetzt ja nun gar keine Saison und sind entsprechend teuer, wie auch bei Kalle nachzulesen ist.

Tulpen sind in meinen Augen Frühlingsblumen. So Ende Februar könnte man sie langsam anbieten. Tulpen im Dezember sind vergleichbar mit Spargel im Januar oder Erdbeeren im November – nämlich völlig daneben.

Warum es gerade Tulpen zu Weihnachten sein müssen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Die einzige Erklärung, die mir einfällt ist die, dass es vielleicht ein kleiner Ausgleich dafür sein soll, dass Weihnachtsgebäck schon im September angeboten wird.

Sozialfall 2

Passend zum vorherien Artikel fiel mir heute diese kleine Geschichte in die Hände:

Auf dem Sozialamt:
Eine Bürgerin betritt das Sozialamt, gefolgt von 15 Kindern. „Wow“, meint die Sozialsachbearbeiterin, „sind das alles ihre?“ – „Ja, alles meine“, sagit die genervte Mutter, der diese Frage bestimmt schon tausendmal gestellt wurde. Sie dreht sich zu den Kindern und befiehlt: „Setz dich hin, Sascha!“, und alle Kinder setzen sich. „So“, sagt die Sachbearbeiterin, „dann füllen wir mal gemeinsam den Antrag aus. Ich brauche die Namen aller Kinder.“ – „Dieser hier ist der Älteste – er ist Sascha.“ – „Gut. Der Nächste?“ – Der hier heisst auch Sascha.“ Die Sachbearbeiterin hebt eine Augenbraue, stutzt und schreibt weiter.. Ein Sohn nach dem anderen, die ältesten vier, alle heissen Sascha. Dann ist die älteste Tochter dran. Sie heisst auch Sascha. „Ich erkenne ein Muster. Heissen alle ihre Kinder Sascha?“ – „Ja, das macht die Sache einfacher.“, sagt die Mutter. „Wenn es für die Kinder Zeit ist aufzustehen und in die Schule zu gehen, rufe ich ‚Sascha, aufstehen!‘ Und wenn das Abendessen fertig ist, rufe ich auch nur ‚Sascha, essen!‘, und alle Kinder kommen angelaufen. Wenn eines der Kinder droht auf die Strasse zu laufen, rufe ich ‚Sascha, Stop!‘ und alle Kinder bleiben stehen. Es war die beste Idee, die ich je hatte, alle Kinder Sascha zu nennen. Die Sachbearbeiterin überlegt einen Moment, kräuselt die Stirn und fragt nachdenklich: „Und was ist, wenn sie nur ein Kind rufen wollen und nicht alle?“ – „Ganz einfach, dann rufe ich sie mit ihrem Nachnamen.“