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Fehlinformationen

In den heutigen modernen Zeiten haben wir die Möglichkeit, uns vielfältig über das kleine und grosse Weltgeschehen zu informieren. Printmedien, Radio, Fernsehen und natürlich das Internet, das heute übrigens Geburtstag hat, wenn man den Informationen glauben schenken darf. Und damit komme ich zum Punkt.

Nicht alle Informationen, die wir lesen bzw. sehen entsprechen unbeding der Wahrheit bzw. sind nur Halbwahrheiten. Vor wenigen Wochen war z.B. in der Druckausgabe der Mopo zu lesen, dass der in Hamburg gastierende Cirque du Soleil seine Zelte in Moorburg zwischen Containern und der A7 aufgeschlagen hat. Hätte ich es nicht besser gewusst, weil ich nämlich 2 mal am Tag am Standplatz des Zirkus vorbeigefahren bin, hätte ich es wohl geglaubt. Der Zirkus befand sich in einem Industriegebiet in Moorfleet zwischen der A1 und der A25. Ich frage mich, ob der Reporter jemals persönlich den Zirkus besucht hat. Interessierte Gäste hätten aufgrund dieser Fehlinormation den Zirkus an besagter Stelle vergebens gesucht.

Gestern war auf diversen Internetseiten zu lesen, dass das neue Passagierschiff „Oasis of the Seas“ nun vom Stapel gelaufen sei, was ebenfalls eine Fehlinformation ist. Das Schiff ist fertig und fahrbereit. Schiffe dieser Grössenordnung laufen eh nicht mehr vom Stapel. Sie werden in einem Dock gebaut, dass zu gegebener Zeit geflutet wird, sodass das Schiff aufschwimmt und aus dem Dock gezogen wird, damit es an einem Kai fertiggestellt werden kann. Wenn ein Schiff vom Stapel läuft, was heute auch noch geschieht, dann passiert das in einem Zustand, in dem das Schiff noch relativ leicht ist. Und es sind Schiffe, die viel viel kleiner sind als die „Oasis of the Seas“. Übrigens war der Auslöser der Falschinformation, die Meldung, dass das Schiff gestern von der Bauwerft an die Reederei übergeben worden ist.

Das Internet scheint eine Fülle von Informationen zu enthalten, die falsch sind. So bekommen wir in unserer Firma täglich mehrere Anrufe, die das Thailändische Konsulat sprechen wollen, das bei uns im Haus ist. Im Internet ist, aus welchen Gründen auch immer, die Telefonnummer unserer Firma angegeben. Dies zu ändern wurde bereits versucht, scheint aber unmöglich zu sein. Wenn wir dem Anrufer dann sagen, welche Firma er jetzt am Telefon hat, bekommen wir fast immer die Antwort: Aber die Telefonnummer steht doch im Internet. Meine Antwort: Dann ist das Internet wohl falsch.

Dieses sind nur drei Beispiele. Ich möchte lieber nicht wissen, wieviele Informationen wir täglich aufnehmen und akzeptieren, nur weil wir nichts über den Sachverhalt wissen. Wir nehmen es hin und glauben, dass es wohl so richtig ist.

Mit Fotos ist es doch heute nicht anders. Durch die digitale Technik ist es einfach, Bilder zu manipulieren, z.B. Personen oder Gegenstände auszuschneiden oder einzufügen. Und wenn es nicht zu auffällig oder unglaubwürdig ist, glauben wir das, was wir sehen.

Wir sind sehr sehr manipulierbar geworden und sollten sehr vorsichtig sein mit dem was wir lesen, sehen oder hören. Zu schnell und zu leicht glauben wir das, war wir glauben wollen.

Nur geliehen


Ein defekter Anlasser machte es notwendig, dass wir für einen Tag einen Leihwagen benötigten. Statt des avisierten Smart bekamen wir ein upgrade, nämlich den oben abgebildeten Mini.

Optisch sieht er – für unseren Geschmack – besser aus als ein Smart. Mehr kann ich zu den Unterschieden nicht sagen. Wir hatten bislang nämlich keinen näheren Kontakt mit einem Smart. Weder haben wir einen gefahren noch haben wir jemals in einem gesessen.

Vom Fahrgefühl her hatte ich ein gutes Gefühl mit dem Mini. Aber er ist nicht der Wagen, den ich gern hätte. Mir fehlte der Wohlfühlfaktor – ohne dass ich jetzt genau erklären könnte, was anders sein müsste damit mir der Wagen gefallen könnte. Egal, er hat seinen Zweck erfüllt, und das war die Hauptsache.

Eins ist mir heute Morgen auf dem Weg ins Büro bewusst geworden: Ein Schaltgetriebe ist Mist im morgendlichen Stau bei den Elbbrücken. Da lob ich mir doch unseren Wagen mit dem Automatikgetriebe.

Bismarck ist nicht gleich Bismarck

Eine Kollegin erzählte heute eine Anekdote aus ihrem Berufsleben:

Ihr früherer Chef hatte sie gebeten, ein paar Dinge für eine Segeltörn am bevorstehenden Wochenende einzukaufen, u.a. eine Flasche Bismarck und zwei Flaschen Soda. Brav kaufte sie ein und stellte die Tasche wie verabredet in den Keller.
Am Montag morgen rief der Chef sie zu sich und meinte, es wäre ja gut gewesen, dass er noch mal in die Tasche geschaut hat. Sie hatte nämlich eine Flasche Bismarck Mineralwasser und zwei Flaschen Sodawasser gekauft statt einer Flasche Bismarck Korn und zwei Flaschen Sodawasser.

Tja, so ist das mit den jungen Dingern.

Eingetroffen

Wie bereits früher berichtet, habe ich durch Abgabe eines Kommentars im TeNo Blog einen Preis gewonnen. Das loop-Armband ist nun eingetroffen, gut bestückt mit diversen Ausstattungsteilen. Mir ist das zuviel. Weniger ist für mich mehr. Das YuKoN-System ist aber sehr flexibel. Die einzelnen Elemente lassen sich durch andere austauschen oder ergänzen bzw. sie lassen sich auch wieder ganz einfach entfernen. Von der dritten Möglichkeit werde ich gebrauch machen. Ich werde ein wenig experimentieren und ein paar dieser Edelstahlteile entfernen. Dann kommt das Armband meinem Stil sehr viel näher.

Aber wie heisst das so schön: Einem geschenkten Barsch guckt man nicht in die Kiemen. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich seit langer Zeit mal wieder was gewonnen habe. Vielen Dank an das TeNo-Team!

Schwach geworden


In unserer Abrechnungsabteilung stand ein Schälchen mit Lebkuchenherzen zur allgemeinen Bedienung. Ich gehöre ja zu den Menschen, die prinzipiell jegliches Weihnachtsgebäck nicht vor November kaufen und schon gar nicht essen. Aber als das da so appetitlich stand war jeglicher Widerstand gebrochen und ich habe zugriffen. Ich habe gesündigt.

To do

Ich müsste, ich sollte, ich könnte …. so einige Dinge erledigen. Stattdessen hatten wir uns ein ganz faules Wochenende gemacht. Was ich allerdings erledigt habe: 6 Bodentiefe Fenster zu putzen – von innen. Selbige müssen noch von aussen geputzt werden. Desgleichen auch noch 10 bodentiefe Wintergartenelemente, von innen und aussen.